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parteiprogramm

SPD zu Umwelt und Tierschutz

Aus dem Programm „Mit Herz, Haltung und Zuversicht. Für unsere Heimat Sachsen-Anhalt“

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026, 6. September 2026Original-PDF, 61 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Umwelt und Tierschutz

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 1 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Moore, Auen und Artenvielfalt schützen

Die SPD will Moore wiedervernässen, Auen renaturieren und Wälder klimastabil aufforsten, weil diese Flächen CO₂ binden und die Artenvielfalt stärken. Naturschutz soll freiwillig und gemeinsam mit Landwirtschaft, Verbänden und Kommunen umgesetzt werden.

Die SPD will Moore, Auen und Wälder schützen. Diese Flächen speichern CO₂ und helfen vielen Tieren und Pflanzen. Der Naturschutz soll freiwillig und im Gespräch mit den Menschen vor Ort geschehen. Auch Bauern sollen dabei mitmachen.

Für die Wiedervernässung von Mooren, die gemeinsam mit Eigentümern und Bewirtschaftern erfolgt, soll genug Geld bereitstehen. EU-Vorgaben, vor allem die Wiederherstellungsverordnung, sollen kooperativ umgesetzt werden. Dabei sollen Lösungen entstehen, die für die Bewirtschaftung der Flächen und die Entwicklung der Regionen tragfähig sind. Lokale Pflanzaktionen und Umweltbildung in Schulen, Kitas und Vereinen sollen unterstützt werden. Kreislaufwirtschaft, Reparatur und Recycling sollen wachsen. Für den Rohstoffabbau sieht das Programm den Schutz wertvoller Böden und verbindliche Vorgaben in der Regionalplanung vor.

Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„Biotopverbünde, Blühstreifen, Streuobstwiesen, Feldgehölze und naturnahe Flächen werden dort gefördert, wo sie Wirkung entfalten.“
Seite 23 im Original

Einordnung

  • Europaausgewogen

    EU-Naturschutzvorgaben sollen umgesetzt werden, ohne die Zuständigkeiten der EU zu erweitern oder zu beschneiden.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Natürliche CO₂-Speicher sollen weiter ausgebaut und finanziert werden, allerdings freiwillig und ohne neue Verbote.

Wasserversorgung sichern und Hochwasserschutz ausbauen

Die SPD will mehr Wasser in der Landschaft halten, die öffentliche Wasserversorgung bezahlbar sichern und den Hochwasserschutz vervollständigen. Das Programm versteht Hochwasserschutz als Schutz der Bevölkerung.

Die SPD will, dass mehr Wasser im Boden bleibt. Trinkwasser soll bezahlbar bleiben. Die Deiche sollen fertig saniert werden. Gemeinden sollen besser vor Hochwasser und Starkregen gewarnt werden.

Moderne Kläranlagen sollen ausgebaut und bei Bedarf mit weiteren Reinigungsstufen versehen werden; Einleitungen sollen kostengünstig überwacht werden. Die europäische Wasserrahmenrichtlinie soll schneller umgesetzt werden. Die Deichsanierung soll zum Abschluss kommen, Rückhalteflächen sollen neu entstehen oder reaktiviert werden. Frühwarnsysteme, Pegeltechnik sowie aktuelle Karten zu Hochwasser und Starkregen sollen die Vorsorge der Kommunen verbessern. Die Starkregenvorsorge soll finanziell abgesichert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„Der Wasserrückhalt in der Fläche wird weiter ausgebaut – durch Versickerung, Schwammstadtkonzepte, die Sanierung von Stauanlagen und eine auskömmliche Finanzierung der Unterhaltungsverbände.“
Seite 23 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Öffentliche Wasserversorgung und Schutzinfrastruktur sollen mit staatlichen Mitteln gesichert und ausgebaut werden.

Wildtiere im Zirkus verbieten, Tierheime finanzieren

Die SPD will Wildtiere in Zirkussen und in privater Haltung landesweit verbieten. Freigängerkatzen sollen kastriert werden müssen, und Tierheime sollen verlässlich finanziert werden. Ziel ist laut Programm, Tierleid zu verhindern.

Die SPD will Tiere besser schützen. Zirkusse sollen keine wilden Tiere mehr haben dürfen. Auch Privatleute sollen keine wilden Tiere halten. Katzen, die draußen herumlaufen, sollen kastriert werden. Tierheime sollen genug Geld bekommen.

Die Kastrationspflicht für Katzen mit Freigang soll deren unkontrollierte Vermehrung verhindern. Mit dem Wildtierverbot sollen zugleich artgerechte Alternativen gefördert werden. Tierheime, Zoos und Tierparks sollen dauerhaft und nach Bedarf unterstützt werden, weil sie aus Sicht der SPD wichtige Arbeit für Tier- und Artenschutz sowie Bildung leisten. Die Bekämpfung von Tierseuchen soll mit Bund und Ländern abgestimmt erfolgen.

Originalzitat anzeigen (Seite 47)
„Schließlich setzen wir uns für ein landesweites Verbot der Haltung und Nutzung von Wildtieren in Zirkussen und durch Privatpersonen ein“
Seite 47 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Was sagen die anderen Parteien zu Umwelt und Tierschutz?

Alle Programme in Sachsen-Anhalt im Vergleich