Moore, Auen und Artenvielfalt schützen
Die SPD will Moore wiedervernässen, Auen renaturieren und Wälder klimastabil aufforsten, weil diese Flächen CO₂ binden und die Artenvielfalt stärken. Naturschutz soll freiwillig und gemeinsam mit Landwirtschaft, Verbänden und Kommunen umgesetzt werden.
Die SPD will Moore, Auen und Wälder schützen. Diese Flächen speichern CO₂ und helfen vielen Tieren und Pflanzen. Der Naturschutz soll freiwillig und im Gespräch mit den Menschen vor Ort geschehen. Auch Bauern sollen dabei mitmachen.
Für die Wiedervernässung von Mooren, die gemeinsam mit Eigentümern und Bewirtschaftern erfolgt, soll genug Geld bereitstehen. EU-Vorgaben, vor allem die Wiederherstellungsverordnung, sollen kooperativ umgesetzt werden. Dabei sollen Lösungen entstehen, die für die Bewirtschaftung der Flächen und die Entwicklung der Regionen tragfähig sind. Lokale Pflanzaktionen und Umweltbildung in Schulen, Kitas und Vereinen sollen unterstützt werden. Kreislaufwirtschaft, Reparatur und Recycling sollen wachsen. Für den Rohstoffabbau sieht das Programm den Schutz wertvoller Böden und verbindliche Vorgaben in der Regionalplanung vor.
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„Biotopverbünde, Blühstreifen, Streuobstwiesen, Feldgehölze und naturnahe Flächen werden dort gefördert, wo sie Wirkung entfalten.“Einordnung
- Europaausgewogen
EU-Naturschutzvorgaben sollen umgesetzt werden, ohne die Zuständigkeiten der EU zu erweitern oder zu beschneiden.
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Natürliche CO₂-Speicher sollen weiter ausgebaut und finanziert werden, allerdings freiwillig und ohne neue Verbote.