Herdenschutz staatlich sichern, Wölfe gezielt entnehmen
Die Linke will Weidetierhalter durch einen staatlich finanzierten Herdenschutz und schnelle Entschädigungen unterstützen. Einzelne Wölfe sollen unter engen Bedingungen getötet werden dürfen, feste Obergrenzen oder pauschale Abschussquoten lehnt die Partei ab.
Die Linke will Schafe, Ziegen und Rinder auf der Weide besser schützen. Der Staat soll den Schutz bezahlen. Reißt ein Wolf Tiere, sollen Halter schnell Geld bekommen. Einzelne Wölfe dürfen nur in bestimmten Fällen getötet werden. Eine feste Höchst-Zahl für Wölfe will die Linke nicht.
Der Herdenschutz soll verlässlich finanziert werden und Schulungen sowie unkomplizierte Förderung umfassen. Bei Rissen sollen Halter rasch und in voller Höhe entschädigt werden, dazu kommt praxisnahe Beratung. Eine Entnahme soll möglich sein, wenn ein Wolf mehrfach Nutztiere getötet hat und sämtliche Schutzmaßnahmen nicht geholfen haben. Die Wolfspolitik soll sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse stützen und den Erhaltungszustand nach nachvollziehbaren Kriterien beurteilen. Die Rückkehr des Wolfs wertet das Programm als Erfolg des Artenschutzes und zugleich als Herausforderung für die Weidehaltung.
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„gezielte Entnahmen von Wölfen ermöglichen, wenn sie wiederholt Nutztiere gerissen haben und alle Schutzmaßnahmen ausgeschöpft sind“Einordnung
Dieser Punkt berührt keine der Achsen.