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Was sagen die Parteien in Baden-Württemberg zu Umwelt und Tierschutz?

3 aktuelle Wahlprogramme in Baden-Württemberg haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

CDU

Programm zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2026

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Bestände von Kormoran, Biber und Wolf regulieren

Die CDU will beim Artenschutz den Erhalt der Art insgesamt in den Mittelpunkt stellen statt des einzelnen Tiers. Stark gewachsene Bestände bestimmter Arten sollen reguliert werden dürfen, auch durch Tötung, und invasive Arten früh bekämpft werden.

Die CDU will Tierarten als Ganzes schützen. Von manchen Tieren gibt es heute sehr viele. Dazu gehören Kormoran, Biber und Saatkrähe. Man soll einzelne Tiere davon töten dürfen. Fremde Arten wie Waschbären will die CDU früh bekämpfen.

Kreislaufwirtschaft mit Anreizen ausbauen

Die CDU will den Rohstoffverbrauch senken, Abfälle vermeiden und Materialien im Kreislauf halten. Dafür setzt sie auf Anreize und neue Technologien statt auf zusätzliche Vorschriften und will die Entsorgung im Land langfristig absichern.

Die CDU will weniger Rohstoffe verbrauchen. Dinge sollen öfter wieder benutzt werden. Dafür soll es Anreize geben und keine neuen strengen Regeln. Müll, den man nicht verwerten kann, soll Strom und Wärme liefern. Ausgehobene Erde von Baustellen soll man leichter wieder nutzen können.

Wasserversorgung mit Landesstrategie sichern

Die CDU verlangt eine landesweite Strategie für die Versorgung mit Trink- und Brauchwasser, wobei die Kommunen zuständig bleiben. Die öffentliche Wasserversorgung soll im Wasserrecht Vorrang erhalten, und Wassermangel soll durch vorausschauendes Management vermieden werden.

Die CDU will einen Plan für das Wasser im ganzen Land. Für das Trinkwasser sollen weiter die Städte und Gemeinden zuständig sein. Jede Gemeinde soll für den Notfall eine zweite Wasserquelle haben. Die öffentliche Versorgung soll im Gesetz Vorrang bekommen. Das Land soll früh gegen Wassermangel handeln.

CDU: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 3 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Naturschutzgebiete und Nationalpark Schwarzwald schützen

Die Grünen wollen die Naturschutzgebiete des Landes und den Nationalpark Schwarzwald erhalten. Das Programm begründet das mit der Bedrohung der heimischen Natur und damit, dass es Orte ohne menschliche Eingriffe brauche.

Die Grünen wollen die Natur im Land schützen. Dazu gehören die Naturschutz-Gebiete und der Nationalpark Schwarzwald. Viele Tiere und Pflanzen sind in Gefahr. Die Natur braucht Orte, an denen sie Ruhe hat.

Kreislaufwirtschaft mit Reparaturbonus fördern

Die Grünen wollen Unternehmen dabei unterstützen, Produkte und Geschäftsmodelle auf Kreisläufe auszurichten. Das Programm versteht darunter mehr als Abfallwirtschaft und begründet das Vorhaben auch mit geringerer Abhängigkeit bei Rohstoffen.

Die Grünen wollen, dass weniger weggeworfen wird. Dinge sollen länger halten und repariert werden. Dafür soll es einen Reparatur-Bonus geben. Rohstoffe sollen wieder verwendet werden.

Tierversuche verringern und ersetzen

Die Grünen wollen die Zahl der Tierversuche senken und sie nach Möglichkeit durch Methoden ohne Tiere ersetzen. Langfristig soll gemeinsam mit der Wissenschaft ein Ausstieg aus Tierversuchen erreicht werden.

Die Grünen wollen weniger Versuche mit Tieren. Forscher sollen andere Methoden ohne Tiere nutzen. Das Land soll dafür mehr Geld geben. Irgendwann soll es gar keine Tierversuche mehr geben.

Wasserversorgung sichern und Hochwasserschutz ausbauen

Die Grünen wollen eine „Wasserversorgungsstrategie 2050“ erarbeiten und über einen gestaffelten Wasserpreis zum Sparen anregen. Zugleich sollen Hochwasserschutz und Starkregen-Vorsorge gestärkt werden, vor allem mit naturnahen Mitteln.

Trink-Wasser soll auch in Zukunft sicher sein. Die Grünen wollen dafür einen Plan bis 2050 machen. Wer viel Wasser verbraucht, soll mehr dafür zahlen. Flüsse sollen wieder natürlicher werden.

Naturschutzmittel erhöhen und Biotopverbund ausbauen

Die Grünen wollen mehr Geld für den Naturschutz bereitstellen und den Biotopverbund bis 2030 auf 15 Prozent der Landesfläche erweitern. Bestehende Artenschutzprogramme sollen fortgesetzt und verstärkt werden.

Die Grünen wollen mehr Geld für den Schutz der Natur geben. Lebensräume für Tiere und Pflanzen sollen besser verbunden sein. Bis 2030 sollen sie 15 Prozent des Landes ausmachen. Programme für bedrohte Arten sollen weiterlaufen.

Moore schützen und moorschonend bewirtschaften

Die Grünen wollen Anreize schaffen, damit Moorböden landwirtschaftlich genutzt werden können, ohne zerstört zu werden. Moorschutzprojekte sollen schneller umgesetzt werden, auch mit privatem Geld.

Moore sind nasse Böden, die viel Kohlenstoff speichern. Die Grünen wollen Moore erhalten. Bauern sollen dort trotzdem arbeiten und Geld verdienen können. Projekte zum Schutz der Moore sollen schneller gehen.

Herdenschutz und Beratung für Weidetierhalter ausbauen

Die Grünen wollen beim Schutz von Weidetieren weiter mit den Halterinnen und Haltern zusammenarbeiten und die Beratung möglichst flächendeckend ausbauen. Außerdem soll die Landwirtschaft Hilfe gegen invasive Arten bekommen.

Schafe und andere Weidetiere brauchen Schutz vor Wölfen und Hunden. Die Grünen wollen die Tierhalter dabei mehr beraten. Sie wollen weiter mit ihnen zusammenarbeiten. Bauern sollen auch Hilfe gegen fremde, schädliche Arten bekommen.

Umweltbildung stärken und Schutzgebiete ausweiten

Die Grünen wollen Umweltbildung von der Kita bis zur Hochschule ausbauen und Natur für alle zugänglich machen. Zudem soll das weltweite Ziel von 30 Prozent Schutzgebieten im Land umgesetzt werden.

Kinder und Erwachsene sollen mehr über Natur und Arten lernen. Das soll in Kitas, Schulen und Hochschulen passieren. Die Grünen wollen mehr geschützte Gebiete. Städte sollen grüner werden, zum Beispiel mit grünen Schulhöfen.

Tierschutz durchsetzen und Tierheime unterstützen

Die Grünen wollen Tierheime und Tierschutzorganisationen finanziell stärken und das Tierschutzrecht wirksamer durchsetzen. Dazu sollen die Veterinärämter mehr Personal bekommen.

Die Grünen wollen Tiere besser schützen. Tierheime sollen mehr Geld bekommen. Ämter, die den Tierschutz kontrollieren, sollen mehr Personal haben. Katzen, die draußen herumlaufen, sollen kastriert und registriert werden.

Anbindehaltung von Rindern beenden

Die Grünen wollen die Anbindehaltung von Rindern, ob ganzjährig oder saisonal, schrittweise beenden. Die Haltungsbedingungen von Nutztieren sollen insgesamt verbessert werden.

Manche Rinder stehen angebunden im Stall. Die Grünen wollen das Schritt für Schritt beenden. Rinder sollen möglichst viel Auslauf haben. Tiere sollen keine langen Transporte erleben.

Jagdrecht und Wildtiermanagement weiterentwickeln

Die Grünen wollen das Jagd- und Wildtiermanagementgesetz an neue wildbiologische Erkenntnisse, den Waldumbau und den Tierschutz anpassen. Jägerinnen und Jäger sollen künftig ihre Treffsicherheit nachweisen.

Die Grünen wollen die Regeln für die Jagd ändern. Jäger sollen zeigen, dass sie gut treffen. Wilde Tiere sollen sichere Wege zwischen ihren Gebieten haben. Gegen fremde Tierarten soll es einen Plan geben.

Wälder klimafest umbauen und Staatswald schützen

Die Grünen wollen den Waldumbau hin zu artenreichen Mischwäldern fortsetzen und zehn Prozent des Staatswaldes sich selbst überlassen. Private Waldbesitzer sollen Beratung und Förderung erhalten.

Hitze und Trockenheit schaden den Wäldern. Die Grünen wollen Wälder mit vielen Baumarten. Ein Zehntel des Waldes vom Land soll ohne Eingriffe bleiben. Private Waldbesitzer sollen Hilfe bekommen.

Netto-Null beim Flächenverbrauch erreichen

Die Grünen halten am Ziel fest, keine zusätzlichen Flächen mehr zu verbrauchen, und wollen es so schnell wie möglich erreichen. Vorrang hat die Entwicklung im Ortsinneren: Leerstand, Brachen und baureife Grundstücke sollen genutzt werden, bevor am Ortsrand neu gebaut wird.

Die Grünen wollen, dass kein neuer Boden mehr zugebaut wird. Zuerst soll man leere Häuser und freie Flächen im Ort nutzen. Erst danach soll am Rand vom Ort gebaut werden. Das schützt Natur und Äcker.

Grüne: alle 13 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Artenvielfalt, Moore und Wälder schützen

Die SPD will die Biodiversitätsstrategie des Landes ausbauen, Moore wiedervernässen, Wälder klimafest umbauen und die Waldfläche vergrößern. Sie setzt dabei nach eigener Aussage auf Beteiligung, Ausgleich und Investitionen statt auf Verbote.

Die SPD will Tiere und Pflanzen besser schützen. Moore sollen wieder nass werden. Der Wald soll größer werden und Hitze besser aushalten. Wer Natur pflegt, soll dafür Geld bekommen. Die SPD will dabei keine Verbote.

Tierschutz stärker kontrollieren, Tierheime fördern

Die SPD will Tiertransporte und Tierhaltung aktiv kontrollieren und eine Registrierungspflicht für Hunde und Katzen einführen. Tierheime sollen über ein Förderprogramm Hilfe bei der Unterbringung von Fundtieren bekommen.

Die SPD will Tiere besser schützen. Behörden sollen Tier-Transporte und Ställe mehr prüfen. Halter sollen Hunde und Katzen anmelden müssen. Tierheime sollen mehr Geld bekommen.

Trinkwasser gesetzlich Vorrang geben

Die SPD will den Vorrang der Trinkwasserversorgung vor Industrie und Bewässerung gesetzlich verankern. Wasser soll als öffentliches Gut erhalten und die Infrastruktur krisenfest gemacht werden.

Die SPD will, dass Trinkwasser immer zuerst kommt. Das gilt auch, wenn Fabriken oder Felder Wasser brauchen. Das soll in einem Gesetz stehen. Wasser soll allen gehören.

SPD: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl