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Was sagen die Parteien in Berlin zu Umwelt und Tierschutz?

5 aktuelle Wahlprogramme in Berlin haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Grünflächen pflegen und gefällte Bäume ersetzen

Die AfD will der Pflege von Parks und Grünanlagen Vorrang geben und die Bezirke dafür besser ausstatten. Für jeden gefällten Baum soll ein neuer gepflanzt werden, und die Wälder sollen dauerhaft erhalten bleiben.

Die AfD will Parks und Grün-Anlagen besser pflegen. Die Bezirke sollen dafür mehr Geld und Personal bekommen. Für jeden gefällten Baum soll ein neuer Baum kommen. Auch die Berliner Wälder sollen erhalten bleiben.

Flächenverbrauch senken und Böden entsiegeln

Die AfD will den Verbrauch von Flächen verringern und naturnahe Gebiete schützen. Auf Grün-, Wald- und Wasserflächen soll nicht mehr gebaut werden, und versiegelte Böden sollen teilweise wieder geöffnet werden.

Die AfD will weniger Boden zubauen. Auf Grün-Flächen, im Wald und am Wasser soll nicht gebaut werden. Manche zugebauten Böden sollen wieder offen werden. Dann kann Regen-Wasser im Boden versickern.

Trinkwasser und Gewässer schützen

Die AfD will Trinkwasser und Gewässer stärker schützen und die Wasserinfrastruktur erneuern. Dazu zählen modernere Aufbereitung, Kläranlagen mit vierter Reinigungsstufe und getrennte Kanäle für Regen und Abwasser.

Die AfD will das Wasser in Berlin besser schützen. Klär-Anlagen sollen mehr Schadstoffe aus dem Wasser holen. Regen und Abwasser sollen in getrennten Rohren fließen. Alte Leitungen sollen nach und nach erneuert werden.

Invasive Arten zurückdrängen, Artenkenntnis fördern

Die AfD will eingeschleppte Tier- und Pflanzenarten früh erkennen und ihre Bestände eindämmen, um heimische Arten zu schützen. Zugleich soll die ehrenamtliche Erfassung der Berliner Stadtnatur gestärkt werden.

Manche Tiere und Pflanzen stammen nicht aus Berlin. Sie verdrängen heimische Arten. Die AfD will diese Arten zurückdrängen. Dafür soll es mehr Fachleute geben. Auch Ehrenamtliche sollen leichter Tiere und Pflanzen zählen können.

Tierschutz ausbauen und Hundesteuer abschaffen

Die AfD will den Tierschutz als staatliche Aufgabe aufwerten. Sie fordert ein zweites, landeseigenes Tierheim, mehr Personal in den Veterinärämtern und das Ende der Hundesteuer.

Die AfD will mehr für den Tierschutz tun. Berlin soll ein zweites Tierheim bekommen. Die Ämter für Tiere sollen mehr Personal bekommen. Die Hunde-Steuer soll wegfallen.

AfD: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Illegale Müllentsorgung schärfer verfolgen

Die CDU will weiter hart gegen illegal abgelegten Müll vorgehen und verweist auf den bereits verschärften Bußgeldkatalog. Zusätzlich soll geprüft werden, ob mobile Videoüberwachung und Künstliche Intelligenz Müll-Brennpunkte schneller erkennen können.

Wer Müll auf die Straße wirft, soll hohe Strafen zahlen. Die Bußgelder sind schon höher geworden. Die CDU will nun Kameras prüfen. Auch Künstliche Intelligenz soll helfen. So sollen Müll-Orte schneller gefunden werden.

Mehr Papierkörbe und bessere Sperrmüllabfuhr

Die CDU will die Müllentsorgung im öffentlichen Raum modernisieren: Bis 2030 sollen es rund 30.000 Papierkörbe sein, Unterflurbehälter sollen ausgebaut und die Sperrmüllabholung verbessert werden. Das soll auch Ratten die Nahrung entziehen.

Es soll mehr Mülleimer geben. Bis 2030 etwa 30.000 Stück. Manche Müll-Behälter sollen unter der Erde liegen. Sperrmüll soll leichter abgeholt werden. So finden Ratten weniger Futter.

Taubenbestand tierschutzgerecht verringern

Die CDU will die Zahl der Stadttauben vor allem an Einkaufszentren, Bahnhöfen und belebten Orten begrenzen, ohne den Tierschutz zu verletzen. Dafür setzt sie auf betreute Taubenschläge, Fütterungsverbote und bauliche Abwehr.

Es soll weniger Tauben in der Stadt geben. Vor allem an Bahnhöfen und Einkaufs-Zentren. Den Tieren soll dabei nicht geschadet werden. Es soll betreute Tauben-Häuser geben. Füttern soll verboten sein.

Berlin zur Schwammstadt umbauen

Die CDU will Regenwasser stärker auffangen, speichern und nutzen und die Wasserversorgung langfristig sichern. Dazu gehören die Zusammenarbeit mit Brandenburg und Sachsen, ein Berliner Wassergipfel und sauberere Gewässer bis hin zu Badewasserqualität.

Berlin soll Regen-Wasser besser speichern. Das nennt man Schwamm-Stadt. Die Wasser-Versorgung soll sicher bleiben. Flüsse und Seen sollen sauberer werden. Man soll dort einmal baden können.

Hunderasseliste durch Verhaltensprüfung ersetzen

Die CDU will die Berliner Liste gefährlicher Hunderassen abschaffen. Ob ein Hund gefährlich ist, soll künftig im Einzelfall nach seinem Verhalten beurteilt werden, weil die Einteilung nach Rassen aus Sicht der Partei weder Tierschutz noch Sicherheit dient.

Bisher gelten manche Hunde-Rassen als gefährlich. Diese Liste soll weg. Ein Amt soll jeden Hund einzeln prüfen. Es zählt, wie sich der Hund verhält. Halter sollen sich mit Hunden auskennen.

Illegalen Heimtierhandel unterbinden

Die CDU will gegen den illegalen Handel mit Heimtieren vorgehen, der aus ihrer Sicht großes Tierleid verursacht. Der Verkauf auf öffentlichen Plätzen soll verboten und Online-Plattformen sollen stärker kontrolliert werden.

Manche Leute verkaufen Haus-Tiere illegal. Die Tiere leiden dabei oft. Verkauf auf öffentlichen Plätzen soll verboten werden. Internet-Seiten sollen besser kontrolliert werden. Die Strafen sollen höher werden.

Invasive Arten eindämmen

Die CDU will verhindern, dass sich gebietsfremde, invasive Tier- und Pflanzenarten in Berlin weiter ausbreiten. Damit sollen heimische Ökosysteme und die Artenvielfalt geschützt werden.

Manche Tiere und Pflanzen kommen nicht von hier. Sie verbreiten sich stark und schaden der Natur. Man nennt sie invasive Arten. Die CDU will ihre Ausbreitung in Berlin bremsen. So soll die heimische Natur geschützt werden.

CDU: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 10 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,2), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Klimaschutz zuerst, 4 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Hitzeschutz in belasteten Quartieren ausbauen

Die Grünen wollen Stadtteile, die besonders unter Hitze leiden, mit schnell wirksamen Maßnahmen entlasten. Dabei sollen Kieze mit vielen einkommensschwachen und benachteiligten Haushalten im Mittelpunkt stehen, weil das Programm Umweltpolitik auch als Sozialpolitik versteht. Das Berliner Klimaanpassungsgesetz soll ehrgeizig und zusammen mit dem Mobilitätsgesetz umgesetzt werden.

Die Grünen wollen die Menschen besser vor Hitze schützen. Das gilt besonders für Stadt-Teile mit wenig Grün. Dort leben oft Menschen mit wenig Geld. Es soll mehr Schatten und mehr Trink-Brunnen geben. An heißen Tagen sollen kühle öffentliche Gebäude offen sein.

Flächen entsiegeln und eine Million Bäume pflanzen

Die Grünen wollen ein Entsiegelungsprogramm auflegen, damit unter dem Strich möglichst bald keine zusätzliche Fläche mehr versiegelt wird. Die Stadt soll vor allem dort grüner werden, wo es bisher wenig Grün gibt. Eine Million neue Bäume sollen gepflanzt und ihre Pflege dauerhaft finanziert werden.

Die Grünen wollen Beton und Asphalt von vielen Flächen entfernen. Das nennt man Entsiegelung. Dort sollen Pflanzen wachsen. Berlin soll eine Million neue Bäume bekommen. Für die Pflege der Bäume soll es genug Geld geben.

Berlin zur Schwammstadt umbauen

Die Grünen wollen Regenwasser in der Stadt speichern und versickern lassen, statt es abzuleiten. Das soll die Stadt kühlen, das Grundwasser auffüllen, das Stadtgrün bewässern und die Gewässer schützen. Die Berliner Regenwasseragentur soll dafür ausgebaut und finanziell gestärkt werden.

Die Grünen wollen, dass Regen-Wasser in der Stadt bleibt. Es soll im Boden versickern und nicht in die Kanäle fließen. Das kühlt die Stadt und hilft den Pflanzen. Dafür soll es grüne Dächer und Regen-Tonnen geben. Die Regenwasser-Agentur soll mehr Geld bekommen.

Grünflächen, Kleingärten und Tempelhofer Feld schützen

Die Grünen wollen vorhandene Grünflächen dauerhaft sichern, neue schaffen und Kaltluftschneisen erhalten. Das Tempelhofer Feld soll geschützt bleiben, Kleingärten sollen erhalten und stärker für die Allgemeinheit geöffnet werden. Die Bezirksämter sollen zweckgebundenes Geld für die Pflege von Grün und Bäumen bekommen.

Die Grünen wollen Parks und Grün-Flächen in Berlin schützen. Das Tempelhofer Feld soll frei bleiben. Auch Klein-Gärten sollen bleiben. Die Bezirke sollen mehr Geld für die Pflege bekommen. Bäume sollen besser geschützt werden.

Berliner Wälder gesetzlich schützen und naturnah umbauen

Die Grünen wollen den Bestand der Berliner Wälder per Landesgesetz sichern und die Waldfläche vergrößern. Die Wälder sollen zu naturnahen Mischwäldern werden, die Hitze und Trockenheit besser aushalten und mehr Wasser speichern.

Die Grünen wollen die Wälder in Berlin schützen. Ein Gesetz soll festlegen, dass die Wälder bleiben. Es soll auch mehr Wald geben. Der Wald soll aus vielen Baum-Arten bestehen. So hält er Hitze und Trockenheit besser aus.

Artenvielfalt schützen und Pestizide zurückdrängen

Die Grünen wollen die Berliner Strategie zur Biologischen Vielfalt 2030+ umsetzen und Lebensräume zu einem Biotopverbund vernetzen. Langfristig sollen in Berlin keine Pestizide mehr eingesetzt werden, zuerst auf Flächen des Landes.

In Berlin leben viele Tiere und Pflanzen. Die Grünen wollen ihre Lebens-Räume schützen und miteinander verbinden. Es soll mehr Blüh-Wiesen und Hecken geben. Gift gegen Schädlinge soll in Berlin nicht mehr benutzt werden. Das Land Berlin soll damit auf seinen eigenen Flächen anfangen.

Wasser sparen und Grundwasserentnahme begrenzen

Die Grünen wollen den Wasserverbrauch in Berlin senken, um die Trinkwasserversorgung in der Klimakrise zu sichern. Dafür soll der „Masterplan Wasser“ verbindlich werden, und die Entnahme von Grundwasser soll strenger geregelt werden.

Die Grünen sagen: Berlin muss sparsam mit Wasser umgehen. Sonst kann das Trink-Wasser knapp werden. Wer Grund-Wasser entnimmt, soll strengere Regeln bekommen. Regen-Wasser soll öfter zum Gießen genutzt werden. Golf-Plätze sollen nur noch Regen-Wasser bekommen.

Gewässer renaturieren und vor Schadstoffen schützen

Die Grünen wollen Flüsse, Seen und Kleingewässer in Berlin naturnäher gestalten und die EU-Wasserrahmenrichtlinie umsetzen. Verschmutztes Regenwasser, Mikroplastik und PFAS sollen aus den Gewässern ferngehalten werden; die Wasserbetriebe sollen ihre Gewinne selbst investieren dürfen.

Die Grünen wollen die Flüsse und Seen in Berlin sauberer machen. Die Ufer sollen natürlicher und grüner werden. Schmutziges Regen-Wasser soll nicht mehr ungefiltert in Flüsse fließen. Die Grünen wollen auch Stoffe mit dem Namen PFAS verbieten. Das sind Chemikalien, die sich kaum abbauen.

Baden in der Spree ermöglichen

Die Grünen wollen das allgemeine Badeverbot aufheben, damit Menschen in der Spree schwimmen können. Dazu soll die Überwachung der Wasserqualität auf die ganze Stadt ausgedehnt werden.

Heute ist das Baden in der Spree verboten. Die Grünen wollen dieses Verbot abschaffen. Die Stadt soll überall prüfen, wie sauber das Wasser ist. Dann können sich Menschen im Sommer in der Innenstadt abkühlen.

Luft verbessern und Nullemissionszone einführen

Die Grünen wollen die Belastung durch Feinstaub und Stickoxide in ganz Berlin senken und sich dabei an den Leitlinien der WHO orientieren. Kern ist eine Zone, in der schrittweise nur noch emissionsfreie Fahrzeuge fahren dürfen.

Die Grünen wollen sauberere Luft in Berlin. Dafür soll es eine besondere Zone geben. Dort sollen nach und nach nur noch Fahrzeuge ohne Abgase fahren. Auch Baustellen und Holz-Heizungen sollen weniger Staub machen.

Privates Feuerwerk ganzjährig verbieten

Die Grünen fordern, den Verkauf von Feuerwerk und das Böllern das ganze Jahr über und überall zu verbieten. Sie begründen das mit dem Schutz von Menschen, Tieren und Umwelt.

Die Grünen wollen privates Feuerwerk verbieten. Das Verbot soll das ganze Jahr und überall gelten. Auch der Verkauf soll verboten sein. An Silvester soll es stattdessen Licht-Shows geben.

Stadtreinigung ausweiten und Sperrmüll kostenlos abholen

Die Grünen wollen Straßen und Grünanlagen häufiger reinigen lassen und der Stadtreinigung BSR alle Parks und Spielplätze übertragen. Jeder Haushalt soll einmal jährlich Sperrmüll gratis loswerden können.

Die Grünen wollen ein sauberes Berlin. Die Stadt-Reinigung soll alle Parks und Spiel-Plätze sauber machen. Jeder Haushalt soll einmal im Jahr Sperr-Müll kostenlos abgeben können. Sperr-Müll sind große alte Sachen wie Möbel.

Einwegverpackungen besteuern und Abfall vermeiden

Die Grünen wollen eine Steuer auf Einwegverpackungen, Einweggeschirr und Einwegbesteck einführen, um Mehrweg attraktiver zu machen. Reparatur, Tausch und Wiederverwendung sollen gefördert und Bioabfälle verpflichtend getrennt gesammelt werden.

Die Grünen wollen weniger Müll in Berlin. Auf Einweg-Verpackungen soll es eine Steuer geben. Dann lohnt sich Mehrweg mehr. Es soll mehr Orte zum Reparieren und Tauschen geben. Bio-Müll soll jeder getrennt sammeln müssen.

Umweltschutz gemeinsam mit Brandenburg voranbringen

Die Grünen wollen beim Schutz von Wasser, Natur und Klima eng mit Brandenburg und den Nachbargemeinden zusammenarbeiten. Zwei Parks im Barnim sollen UNESCO-Biosphärenreservate werden, und die Berliner Stadtgüter sollen als Vorbild für umweltschonende Landnutzung dienen.

Berlin und Brandenburg sollen die Umwelt gemeinsam schützen. Das gilt zum Beispiel für Trink-Wasser und für Spree und Havel. Zwei Parks im Barnim sollen besonderen Schutz bekommen. Berlin besitzt Land-Güter in Brandenburg. Dort soll Landwirtschaft die Umwelt schonen.

Tierschutz gesetzlich und finanziell stärken

Die Grünen wollen das Amt einer unabhängigen Landestierschutzbeauftragten gesetzlich festschreiben und Tierheim, Tiertafel und Wildtierstationen dauerhaft finanzieren. Die Rasseliste für Hunde soll entfallen und durch einen Pflicht-Hundeführerschein ersetzt werden.

Die Grünen wollen Tiere in Berlin besser schützen. Es soll eine unabhängige Beauftragte für Tierschutz geben. Das Tierheim soll dauerhaft genug Geld bekommen. Die Liste mit gefährlichen Hunde-Rassen soll wegfallen. Dafür sollen alle Hunde-Halter einen Hunde-Führerschein machen.

Wild- und Stadttiere besser schützen

Die Grünen wollen den Schutz von Wildtieren, Stadttieren und Bienen in Berlin ausbauen. Geplant sind eine zentrale Koordinierungsstelle für Wildtiere, ein überarbeitetes Jagd- und Naturschutzrecht und die Rückkehr zu Schonzeiten für Waschbären und Nutrias.

Die Grünen wollen Wildtiere in Berlin besser schützen. Eine neue Stelle soll sich um Wildtiere kümmern. Waschbären und Nutrias sollen wieder Schonzeiten bekommen. In einer Schonzeit darf man die Tiere nicht jagen. Auch Bienen sollen mehr Schutz bekommen.

Tierversuche schrittweise durch tierfreie Methoden ersetzen

Die Grünen wollen Forschung, Lehre und Anwendung ohne Tierversuche in Berlin ausbauen. Ziel ist, Tierversuche nach und nach durch andere Verfahren abzulösen; Studierende sollen einen Anspruch darauf haben, solche Methoden zu lernen.

Die Grünen wollen weniger Tierversuche in der Forschung. Andere Methoden sollen die Versuche Schritt für Schritt ersetzen. Studierende sollen diese Methoden lernen dürfen. Dafür soll ein neues Zentrum entstehen.

Lebensmittelverschwendung senken, Containern legalisieren

Die Grünen wollen, dass von der Herstellung bis zum Verzehr weniger Lebensmittel weggeworfen werden. Sie setzen sich dafür ein, das Containern zu erlauben und den Handel zu verpflichten, fast abgelaufene Ware billiger abzugeben oder zu spenden.

Die Grünen wollen, dass weniger Essen im Müll landet. Containern soll erlaubt sein. Containern heißt: Menschen holen weggeworfenes Essen aus Müll-Tonnen von Läden. Läden sollen fast abgelaufenes Essen billiger verkaufen oder spenden.

Grünflächen in allen Wohngebieten gesetzlich sichern

Die Grünen wollen per Gesetz festschreiben, dass jedes Wohngebiet gut erreichbare, vernetzte und naturnahe Grünflächen hat. Grüne Infrastruktur soll in der Stadtplanung dasselbe Gewicht bekommen wie andere Planungsinstrumente. Zugleich sollen Anwohner ihre Kieze stärker mitgestalten können.

Die Grünen wollen ein Gesetz für Grünflächen. Jedes Wohn-Gebiet soll Parks und Grün in der Nähe haben. In dichten Vierteln soll es mehr Pflanzen und Kühlung geben. Die Menschen im Kiez sollen mitentscheiden können.

Tempelhofer Feld unbebaut erhalten

Die Grünen lehnen jede Bebauung des Tempelhofer Feldes ab und sehen den Volksentscheid dazu als bindend an. Das Feld soll ein Ort für Erholung, Sport, Kultur, Natur und Stadtklima bleiben. Das Flughafengebäude soll ein Standort für Kultur- und Kreativwirtschaft werden.

Die Grünen wollen das Tempelhofer Feld frei lassen. Dort soll niemand bauen. Die Berliner haben das in einer Abstimmung so entschieden. Das alte Flughafen-Gebäude soll ein Ort für Kultur werden.

Grüne: alle 20 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 8 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Klimaschutz zuerst, 6 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Flächennutzungsplan neu aufstellen, Versiegelung ab 2030 stoppen

Die Linke will den Flächennutzungsplan von 1994 in der nächsten Wahlperiode mit breiter Bürgerbeteiligung grundlegend überarbeiten und auf Klimaschutz, Klimaanpassung und Wohnraumsicherung ausrichten. Spätestens ab 2030 soll unter dem Strich keine zusätzliche Fläche mehr versiegelt werden. Das Tempelhofer Feld soll als Grünfläche festgeschrieben werden.

Berlin hat einen Plan für die Nutzung seiner Flächen. Er ist von 1994. Die Linke will ihn neu machen. Die Menschen sollen dabei mitreden. Ab 2030 soll Berlin keinen zusätzlichen Boden mehr zubauen. Das Tempelhofer Feld soll eine Grünfläche bleiben.

Tempelhofer Feld als Freifläche erhalten

Die Linke will das Tempelhofer Feld vollständig unbebaut lassen und das per Volksentscheid beschlossene Gesetz bewahren. Bebauung und Privatisierung lehnt sie ab. Sie begründet das mit der Bedeutung des Feldes für Erholung, Stadtklima und Natur.

Das Tempelhofer Feld ist ein großer freier Platz in Berlin. Die Linke will, dass dort niemand baut. Die Berliner haben das in einer Abstimmung so entschieden. Dieses Gesetz soll bleiben. Das Feld ist gut für die Erholung, für die Luft und für Tiere und Pflanzen.

Grünflächen sozial gerechter verteilen

Die Linke will eine Freiflächen-Strategie für ganz Berlin, damit Grünanlagen, Spielplätze und gute Umweltqualität unabhängig vom Einkommen erreichbar sind. Sozial belastete Gebiete sollen besonders profitieren, weil dort laut Programm die Umweltbelastungen oft höher sind.

Die Linke will mehr Parks und Spielplätze nah an den Wohnungen. Alle sollen sie nutzen können, egal wie viel Geld sie haben. Ärmere Stadtteile sollen zuerst besseres Grün bekommen. Dafür soll es einen Plan für die ganze Stadt geben.

Baden in der Spree erlauben, Ufer öffnen

Die Linke will das Baden in Spree und Havel grundsätzlich erlauben und die Ufer der Berliner Gewässer öffentlich zugänglich machen. Dafür sieht das Programm Ankäufe und notfalls Enteignungen vor.

Die Linke will, dass man in der Spree und in der Havel baden darf. Die Ufer sollen für alle offen sein. Dafür soll Berlin Grundstücke kaufen. Im Notfall soll die Stadt Grundstücke auch enteignen.

Grünflächen dauerhaft sichern und ausweiten

Die Linke will Parks, Wälder, Friedhöfe, Kleingärten und Wasserflächen vor Bebauung schützen und zusätzliche Naturflächen schaffen. Vor allem in sozial benachteiligten Kiezen sollen Lärm, schlechte Luft und Hitze verringert und mehr Grün geschaffen werden.

Die Linke will Parks, Wälder und Kleingärten schützen. Dort soll niemand bauen dürfen. Es soll mehr Natur in der Stadt geben. Besonders ärmere Kieze sollen mehr Grün bekommen.

Netto-Null-Versiegelung bis 2030 erreichen

Die Linke betrachtet Boden als Gemeingut und will bis 2030 erreichen, dass unterm Strich keine Fläche mehr neu versiegelt wird. Jede neue Versiegelung soll durch Entsiegelung gleicher Größe innerhalb Berlins ausgeglichen werden.

Versiegelt heißt: Der Boden ist mit Beton oder Asphalt bedeckt. Die Linke will das ab 2030 ausgleichen. Wer Boden zubaut, muss woanders in Berlin gleich viel Boden freilegen. Moore sollen wieder nass werden.

Trinkwasser schützen und Wasserentnahme regulieren

Die Linke will die Qualität des Berliner Wassers langfristig sichern und der Trinkwasserversorgung bei allen Verwaltungsentscheidungen Vorrang geben. Private Brunnen und gewerbliche Wasserförderung sollen gemeldet werden, Firmen sollen für entnommenes Oberflächenwasser zahlen.

Die Linke will das Berliner Trinkwasser schützen. Trinkwasser soll immer Vorrang haben. Wer einen Brunnen hat, soll das melden. Firmen sollen für Wasser aus Flüssen und Seen bezahlen.

Berlin zur Schwammstadt umbauen

Die Linke will Berlin nach dem Schwammstadtprinzip umbauen, bei dem Regenwasser vor Ort versickert und gespeichert wird, statt in die Kanalisation zu fließen. So soll auch verhindert werden, dass Abwasser in die Spree und andere Gewässer gelangt.

Eine Schwammstadt speichert Regen wie ein Schwamm. Das Wasser soll im Boden versickern. Dann fließt weniger schmutziges Wasser in die Spree. Die Linke will Berlin so umbauen.

Kleingärten und Gemeinschaftsgärten gesetzlich sichern

Die Linke will Kleingärten und Gemeinschaftsgärten per Gesetz schützen und über die Bauleitplanung dauerhaft erhalten und ausbauen. Das Programm begründet dies damit, dass die Gärten Orte der Begegnung und Bildung seien und zur lokalen Erzeugung von Lebensmitteln beitrügen.

Die Linke will Kleingärten in Berlin schützen. Dafür soll es ein Gesetz geben. Auch Gemeinschafts-Gärten sollen bleiben. Es soll sogar mehr davon geben.

Luftverschmutzung und Lärm verringern

Die Linke will den Luftreinhalteplan sofort umsetzen und laufend aktualisieren. Luftverschmutzung und Verkehrslärm sollen unter anderem durch weniger Autoverkehr, niedrigere Geschwindigkeiten und mehr Bäume sinken; am Flughafen BER soll das Nachtflugverbot länger gelten.

Die Linke will sauberere Luft und weniger Lärm in Berlin. Dafür sollen weniger Autos fahren. Autos sollen auch langsamer fahren. Am Flughafen BER sollen nachts länger keine Flugzeuge fliegen. Die Partei will außerdem ein Verbot von Böllern.

Kreislaufwirtschaft und Abfallvermeidung ausbauen

Die Linke will die Kreislaufwirtschaft in Berlin ausbauen und folgt dabei der Reihenfolge vermeiden, wiederverwenden, verwerten, beseitigen. Reparieren, Leihen, Secondhand und Mehrweg sollen gefördert, Recyclingquoten erhöht und die Verwertung von Bioabfall erweitert werden.

Die Linke will weniger Müll in Berlin. Kaputte Dinge sollen öfter repariert werden. Dafür gibt es weiter Geld vom Land. In jedem Bezirk soll es ein Kaufhaus für gebrauchte Sachen geben. Restaurants sollen mehr Mehrweg-Verpackungen nutzen.

Müllentsorgung wohnortnah und teils kostenlos anbieten

Die Linke will gegen illegale Müllablagerung die Entsorgungsangebote ausweiten und näher an die Wohnorte bringen. Aus Sicht des Programms darf die Entsorgung nicht vom Einkommen abhängen; die Stadtreinigung BSR soll mehr Personal erhalten.

Die Linke will eine sauberere Stadt. Es soll mehr Orte geben, um Müll abzugeben. Sperrmüll ist großer Müll wie alte Möbel. Jeder Haushalt soll ihn zweimal im Jahr kostenlos abholen lassen können. Die Stadt-Reinigung soll mehr Beschäftigte bekommen.

Umweltbildung für alle Altersgruppen ausbauen

Die Linke will Angebote der Umweltbildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ausweiten. Das Programm versteht Klima- und Umweltschutz als Aufgabe, die alle Bereiche der Stadt betrifft.

Die Linke will mehr Umwelt-Bildung. Kinder sollen in Kita und Schule mehr über Klima und Natur lernen. Auch Erwachsene sollen Angebote bekommen. Schulhöfe sollen grüner werden. Die Schüler sollen dabei mitreden.

Ausstieg aus Tierversuchen planen, Tierschutzstrukturen stärken

Die Linke will einen Plan für das Ende von Tierversuchen erarbeiten und Alternativmethoden fördern. Zudem sollen ein hauptamtlicher Landestierschutzbeauftragter wieder eingesetzt und Tierheim sowie Tiertafel finanziell unterstützt werden.

Die Linke will Tierversuche in Berlin beenden. Dafür soll es einen Plan mit festen Zeiten geben. Andere Forschungs-Methoden sollen gefördert werden. Berlin soll wieder einen Beauftragten für Tierschutz haben. Das Tierheim soll genug Geld bekommen.

Rasseliste abschaffen, Jagdrecht und Stadttier-Management reformieren

Die Linke will die Liste als gefährlich eingestufter Hunderassen abschaffen und stattdessen die Eignung der Halterinnen und Halter prüfen. Das Jagdrecht soll auf Tier- und Naturschutz ausgerichtet werden, und für Tauben, Ratten und Vögel in der Stadt sind eigene Schutz- und Managementkonzepte vorgesehen.

Die Linke will die Rasse-Liste für Hunde abschaffen. Auf dieser Liste stehen Hunde-Rassen, die als gefährlich gelten. Stattdessen sollen Halter zeigen, dass sie Hunde halten können. Die Jagd auf Füchse und Marder soll enden. Für Tauben soll es betreute Tauben-Schläge geben.

Linke: alle 15 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Mehr Parks, Stadtbäume und Abkühlung schaffen

Die SPD will Grünflächen besser pflegen, einen neuen Volkspark im Osten Berlins anlegen und die Zahl der Stadtbäume deutlich erhöhen. Kleine Parks, Brunnen und entsiegelte Plätze sollen in den Kiezen für Abkühlung sorgen. Das Klimaanpassungsgesetz soll ohne neues Landesamt umgesetzt werden.

Die SPD will mehr Grün in Berlin. Im Osten der Stadt soll ein neuer großer Park entstehen. Es soll viel mehr Bäume an den Straßen geben. Kleine Parks und Brunnen sollen im Sommer kühlen. Die Stadtreinigung soll Parks und Spielplätze sauber machen. Baden in der Spree soll möglich werden.

Stadtnatur, Kleingärten und Wald erhalten

Die SPD will Kleingärten schützen und für die Nachbarschaft öffnen, die Biodiversitätsstrategie umsetzen und den Berliner Wald zu einem klimafesten Mischwald umbauen. Freiwilliger Einsatz für die Umwelt soll über die Ehrenamtskarte und Gutscheine anerkannt werden.

Die SPD will die Natur in Berlin schützen. Kleingärten sollen bleiben und offen für Nachbarn sein. Der Wald soll besser mit dem Klima zurechtkommen. Er soll vor allem zur Erholung da sein. Wer freiwillig Müll sammelt, bekommt Gutscheine für Museen oder Bäder.

Tierschutz stärken, Hundeführerschein statt Rasseliste

Die SPD will die Veterinärämter stärken, damit sie illegalen Tierhandel und Qualzuchten kontrollieren können, und die Finanzierung des Tierheims sichern. Die Rasseliste für Hunde soll durch einen Hundeführerschein ersetzt werden. Tiere sollen auf staatlichen Bühnen nicht eingesetzt werden.

Die SPD will Tiere besser schützen. Die Ämter sollen illegalen Handel mit Tieren stärker kontrollieren. Das Tierheim soll sicher Geld bekommen. Statt einer Liste gefährlicher Hunde-Rassen soll es einen Hunde-Führerschein geben. Zirkusse mit wilden Tieren dürfen nicht auf Flächen des Landes auftreten.

Regenwasser vor Ort nutzen, Grundwasser schützen

Die SPD will Berlin zur Schwammstadt entwickeln, in der mehr Regenwasser vor Ort versickert, statt in die Kanalisation zu fließen. Zugleich sollen die Trinkwasserversorgung gesichert, Wasser gespart und Gewässer in einen guten Zustand gebracht werden.

Die SPD will Regenwasser besser nutzen. Es soll im Boden versickern und nicht in den Kanal fließen. Das hilft Pflanzen und Gewässern. Berlin und Brandenburg sollen gemeinsam das Grundwasser schützen. Die Menschen sollen Wasser sparen.

Müll vermeiden und Sperrmüllproblem lösen

Die SPD hält am Zero-Waste-Konzept fest und will mit einer Verpackungssteuer den Müll aus Essensverpackungen verringern. Gegen illegale Ablagerungen setzt sie auf mehr Kieztage, Sperrmüllabholung an der Haustür, längere Öffnungszeiten der Recyclinghöfe und stärkere Verfolgung.

Die SPD will weniger Müll in Berlin. Eine Steuer auf Verpackungen für Essen soll helfen. Die Stadtreinigung holt Sperrmüll zweimal im Jahr an der Haustür ab. In jedem Kiez gibt es viermal im Jahr einen Tag für Sperrmüll. Wer Müll einfach auf die Straße stellt, soll schneller erwischt werden.

SPD: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl