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BIW zu Umwelt und Tierschutz

Aus dem Programm „Programm für die Bürgerschaftswahl 2023“

Bürgerschaftswahl Bremen 2023, 14. Mai 2023Original-PDF, 26 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Umwelt und Tierschutz

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Tierversuche im Land Bremen verbieten

Die BIW will Tierversuche im Land Bremen beenden. Das betrifft vor allem die Affenversuche der Hirnforschung an der Bremer Universität. Stattdessen sollen Forschungsmethoden ohne Tierversuche gefördert werden.

Die BIW will keine Tierversuche in Bremen. Vor allem die Versuche mit Affen an der Universität sollen aufhören. Forschung ohne Tiere soll Geld bekommen. Die BIW sieht Tiere als Mitgeschöpfe.

Das Programm verweist darauf, dass die Bremische Verfassung den Tierschutz schon seit 1999 als Staatsziel nennt. Aus Sicht der BIW wird dieses Ziel bisher nicht ausreichend umgesetzt. Tiere seien als Mitgeschöpfe zu achten. Zugleich lehnt die BIW ab, was sie als Umwelthysterie in der Klimadebatte bezeichnet.

Originalzitat anzeigen (Seite 24)
„Wir setzten uns insbesondere für ein Verbot der neurologischen Experimente mit Affen an der Universität Bremen ein.“
Seite 24 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Tierhaltung und Tiertransporte strenger kontrollieren

Die BIW will die Einhaltung der Tierschutzregeln bei Transporten, auf Schlachthöfen, in Zirkussen und bei Züchtern häufiger und strenger überprüfen. Die Taubenpopulation in der Innenstadt soll über betreute Taubenschläge reguliert werden.

Die BIW will mehr Kontrollen zum Schutz von Tieren. Das gilt für Tier-Transporte und Schlachthöfe. Es gilt auch für Zirkusse und Züchter. Wer gegen Regeln verstößt, soll streng bestraft werden. Für Tauben soll es betreute Schläge am Stadtrand geben.

Kontrolliert werden sollen der Transport sowie das Be- und Entladen von Schlachttieren, um unnötiges Leiden zu vermeiden. Gastierende Zirkusse und Schausteller mit Tieren sollen schärfer überprüft werden. Gewerbliche und private Zucht von Haustieren soll regelmäßig kontrolliert, Verstöße sollen streng geahndet werden. Betreute Taubenschläge am Stadtrand sollen den Bestand tierschutzgerecht begrenzen; das Fütterungsverbot in der Innenstadt soll durchgesetzt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„Zirkusse sowie Schaustellerbetriebe mit Tierbestand, die im Land Bremen gastieren, sind strenger zu kontrollieren“
Seite 25 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Hundesteuer und Rasseliste abschaffen

Die BIW will die Hundesteuer streichen und das Bremische Hundehaltergesetz nach niedersächsischem Vorbild überarbeiten. Die Liste als gefährlich eingestufter Rassen soll entfallen, und Hunde sollen mehr Freilaufflächen bekommen.

Die BIW will die Hunde-Steuer abschaffen. Sie hält diese Steuer für ungerecht. Das Gesetz für Hundehalter soll neu werden. Die Liste gefährlicher Hunde-Rassen soll wegfallen. Hunde sollen mehr Flächen ohne Leine bekommen.

Die Steuer gilt dem Programm als überholt, weil sie nur Halter einer Tierart belastet und als Lenkungsinstrument nicht gewirkt habe. Die Rasseliste in Paragraf 1 Absatz 3 des Hundehaltergesetzes stellt aus Sicht der BIW bestimmte Rassen unter Pauschalverdacht, ohne das Verhalten des einzelnen Tieres zu beachten. In Bremen sollen zusätzliche Auslaufflächen ohne Leinenpflicht entstehen. In Bremerhaven sollen bestehende Areale wachsen und die erweiterte Leinenpflicht zurückgenommen werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„Die Hundesteuer wollen wir abschaffen, weil diese Abgabe veraltet und ungerecht ist“
Seite 25 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Eine kommunale Abgabe soll wegfallen, was die Abgabenlast senkt, wegen des geringen Umfangs aber nur eine begrenzte Verschiebung bedeutet.

Was sagen die anderen Parteien zu Umwelt und Tierschutz?

Alle Programme in Bremen im Vergleich