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parteiprogramm

SPD zu Umwelt und Tierschutz

Aus dem Programm „Zukunftsprogramm 2023–2027“

Bürgerschaftswahl Bremen 2023, 14. Mai 2023Original-PDF, 188 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Umwelt und Tierschutz

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Bremen und Bremerhaven zu Kreislaufstädten machen

Die SPD will beide Städte zu „Circular Cities“ entwickeln, die Rohstoffe schonend und möglichst im Kreislauf nutzen. Dazu sollen Abfallbilanzen, Modellprojekte und eine bessere Sammlung von Bioabfällen beitragen.

Die SPD will, dass weniger Müll entsteht. Dinge sollen öfter repariert und wieder benutzt werden. Die Städte sollen regelmäßig zeigen, was mit dem Müll passiert. Auch große Wohn-Häuser sollen Bio-Tonnen bekommen.

Beide Städte sollen regelmäßig eine ausführliche Abfallbilanz vorlegen, die Sammlung und Verwertung einzelner Stoffströme über die Zeit zeigt. Als Modellprojekte nennt das Programm flächendeckende Mehrwegsysteme, mehr Reparatur-Cafés, Unverpackt-Läden, Flächen für Urban Gardening und einen Reparatur-Bonus. Die Bremer Stadtreinigung soll ein Konzept für die Bioabfall-Sammlung in Großwohnanlagen erarbeiten. Außerdem will die SPD prüfen, wie die Zusammenarbeit mit Versorgern wie Hansewasser, Wesernetz und SWB vertieft werden kann.

Originalzitat anzeigen (Seite 80)
„Wir wollen Bremen und Bremerhaven zu „Circular Cities“ umbauen und zu Leuchttürmen der Ressourceneffizienz machen“
Seite 80 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Stadtgrün ausweiten und Flächen entsiegeln

Die SPD will Grün- und Wasserflächen in beiden Städten erhalten und ausweiten, Flächen entsiegeln und Bäume besser schützen. Das soll dem Klimaschutz, der Anpassung an Hitze und Starkregen sowie der Artenvielfalt dienen und Erholungsräume für alle sichern.

Die SPD will mehr Grün in der Stadt. Bäume sollen besser geschützt werden. Beton-Flächen sollen wieder offen werden, damit Regen versickert. Dächer und Hauswände sollen Pflanzen bekommen. Alle Stadtteile sollen gleich gut Grün haben.

Für Pflege und Erneuerung der öffentlichen Bäume sollen genug Geld und Personal bereitstehen, und der Baumschutz soll ordnungsrechtlich gestärkt werden, vor allem bei Tiefbauarbeiten. Die Begrünung von Dächern und Fassaden soll gefördert werden. Eine harte Obergrenze für genutzte Flächen lehnt die SPD ab, weil sie Abwanderung fördere; stattdessen setzt sie auf sparsame Versiegelung und Begrünung. Angestrebt werden auch der Verzicht auf Pestizide, ökologisch gepflegtes Straßengrün und eine sozial gerechte Verteilung des Grüns auf die Stadtteile. Der Umweltbetrieb Bremen und das Gartenbauamt Bremerhaven sollen nach Prüfung gestärkt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 81)
„Wir werden daher einen neuen Anlauf nehmen, um mehr Flächen zu entsiegeln und planungsrechtlich dafür zu sorgen, dass möglichst wenig Flächen versiegelt werden.“
Seite 81 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Moore schützen und Wiedervernässung prüfen

Die SPD will die Moore im Land Bremen schützen, weil sie CO2 speichern und für den Arten- und Naturschutz wichtig sind. Sie will prüfen, welche Flächen wieder vernässt werden können, und die Landwirtschaft dabei von Beginn an beteiligen.

Moore speichern viel CO2. Die SPD will die Moore in Bremen schützen. Sie will prüfen, wo trockene Moore wieder nass werden können. Die Bauern sollen dabei von Anfang an mitreden.

Laut Programm bestehen rund 10 Prozent der Landesfläche aus Mooren, etwa das Blockland, das Ruschdahl-Moor und das Fehrmoor. Naturbelassene Moore gelten dort als wichtige CO2-Speicher und als Schutz vor Folgen des Klimawandels. Die regionale Landwirtschaft soll in die Prüfung einbezogen werden. Für Ausgleichszahlungen soll sich Bremen um Bundesmittel aus dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz bemühen.

Originalzitat anzeigen (Seite 82)
„Daher werden wir prüfen, welche Flächen für eine Wiedervernässung von Moorgebieten infrage kommen.“
Seite 82 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Moore sollen als CO2-Speicher geschützt und möglicherweise wiedervernässt werden, zunächst aber nur nach Prüfung und unter Einbindung der Landwirtschaft.

Gegen Müll im öffentlichen Raum vorgehen

Die SPD will Müll im öffentlichen Raum mit Aufklärung, mehr Kontrollen und Bußgeldern bekämpfen. Der Ordnungsdienst soll in allen Stadtteilen wachsen, und an einzelnen Müll-Schwerpunkten sollen zeitlich begrenzt Kameras eingesetzt werden.

In manchen Straßen in Bremen liegt viel Müll. Die SPD will das ändern. Sie will die Menschen aufklären und mehr kontrollieren. Wer Müll illegal ablädt, soll Bußgeld zahlen. An manchen Orten sollen für eine Zeit Kameras hängen. Es soll auch mehr Mülleimer und öffentliche Toiletten geben.

Vorbeugende Ansprache wie in Bremen-Nord soll fortgesetzt und verstärkt werden, lokale Netzwerke wie die Gröpelinger Sicherheitspartnerschaft sollen wachsen. Der Ordnungsdienst soll Außenstellen in Bremen-Nord und im Bremer Osten bekommen, das Projekt der Umweltwächterinnen und Umweltwächter soll auf weitere Stadtteile übertragen werden. Plätze und Spielplätze sollen übersichtlicher gestaltet werden, an stark besuchten Orten wie Osterdeich und Werdersee sind zusätzliche Müllbehälter und Toiletten geplant. Ein neues Lagebild zu Umweltdelikten soll entstehen, und die Kontrolle grenzüberschreitender Müllverbringung soll mehr Technik und Personal erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 98)
„Wir werden konsequent gegen illegale Müllablage und gegen Mülltourismus vorgehen und den Umweltbußgeldkatalog konsequent anwenden.“
Seite 98 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Mehr Ordnungsdienst-Personal und befristete Kameraüberwachung an Müll-Schwerpunkten weiten Kontrolle und Überwachung im öffentlichen Raum schrittweise aus.

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Alle Programme in Bremen im Vergleich