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CDU zu Umwelt und Tierschutz

Aus dem Programm „Connected Cities. Das vernetzte Land. Regierungsprogramm der CDU Bremen zur Wahl der Bremischen Bürgerschaft am 14. Mai 2023“

Bürgerschaftswahl Bremen 2023, 14. Mai 2023Original-PDF, 132 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Umwelt und Tierschutz

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 3 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Parks und Wallanlagen besser ausstatten

Die CDU will Parks und Grünanlagen besser nutzbar machen, weil sie diese als oft wenig einladend beschreibt. Die Wallanlagen sollen zu einer „Erlebniswelt“ mit Gastronomie werden.

Die CDU will die Parks in Bremen schöner machen. Es soll mehr Bänke, Licht und Spielgeräte geben. Auch Trink-Brunnen sind geplant. In den Wallanlagen soll man Essen und Getränke kaufen können.

Vorgesehen sind zusätzliche Bänke, Plätze zum Grillen, neue Lampen, Geräte für Spiel und Fitness sowie Sicherheitskonzepte. Trinkbrunnen sollen vor allem an beliebten Laufstrecken entstehen. In den Wallanlagen will die CDU das Verkaufsverbot für gastronomische Angebote aufheben und den Radverkehr neu ordnen. Stadtreinigung, Polizei und Ordnungsdienst sollen für Sauberkeit und Sicherheit sorgen.

Originalzitat anzeigen (Seite 45)
„Wir wollen die Grünanlagen für die Bürger dieser Stadt mit mehr Sitzmöglichkeiten, Grillstationen, neuen Beleuchtungen, Sicherheitskonzepten, Spielgeräten und Fitnessangeboten ausstatten.“
Seite 45 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Bundesgartenschau nach Bremen holen

Die CDU will die Bundesgartenschau nach Bremen und Bremerhaven holen. Sie soll zeigen, wie sich Städte an den Klimawandel anpassen können und was Einzelne dazu beitragen können.

Die CDU will die Bundes-Gartenschau nach Bremen holen. Das ist eine große Ausstellung mit Gärten und Parks. Sie soll zeigen, wie Städte mit dem Klima-Wandel umgehen. Dafür will die CDU vorhandene Parks nutzen.

Das Programm verweist darauf, dass entsiegelte Flächen, Bäume und Parks helfen, den Folgen des Klimawandels zu begegnen. Bestehende Anlagen wie Bürgerpark, Stadtwald, Wallanlagen, Knoops Park und Rhododendronpark sowie Initiativen und Privatgärten sollen Teil des Konzepts werden. Die CDU beschreibt die Schau als Ideenschau, die inklusiv, integrativ, nachhaltig und divers gestaltet sein soll.

Originalzitat anzeigen (Seite 48)
„Wir wollen die Bundesgartenschau nach Bremen holen.“
Seite 48 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Die Gartenschau soll Klimaanpassung und Stadtgrün sichtbar fördern, ohne neue Vorgaben oder Einschränkungen zu schaffen.

Deichschutz ausbauen und Deiche erhöhen

Die CDU will den Deichschutz ausbauen und Deiche bei Bedarf erhöhen, um Bremen und Bremerhaven vor künftigen Extremhochwassern zu schützen. Das Programm versteht dies als Teil der Anpassung an den Klimawandel.

Deiche schützen die Städte vor Hochwasser. Die CDU will die Deiche besser schützen. Wo es nötig ist, sollen sie höher werden. Auch Tiere wie Nutria sollen die Deiche nicht beschädigen.

Pflege und Erhalt der Deiche gelten im Programm als unverzichtbar, auch wegen ihres Werts für Erholung, Landschaftsbild und als Lebensraum. Zum Deichschutz zählt die CDU auch die Abwehr invasiver Arten wie Nutria. Dies soll zusammen mit Deichverbänden, Landwirten und Jägern geschehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 71)
„Daher wollen wir den Deichschutz weiter ausbauen und wo nötig, die Deiche erhöhen“
Seite 71 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Stadtgrün ausbauen und Flächen entsiegeln

Die CDU will Parks pflegen und aufforsten, geeignete Flächen entsiegeln und Dächer sowie Fassaden stärker begrünen. Das soll aus Sicht des Programms das Stadtklima verbessern, Gebäude kühlen und die Artenvielfalt fördern.

Die CDU will mehr Grün in der Stadt. Parks sollen mehr Bäume bekommen. Dächer und Hauswände sollen Pflanzen tragen. Gärten aus Schotter sollen wieder grün werden.

Ersatzpflanzungen für gefällte Bäume sollen künftig auch die CO2-Menge ausgleichen, die der alte Baum gebunden hat. Aufgaben wie Straßengrün, Grünschnitt und Straßenreinigung sollen vom Umweltbetrieb Bremen zur Stadtreinigung wechseln. Baumpatenschaften sollen attraktiver werden, und es soll kostenlose Beratung zur Baumpflege auf Privatgrundstücken geben. Schottergärten sollen begrünt und ihre Ausbreitung gebremst werden; ein Förderprogramm könnte Bepflanzungen bezuschussen. Außerdem will die CDU die Bundesgartenschau nach Bremen holen.

Originalzitat anzeigen (Seite 71)
„Geeignete Flächen im städtischen Bereich sollen entsiegelt werden und dem Charakter der grünen Lunge des Nordens gerecht werden.“
Seite 71 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Entsiegelung, Begrünung und ein CO2-Ausgleich bei Baumfällungen stärken Klimaanpassung und Klimaschutz in kleinen Schritten.

Invasive Arten, Tauben und Ratten eindämmen

Die CDU will invasive Tier- und Pflanzenarten zurückdrängen, die einheimische Arten bedrohen. Die Zahl der Stadttauben soll über Taubenhäuser kontrolliert und Rattenbefall durch mehr Sauberkeit verringert werden.

Manche fremde Tiere und Pflanzen verdrängen heimische Arten. Die CDU will dagegen vorgehen. Für Tauben soll es Tauben-Hotels geben. Dort tauscht man die Eier gegen Eier aus Gips. Eine saubere Stadt soll gegen Ratten helfen.

Gegen invasive Arten will die CDU zusammen mit Landwirtschaft, Deichverbänden und Jägerschaften vorgehen, auch über die Region hinaus. In Tauben-Hotels sollen Eier durch Gipseier ersetzt werden, damit der Bestand nicht weiter wächst. Das Programm fasst dies unter dem Ziel zusammen, Tierschutz und Stadtsauberkeit gemeinsam zu betrachten.

Originalzitat anzeigen (Seite 73)
„Wir wollen mit einer erhöhten Stadtsauberkeit ein wirksames Mittel gegen Rattenbefall schaffen.“
Seite 73 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Kreislaufwirtschaft mit Ressourcenzentren aufbauen

Die CDU will Abfallmengen senken und Konsumgüter länger nutzbar machen, um CO2 einzusparen. Dazu sollen Ressourcenzentren mit Reparaturangeboten entstehen, und Technologien für geschlossene Rohstoffkreisläufe sollen gefördert werden.

Die CDU will, dass weniger Müll entsteht. Dinge wie Geräte und Kleidung sollen länger halten. Dafür soll es Zentren geben, in denen man Sachen reparieren lässt. Das spart Geld und schont das Klima.

Geplant sind Beratungsangebote zum Thema Abfall sowie die Förderung von Reparaturcafés, Unverpacktläden und Gebrauchtwarenmärkten. Ressourcenzentren in Bremen und Bremerhaven sollen nach dem Vorbild von Wien und Oldenburg Reparaturen, Kurse sowie An- und Verkauf und Verleih von Geräten anbieten. An Radpremiumrouten und zentralen Orten sollen Fahrrad-Selbsthilfestationen mit Pumpe und Werkzeug stehen. Mit Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft will die CDU Maßnahmen nach dem Cradle-to-Cradle-Ansatz erarbeiten, etwa öffentliche Gebäude nach diesen Kriterien. Die öffentliche Beschaffung soll sich stärker an zirkulärem Wirtschaften ausrichten, und Landesprogramme für Umweltforschung sollen aufgestockt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 74)
„Wir wollen die Verlängerung der Nutzungsdauer von diversen Konsumgütern, wie etwa Technik und Textilien, unterstützen.“
Seite 74 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Abfallvermeidung, Reparaturangebote und zirkuläre Beschaffung sollen ausgebaut werden, um Emissionen zu senken, was den Klimaschutz schrittweise stärkt.

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