Vermüllung mit mehr Personal und Bußgeldern bekämpfen
Die Grünen wollen gegen Müll auf Straßen und Plätzen mehr Mülleimer, häufigere Leerungen, Aufklärung und mehr Personal einsetzen. Verursacher sollen durchgehend bestraft werden; an stark betroffenen Orten soll eine zeitweise Videoüberwachung geprüft werden.
Die Grünen wollen saubere Straßen und Plätze. Es soll mehr Müll-Eimer geben. Mehr Personal soll illegale Müll-Kippen beseitigen. Wer Müll hinwirft, soll ein höheres Buß-Geld zahlen. An manchen Orten sollen Kameras geprüft werden.
Bei neuen Standorten für Mülleimer sollen Beiräte und Bürger einbezogen werden; hinzu kommen mehrsprachige Kampagnen zur richtigen Entsorgung. Meldedaten sollen regelmäßig und automatisch mit dem angemeldeten Volumen der Müllbehälter verglichen werden, statt nur im Einzelfall von Hand. Höhere Bußgelder sollen das zusätzliche Personal der Stadtreinigung teilweise bezahlen, und die Mängelmelder-App soll bekannter werden. Geprüft werden soll auch, ob Vermieter bei der Aufklärung mitwirken können. Videoüberwachung kommt laut Programm dort in Betracht, wo der Ordnungsdienst nicht ausreicht.
Originalzitat anzeigen (Seite 157)
„Die personellen Kapazitäten für deren Beseitigung wollen wir erhöhen. Dies wollen wir zum Teil über eine Erhöhung der Bußgelder gegenfinanzieren.“Einordnung
- Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst
Ein automatisierter Abgleich von Meldedaten und die Prüfung zeitweiser Videoüberwachung erweitern die Kontrollmittel der Behörden im öffentlichen Raum.