Asylrecht wahren, irreguläre Migration stoppen
Das BSW bekennt sich zum Asylrecht und zur Aufnahme von Schutzberechtigten, will aber ungeregelte und illegale Migration sofort beenden. Wer keinen Schutzanspruch hat, das Asylrecht missbraucht oder straffällig wird, soll konsequent abgeschoben werden. Begründet wird das mit begrenzten Kapazitäten von Kommunen und Sozialsystemen.
Das BSW will das Recht auf Asyl behalten. Menschen ohne Erlaubnis sollen aber nicht mehr ins Land kommen. Wer kein Recht auf Asyl hat, soll gehen müssen. Das gilt auch für Menschen, die Straftaten begehen. Die Partei sagt: Städte und Schulen sind sonst überlastet.
Das Programm unterscheidet Asyl, gesteuerte Arbeitsmigration und Integration als getrennte Politikfelder. Zuwanderung soll sich daran ausrichten, was Länder und Kommunen finanziell und bei Aufnahme und Integration leisten können. Städte, Gemeinden sowie Gesundheits-, Bildungs- und Sozialsystem sollen nicht überfordert werden. Zusätzlich verlangt das BSW eine verbindliche Aufteilung der Verantwortung in Europa und die Bekämpfung von Fluchtursachen.
Originalzitat anzeigen (Seite 62)
„Gleichzeitig wenden wir uns gegen ungeregelte und illegale Migration. Diese ist umgehend zu stoppen.“Einordnung
- Europaeher mehr EU
Eine verbindliche europäische Verantwortungsteilung bei der Migration setzt auf mehr gemeinsame EU-Regeln.
- Migrationeher restriktiv
Das Asylrecht bleibt bestehen, zugleich sollen irreguläre Zuwanderung gestoppt und Abschiebungen konsequenter vollzogen werden, was den heutigen Stand in restriktive Richtung verschiebt.