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Was sagen die Parteien im Saarland zu Migration und Integration?

3 aktuelle Wahlprogramme im Saarland haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Saarland 2022

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 4 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Konsequent abschieben und Rückkehr vorbereiten

Die AfD fordert, abgelehnte Asylbewerber ohne Bleiberecht und straffällige Ausländer konsequent abzuschieben. Asyl versteht sie als zeitlich begrenzten Schutz, der keinen dauerhaften Aufenthalt begründet. Auch anerkannte Schutzsuchende sollen deshalb von Anfang an auf die Rückkehr vorbereitet werden.

Die AfD will mehr Menschen abschieben. Das gilt für abgelehnte Asyl-Bewerber und für Ausländer mit Straftaten. Asyl soll nur Schutz auf Zeit sein. Auch anerkannte Flüchtlinge sollen später in ihre Heimat zurückkehren.

Asylzuwanderung und Leistungen für Asylsuchende begrenzen

Die AfD will die Asylzuwanderung auf das rechtlich Gebotene beschränken und aus ihrer Sicht bestehende finanzielle Anreize abbauen. Im Saarland sollen Flüchtlinge Sachleistungen statt Geld erhalten, der Familiennachzug soll strikt begrenzt und das Alter junger Asylsuchender medizinisch geprüft werden. Zudem verlangt sie volle Transparenz über die Kosten.

Die AfD will weniger Asyl-Zuwanderung. Flüchtlinge sollen Dinge statt Geld bekommen. Weniger Familien-Mitglieder sollen nachkommen dürfen. Ärzte sollen das Alter junger Asyl-Bewerber prüfen. Die Kosten sollen für alle sichtbar sein.

Integration verbindlich einfordern, deutsche Identität bewahren

Die AfD will von Zugewanderten verbindlich verlangen, dass sie die Werte anerkennen, die sie als demokratisch, rechtsstaatlich und christlich-europäisch beschreibt. Integration sieht sie als Bringschuld der Zuwanderer. Staatlich bezahlte Eingliederung soll es nur bei rechtmäßiger Bleibeperspektive geben.

Die AfD sagt: Zuwanderer müssen die Werte in Deutschland anerkennen. Sie müssen sich selbst um ihre Integration bemühen. Hilfe vom Staat soll nur bekommen, wer bleiben darf. Die AfD will die deutsche Identität bewahren.

Fachkräfte halten und qualifizierte Zuwanderung bevorzugen

Die AfD will deutschen Leistungsträgern und hochqualifizierten Ausländern bessere Arbeits- und Lebensbedingungen bieten, statt auf Asylzuwanderung zu setzen. Dazu nennt sie Anreize bei Lohn und Steuern sowie geringere Abgaben für Familien mit Kindern. Nach ihrer Auffassung löst ungesteuerte Zuwanderung weder den Fachkräftemangel noch demografische Probleme.

Die AfD will, dass gut ausgebildete Deutsche im Land bleiben. Auch gut ausgebildete Ausländer sollen kommen. Dafür soll es Vorteile bei Lohn und Steuern geben. Familien mit Kindern sollen weniger Abgaben zahlen.

AfD: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Saarland 2022

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Migrationausgewogen (-0,2), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 2 eher offen, 2 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Fachkräfteanwerbung im Ausland ausweiten

Die CDU hält eine am Bedarf gesteuerte Zuwanderung internationaler Fachkräfte für nötig, weil der regionale Arbeitsmarkt den Mangel in vielen Branchen nicht mehr decken könne. Die im Saarland ansässige Fachkräfteagentur DeFa soll deshalb auch für weitere Mangelberufe tätig werden.

Im Saarland fehlen in vielen Berufen Fachleute. Die CDU will deshalb Fachkräfte aus dem Ausland holen. Eine Agentur im Saarland hilft schon bei Pflege-Berufen. Sie soll künftig auch bei anderen Berufen helfen.

Migration ordnen, Straftäter und Gefährder abschieben

Die CDU bekennt sich zum Grundrecht auf Asyl, verlangt aber klare Regeln für Migration. Schwerkriminelle und Gefährder sollen konsequent abgeschoben werden. Für gut integrierte Menschen, denen die Abschiebung droht, fordert sie differenzierte Regelungen.

Die CDU sagt: Das Recht auf Asyl bleibt. Aber Zuwanderung braucht klare Regeln. Schwere Straftäter und gefährliche Personen sollen das Land verlassen müssen. Für gut integrierte Menschen soll es andere Lösungen geben.

Landesprogramm Migration überprüfen und Verfahren verbessern

Die CDU will das Landesprogramm Migration auswerten und die Verwaltungsverfahren zusammen mit den Trägern der Integrationsarbeit verbessern. Sie verbindet einen Anspruch auf Teilhabe und Integrationsangebote mit Erwartungen an die Zugewanderten.

Die CDU sieht Zuwanderung als Gewinn für das Land. Das gilt auch wegen fehlender Fachkräfte. Zugewanderte sollen gleiche Chancen haben. Sie sollen aber auch die Regeln der Demokratie achten. Die CDU will das Programm des Landes zur Migration prüfen.

Anwerbung ausländischer Gesundheitsfachkräfte ausbauen

Die CDU will mehr Fachkräfte aus dem Ausland für Medizin und Pflege gewinnen und die Integrationsangebote für sie erweitern. Ein neues Förderprogramm „Kommunikation und Sprachverstehen“ soll Sprachbarrieren abbauen.

Im Saarland fehlen Ärzte und Pflegekräfte. Die CDU will mehr Fachleute aus anderen Ländern holen. Sie sollen Hilfe beim Ankommen bekommen. Ein neues Programm soll ihnen beim Deutschlernen helfen.

Offene Binnengrenzen, geschützte EU-Außengrenzen

Die CDU will offene Grenzen innerhalb Europas erhalten und knüpft sie an einen wirksamen Schutz der EU-Außengrenzen. Sie stellt sich an die Seite der Staaten mit Außengrenzen und setzt in der Migrationspolitik auf gemeinsame europäische Lösungen.

Die CDU will offene Grenzen zwischen den Ländern in Europa. Dafür sollen die Grenzen am Rand der EU gut geschützt sein. Die CDU will den Ländern am Rand der EU helfen. Menschen an der Grenze sollen dabei würdig behandelt werden. Europa soll Fragen zur Migration gemeinsam lösen.

CDU: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Saarland 2022

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Integrationspolitik bündeln und Ausländerbehörde neu aufstellen

Die SPD will die Zuständigkeiten für Migration und Integration im Land zusammenführen und gemeinsam mit Migrationsorganisationen einen Landesintegrationsplan erarbeiten. Die Ausländerbehörde soll mit einem Sofortprogramm mehr Personal und Räume bekommen. Sprachkurse, Bildung und Arbeitsmarkt sollen unabhängig vom Aufenthaltsstatus leichter zugänglich werden.

Die SPD will die Integration im Saarland besser ordnen. Ein Plan für das ganze Land soll entstehen. Die Ausländer-Behörde soll mehr Personal bekommen. Es soll ein Willkommens-Zentrum geben. Alle Zugewanderten sollen leichter Deutsch lernen und arbeiten können.

SPD: der Punkt mit Zitat und Seitenzahl