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parteiprogramm

SPD zu Migration und Integration

Aus dem Programm „Mit Herz, Haltung und Zuversicht. Für unsere Heimat Sachsen-Anhalt“

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026, 6. September 2026Original-PDF, 61 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Migration und Integration

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Migrationeher offen (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 4 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Fachkräfte aus dem Ausland gewinnen

Die SPD sieht Sachsen-Anhalt auf Fachkräfte aus Europa und anderen Teilen der Welt angewiesen und will eine offene Fachkräftepolitik. Dazu gehört für sie eine Willkommenskultur in Betrieben, Schulen, Ehrenamt und Kommunen.

In Sachsen-Anhalt fehlen Fachkräfte. Die SPD will deshalb Menschen aus anderen Ländern für die Arbeit gewinnen. Diese Menschen sollen sich im Land willkommen fühlen. Sie sollen Teil der Gesellschaft werden können.

Das Programm begründet dies mit dem demografischen Wandel: Mehr Menschen gehen in Rente, als neue Beschäftigte nachkommen. Neben Zuwanderung nennt die SPD moderne Schulen, starke Berufsschulen, kostenfreie Bildung sowie Aus- und Weiterbildung als Bausteine der Fachkräftesicherung. Integration, Inklusion und Teilhabe bezeichnet sie als Standortfaktor. Wer im Land lebt oder arbeitet, soll die Chance bekommen, zur Gesellschaft dazuzugehören. Zuwanderung will die SPD als Chance gestalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 6)
„Zugleich ist Sachsen-Anhalt auf Fachkräfte aus Europa und der Welt angewiesen. Eine offene und verlässliche Fachkräftepolitik ist Voraussetzung für die Zukunft von Industrie und Handwerk.“
Seite 6 im Original

Einordnung

  • Migrationeher offen

    Die Partei will Zuwanderung von Fachkräften erleichtern und eine Willkommenskultur stärken, was den Stand schrittweise öffnet.

Zugewanderte schneller in Arbeit bringen

Die SPD sieht Sachsen-Anhalt wegen des Mangels an Fach- und Arbeitskräften auf Zuwanderung angewiesen. Zugewanderte sollen rasch Sprache lernen, Abschlüsse anerkannt bekommen und arbeiten dürfen; Arbeitsverbote lehnt die Partei ab.

In Sachsen-Anhalt fehlen Arbeitskräfte. Die SPD sagt: Das Land braucht Menschen aus dem Ausland. Sie sollen schnell Deutsch lernen und arbeiten dürfen. Arbeits-Verbote will die SPD nicht. Abschlüsse aus dem Ausland sollen schneller anerkannt werden.

Migration soll geordnet und auf Integration ausgerichtet sein. Sprachkurse sollen früh zur Verfügung stehen; reichen die Angebote des Bundes nicht, ergänzt das Land. Die Anerkennung ausländischer Abschlüsse soll schneller gehen und Berufserfahrung stärker zählen. Die Abläufe von der Anwerbung bis zum Arbeitsbeginn sollen einfacher werden, Lotsen- und Beratungsdienste sowie ein Job-Buddy-Programm sollen Fachkräfte und Betriebe unterstützen. Das Welcome Center Sachsen-Anhalt soll zu einer Agentur für die Gewinnung und Integration ausländischer Fachkräfte werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 10)
„Menschen, die zu uns kommen, sollen Bildung, Ausbildung und Arbeitsperspektiven finden und ihren Lebensunterhalt selbst sichern können. Arbeitsverbote lehnen wir ab.“
Seite 10 im Original

Einordnung

  • Migrationeher offen

    Arbeitsverbote sollen entfallen und Zuwanderung in Arbeit leichter werden, was den heutigen Stand in Richtung Offenheit verschiebt.

Zugewanderte Kinder gemeinsam mit anderen unterrichten

Die SPD sieht Kitas und Schulen als zentrale Orte der Integration. Zugewanderte Kinder sollen nicht getrennt unterrichtet werden und auch in Erstaufnahmeeinrichtungen von Beginn an gleichwertige Bildung erhalten.

Kinder aus anderen Ländern sollen mit allen anderen lernen. Die SPD will keine getrennten Klassen für sie. Auch Kinder in Erstaufnahme-Einrichtungen sollen gute Bildung bekommen. Dort wohnen Geflüchtete in der ersten Zeit. Kitas und Schulen sollen mehr Hilfe beim Deutsch-Lernen geben.

Kitas sollen genug Personal und fachliche Unterstützung erhalten, um Sprache und Zusammenleben zu fördern. Die Grundschule setzt diese Förderung fort. Je nach Lage sieht das Programm mehr sprachkompetente Lehrkräfte, gezielte Sprachförderung und zusätzliche Stunden vor.

Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„Das Absondern zugewanderter Schülerinnen und Schüler lehnen wir ab. Auch Kinder in Erstaufnahmeeinrichtungen sollen von Anfang an ein gleichwertiges Bildungsangebot erhalten.“
Seite 11 im Original

Einordnung

  • Migrationeher offen

    Gleichwertige Bildung auch in der Erstaufnahme und gemeinsamer Unterricht erweitern die Rechte zugewanderter Kinder.

Bleibeperspektive für Arbeitende und Auszubildende schaffen

Die SPD will, dass Zugewanderte, die arbeiten, lernen oder in Ausbildung sind, im Land bleiben können. Freiwillige Rückkehr soll gefördert werden, Abschiebungen sollen nur das letzte Mittel sein. Zugleich sollen Regeln im Aufenthaltsrecht durchgesetzt und Verfahren zügig geführt werden.

Wer arbeitet, lernt oder eine Ausbildung macht, soll bleiben dürfen. Die SPD will freiwillige Rückkehr unterstützen. Abschiebungen sollen nur das letzte Mittel sein. Verfahren sollen schnell und fair sein.

Das Programm betont, dass der Rechtsstaat auch im Aufenthaltsrecht Regeln durchsetzt und für alle Menschen gleichermaßen gilt. Verfahren sollen schnell, rechtssicher und transparent ablaufen. Integration gelingt aus Sicht der SPD dort, wo Menschen Perspektiven bekommen. Ordnung und Humanität sind nach dem Programm kein Gegensatz.

Originalzitat anzeigen (Seite 33)
„Menschen, die arbeiten, lernen oder eine Ausbildung absolvieren, sollen eine Bleibeperspektive haben.“
Seite 33 im Original

Einordnung

  • Migrationeher offen

    Bleibeperspektiven für Arbeitende und Lernende und Abschiebung nur als letztes Mittel verschieben die Praxis in Richtung Offenheit, während die Durchsetzung des Aufenthaltsrechts bestehen bleibt.

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