Fachkräfte aus dem Ausland gewinnen
Die SPD sieht Sachsen-Anhalt auf Fachkräfte aus Europa und anderen Teilen der Welt angewiesen und will eine offene Fachkräftepolitik. Dazu gehört für sie eine Willkommenskultur in Betrieben, Schulen, Ehrenamt und Kommunen.
In Sachsen-Anhalt fehlen Fachkräfte. Die SPD will deshalb Menschen aus anderen Ländern für die Arbeit gewinnen. Diese Menschen sollen sich im Land willkommen fühlen. Sie sollen Teil der Gesellschaft werden können.
Das Programm begründet dies mit dem demografischen Wandel: Mehr Menschen gehen in Rente, als neue Beschäftigte nachkommen. Neben Zuwanderung nennt die SPD moderne Schulen, starke Berufsschulen, kostenfreie Bildung sowie Aus- und Weiterbildung als Bausteine der Fachkräftesicherung. Integration, Inklusion und Teilhabe bezeichnet sie als Standortfaktor. Wer im Land lebt oder arbeitet, soll die Chance bekommen, zur Gesellschaft dazuzugehören. Zuwanderung will die SPD als Chance gestalten.
Originalzitat anzeigen (Seite 6)
„Zugleich ist Sachsen-Anhalt auf Fachkräfte aus Europa und der Welt angewiesen. Eine offene und verlässliche Fachkräftepolitik ist Voraussetzung für die Zukunft von Industrie und Handwerk.“Einordnung
- Migrationeher offen
Die Partei will Zuwanderung von Fachkräften erleichtern und eine Willkommenskultur stärken, was den Stand schrittweise öffnet.