Schutz nur auf Zeit, Straftäter ausweisen
Die AfD will politisch Verfolgten und Kriegsflüchtlingen nur befristeten Schutz gewähren. Wer straffällig wird, soll das Land umgehend verlassen müssen. Fachkräfte sollen nach eigenem Bedarf einwandern dürfen, vorrangig aber im Land selbst ausgebildet werden.
Verfolgte Menschen und Kriegs-Flüchtlinge sollen Schutz bekommen. Der Schutz soll aber nur für eine bestimmte Zeit gelten. Wer eine Straftat begeht, soll sofort gehen müssen. Fachkräfte sollen vor allem aus dem eigenen Land kommen.
Das Programm unterscheidet zwischen Menschen, die tatsächlich politisch verfolgt werden oder vor Krieg fliehen, und anderen Zuwanderern. Nur die erste Gruppe soll vorübergehend Schutz erhalten. Straffälligkeit führt nach dem Willen der Partei zum Verlust des Aufenthalts. Zuwanderung sieht die AfD nicht als Lösung für den Fachkräftemangel; Fachkräfte würden in ihren Herkunftsländern selbst gebraucht. Deshalb soll das Bildungssystem so umgebaut werden, dass es sich auf Wissen und grundlegende Fertigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen konzentriert.
Originalzitat anzeigen (Seite 6)
„Wer aber kriminell wird, der verwirkt sein Gastrecht und muss unser Land sofort wieder verlassen.“Einordnung
- Migrationeher restriktiv
Schutz soll nur befristet gelten und Straffälligkeit zur sofortigen Ausreise führen, was Aufenthaltsbedingungen gegenüber heute verschärft.