Zum Inhalt springen
parteiprogramm

Was sagen die Parteien in Mecklenburg-Vorpommern zu Migration und Integration?

4 aktuelle Wahlprogramme in Mecklenburg-Vorpommern haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 3 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 2 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Migrationdeutlich restriktiv (+1,6), aus 13 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 5 eher restriktiv, 8 deutlich restriktiv

Fachkräftezuwanderung nur bei nachgewiesenem Bedarf

Die AfD will Arbeitsmigration nur zulassen, wenn inländische Möglichkeiten ausgeschöpft sind und ein konkreter Bedarf belegt ist. Vorrang haben für sie heimische Arbeitskräfte und die Rückkehr abgewanderter Fachleute.

Die AfD will zuerst Arbeitskräfte im eigenen Land gewinnen. Weggezogene Fachleute sollen zurückkommen. Fachkräfte aus dem Ausland sollen nur kommen, wenn sie wirklich gebraucht werden. Sie sollen keine Sozialleistungen bekommen.

Vorschaltklassen für Kinder ohne Deutschkenntnisse einrichten

Die AfD will Kinder mit Migrationshintergrund bei Bedarf zunächst in eigenen Vorschaltklassen unterrichten. Dort sollen sie Deutsch und grundlegendes Sozialverhalten lernen. Erst wer dem Unterricht sprachlich und sozial folgen kann, soll in eine reguläre Klasse wechseln.

Manche Kinder können noch nicht genug Deutsch. Die AfD will für sie eigene Klassen einrichten. Dort lernen sie Deutsch und Regeln für das Miteinander. Erst danach sollen sie in eine normale Klasse gehen.

Aufenthaltsrecht von Straftätern per Strafurteil beenden

Die AfD will, dass straffällige Ausländer ihr Aufenthaltsrecht bereits durch das Strafurteil verlieren. Bei bestimmten schweren Taten und mindestens einem Jahr Freiheitsstrafe soll automatisch die Abschiebung mit dauerhaftem Einreiseverbot folgen.

Ausländer mit schweren Straftaten sollen ihr Aufenthalts-Recht verlieren. Das soll schon das Straf-Gericht im Urteil entscheiden. Das gilt ab einem Jahr Gefängnis. Die Person muss dann das Land verlassen. Sie darf nie wieder einreisen.

Landesweiten Aufnahmestopp als letztes Mittel ermöglichen

Die AfD will den Bund mit allen rechtlichen und politischen Mitteln zu wirksamem Grenzschutz drängen. Als letztes Mittel behält sie sich vor, für Mecklenburg-Vorpommern einen landesweiten Aufnahmestopp auszurufen.

Die AfD will, dass der Bund die Grenzen besser schützt. Sie will dafür Druck auf den Bund machen. Als letztes Mittel soll das Land keine Asyl-Bewerber mehr aufnehmen. Das nennt die AfD Aufnahme-Stopp.

Grenz- und Rückführungspolizei sowie Taskforce aufbauen

Die AfD will innerhalb der Landespolizei eine eigene Einheit für Grenzschutz und Rückführungen schaffen. Zusätzlich soll eine polizeiliche Taskforce gegen ausländische Straftäter gegründet werden.

Die AfD will eine neue Polizei-Einheit im Land. Sie soll die Grenze schützen und bei Abschiebungen helfen. Dazu soll eine zweite Gruppe kommen. Diese Gruppe kümmert sich um ausländische Straftäter.

Kommunale Mitsprache und weniger Asylunterkünfte

Die AfD will Änderungen am Flüchtlingsaufnahmegesetz prüfen, damit Kommunen bei der Unterbringung von Asylbewerbern mitentscheiden können. Die bestehenden kommunalen Unterkünfte sollen zurückgebaut und Asylbewerber in wenigen großen Einrichtungen untergebracht werden.

Gemeinden sollen bei Unterkünften für Asyl-Bewerber mitreden dürfen. Die AfD will dafür ein Gesetz ändern. Viele Unterkünfte in den Gemeinden sollen schließen. Asyl-Bewerber sollen in wenigen großen Unterkünften wohnen. Das soll Geld sparen.

Ausreiseeinrichtungen und Abschiebungshaft des Landes aufbauen

Die AfD will Ausreisepflichtige in eigenen Ausreiseeinrichtungen des Landes unterbringen und eine landeseigene Abschiebungshaft schaffen. Sie begründet das mit vielen gescheiterten Abschiebungen in den vergangenen Jahren.

Manche Menschen müssen Deutschland verlassen. Die AfD will für sie eigene Unterkünfte bauen. Das Land soll auch ein eigenes Gefängnis für Abschiebungen bekommen. Gefährliche Personen sollen eine elektronische Fußfessel tragen.

Sachleistungen statt Geld und Arbeitspflicht für Asylbewerber

Die AfD will Asylbewerbern und Ausreisepflichtigen so weit wie möglich nur noch Sachleistungen geben und in den Ausreiseeinrichtungen kein Geld mehr auszahlen. Asylsuchende sollen in kommunalen Unterkünften unentgeltlich arbeiten. Das soll aus Sicht der Partei finanzielle Anreize für Migration beseitigen und die freiwillige Ausreise fördern.

Die AfD will Asylbewerbern kein Geld mehr geben. Sie sollen nur Dinge wie Bett, Essen und Seife bekommen. Asylbewerber sollen in ihren Unterkünften ohne Lohn arbeiten. Die AfD meint: Dann kommen weniger Menschen und mehr reisen aus.

Schutzstatus syrischer Flüchtlinge widerrufen und Rückkehr vorbereiten

Die AfD will den Schutzstatus syrischer Flüchtlinge im Land in großem Umfang überprüfen und aufheben lassen und deren Rückkehr aktiv vorbereiten. Sie verweist auf die veränderte Lage in Syrien und darauf, dass Flüchtlingsschutz nur auf Zeit gewährt werde.

Die AfD will, dass syrische Flüchtlinge zurück nach Syrien gehen. Dafür soll ihr Schutz in Deutschland enden. Die AfD sagt: Die Lage in Syrien ist jetzt anders. Straftäter aus Syrien sollen besonders schnell gehen.

Unbegleitete Minderjährige ab 16 in Gemeinschaftsunterkünften unterbringen

Die AfD will männliche unbegleitete minderjährige Asylbewerber ab 16 Jahren in der Regel in Gemeinschaftsunterkünften statt in der Jugendhilfe unterbringen. Außerdem soll das Alter bei allen unbegleiteten Ausländern, die sich als minderjährig ausgeben, festgestellt werden.

Manche Jugendliche kommen ohne Eltern nach Deutschland. Heute wohnen sie meist in Heimen der Jugendhilfe. Die AfD will Jungen ab 16 Jahren in Sammel-Unterkünften unterbringen. Außerdem soll ihr Alter immer geprüft werden.

Familiennachzug aussetzen und Sozialleistungen für Zugewanderte begrenzen

Die AfD will den Familiennachzug grundsätzlich aussetzen, ukrainische Leistungsbezieher überprüfen und Flüchtlinge ohne Schutzanspruch zurückführen. Kindergeld für im Ausland lebende Kinder soll nur noch in der dort üblichen Höhe fließen. Die Partei begründet das damit, dass Zugewanderte überproportional häufig Sozialleistungen bezögen.

Die AfD will, dass Flüchtlinge ihre Familien nicht mehr nachholen dürfen. Menschen aus der Ukraine mit Sozialleistungen sollen überprüft werden. Für Kinder im Ausland soll es weniger Kindergeld geben. Die AfD sagt: Zu viele Zugewanderte bekommen Geld vom Staat.

Integrations- und Teilhabegesetz durch Migrationsordnungsgesetz ersetzen

Die AfD will das Integrations- und Teilhabegesetz des Landes abschaffen und durch ein Migrationsordnungsgesetz ersetzen. Die Landesförderung für Gruppen wie den Flüchtlingsrat MV soll enden. Die Partei wirft der Landesregierung vor, die deutsch geprägte Gesellschaft durch eine multikulturelle ersetzen zu wollen.

Das Land hat ein Gesetz für Integration und Teilhabe. Die AfD will dieses Gesetz abschaffen. Ein neues Gesetz soll die Interessen der Deutschen voranstellen. Gruppen wie der Flüchtlingsrat sollen kein Geld vom Land mehr bekommen.

Muslimische Migration begrenzen und Islamverbände verpflichten

Die AfD will die Zuwanderung von Muslimen nach Mecklenburg-Vorpommern strikt begrenzen und verringern. Islamverbände sollen verpflichtet werden, extremistische Tendenzen und Personen in ihrem Umfeld zu erfassen und zu melden. Die Partei begründet das damit, dass der Islam aus ihrer Sicht keine säkular verfasste Religionsgemeinschaft sei.

Die AfD will, dass weniger Muslime ins Land kommen. Islamische Verbände sollen eigene Melde-Stellen einrichten. Dort sollen sie radikale Personen aus ihrem Umfeld melden. Die AfD sagt: Die Verbände müssen bei der Sicherheit mithelfen.

AfD: alle 13 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1,3), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich offen, 4 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Schulrecht für Kinder in Erstaufnahmeeinrichtungen

Die Grünen wollen das Schulgesetz von Mecklenburg-Vorpommern ändern. Kinder, die in Erstaufnahmeeinrichtungen für Geflüchtete leben, sollen einen Anspruch auf den Besuch einer Schule bekommen.

Manche Kinder leben in einer Erstaufnahme-Einrichtung. Dort wohnen Geflüchtete nach ihrer Ankunft. Diese Kinder sollen ein Recht auf Schule bekommen. Dafür wollen die Grünen das Schulgesetz ändern.

Geflüchtete Frauen in Unterkünften besser schützen

Die Grünen wollen sichere Unterkünfte mit Rückzugsräumen und mehr Privatsphäre für geflüchtete Frauen schaffen. Das Personal soll geschult werden, und Betroffene sollen spezialisierte Beratung und rechtliche Hilfe bekommen. Im Aufenthaltsrecht soll die Istanbul-Konvention umgesetzt werden, ein Abkommen zum Schutz von Frauen vor Gewalt.

Geflüchtete Frauen sind oft in Gefahr und haben wenig Privat-Sphäre. Die Grünen wollen sichere Räume nur für Frauen in den Unterkünften. Das Personal soll dafür geschult sein. Die Frauen sollen Beratung und Hilfe beim Recht bekommen.

Integrationsarbeit dauerhaft finanzieren und verbindlich regeln

Die Grünen wollen die Integrationsarbeit im Land verlässlich finanzieren und Kürzungen der Landesregierung zurücknehmen. Das Integrations- und Teilhabegesetz soll überarbeitet und die Landesverwaltung interkulturell geöffnet werden.

Die Grünen wollen mehr und sicheres Geld für Integration. Integration heißt: Zugewanderte Menschen werden Teil der Gesellschaft. Sprachkurse und Beratung sollen dauerhaft Geld bekommen. Auch die Ämter sollen für alle Menschen gut erreichbar sein.

Bezahlkarte für Geflüchtete abschaffen

Die Grünen wollen die Bezahlkarte für Geflüchtete abschaffen. Stattdessen sollen alle Geflüchteten ein eigenes Konto mit Debitkarte ohne Beschränkungen erhalten, um ihren Alltag selbstbestimmt zu gestalten.

Geflüchtete bekommen heute ihr Geld auf eine Bezahl-Karte. Die Grünen wollen diese Karte abschaffen. Geflüchtete sollen ein eigenes Bank-Konto bekommen. Sie sollen ohne Grenzen Bargeld abheben können.

Abschiebungen begrenzen und Asylverfahren fairer gestalten

Die Grünen lehnen Abschiebungen in Gebiete ab, in denen Menschen Verfolgung droht, und fordern einen Abschiebestopp für bestimmte Gruppen. Asylverfahren sollen durch unabhängige Beratung und eine eigenständige Härtefallkommission fairer werden.

Die Grünen wollen weniger Abschiebungen. Abschiebung heißt: Der Staat schickt einen Menschen in sein Herkunftsland zurück. Menschen aus Afghanistan und dem Iran sollen bleiben dürfen. Das gilt auch für Jesiden. Geflüchtete sollen unabhängige Beratung bekommen.

Unterbringung von Geflüchteten dezentral und sicherer gestalten

Die Grünen wollen die Unterbringung von Geflüchteten reformieren: weniger Gemeinschaftsunterkünfte, mehr dezentrales Wohnen und verpflichtender Gewaltschutz. Die UN-Kinderrechts- und die UN-Behindertenrechtskonvention sollen auch für Geflüchtete umgesetzt werden.

Die Grünen wollen, dass Geflüchtete besser wohnen. Es soll weniger große Sammel-Unterkünfte geben. Mehr Geflüchtete sollen in normalen Wohnungen leben. Es soll feste Regeln zum Schutz vor Gewalt geben.

Grüne: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Migrationeher offen (-1,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich offen, 2 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Abschiebungen in Kriegsgebiete stoppen, Fluchtwege öffnen

Die Linke will Abschiebungen in Kriegsgebiete beenden, ausdrücklich auch nach Syrien, Afghanistan und in den Iran. Sie fordert legale und sichere Fluchtwege und ein eigenes Aufnahmeprogramm des Landes für Afghanistan. Das Grundrecht auf Asyl bezeichnet sie als unverhandelbar.

Die Linke will keine Abschiebungen in Kriegs-Gebiete. Das gilt auch für Syrien, Afghanistan und den Iran. Menschen sollen sicher und legal fliehen können. Das Land soll selbst Menschen aus Afghanistan aufnehmen.

Geflüchtete dezentral unterbringen und Integration fördern

Die Linke will Geflüchtete vorrangig dezentral unterbringen und in bestehenden Unterkünften Schutzkonzepte mit unabhängigen Beschwerdestellen vorschreiben. Integration soll Aufgabe aller Politikbereiche sein. Die Partei beschreibt Integration als wechselseitigen Prozess.

Geflüchtete sollen möglichst in Wohnungen statt in großen Heimen leben. In Unterkünften soll es feste Regeln zum Schutz geben. Geflüchtete sollen sich dort beschweren können. Sie sollen früh Deutsch lernen und arbeiten dürfen.

Bezahlkarte in heutiger Form abschaffen

Die Linke will die Bezahlkarte für Geflüchtete in ihrer heutigen Form abschaffen. Die Obergrenze für Bargeldabhebungen soll fallen, Überweisungen sollen möglich werden. Geflüchtete sollen gleichberechtigt am Zahlungsverkehr teilnehmen können.

Geflüchtete bekommen heute eine Bezahl-Karte statt Bargeld. Die Linke will diese Karte so nicht mehr. Geflüchtete sollen so viel Bargeld abheben können, wie sie wollen. Sie sollen auch Geld überweisen können.

Linke: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 7 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Fachkräfte aus dem Ausland anwerben und willkommen heißen

Die SPD will die Anwerbung ausländischer Fachkräfte und Auszubildender über eine zentrale Servicestelle fortführen. Zugleich will sie eine Kampagne für Willkommenskultur in der Wirtschaft weiter fördern, weil Rechtsextremismus aus Sicht des Programms ein Standortrisiko ist.

Die SPD will Fachkräfte aus anderen Ländern gewinnen. Eine zentrale Stelle hilft ihnen und den Firmen. Sie hilft bei Aufenthalt, Abschlüssen und Sprache. Die SPD will auch, dass Zugewanderte sich willkommen fühlen.

Fachkräfte-Einwanderung und schnellere Anerkennung

Die SPD bekennt sich zur Einwanderung von Auszubildenden, Arbeits- und Fachkräften, weil in der Pflege weiter Personal fehlt. Sie will prüfen, wie ausländische Berufsabschlüsse schneller anerkannt werden können.

In der Pflege fehlen Fachkräfte. Die SPD will deshalb Menschen aus dem Ausland gewinnen. Ihre Berufs-Abschlüsse sollen schneller anerkannt werden. Das gilt für Medizin, Pflege und Verwaltung.

Interkulturelle Öffnung der Verwaltung fortführen

Die SPD will Verwaltung, Bildung, Polizei und soziale Einrichtungen weiter interkulturell öffnen und diskriminierungsfrei gestalten. Beteiligungsgremien für Menschen mit Einwanderungsgeschichte sollen gestärkt werden, und gegen Hass im Netz will die Partei vorgehen.

Behörden sollen alle Menschen gleich gut behandeln. Die Mitarbeiter sollen sich mit verschiedenen Kulturen auskennen. Das gilt auch für Schulen und Polizei. Menschen mit Einwanderungs-Geschichte sollen mehr mitreden. Die SPD will etwas gegen Hass im Internet tun.

Geflüchtete Kinder und Familien schnell integrieren

Die SPD will, dass Mecklenburg-Vorpommern Schutz gewährt und geltendes Recht konsequent umsetzt. Geflüchtete Kinder und Jugendliche sollen rasch in Kitas, Schulen, Sport und Kultur ankommen, Familien früh aus der Erstaufnahme in die Kommunen wechseln.

Die SPD will Menschen auf der Flucht weiter Schutz geben. Kinder sollen schnell in Kita und Schule kommen. Familien sollen nur kurz in der ersten Unterkunft bleiben. Die SPD erwartet, dass alle die Regeln achten.

Sprachförderung und Integrationsberatung ausbauen

Die SPD will Sprachförderung und Sprachmittlung ausbauen und die Beratungsangebote für Zugewanderte erhalten und erweitern. Sprache gilt dem Programm als Voraussetzung für Teilhabe.

Die SPD will mehr Hilfe beim Deutsch-Lernen. In Kitas, Schulen und Ämtern soll es mehr Übersetzer geben. Beratung für Zugewanderte soll bleiben und wachsen. Auch freiwillige Helfer sollen Unterstützung bekommen.

Zugewanderte schneller in Arbeit bringen

Die SPD will Zugewanderten den Weg in Arbeit erleichtern, unter anderem durch den Wechsel vom Asylverfahren in die Erwerbsmigration und eine schnellere Anerkennung von Abschlüssen. Das Programm begründet dies mit dem Bedarf an Arbeits- und Fachkräften und mit der Entlastung öffentlicher Kassen.

Die SPD will, dass Zugewanderte schneller arbeiten können. Abschlüsse aus dem Ausland sollen schneller anerkannt werden. Besonders Frauen sollen Hilfe bekommen. Das Land braucht nach Ansicht der SPD mehr Arbeitskräfte.

Freiwilliges integrierendes Jahr im Bund einführen

Die SPD will sich im Bund für ein neues freiwilliges Jahr einsetzen, das Sprachförderung mit sozialem Engagement und Praxiserfahrung verbindet. Es soll jungen Menschen mit und ohne Einwanderungsgeschichte offenstehen und Begegnung fördern.

Die SPD will ein neues freiwilliges Jahr für junge Menschen. Dort lernen sie Deutsch und helfen in sozialen Einrichtungen. Junge Menschen mit und ohne Zuwanderung können mitmachen. Niemand muss teilnehmen.

SPD: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl