ARD und ZDF zusammenführen, Rundfunkbeitrag senken
Die CDU will mit den anderen Ländern erreichen, dass die Angebote von ARD und ZDF auf längere Sicht zusammengelegt werden, weil sie doppelte Strukturen für überholt hält. Beitragserhöhungen will sie verhindern und langfristig einen niedrigeren Rundfunkbeitrag erreichen.
ARD und ZDF machen oft ähnliche Sendungen. Die CDU findet das unnötig. Sie will die Angebote von ARD und ZDF nach und nach zusammenlegen. Der Rundfunk-Beitrag soll nicht steigen. Später soll er sinken.
Aus Sicht des Programms braucht es keine doppelte Berichterstattung, keine doppelten Mediatheken und Online-Portale. Die Hauptprogramme sollen Schritt für Schritt über den gesetzlichen Auftrag angeglichen werden. Die Dritten Programme gelten der CDU als wichtig für die Meinungsvielfalt, doch auch dort sollen Anstalten fusionieren. Beim Beitrag sollen die unterschiedlichen Einkommen in den Bundesländern berücksichtigt und mittelständische Unternehmen von der Zahlung befreit werden.
Originalzitat anzeigen (Seite 34)
„Deshalb wollen wir die Hauptprogramme von ARD und ZDF über die Auftragsdefinition schrittweise harmonisieren.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Ein verschlankter öffentlich-rechtlicher Rundfunk mit niedrigerem Beitrag und Befreiung des Mittelstands senkt Abgaben und verkleinert ein öffentliches Angebot.