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parteiprogramm

SPD zu Kultur und Medien

Aus dem Programm „Mit Herz, Haltung und Zuversicht. Für unsere Heimat Sachsen-Anhalt“

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026, 6. September 2026Original-PDF, 61 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Kultur und Medien

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Kulturelles Erbe und Museen sichern

Die SPD will die Kulturstiftungen des Landes verlässlich finanzieren und in den Erhalt von Bauwerken investieren. Auch Bauten und Kunst aus der DDR-Zeit sollen erfasst und bewahrt werden.

Sachsen-Anhalt hat viele alte Bauwerke und Museen. Die SPD will sie erhalten und dafür Geld geben. Auch Gebäude aus der DDR-Zeit sollen geschützt werden. Museen sollen sich weiter entwickeln.

Jüdisches Erbe soll gesichert und sichtbar gemacht werden. Die Museumslandschaft soll weiterentwickelt und die Industriekultur dauerhaft gefördert werden. In der früheren Schultheiss-Brauerei in Dessau-Roßlau sollen neue Depot- und Lagerflächen für Kultureinrichtungen entstehen. Für Naturkundemuseen soll ein Konzept Qualität und Finanzierung absichern. Die Provenienzforschung, also die Erforschung der Herkunft von Kulturgütern, will die SPD weiter fördern.

Originalzitat anzeigen (Seite 38)
„Auch das baukulturelle Erbe der DDR, insbesondere der Ostmoderne und der Kunst am Bau, wird systematisch erfasst, bewertet und erhalten.“
Seite 38 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Kulturförderung verlässlich und sozial gestalten

Die SPD will Kultur über mehrere Jahre fördern, Verfahren vereinfachen und öffentliche Gelder an soziale Mindeststandards und Mindesthonorare binden. Zugleich will sie die Kunstfreiheit verteidigen und den Zugang zu Kultur für alle erleichtern.

Kultur soll länger im Voraus Geld bekommen. Künstler sollen ein Mindest-Honorar erhalten. Ein Honorar ist die Bezahlung für einen Auftrag. Eintritt soll für viele Gruppen günstiger sein. Auch Computerspiele sollen Förderung bekommen.

Projekte mit antisemitischen, rassistischen oder menschenverachtenden Zielen sollen kein öffentliches Geld erhalten. Ermäßigte Eintritte und Zuschüsse zu Fahrtkosten sollen Familien, Älteren, Schülern, Studierenden und Auszubildenden helfen. Das Kulturfördergesetz soll überprüft werden, und einmal je Wahlperiode soll ein Kulturförderbericht erscheinen. Eine Landeskunstausstellung soll angekaufte Werke zeigen und Nachlässe sichern. Literatur, Nachwuchs und Leseförderung sollen gestärkt werden. Stipendien sollen familienfreundlich und die Förderung geschlechtergerecht sein.

Originalzitat anzeigen (Seite 39)
„Soziale Mindeststandards und Honoraruntergrenzen sind Voraussetzung öffentlicher Förderung.“
Seite 39 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Verbindliche Honoraruntergrenzen als Förderbedingung und mehr öffentliche Kulturförderung erweitern Regulierung und staatliche Leistungen schrittweise.

Theater, Musikschulen, Clubs und Bibliotheken sichern

Die SPD will die Verträge für Theater und Orchester fortschreiben und Haustarife sowie erzwungene Teilzeit dort beenden. Musikschulen, Clubs, Bibliotheken und Kulturangebote im ländlichen Raum sollen gestärkt werden.

Theater und Orchester sollen sicher Geld bekommen. Beschäftigte dort sollen nicht mehr zu Teilzeit gezwungen sein. Musikschulen sollen nicht teurer werden. Bibliotheken sollen auch sonntags öffnen dürfen.

Für die freie Szene und Kulturhäuser ohne eigenes Ensemble soll es eine Förderung von Gastspielen und Spielstätten geben. Musikschulen sollen genug Geld erhalten, damit die Beiträge stabil bleiben. Clubs sollen als Kulturorte gelten und Schutz genießen. Ehrenamtliche Initiativen, soziokulturelle Zentren und sogenannte Dritte Orte auf dem Land sollen Förderung und regionale Budgets bekommen. Ein neuer Entwicklungsplan soll Bibliotheken in der Fläche sichern. Kultureinrichtungen sollen Hilfe bei der Barrierefreiheit erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 39)
„Haustarife und verpflichtende Teilzeitvereinbarungen gehören abgeschafft.“
Seite 39 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die Rückkehr zu regulären Tarifen an Theatern und mehr Landesgeld für Kultureinrichtungen erhöhen öffentliche Ausgaben und stärken Tarifbindung.

Was sagen die anderen Parteien zu Kultur und Medien?

Alle Programme in Sachsen-Anhalt im Vergleich