Kulturelle Teilhabe, Vielfalt und Erinnerungskultur fördern
Die Linke will ein Landesprogramm für kulturelle Teilhabe und Vielfalt auflegen und Initiativen zu Erinnerungskultur und Demokratie langfristig fördern. Gedenkstättenfahrten sollen in der Sekundarstufe I verbindlich im Lehrplan stehen. Die Partei versteht Kulturpolitik auch als Handlungsfeld gegen rechte Ideologien und will Kultureinrichtungen vor Einschüchterung schützen.
Die Linke will ein neues Förder-Programm für Kultur. Viele Menschen sollen bei Kultur mitmachen können. Schulklassen sollen Gedenkstätten besuchen müssen. Auch Kultur von Menschen mit Migrations-Geschichte soll Geld bekommen. Die Partei will Kultur vor Angriffen von rechts schützen.
Das Landesförderprogramm soll offene, beteiligungsorientierte Ansätze unterstützen, etwa offene Werkstätten im Geist des Bauhauses, Stadtentwicklungsprojekte, gemeinsam mit Bürgern kuratierte Museumsausstellungen oder lokale Festivals mit internationaler Ausrichtung. Gedenkstättenfahrten an allgemeinbildenden Schulen sollen verpflichtend werden und inhaltlich weiterentwickelt werden. Interkulturelle Kulturarbeit und migrantische Kunstszenen sollen über regionale Netzwerke in Kommunen, Vereinen, Schulen und Kulturzentren gefördert werden. Das Programm begründet dies mit Angriffen und Drohungen gegen das Bauhaus Dessau und Bühnen im Land, die es als Kulturkampf von rechts einordnet.
Originalzitat anzeigen (Seite 70)
„ein Landesförderprogramm zur kulturellen Teilhabe und Vielfalt, dass sich der Förderung von offenen partizipativen Ansätzen in der Kultur widmet“Einordnung
- Gesellschafteher progressiv
Die Förderung von Vielfalt, interkultureller Kulturarbeit und verpflichtenden Gedenkstättenfahrten stärkt schrittweise ein offenes, vielfältiges Kulturverständnis.