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Linke zu Kultur und Medien

Aus dem Programm „Wir sind der Pol der Hoffnung. Wahlprogramm zur Landtagswahl am 6. September 2026“

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026, 6. September 2026Original-PDF, 150 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Kultur und Medien

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Kulturelle Teilhabe, Vielfalt und Erinnerungskultur fördern

Die Linke will ein Landesprogramm für kulturelle Teilhabe und Vielfalt auflegen und Initiativen zu Erinnerungskultur und Demokratie langfristig fördern. Gedenkstättenfahrten sollen in der Sekundarstufe I verbindlich im Lehrplan stehen. Die Partei versteht Kulturpolitik auch als Handlungsfeld gegen rechte Ideologien und will Kultureinrichtungen vor Einschüchterung schützen.

Die Linke will ein neues Förder-Programm für Kultur. Viele Menschen sollen bei Kultur mitmachen können. Schulklassen sollen Gedenkstätten besuchen müssen. Auch Kultur von Menschen mit Migrations-Geschichte soll Geld bekommen. Die Partei will Kultur vor Angriffen von rechts schützen.

Das Landesförderprogramm soll offene, beteiligungsorientierte Ansätze unterstützen, etwa offene Werkstätten im Geist des Bauhauses, Stadtentwicklungsprojekte, gemeinsam mit Bürgern kuratierte Museumsausstellungen oder lokale Festivals mit internationaler Ausrichtung. Gedenkstättenfahrten an allgemeinbildenden Schulen sollen verpflichtend werden und inhaltlich weiterentwickelt werden. Interkulturelle Kulturarbeit und migrantische Kunstszenen sollen über regionale Netzwerke in Kommunen, Vereinen, Schulen und Kulturzentren gefördert werden. Das Programm begründet dies mit Angriffen und Drohungen gegen das Bauhaus Dessau und Bühnen im Land, die es als Kulturkampf von rechts einordnet.

Originalzitat anzeigen (Seite 70)
„ein Landesförderprogramm zur kulturellen Teilhabe und Vielfalt, dass sich der Förderung von offenen partizipativen Ansätzen in der Kultur widmet“
Seite 70 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Die Förderung von Vielfalt, interkultureller Kulturarbeit und verpflichtenden Gedenkstättenfahrten stärkt schrittweise ein offenes, vielfältiges Kulturverständnis.

Faire Bezahlung und Mindesthonorare in der Kultur

Die Linke will verbindliche Mindesthonorare für Künstlerinnen und Künstler einführen, vor allem bei öffentlich geförderten Projekten. Tarifsteigerungen in Kultureinrichtungen sollen durch automatisch steigende Landesmittel aufgefangen werden. Dafür soll das Kulturbudget des Landes wachsen.

Künstler sollen besser bezahlt werden. Die Linke will ein festes Mindest-Honorar. Ein Honorar ist die Bezahlung für einen Auftrag. Museen sollen Künstler für Ausstellungen bezahlen müssen. Das Land soll mehr Geld für Kultur ausgeben.

Tarifsteigerungen sollen in Kultureinrichtungen aller Sparten verbindlich gelten, ohne dass Landesmittel an anderer Stelle gekürzt werden. Die Zuschüsse des Landes an geförderte Einrichtungen sollen dynamisch mit den Tarifen steigen. Museen und Galerien sollen verpflichtend Ausstellungshonorare zahlen, damit auch bildende Kunst vergütet wird. Freie Bühnen sollen eine Spielstättenförderung erhalten, damit die freie Theaterszene dauerhaft tragfähige Strukturen bekommt. Ein höheres Kulturbudget soll Mindesthonorare und Programmvielfalt absichern.

Originalzitat anzeigen (Seite 70)
„verbindliche Mindesthonorare für Künstler:innen, gerade bei öffentlich geförderten Projekten“
Seite 70 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Verbindliche Honoraruntergrenzen und ein höheres Kulturbudget bedeuten mehr Regulierung und höhere öffentliche Ausgaben.

Kostenfreien und wohnortnahen Zugang zur Kultur schaffen

Die Linke will Kindern freien Eintritt in Museen ermöglichen und Kulturangebote in ländlichen Regionen sichern. Kleinere Kommunen sollen dafür eine zusätzliche Kulturpauschale vom Land erhalten. Die Partei betrachtet Kultur als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge.

Kinder sollen kostenlos ins Museum gehen können. Auch auf dem Land soll es Kultur geben. Kleine Städte und Gemeinden sollen dafür extra Geld vom Land bekommen. Kultur-Orte sollen ohne Hindernisse erreichbar sein.

Ein Landesmuseumskonzept soll den kostenlosen Eintritt für Kinder regeln, um Hemmschwellen zu senken und Bildungschancen zu verbessern. Programme an der Schnittstelle von Kultur und Schule, etwa das Theaterprojekt TASS an Grundschulen auf dem Land und das Musikschulprogramm MÄBI, sollen ausgeweitet und dauerhaft verankert werden. Städte unter 25.000 Einwohnern sollen eine Kulturpauschale über die Kommunalfinanzen erhalten, damit auch Kommunen in der Haushaltskonsolidierung soziokulturelle Angebote unterstützen können. Mobile Kulturangebote sollen gefördert werden. Kultureinrichtungen sollen baulich, digital und sprachlich barrierefrei zugänglich sein.

Originalzitat anzeigen (Seite 70)
„Ein Landesmuseumskonzept soll künftig Kindern freien Eintritt in Museen gewähren.“
Seite 70 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Freier Eintritt und eine zusätzliche Landespauschale für Kommunen erweitern öffentlich finanzierte Leistungen.

Kulturförderung gesetzlich verankern und verstetigen

Die Linke will Kultur stärker gesetzlich absichern, etwa durch ein Musikschul-, ein Bibliotheks- und ein Restauratorengesetz. Die Förderung soll langfristig und institutionell statt über kurze Projekte laufen. Das soll aus Sicht der Partei Verlässlichkeit schaffen und kulturelle Vielfalt sichern.

Die Linke will neue Gesetze für die Kultur. Zum Beispiel für Musikschulen und Bibliotheken. Kultur-Einrichtungen sollen lange und sicher Geld bekommen. Sie sollen nicht immer neue Anträge für kurze Projekte stellen müssen. Auch Klubs sollen dauerhaft Geld vom Land bekommen.

Das neue Kulturfördergesetz des Landes soll in der kommenden Wahlperiode auf seine Wirksamkeit überprüft werden. Vorgesehen sind Förderinstrumente über mehrere Jahre in allen Kulturbereichen sowie Leitlinien für eine bessere Abstimmung von Bund, Ländern und Kommunen. Freie Szene, Soziokultur und alternative Kulturzentren sollen über Spielstättenförderung, Tarifbindung und Basishonorare für Selbstständige verlässlich finanziert werden. Klubs und Musikspielstätten sollen eine dauerhafte Landesförderung erhalten, um Schließungen entgegenzuwirken. Die Stipendienvergabe der Kunststiftung Sachsen-Anhalt soll auf Wirksamkeit und Gerechtigkeit geprüft werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 71)
„langfristige institutionelle Förderungen statt kurzfristiger Projektförderung“
Seite 71 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Gesetzlich gesicherte, dauerhafte Kulturförderung bindet den Staat stärker an öffentliche Ausgaben.

Rundfunkbeitrag nach Einkommen staffeln

Die Linke fordert, den Rundfunkbeitrag progressiv nach dem Einkommen zu gestalten, ähnlich wie im Steuersystem. Haushalte mit bis zu 30.000 Euro Jahreseinkommen sollen höchstens 10 Euro im Monat zahlen. Die Partei begründet dies damit, dass der einheitliche Beitrag von 18,36 Euro Geringverdienende überproportional belaste.

Heute zahlen fast alle Haushalte gleich viel für Radio und Fernsehen. Die Linke findet das ungerecht. Wer wenig verdient, soll weniger zahlen. Bei wenig Einkommen sollen es höchstens 10 Euro im Monat sein. Zuerst soll es einen Test in zwei Landkreisen geben.

Der Beitrag soll sich künftig am Einkommen orientieren statt für alle gleich hoch zu sein. Die 600 Millionen Euro für Beitragsbefreiungen sollen öffentlich über Sozialträger finanziert werden und nicht mehr von den übrigen Beitragszahlern. Als ersten Schritt sieht das Programm ein Modellprojekt mit Testlauf in zwei Landkreisen vor. Den im März 2025 beschlossenen Reformstaatsvertrag hält die Linke für unzureichend.

Originalzitat anzeigen (Seite 73)
„Haushalte bis 30.000 Euro Jahreseinkommen sollen maximal 10 Euro monatlich zahlen.“
Seite 73 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Der einheitliche Beitrag würde durch ein einkommensabhängiges, umverteilendes System ersetzt und für Geringverdienende um mehr als ein Viertel sinken.

Medienkonzentration begrenzen und Lokaljournalismus fördern

Die Linke will mit einem Anti-Konzentrations-Gesetz den Marktanteil einzelner Medienunternehmen auf höchstens 30 Prozent begrenzen. Eine Journalismus-Stiftung des Landes und kommunale Medienförderung sollen unabhängigen Lokaljournalismus stützen. Hintergrund ist laut Programm, dass ein einziger Verlag den Tageszeitungsmarkt in Sachsen-Anhalt beherrscht.

In Sachsen-Anhalt gehören die Tageszeitungen einem einzigen Verlag. Die Linke will das ändern. Kein Medien-Unternehmen soll mehr als 30 Prozent vom Markt haben. Eine neue Stiftung soll Journalisten vor Ort mit Geld helfen. Bis 2030 soll es mindestens 3 unabhängige Tageszeitungen geben.

Die Journalismus-Stiftung Sachsen-Anhalt soll mit 10 Millionen Euro Startkapital beginnen; im Finanzierungsplan sind für sie 20 Millionen Euro vorgesehen. Hinzu kommen 5 Millionen Euro jährlich für kommunale Medienförderung sowie ein Notprogramm für gefährdete Lokalmedien in Höhe von ebenfalls 5 Millionen Euro. Genossenschaftliche Modelle sollen Bürgerinnen und Bürger zu Miteigentümern lokaler Medien machen. Bis 2030 sollen die Hälfte der Medienschaffenden in ostdeutschen Redaktionen aus Ostdeutschland stammen und Redaktionsstatuten verpflichtend sein. Insgesamt plant die Partei eine Medien-Offensive von 100 Millionen Euro über fünf Jahre.

Originalzitat anzeigen (Seite 73)
„Anti-Konzentrations-Regelungen begrenzen den Marktanteil einzelner Medienunternehmen auf maximal 30 Prozent.“
Seite 73 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Eine gesetzliche Marktanteilsgrenze für Medienunternehmen und eine staatlich finanzierte Journalismus-Stiftung führen neue Eingriffe in den Medienmarkt ein, die es heute nicht gibt.

Öffentlich-rechtlichen Rundfunk reformieren und MDR-Regionalangebot ausbauen

Die Linke will die Gehälter von Intendantinnen und Intendanten deckeln und Quoten für Führungspositionen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk einführen. Das Regionalangebot des MDR soll ausgebaut und seine Ausgaben online offengelegt werden. Die Partei sieht in Intransparenz, hohen Führungsgehältern und fehlender Diversität Gründe für geringes Vertrauen in die Sender.

Die Chefs der öffentlichen Sender sollen weniger verdienen. Höchstens etwa 180.000 Euro im Jahr. Die Hälfte der Führungs-Kräfte sollen Frauen sein. Der MDR soll länger über Sachsen-Anhalt berichten. Alle Ausgaben vom MDR sollen im Internet stehen.

Führungspositionen sollen zur Hälfte mit Frauen und zu 30 Prozent mit Menschen besetzt sein, die einen Migrationshintergrund haben. Mehr Festanstellungen und eine stärkere Tarifbindung sollen prekäre Beschäftigung beenden, und bis 2028 sollen alle Angebote barrierefrei sein. Die Sendung „MDR Sachsen-Anhalt Heute“ soll auf 45 Minuten verlängert werden. Ein Prozent der Rundfunkbeiträge, rund 90 Millionen Euro im Jahr, soll zweckgebunden in mitteldeutsche Gemeinschaftsaufgaben fließen. Als Ziel nennt das Programm, das Vertrauen in öffentlich-rechtliche Medien bis 2030 von 54 auf 90 Prozent zu steigern.

Originalzitat anzeigen (Seite 73)
„Wir begrenzen Intendant:innen-Gehälter auf maximal die Richterbesoldung R10 (etwa 180.000 Euro).“
Seite 73 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Gehaltsobergrenzen, mehr Festanstellungen und stärkere Tarifbindung erhöhen die Regulierung innerhalb des bestehenden Rundfunksystems.

  • Gesellschafteher progressiv

    Feste Quoten für Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund in Führungspositionen der Sender bauen Gleichstellungsvorgaben aus.

Medienkompetenz und Kinder- und Jugendmedien ausbauen

Die Linke will die Medienbildung an Schulen mit einer Medienkompetenz-Offensive stärken und öffentlich-rechtliche Angebote für Kinder und Jugendliche erweitern. Das Sendezeitverbot für den Kinderkanal KiKA nach 21 Uhr soll fallen, und ein öffentlich-rechtliches Kinderradio soll entstehen. Aus Sicht der Partei werden junge Menschen zunehmend von algorithmischen Plattformen beeinflusst, während Medienbildung fehle.

Kinder und Jugendliche sollen lernen, gut mit Medien umzugehen. Dafür sollen Schulen mehr Geld bekommen. Der Kinder-Sender KiKA soll auch nach 21 Uhr senden dürfen. Es soll ein Kinder-Radio geben. Es soll auch Angebote in mehreren Sprachen geben.

Für die Medienkompetenz-Offensive nennt das Programm 20 Millionen Euro; im fünfjährigen Finanzierungsplan sind für Medienkompetenz und Bildung 60 Millionen Euro eingeplant. Das Kinderradio soll unter der Dachmarke KiKA über DAB+ und Stream laufen. Mit längerer Sendezeit will die Partei altersgerechte Programme für ältere Kinder ermöglichen. Mehrsprachige Angebote für Kinder und Jugendliche sollen die Integration fördern. Als Ziel gibt die Linke an, dass 80 Prozent der Jugendlichen öffentlich-rechtliche und nicht nur kommerzielle Medien nutzen.

Originalzitat anzeigen (Seite 74)
„Mit einer Medienkompetenz-Offensive von 20 Millionen Euro stärken wir digitale Bildung an Schulen.“
Seite 74 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Zusätzliche Landesmittel für Medienbildung und neue öffentlich-rechtliche Angebote erweitern öffentliche Leistungen.

Beteiligung und Transparenz in Medien stärken

Die Linke will, dass Bürgerinnen und Bürger in allen öffentlich-rechtlichen Sendern mitreden können. Ein Redaktionsstatut soll die Unabhängigkeit der Journalistinnen und Journalisten sichern, und die Medienförderung soll offen einsehbar und dauerhaft angelegt sein.

Die Linke will mehr Mitsprache der Menschen bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. Journalisten sollen frei über ihre Inhalte entscheiden. Dafür soll es feste Regeln in den Redaktionen geben. Alle sollen im Internet sehen können, welche Medien Geld vom Staat bekommen.

Das Programm verlangt eine partizipative Medienpolitik in sämtlichen öffentlich-rechtlichen Anstalten. Ein Redaktionsstatut soll die Freiheit der Redaktionen bei ihren Inhalten absichern. Die Vergabe von Fördergeld an Medien soll über Online-Dashboards nachvollziehbar werden. Statt einzelner Projekte soll es eine dauerhafte Finanzierung geben, was nach Ansicht der Partei die demokratische Legitimation erhöht.

Originalzitat anzeigen (Seite 75)
„transparente Medienförderung über Online-Dashboards und nachhaltige Finanzierung statt projektbezogener Förderung stärken die demokratische Legitimation“
Seite 75 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Medien-Offensive mit 100 Millionen Euro starten

Die Linke kündigt ein Programm über 100 Millionen Euro an, um die Medienvielfalt in Sachsen-Anhalt zu stärken. Bis 2030 sollen messbare Ziele erreicht werden, etwa drei unabhängige Tageszeitungen und ein hohes Vertrauen in Medien.

Die Linke will 100 Millionen Euro für Medien in Sachsen-Anhalt ausgeben. Es soll drei unabhängige Tages-Zeitungen geben. Die Hälfte der Medien-Leute soll aus Ostdeutschland kommen. Alle Angebote sollen bis 2028 ohne Hindernisse nutzbar sein.

Das Programm nennt als Ziele bis 2030 ein Medienvertrauen von 90 Prozent, drei unabhängige Tageszeitungen und einen Anteil von 50 Prozent Ostdeutschen unter den Medienschaffenden. Barrierefreiheit aller Angebote soll schon 2028 erreicht sein. Die Partei begründet die Ausgaben damit, dass starke Medien die Demokratie stützen, Polarisierung verringern und weniger kosten als die Folgen von Desinformation. Regionale Medien gelten dem Programm zudem als Arbeitgeber in strukturschwachen Gebieten und als Träger regionaler Kultur.

Originalzitat anzeigen (Seite 75)
„90 Prozent Medienvertrauen, 3 unabhängige Tageszeitungen, 50 Prozent ostdeutsche Medienmacher:innen und 100 Prozent barrierefreie Medienangebote bis 2028.“
Seite 75 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein neues öffentliches Förderprogramm von 100 Millionen Euro für Medien erweitert staatliche Ausgaben in einem Bereich, der überwiegend privat finanziert ist.

Was sagen die anderen Parteien zu Kultur und Medien?

Alle Programme in Sachsen-Anhalt im Vergleich