Netzentgelte deckeln und Stromsteuer senken
Die SPD will die Energiewende fortsetzen und zugleich die Energiepreise für Unternehmen und Haushalte bezahlbar halten. Dafür sollen die Netzentgelte weitgehend gedeckelt, die Stromsteuer gesenkt und die Netze digitalisiert werden.
Die SPD will mehr Strom aus Wind und Sonne. Strom soll trotzdem bezahlbar bleiben. Dafür sollen die Kosten für das Stromnetz begrenzt werden. Auch die Steuer auf Strom soll sinken.
Aus Sicht des Programms sind erneuerbare Energien die günstigste Art der Stromerzeugung. Bioenergie und Speicher sollen Vorrang vor Gas haben, das die SPD als teuer bezeichnet. Überschüssiger Strom soll gespeichert werden, um Lastspitzen und Zeiten ohne Wind und Sonne auszugleichen. Die niedrigen Erzeugungskosten sollen rasch bei den Kunden ankommen, etwa über geförderte lokale Direktabnahmeverträge. Bei der Wärmewende setzt die SPD auf Bürgerbeteiligung, Energiegenossenschaften, Bürgerstrom und Energie-Sharing.
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„Deshalb setzen wir uns für eine weitgehende Deckelung der Netzentgelte, eine konsequente Digitalisierung der Netze sowie für eine Reduzierung der Stromsteuer ein.“Einordnung
- Wirtschaftausgewogen
Ein staatlicher Deckel auf Netzentgelte und eine niedrigere Stromsteuer verbinden Markteingriff und Abgabensenkung.
- Klimaausgewogen
Der Punkt verbindet das Festhalten an der Energiewende mit dem Ziel niedrigerer Energiepreise und besserer Wettbewerbsfähigkeit.