Verschärfungen im EU-Emissionshandel aussetzen
Die CDU fordert, den Abbau kostenloser CO2-Zertifikate im europäischen Emissionshandel sofort auszusetzen. Auch die Löschung von Zertifikaten in der Marktstabilitätsreserve soll gestoppt und überarbeitet werden. Begründet wird das mit der Wettbewerbsfähigkeit der Chemie- und Grundstoffindustrie.
Firmen brauchen in der EU Zertifikate für ihren CO2-Ausstoß. Einen Teil bekommen sie bisher kostenlos. Dieser Teil soll nach EU-Plan kleiner werden. Die CDU will das sofort stoppen. Sie will so die Chemie-Industrie im Land schützen.
Nach dem Programm leidet die Chemie- und Grundstoffindustrie unter hohen Energiepreisen und Wettbewerbsnachteilen, die teils die Existenz von Betrieben bedrohen. Die CDU will bei Bund und EU auf bessere Rahmenbedingungen hinwirken. Die Regeln des Emissionshandels sollen mit Blick auf strategisch wichtige Branchen und Schlüsselindustrien überarbeitet werden. Sachsen-Anhalt soll auch weit nach 2030 Chemieland bleiben. Auch die Rohstoffgewinnung, etwa Kali und Salz, soll wettbewerbsfähig bleiben.
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„Das Abschmelzen der kostenlosen Emissionsberechtigungen im Europäischen Emissionshandelssystem (ETS) sowie der Löschungsmechanismus der Marktstabilitätsreserve sind unverzüglich“Einordnung
- Klimaeher Wachstum zuerst
Der geltende Abbau kostenloser Zertifikate und die Löschung in der Marktstabilitätsreserve sollen ausgesetzt werden, was Klimavorgaben zugunsten der Wettbewerbsfähigkeit lockert.