Schulen und Hochschulen frei von Militär halten
Das BSW will keine Werbung der Bundeswehr an Schulen und keine Rüstungsforschung an den Hochschulen des Landes. Zivilklauseln sollen verteidigt und Friedensbildung ausgebaut werden. Wissenschaft soll nach dem Programm zivilem Fortschritt, Gemeinwohl und Frieden dienen.
Die Bundeswehr soll nicht an Schulen werben. Hochschulen sollen nicht für das Militär forschen. Schulen sollen über Frieden unterrichten. Junge Menschen sollen nicht aus Not zur Armee gehen.
Das Programm lehnt Bundeswehrwerbung an Schulen, Bildungsstätten und öffentlichen Einrichtungen ab und will Auftritte von Jugendoffizieren beenden. An deren Stelle sollen Friedenserziehung, Friedensinitiativen und Städtepartnerschaften treten. An Hochschulen soll es keine militärisch gesteuerten Forschungsprojekte und keine sicherheitspolitischen Vorgaben geben. Zivilklauseln, also Selbstverpflichtungen auf rein zivile Forschung, will die Partei verteidigen. Sie begründet das damit, dass junge Leute nicht wegen sozialer Unsicherheit in eine militärische Laufbahn geraten sollen.
Originalzitat anzeigen (Seite 8)
„Schulen sowie Hochschulen müssen Orte freier, ziviler und kritischer Bildung und Wissenschaft bleiben.“Einordnung
- Außenpolitikeher Diplomatie zuerst
Die Bundeswehr soll aus Schulen und Forschung herausgehalten werden, was ihre Nachwuchsgewinnung und Rüstungsforschung gegenüber heute einschränkt.