Politische Neutralität in Schule und Jugendarbeit sichern
Die AfD verlangt strikte politische Neutralität von Lehrern, Erziehern und Sozialarbeitern und will den Beutelsbacher Konsens ohne Neudeutung beibehalten. Einrichtungen, die aus ihrer Sicht dem Gemeinwesen schaden, sollen keine steuerlichen und finanziellen Vorteile mehr erhalten.
Lehrer und Erzieher sollen politisch neutral sein. Schüler sollen ihre Meinung ohne Angst sagen können. Die AfD will dafür den Beutelsbacher Konsens stärken. Das ist eine Regel gegen politische Beeinflussung im Unterricht. Manche Einrichtungen sollen keine Steuer-Vorteile mehr bekommen.
Das Programm wendet sich gegen das, was es linke Agitation gegen Familien nennt, etwa Aufrufe zum Geburtenstreik oder Kritik an Abtreibungsgegnern. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll in seinem Programmauftrag den Wert der Familie stärker hervorheben. In der Schule sollen Schüler ihre politischen Ansichten äußern können, ohne Sanktionen durch Lehrkräfte oder Mitschüler zu befürchten. Im Unterricht soll es stets möglich bleiben, Fakten und begründete Meinungen auszutauschen. Kinder- und Jugendarbeit soll nach dem Willen der AfD dazu beitragen, dass junge Menschen eine selbstbestimmte Persönlichkeit entwickeln.
Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„Ebenso muss die strikte Neutralität von Sozialarbeitern, Erziehern und Lehrern im Rahmen ihrer Tätigkeit gewährleistet sein.“Einordnung
- Gesellschafteher konservativ
Das traditionelle Familienleitbild soll gegen als links bezeichnete Einflüsse gestützt und im Rundfunk stärker betont werden.