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SPD zur Bildung

Aus dem Programm „Zukunftsprogramm 2023–2027“

Bürgerschaftswahl Bremen 2023, 14. Mai 2023Original-PDF, 188 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Bildung

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 21 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 20 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 5 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Migrationeher offen (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 3 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Bremen zur Technologiemetropole des Nordens machen

Die SPD will Bremen als Standort für Wissenschaft und Innovation stärken und zur führenden Technologiestadt im Norden entwickeln. Dafür setzt sie auf Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Robotik. Die Universität Bremen soll erneut den Status einer Exzellenzuniversität erlangen.

Die SPD will Bremen bei Forschung und Technik stark machen. Bremen soll die wichtigste Technik-Stadt im Norden werden. Dafür setzt die SPD auf Computer-Technik, Künstliche Intelligenz und Roboter. Die Universität soll wieder eine Exzellenz-Universität werden. Das ist eine Auszeichnung für besonders gute Forschung.

Das Programm nennt Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Robotik und weitere Zukunftstechnologien als Schwerpunkte. Bremen soll bei Wissenschaft und Innovation erstklassig bleiben. Für die Universität wird das Ziel genannt, den Exzellenzstatus zurückzugewinnen. Das Programm verweist dabei auf die bestehende Spitzenforschung an Universität, Hochschulen und wissenschaftlichen Instituten.

Originalzitat anzeigen (Seite 6)
„Wir sorgen dafür, dass Bremen erstklassig bei Wissenschaft und Innovation bleibt und die Technologiemetropole des Nordens wird.“
Seite 6 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Bremen zum Land der Weiterbildung machen

Die SPD will mit einer Weiterbildungsoffensive des Landes die Förderung des Bundes ergänzen und Lücken schließen. Beschäftigte sollen beruflich aufsteigen, den Beruf wechseln und Abschlüsse nachholen können. Wo durch den Wandel Tätigkeiten wegfallen, sollen Arbeitsplätze nach Möglichkeit erhalten bleiben.

Die Arbeitswelt ändert sich stark. Die SPD will deshalb mehr Weiterbildung fördern. Menschen sollen im Beruf aufsteigen oder den Beruf wechseln können. Sie sollen auch einen Abschluss nachholen können. So soll es genug Fachkräfte geben.

Das Programm will die Bundesinstrumente nach SGB II, SGB III und dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz konsequent nutzen und begrüßt Pläne der Bundesregierung für mehr Weiterbildung. Eine eigene Offensive des Landes soll diese Förderung ergänzen. Qualifizierung und Beschäftigungssicherung sollen Beschäftigte im ersten Arbeitsmarkt halten, wenn Digitalisierung und Klimaschutz Tätigkeiten verändern. Aus- und Weiterbildung sollen massiv weiterentwickelt werden, um Fachkräfte zu gewinnen, besonders auch für das Handwerk. Die SPD sieht darin auch ein wirtschaftspolitisches Anliegen, weil der Erfolg eines Standorts von Fachkräften abhänge.

Originalzitat anzeigen (Seite 12)
„Landesseitig werden wir durch eine Weiterbildungsoffensive die bestehenden Fördermöglichkeiten sinnvoll ergänzen und Förderlücken schließen.“
Seite 12 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll die Weiterbildungsförderung mit eigenen Mitteln ergänzen, was öffentliche Leistungen schrittweise ausweitet.

Bremischen Ausbildungsfonds einrichten

Die SPD will die Lücke bei den Ausbildungsplätzen verkleinern und dafür einen Ausbildungsfonds in Bremen einrichten. Er soll ausbildende Betriebe unterstützen und überbetriebliche Hilfen für die duale Ausbildung bezahlen.

In Bremen gibt es zu wenige Ausbildungs-Plätze. Die SPD will deshalb einen Ausbildungs-Fonds schaffen. Das ist ein Geldtopf für die Ausbildung. Er hilft Betrieben, die ausbilden. Er bezahlt auch Hilfen für Azubis.

Aus dem Fonds sollen neben der Unterstützung der Betriebe auch Fachsprachförderung, soziale und psychologische Betreuung sowie überbetriebliche Fachausbildung finanziert werden. Nach dem Vorbild des Studierendenwerks will die SPD psychosoziale Beratung für Auszubildende aufbauen. Die Jugendberufsagentur soll dafür sorgen, dass Jugendliche und Betriebe zueinanderfinden und alle jungen Menschen einen Platz oder ein Angebot aus der Ausbildungsgarantie erhalten. Zudem soll die duale Ausbildung durch gute Bezahlung und Übernahmeperspektiven attraktiver werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 14)
„Die Einrichtung eines bremischen Ausbildungsfonds erachten wir dazu weiterhin als essenziell.“
Seite 14 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein neuer öffentlicher Fonds und eine Ausbildungsgarantie stärken die staatliche Steuerung des Ausbildungsmarkts.

Übernahmegarantien und gleichwertige Ausbildungswege

Die SPD will, dass möglichst viele Auszubildende von ihrem Betrieb übernommen werden, wobei öffentlicher Dienst und öffentliche Unternehmen vorangehen sollen. Zugleich sollen duale Ausbildung, duales Studium und Studium als gleichwertig gelten und leichter untereinander gewechselt werden können.

Azubis sollen nach der Ausbildung im Betrieb bleiben können. Die Stadt und ihre Firmen sollen das möglichst fest versprechen. Sie sollen auch mehr ausbilden, als sie selbst brauchen. Ausbildung und Studium sollen gleich viel wert sein. Der Wechsel zwischen beiden soll leichter werden.

Öffentliche Arbeitgeber sollen wo sinnvoll über den eigenen Bedarf hinaus ausbilden. Die duale Ausbildung und der Unterricht an Berufsschulen sollen stärker auf den sozialökologischen Umbau ausgerichtet werden, auch durch angepasste Bremer Rahmenpläne. Das duale Studium soll rechtlich klarer geregelt und enger an die Wissenschaft angebunden werden. Bei Einstellungen will die SPD Chancengleichheit zwischen Studienabschluss, Meisterbrief und anderen Aufstiegsfortbildungen herstellen.

Originalzitat anzeigen (Seite 14)
„Wir wollen, dass der Öffentliche Dienst und öffentliche Unternehmen in Bremen möglichst Übernahmegarantien geben“
Seite 14 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der öffentliche Sektor soll als Arbeitgeber mehr ausbilden und Übernahmen zusagen, was seine Rolle am Arbeitsmarkt ausweitet.

Berufsausbildungs-Campusse einrichten

Die SPD will große Campusse für die Berufsausbildung schaffen, an denen verwandte Ausbildungsberufe gemeinsam lernen. Das soll die Zersplitterung der Berufsschulen verringern, die Betreuung verbessern und gemeinsame Nutzung von Räumen und Maschinen ermöglichen.

Die SPD will große Lern-Orte für die Berufs-Ausbildung bauen. Sie heißen Campus. Dort lernen ähnliche Berufe zusammen. Sie teilen sich Räume und Maschinen. Jeder Campus soll eine eigene Kita haben.

Jeder Campus soll eine Kita mit flexiblen Öffnungszeiten bekommen, damit auch junge Alleinerziehende eine Ausbildung machen können. Vorgesehen sind multiprofessionelle Teams, etwa aus Schulsozialarbeit, Schulpsychologie, Jugendberufsagentur, Jugendamt und Arbeitnehmerkammer. Die SPD erwartet berufsübergreifende Angebote mit Blick auf Digitalisierung und sozialökologischen Wandel. Auch Weiterbildung im späteren Berufsleben soll über die Campusse laufen können.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„Wir setzen uns für die Einrichtung von Berufsausbildungs-Campussen ein“
Seite 15 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Übergangssystem zwischen Schule und Ausbildung vereinfachen

Die SPD will die vielen Bildungsgänge für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz stark verringern und einen zentralen Bildungsgang schaffen. Dieser soll vor allem praktische Fertigkeiten vermitteln und auf eine duale Ausbildung vorbereiten, statt in erster Linie Schulabschlüsse anzustreben.

Manche Jugendliche finden nach der Schule keinen Ausbildungs-Platz. Für sie gibt es viele verschiedene Angebote. Die SPD findet das zu unübersichtlich. Sie will einen zentralen Kurs schaffen. Er soll vor allem auf eine Ausbildung vorbereiten.

Bei guten Leistungen soll der neue Bildungsgang als erstes Ausbildungsjahr angerechnet werden können. Bildungsgänge, die gezielt zur Berufsbildungsreife oder zum Mittleren Schulabschluss führen, soll es weiter geben. Übergangsklassen und duale Ausbildung sollen an derselben Schule stattfinden, damit Lehrkräfte und Sozialpädagogen als Bezugspersonen bleiben. Multiprofessionelle Teams sollen die Klassen begleiten, und Jugendliche sollen in kleinen Gruppen Module in verschiedenen Berufen ausprobieren und später vertiefen.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„Die bestehende Vielfalt der Bildungsgänge des bremischen Übergangssystems möchten wir deutlich reduzieren und einen zentralen Bildungsgang implementieren“
Seite 15 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Berufsorientierung an Schulen ausbauen

Die SPD will die Berufsorientierung in der Mittelstufe stärken, mit mehr Zeit für Praktika und festen Ansprechpersonen der Jugendberufsagentur an den Schulen. Schülerinnen und Schüler sollen die Möglichkeiten neben dem Abitur besser kennenlernen.

Schüler sollen früher etwas über Berufe lernen. Sie sollen mehr Zeit für Praktika haben. An jeder Schule soll es Berater für Ausbildung geben. Es soll Pflicht-Tage zur beruflichen Bildung geben. Eltern sollen Beratung in mehreren Sprachen bekommen.

Die Zeiten für mindestens zwei Praktika sollen länger werden. An allen Oberschulen und Gymnasien sollen verpflichtende Tage zur beruflichen Bildung und zu den gymnasialen Oberstufen stattfinden. Vermittelt werden soll auch, dass jeder Ausbildungsberuf allen Geschlechtern offensteht. Gemeinsam mit der Jugendberufsagentur fordert die SPD mehr Beratung und mehrsprachige Elternsprechstunden, besonders für zugewanderte Familien. Hinzu kommen berufsbegleitende Programme zum Nachholen des Schulabschlusses.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„Wir wollen die berufliche Orientierung schon an den Schulen stärken, vor allem in der gesamten Mittelstufe.“
Seite 16 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Schulische Ausbildungen vergüten, PiA-Plätze vervierfachen

Die SPD will bisher schulische Ausbildungen, vor allem in Gesundheit und Erziehung, an das duale System annähern, mit Ausbildungsvertrag und Vergütung. Die Plätze der praxisintegrierten Erzieherausbildung sollen bis 2024 verdreifacht und bis zum Ende der Wahlperiode vervierfacht werden.

Manche Berufe lernt man nur an einer Schule. Dort gibt es oft kein Geld für die Azubis. Die SPD will das ändern. Azubis sollen einen Vertrag und Lohn bekommen. Für Erzieher soll es viermal so viele solche Plätze geben.

Bei Berufen, die das Land regelt, sind praxisintegrierte Ausbildungsgänge mit Vertrag bei einer Praxisstelle und Ausbildungsvergütung das Ziel. Die SPD sieht darin einen Beitrag gegen den Fachkräftemangel und für Geschlechtergerechtigkeit am Arbeitsmarkt. Die über BAföG finanzierte Integrierte Regelausbildung soll langfristig durch die praxisintegrierte Form ersetzt werden, läuft aber wegen des Personalbedarfs zunächst weiter. Gegen Ausbildungsabbrüche sollen begleitende Hilfen ausgebaut werden, zuerst das Angebot „Bleib dran!“ für Gesundheits- und Erziehungsberufe.

Originalzitat anzeigen (Seite 17)
„Berufe, für die heute noch eine schulische Ausbildung Standard ist, sollen so weit wie möglich an das duale System herangeführt werden.“
Seite 17 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr Ausbildungsplätze mit tariflicher Vergütung in überwiegend öffentlich finanzierten Bereichen bedeuten höhere öffentliche Ausgaben und mehr Absicherung.

  • Gesellschafteher progressiv

    Die Vergütung von Ausbildungen in frauendominierten Berufen wird ausdrücklich als Schritt zu mehr Geschlechtergerechtigkeit begründet.

Wissenschaftsstandort ausbauen und Transfer stärken

Die SPD will die Planung für den Ausbau des Wissenschaftsstandorts Bremen fortschreiben und an den bestehenden Forschungs- und Transferschwerpunkten ausrichten. Der Austausch zwischen Wissenschaft und regionaler Wirtschaft soll gestärkt werden, um die Wirtschaft im Wandel wettbewerbsfähig zu halten. Künstliche Intelligenz gilt dabei als wichtiges Zukunftsfeld.

Die SPD will die Forschung in Bremen weiter ausbauen. Hochschulen und Firmen sollen enger zusammenarbeiten. Das soll der Wirtschaft in der Region helfen. Die Hochschulen sollen auch international besser vernetzt sein.

Das Programm nennt als Schwerpunkte unter anderem Meeres- und Klimawissenschaften, Materialwissenschaften, Robotik, Logistik sowie Luft- und Raumfahrt. Leitbild sind transformative Hochschulen, die für die Region und gemeinsam mit ihr arbeiten. Universität, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sollen Unterstützung erhalten, um ihre internationalen Netzwerke auszubauen und bei EU-Initiativen Erfolg zu haben. Das Festhalten an der Wissenschaftsplanung 2025 trotz knapper Finanzen bewertet die SPD als richtig.

Originalzitat anzeigen (Seite 36)
„Wir werden die Planung des weiteren Ausbaus unseres Wissenschaftsstandortes fortschreiben und uns hierbei an unseren Forschungs- und Transferschwerpunkten orientieren.“
Seite 36 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der öffentlich finanzierte Wissenschaftsstandort soll trotz knapper Haushaltslage weiter ausgebaut werden.

Universität Bremen wieder zur Exzellenzuniversität machen

Die SPD will, dass Bremen im Exzellenzwettbewerb des Bundes besser abschneidet. Ein zweites Forschungscluster soll den Weg dafür ebnen, dass die Universität Bremen erneut den Status einer Exzellenzuniversität erhält.

Der Bund zeichnet besonders gute Universitäten aus. Sie heißen Exzellenz-Universitäten. Die SPD will, dass die Universität Bremen wieder dazugehört. Dafür soll ein weiteres großes Forschungs-Projekt im Wettbewerb gewinnen.

Das bestehende Exzellenzcluster zum Ozeanboden am MARUM soll bestätigt werden. Zusätzlich soll eine weitere Clusterinitiative im Wettbewerb Erfolg haben. Die SPD setzt dabei auf Meeres-, Polar- und Klimaforschung, auf die Forschung zu sozialem Wandel und Staatlichkeit, auf Materialwissenschaften und auf den Schwerpunkt Minds, Media, Machines. Um den Standort abzusichern, bekennt sich das Programm außerdem zu den Zielen des Wissenschaftsplans, der den Hochschulen Planungssicherheit bei der Finanzierung geben soll.

Originalzitat anzeigen (Seite 37)
„die Grundlage zu schaffen, dass die Universität Bremen wieder eine der deutschen Exzellenzuniversitäten werden kann“
Seite 37 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Masterplätze und Hochschule Bremerhaven ausbauen

Die SPD will das Studienangebot stärker am Fachkräftebedarf der Region ausrichten. Auf lange Sicht soll jede Person mit Bremer Bachelorabschluss einen passenden Masterplatz im Land erhalten, und die Hochschule Bremerhaven soll weiter wachsen.

Die SPD will mehr Studien-Plätze für den Master. Der Master ist der zweite Abschluss nach dem Bachelor. Wer in Bremen den Bachelor macht, soll dort auch den Master machen können. Die Hochschule in Bremerhaven soll größer werden. So gibt es mehr Fachkräfte für Firmen in der Region.

Dafür sollen die Masterstudiengänge deutlich ausgebaut werden. Das Studienangebot soll noch besser zu den Wirtschaftsclustern im Land passen. Für Bremerhaven verweist das Programm auf die neuen Studiengänge Soziale Arbeit und Physician Assistant, die den Rückgang der Studierendenzahl bremsen sollen. Die Hochschule gilt der SPD als wichtig für den Strukturwandel der Stadt. Außerdem will sie die Digitalisierung in Lehre, Forschung und Verwaltung nutzen und dafür Ressourcen bereitstellen, ohne Präsenz- und Online-Lehre gegeneinander auszuspielen.

Originalzitat anzeigen (Seite 39)
„langfristig allen Absolvent*innen in Bremen einen passenden Masterstudienplatz an einer Bremer Hochschule anbieten“
Seite 39 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Ausbau öffentlicher Studienplätze und einer staatlichen Hochschule bedeutet mehr öffentliche Leistungen.

Hochschulen internationaler ausrichten

Die SPD will, dass mehr Studierende aus Bremen ins Ausland gehen und mehr Studierende aus dem Ausland nach Bremen kommen. Dazu sollen unter anderem mehr Studiengänge auf Englisch angeboten werden.

Die SPD will mehr Austausch mit anderen Ländern. Studierende aus Bremen sollen leichter ins Ausland gehen können. Mehr Studierende aus dem Ausland sollen nach Bremen kommen. Dafür soll es mehr Studien-Gänge auf Englisch geben.

Das Programm versteht Hochschulen als Orte des internationalen Austauschs. Neben englischsprachigen Studiengängen sollen internationale Lehrinhalte und Kurse auf Englisch gefördert werden. Angesichts des Wettbewerbs um Studierende und wissenschaftliche Talente will die SPD zudem die Werbung für die Standorte Bremen und Bremerhaven sowie die Willkommenskultur stärken.

Originalzitat anzeigen (Seite 39)
„die europäische und internationale Mobilität von Studierenden fördern und gleichzeitig noch mehr ausländische Studierende für unsere Hochschulen gewinnen“
Seite 39 im Original

Einordnung

  • Migrationeher offen

    Mehr ausländische Studierende und eine stärkere Willkommenskultur stehen für eine schrittweise Öffnung bei der Bildungszuwanderung.

Duales Studium ausbauen und einheitlich regeln

Die SPD will mehr duale Studienangebote schaffen und dafür einheitliche Qualitätsstandards festlegen. Außerdem sollen Berufsausbildung und Studium durchlässiger werden, sodass mehr Menschen ohne Abitur studieren.

Beim dualen Studium lernt man an der Hochschule und im Betrieb. Die SPD will mehr solche Angebote. Für alle sollen die gleichen Regeln gelten. Auch Menschen ohne Abitur sollen leichter studieren können. Die Arbeits-Last für Studierende soll klar begrenzt sein.

Zusammen mit den Ausbildungsbetrieben will die SPD auf Rahmenpläne und einheitliche Musterverträge hinwirken. Damit soll die Arbeitsbelastung der Studierenden durchschaubarer und begrenzt werden. Auch die Anrechnung von Arbeiten und Studieninhalten soll klar geregelt sein. Das Programm begründet dies mit dem wachsenden Bedarf an Weiterbildung durch den sozialökologischen Umbau und den technischen Fortschritt. Hochschulen sollen Orte des lebenslangen Lernens sein.

Originalzitat anzeigen (Seite 39)
„Wir wollen die Angebote für ein Duales Studium ausbauen und einheitliche Qualitätsstandards für die verschiedenen Modelle eines dualen Studiums setzen.“
Seite 39 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Einheitliche Standards, Musterverträge und eine begrenzte Arbeitsbelastung bedeuten mehr Regulierung zugunsten dual Studierender.

BAföG grundlegend reformieren

Die SPD will sich für eine umfassende Überarbeitung des BAföG einsetzen. Die Förderung soll unabhängig vom Einkommen der Eltern werden, ohne Altersgrenzen gelten und schrittweise wieder vollständig als Zuschuss gezahlt werden.

BAföG ist Geld vom Staat für Studierende. Die SPD will das BAföG stark ändern. Das Geld soll nicht mehr vom Einkommen der Eltern abhängen. Es soll keine Alters-Grenze mehr geben. Studierende sollen das Geld nach und nach nicht mehr zurückzahlen müssen.

Das Programm nennt das BAföG ein sozialdemokratisches Aufstiegsversprechen. Ein Studium soll nicht davon abhängen, wie viel Geld das Elternhaus hat. Die Reform des Bundes vom Juni 2022 wertet die SPD als ersten Schritt, der nicht ausreicht. Vollzuschuss bedeutet, dass die Förderung nicht mehr teilweise als Darlehen zurückgezahlt werden muss.

Originalzitat anzeigen (Seite 40)
„die Ausweitung der Förderung durch einen elternunabhängigen Anspruch, die Abschaffung der Altersgrenzen und die schrittweise Rückkehr zum Vollzuschuss“
Seite 40 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Ein elternunabhängiger Anspruch ohne Altersgrenze und als Vollzuschuss würde die staatliche Studienförderung grundlegend umbauen und ausweiten.

Verwaltungskostenbeitrag für Studierende abschaffen

Die SPD will den Verwaltungskostenbeitrag, den Studierende zahlen, weiter senken und auf längere Sicht streichen. Zudem sollen die Stipendien zum Studienstart bestehen bleiben und ausgebaut werden.

Studierende in Bremen zahlen einen Beitrag für die Verwaltung. Die SPD will diesen Beitrag weiter senken. Später soll er ganz wegfallen. Es gibt auch Stipendien für den Start ins Studium. Ein Stipendium ist Geld zur Unterstützung. Diese Stipendien sollen bleiben und mehr werden.

Die Senkung soll erfolgen, wenn zusätzliche finanzielle Spielräume vorhanden sind. Das Programm verweist darauf, dass die Gebühren für Langzeitstudierende bereits abgeschafft und der Beitrag schon einmal gesenkt wurde. Die Studienstart-Stipendien sollen je nach Haushaltslage wachsen. Auf Bundesebene will die SPD mehr Unterstützung des Bundes für Studierende erreichen.

Originalzitat anzeigen (Seite 40)
„den Verwaltungskostenbeitrag für Studierende weiter zu senken und perspektivisch abzuschaffen“
Seite 40 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine Gebühr für Studierende soll sinken und später entfallen, während Stipendien aus öffentlichen Mitteln wachsen.

Zweiten Universitätsstandort in der Innenstadt schaffen

Die SPD will die Universität Bremen mit einem zweiten Standort in die Innenstadt holen und dort einen Citycampus sowie einen Gesundheitscampus aufbauen. Das soll die Wissenschaft enger mit Zivilgesellschaft, Kultur, Kreativwirtschaft und Gründerszene verbinden und die City beleben.

Die Universität Bremen soll einen zweiten Standort bekommen. Er soll in der Innenstadt liegen. Dann kommen jeden Tag viele junge Menschen in die Stadt. Die SPD hofft auf neue Angebote und auf Wohnungen für Studierende.

Als Standort nennt das Programm das Gebäude der Bremer Landesbank am Domshof, das weiterverfolgt werden soll. Zusätzlich sind ein Citycampus und ein Gesundheitscampus vorgesehen. Die SPD erwartet, dass täglich mehrere Tausend junge Menschen in die City kommen. Mit der studentischen Infrastruktur sollen neue Treffpunkte, Kulturangebote und Wohnungen für Studierende entstehen. Nach Einschätzung des Programms könnten weitere wissensintensive Dienstleister folgen.

Originalzitat anzeigen (Seite 47)
„Wir wollen, dass die Universität künftig in der Innenstadt mit einem zweiten Standort präsent ist.“
Seite 47 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Wissenschaft in Bremerhavens Innenstadt sichtbar machen

Die SPD will die Hochschule Bremerhaven bei ihrem Ausbau nahe der Innenstadt unterstützen und das „Schaufenster der Wissenschaft“ finanziell absichern. So soll die Forschung der Stadt für die Menschen in der Stadtmitte erlebbar werden. Zudem soll in Veranstaltungen, Kultur und die Digitalisierung von Handel und Dienstleistern investiert werden.

In Bremerhaven gibt es eine Hochschule in der Innenstadt. Die SPD will, dass sie dort wächst. Es gibt auch das „Schaufenster der Wissenschaft“. Dort können Menschen Forschung erleben. Die SPD will dafür dauerhaft Geld geben.

Das Programm sieht die Hochschule in der City als Stärke und unterstützt ihre Erweiterung im innenstadtnahen Bereich. Das „Schaufenster der Wissenschaft“ soll die Forschungslandschaft näher an die Bevölkerung bringen. Investitionen sollen Veranstaltungen, Kunst, Kultur und Familienangebote ermöglichen. Einzelhandel, Dienstleister und Veranstaltungsbranche sollen auf dem Weg in die digitale Welt Unterstützung erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 51)
„werden wir das Schaufenster der Wissenschaft finanziell absichern“
Seite 51 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die SPD will öffentliche Mittel für eine Wissenschaftseinrichtung und für Investitionen in die Innenstadt bereitstellen, also öffentliche Ausgaben schrittweise ausweiten.

Beitragsfreiheit auf Krippen ausweiten

Die SPD will, dass langfristig auch der Besuch der Krippe kostenlos ist. Bisher gilt die Beitragsfreiheit für Kinder von drei bis sechs Jahren.

Die Kita ist für Kinder von drei bis sechs Jahren kostenlos. Die SPD will das später auch für die Krippe. Die Krippe ist für Kinder unter drei Jahren. Eltern sollen dann nichts mehr dafür zahlen.

Das Programm versteht Kitas und Krippen als Bildungsstätten, nicht nur als Betreuung. Es verweist auf den bereits erreichten Anspruch auf sechs Stunden Betreuung ab dem ersten Lebensjahr und auf die beitragsfreie Kita für Drei- bis Sechsjährige. Die Beitragsfreiheit soll auf lange Sicht für sämtliche Bildungseinrichtungen gelten, auch für die Krippen.

Originalzitat anzeigen (Seite 86)
„Dies muss langfristig für alle Bildungseinrichtungen gelten, also auch für die Krippen.“
Seite 86 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die bestehende Beitragsfreiheit soll langfristig auf die Krippen ausgedehnt werden, was eine öffentliche Leistung ausbaut.

Verpflichtenden Kita-Besuch langfristig anstreben

Die SPD will, dass alle Kinder vor der Einschulung eine Kita besuchen, und strebt auf lange Sicht eine Pflicht dazu an. Sie begründet das mit einem besseren Übergang in die Grundschule und mit Erfahrungen aus der Corona-Pandemie.

Die SPD will: Alle Kinder gehen vor der Schule in eine Kita. Später soll das eine Pflicht werden. Die SPD sagt: Kinder lernen in der Kita wichtige Dinge. Dann fällt der Start in der Schule leichter.

Jedes Kind soll zumindest das letzte Kita-Jahr besuchen können. Für Kinder, die bisher nicht erreicht werden, verweist das Programm auf das Kita-Brückenjahr, das vor allem Kinder mit Sprachförderbedarf ansprechen soll. Laut Programm hat die Pandemie gezeigt, dass Kindern ohne Kita-Besuch grundlegende Fertigkeiten und soziale Kompetenzen fehlen können. Daraus leitet die SPD das langfristige Ziel einer Kita-Pflicht ab.

Originalzitat anzeigen (Seite 86)
„Langfristig streben wir einen verpflichtenden Kita-Besuch für alle Kinder an.“
Seite 86 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Eine Kita-Pflicht wäre eine neue staatliche Pflicht für Familien, wird aber nur als langfristiges Ziel genannt.

  • Gesellschafteher progressiv

    Frühkindliche Bildung soll stärker in öffentliche Einrichtungen verlagert werden statt allein in der Familie zu liegen.

Kita-Plätze ausbauen und Betreuungszeiten flexibilisieren

Die SPD will den Ausbau der Kindertagesbetreuung fortsetzen, bis jedes Kind einen wohnortnahen Platz bekommen kann. Der Schwerpunkt soll auf sozial und wirtschaftlich benachteiligten Stadtteilen liegen. Betreuungszeiten sollen flexibler und länger werden.

Die SPD will mehr Plätze in Krippen und Kitas schaffen. Jedes Kind soll einen Platz in der Nähe bekommen. Zuerst sollen ärmere Stadtteile mehr Plätze bekommen. Die Kitas sollen auch länger und zu anderen Zeiten offen sein.

Das Programm nennt rund 5.000 neue Plätze in Bremen und 850 in Bremerhaven seit 2015, hält das Angebot aber weiter für zu knapp. Für schnelleres Bauen sollen in der Stadt Bremen die städtischen Gesellschaften GEWOBA und BREBAU sowie Immobilien Bremen herangezogen werden. Neben Kitas zählt die SPD auf Kindertagespflege und will das Programm „Soziales Lernen im Quartier“ fortführen und erweitern. Betreuung soll auch zu unüblichen Zeiten möglich sein, was laut Programm Alleinerziehenden, Schichtarbeitenden und Menschen in Fortbildung hilft.

Originalzitat anzeigen (Seite 87)
„Unser Ziel ist es, jedem Kind einen Krippen- oder Kita-Platz anbieten zu können.“
Seite 87 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das öffentliche Betreuungsangebot soll mit zusätzlichen Mitteln und städtischen Gesellschaften weiter ausgebaut werden.

Betreuungsschlüssel in Kitas schrittweise verbessern

Die SPD will auf längere Sicht mehr Fachkräfte pro Kind in den Kitas einsetzen. In Gruppen mit schwierigen Bedingungen sollen die Gruppen kleiner werden, damit die Fachkräfte den Kindern besser gerecht werden.

Die SPD will mehr Fachkräfte in den Kita-Gruppen. Eine Fachkraft soll sich dann um weniger Kinder kümmern. In schwierigen Stadtteilen sollen die Gruppen kleiner werden. Das soll Schritt für Schritt geschehen.

Das Programm verweist auf die stark gestiegene Zahl von Kindern mit anerkanntem Förderbedarf und auf die Anforderungen der inklusiven frühkindlichen Bildung. Für diese Kinder sollen mehr Fachkräfte in den Gruppen arbeiten. Der bessere Schlüssel soll auch durch neue Personalgruppen und multiprofessionelle Teams erreicht werden. Die SPD knüpft diese Entlastungen daran, dass genügend Personal gewonnen wird.

Originalzitat anzeigen (Seite 88)
„Hierfür werden wir perspektivisch eine schrittweise Verbesserung des Fachkraft-Kind-Schlüssels vornehmen“
Seite 88 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr Personal pro Kind bedeutet einen schrittweisen Ausbau öffentlicher Leistungen in der Kindertagesbetreuung.

Durchgängige Sprachförderung von Kita bis Abitur

Die SPD will Kinder und Jugendliche beim Deutschlernen über die gesamte Bildungslaufbahn begleiten. Dafür sollen Lehr- und Kita-Kräfte fortgebildet, das Sprachförderkonzept umgesetzt und Kitas und Grundschulen enger verbunden werden.

Viele Kinder brauchen Hilfe beim Deutsch-Lernen. Die SPD will diese Hilfe von der Kita bis zum Abitur anbieten. Alle Lehrkräfte und Kita-Kräfte sollen dafür eine Fortbildung bekommen. Kitas und Grundschulen sollen enger zusammenarbeiten.

Alle Lehr- und Kita-Kräfte sollen in Deutsch als Fremd- und Zweitsprache weitergebildet werden. Bildungssprache soll als eigener Lerngegenstand in die Bildungspläne kommen, und der Lernstand soll regelmäßig erhoben werden. Das bereits beschlossene Sprachförderkonzept will die SPD mit den nötigen Mitteln ausstatten; Sprachfachleute sollen genug Zeit und Raum für individuelle Förderung haben. Die Pilot-Verbünde aus Kitas und Grundschulen sollen überall entstehen, um den Bildungsplan für Kinder von 0 bis 10 Jahren landesweit einzuführen.

Originalzitat anzeigen (Seite 89)
„Unser Ziel ist eine durchgängige Deutschlernbegleitung von der Kita bis zum Abitur, die auf regelmäßiger Lernstandsdiagnose beruht.“
Seite 89 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Für Sprachförderung und Fortbildung sollen zusätzliche öffentliche Mittel bereitgestellt werden.

  • Migrationeher offen

    Der Ausbau der Deutschförderung, auch als Zweitsprache, stärkt die Integration zugewanderter Kinder.

Zwei-Säulen-Modell beibehalten, Schule für alle anstreben

Die SPD hält an Oberschulen und Gymnasien als den beiden Schulformen fest, die alle Abschlüsse anbieten. Langfristig bleibt eine gemeinsame Schule für alle ihr Ziel. Oberschulen ohne eigene Oberstufe sollen über Schulverbünde einen sicheren Weg zum Abitur bieten.

In Bremen gibt es Oberschulen und Gymnasien. An beiden kann man alle Abschlüsse machen. Das soll so bleiben. Auf lange Sicht will die SPD eine gemeinsame Schule für alle Kinder. Jede Oberschule soll einen sicheren Weg zum Abitur bieten.

Das Abitur soll weiterhin am Gymnasium nach acht Jahren und an der Oberschule nach acht oder neun Jahren möglich sein. In Schulverbünden bekommen Jugendliche eine feste Zusage für einen Platz an der zugeordneten Oberstufe; Unterrichtsinhalte und Materialien werden abgestimmt. Gröpelingen soll eine eigene Oberstufe erhalten. In den Klassen 9 und 10 sollen Tage der beruflichen Bildung und der Oberstufen bei der Orientierung helfen. Grundschulen und weiterführende Schulen sollen, wo möglich, auf einem Schulcampus zusammenkommen.

Originalzitat anzeigen (Seite 89)
„Nur durch eine Schule für alle können alle Schüler*innen ausreichend gefördert werden. Dies bleibt weiter langfristiges Ziel sozialdemokratischer Bildungspolitik.“
Seite 89 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Das langfristige Ziel einer gemeinsamen Schule für alle zielt auf die Überwindung des gegliederten Schulsystems, bleibt vorerst aber beim bestehenden Modell.

Gebundenen Ganztag ausbauen, Schulen bauen und sanieren

Die SPD will die verpflichtende Ganztagsschule in Bremen und Bremerhaven stark ausweiten, damit der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2026/27 erfüllt werden kann. Dafür und wegen steigender Schülerzahlen sollen Schulen neu gebaut und saniert werden.

Die SPD will viel mehr Ganztags-Schulen. Dort lernen Kinder auch am Nachmittag. Ab dem Schuljahr 2026/27 haben Kinder ein Recht darauf. Dafür will die SPD Schulen neu bauen und alte Schulen erneuern.

Mehr Lernzeit soll nach Ansicht der SPD den Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg verringern. Der Ausbau soll vor allem die Grundschulen betreffen und Eltern helfen, Familie und Beruf zu verbinden. Neubau und Sanierung begründet das Programm mit mehr Schülerinnen und Schülern, dem Ganztag und besseren Bedingungen für Inklusion; zugleich sieht es darin einen Beitrag zur Klimaneutralität. Das Geld dafür soll nach und nach bereitgestellt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 89)
„Wir werden deshalb dafür sorgen, die gebundene Ganztagsbeschulung in Bremen und Bremerhaven massiv auszubauen“
Seite 89 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Ausbau von Ganztagsschulen und Schulgebäuden erfordert zusätzliche öffentliche Investitionen.

Lehrkräfte gewinnen, ausländische Abschlüsse leichter anerkennen

Die SPD will dem Mangel an Lehrkräften mit attraktiveren Arbeitsbedingungen begegnen. Außerdem sollen Abschlüsse aus dem Ausland einfacher anerkannt und ausländische Lehrkräfte neben dem Beruf nachqualifiziert werden.

An den Schulen fehlen Lehrerinnen und Lehrer. Die SPD will die Arbeit an Schulen angenehmer machen. Lehrkräfte aus dem Ausland sollen leichter hier arbeiten können. Sie sollen fehlendes Wissen neben der Arbeit nachlernen können.

Zu besseren Arbeitsbedingungen zählt das Programm die doppelte Besetzung von Klassen mit pädagogischen Fachkräften und gut besetzte multiprofessionelle Jahrgangsteams. Lehrkräfte sollen gezielt Schulen zugewiesen werden, besonders solchen in schwierigen Lagen. Neben Quer- und Seiteneinstieg setzt die SPD auf die Anerkennung ausländischer Abschlüsse. In die Schulteams sollen künftig auch Gesundheitsberaterinnen und -berater sowie weitere Berufe eingebunden werden, etwa für Fragen zu Ernährung und Gesundheit.

Originalzitat anzeigen (Seite 90)
„Der Mangel an Lehrkräften lässt sich nur beheben, wenn die Arbeitsbedingungen in den Schulen attraktiver gestaltet werden.“
Seite 90 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Doppelbesetzungen und zusätzliche Berufsgruppen an Schulen bedeuten mehr öffentliches Personal.

  • Migrationeher offen

    Die leichtere Anerkennung ausländischer Abschlüsse erleichtert zugewanderten Lehrkräften den Berufszugang.

Inklusion mit Assistenzen und Doppelbesetzung stärken

Die SPD will die inklusive Schule weiter ausbauen. Dazu sollen alle Schulen nach und nach feste Schulassistenzen und genügend sonderpädagogisches Personal bekommen. An Schulen in schwierigen Lagen sollen zwei Fachkräfte pro Klasse arbeiten und die Klassen kleiner sein.

Kinder mit und ohne Behinderung lernen in Bremen zusammen. Die SPD will dafür mehr Hilfe an den Schulen. Alle Schulen sollen feste Assistenz-Kräfte bekommen. In schwierigen Stadtteilen sollen zwei Fachkräfte in jeder Klasse sein. Dort sollen die Klassen auch kleiner sein.

Das Programm beruft sich auf die UN-Behindertenrechtskonvention und sieht Bremen bundesweit vorn bei der Umsetzung. Systemische Schulassistenzen, also der Schule fest zugeordnete Kräfte, sollen Kindern mit Beeinträchtigung die Teilhabe am Unterricht sichern. Sonderpädagoginnen und -pädagogen soll es auch an Gymnasien und berufsbildenden Schulen geben, die bisher keine regelhafte Unterstützung haben. Die Doppelbesetzung soll Lehrkräfte entlasten und die individuelle Förderung verbessern.

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„werden wir schrittweise an allen Schulen systemische Schulassistenzen einführen.“
Seite 90 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Zusätzliche Assistenzen, Sonderpädagogen und Doppelbesetzungen erweitern das öffentlich finanzierte Schulpersonal.

  • Gesellschafteher progressiv

    Der gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne Beeinträchtigung soll weiter gestärkt werden.

Lernentwicklungsberichte und bessere Diagnostik

Die SPD hält Noten für ein unzureichendes Abbild von Lernerfolg und setzt auf Lernentwicklungsberichte. Lehrkräfte sollen mehr Zeit und Instrumente bekommen, um den Lernstand einzelner Kinder zu erfassen. Die Zusatzmittel für Schulen sollen mindestens erhalten bleiben.

Die SPD sagt: Noten zeigen nicht gut, was ein Kind gelernt hat. Sie will lieber Berichte über die Lern-Entwicklung. Lehrkräfte besprechen diese Berichte mit Eltern und Kindern. Lehrkräfte sollen mehr Zeit bekommen, um den Lernstand zu prüfen.

Das Institut für Qualitätsentwicklung im Land Bremen (IQHB) soll objektive Diagnostik, Lernstandserhebungen und Leistungsvergleiche liefern, auf die sich die Entwicklung von Schule und Unterricht stützt. Die Bildungsverläufe einzelner Kinder sollen genauer beobachtet werden. Die „souveränen Stärkungsmittel“, über die Schulen selbst für Anschaffungen oder Kooperationen verfügen, will die SPD wenigstens in bisheriger Höhe weiterzahlen und bei Bedarf aufstocken.

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„Deshalb setzen wir auf Berichte zur Lernentwicklung, die mit Eltern und Schüler*innen ausführlich kommuniziert werden.“
Seite 91 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Berichte zur Lernentwicklung statt klassischer Noten stehen für eine reformpädagogische Abkehr von der herkömmlichen Leistungsbewertung.

Übergang von der Schule in Ausbildung absichern

Die SPD will, dass alle Jugendlichen nach der Schule einen passenden Anschluss in Ausbildung oder Studium finden. Wer viel Unterstützung braucht, soll früh eine persönliche Begleitung bis zum Berufseinstieg bekommen. Ein Übergangssystem soll auch Jugendlichen ohne ausreichenden Abschluss den Weg zur Ausbildungsreife öffnen.

Nach der Schule sollen alle Jugendlichen einen Anschluss finden. Das kann eine Ausbildung oder ein Studium sein. Manche brauchen dabei viel Hilfe. Sie sollen eine feste Begleit-Person bekommen. Diese Person hilft bis zum Start im Beruf.

Allgemeine und berufliche Bildung sollen eng verzahnt bleiben. Die Angebote der allgemeinbildenden Schulen und der Jugendberufsagentur sollen stärker abgestimmt und vernetzt werden. Das Übergangssystem richtet sich besonders an Jugendliche, die nach der Sekundarstufe I keinen Ausbildungsplatz oder keinen Zugang zu schulischen Vollzeitbildungsgängen finden. Es soll unabhängig vom bisherigen Abschluss Unterstützung auf dem Weg ins Berufsleben bieten.

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„Schüler*innen, die bei der Orientierung besonders viel Unterstützung benötigen, wollen wir frühzeitig Berufsbegleiter*innen zur Seite stellen.“
Seite 91 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Staat soll zusätzliche Begleit- und Unterstützungsangebote für den Berufseinstieg bereitstellen.

Digitale Lernmittel und Informatik-Angebote ausbauen

Die SPD will die Mittel, die Schulen für Lehr- und Lernmaterial erhalten, neu ordnen, sodass auch digitale Lehrwerke und selbst gewählte digitale Werkzeuge bezahlt werden können. Zusätzliche Angebote zu Informatik sollen ausgebaut werden und möglichst alle Schülerinnen und Schüler erreichen.

Die SPD will mehr digitale Schul-Bücher. Schulen sollen selbst passende Programme aussuchen können. Dafür soll das Geld für Lernmittel neu verteilt werden. Es soll auch mehr Angebote zu Informatik geben. Informatik ist das Wissen über Computer und Programme.

Das Programm verweist darauf, dass in Bremen alle Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte bereits iPads haben. Nun soll die Zuweisung für Lernmittel so geändert werden, dass Schulen neben landesweiten Softwarelizenzen eigene digitale Werkzeuge auswählen können. Die SPD erwartet davon unmittelbare Rückmeldungen beim Üben, Entlastung der Lehrkräfte von Routineaufgaben und mehr Barrierefreiheit in der Inklusion. Angebote zu Informationstechnik, Programmierung und Algorithmen sollen wachsen, Lehrkräfte sollen dafür fortgebildet werden.

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„damit in Zukunft neben analogen auch digitale Lehrwerke in die Schulranzen wandern“
Seite 93 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Aktionsplan gegen Schulabgänge ohne Abschluss auflegen

Die SPD will einen eigenen Aktionsplan auflegen, damit deutlich weniger junge Menschen die Schule ohne Abschluss verlassen. Im Blick hat sie vor allem Jungen aus einkommensschwachen und bildungsfernen Haushalten, in denen Deutsch nicht die Hauptsprache ist.

Manche Jugendliche verlassen die Schule ohne Abschluss. Die SPD will, dass das viel seltener passiert. Dafür will sie einen Aktions-Plan machen. Er soll vor allem Jungen aus armen Familien helfen. Oft sprechen diese Familien zu Hause nicht Deutsch.

Das Programm sieht diese Gruppe als besonders gefährdet, durch Lücken im Bildungssystem zu fallen. Die Förderung soll geschlechts- und diversitätssensibel erfolgen. Die SPD verbindet das mit dem Anspruch, Aufstieg und Teilhabe durch Bildung zu ermöglichen.

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„die Anzahl der Menschen, die die Schule ohne Abschluss verlassen, deutlich zu verringern“
Seite 94 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein zusätzliches staatliches Förderprogramm für benachteiligte Schüler erweitert öffentliche Leistungen schrittweise.

Kritischen Umgang mit Informationen an Schulen stärken

Die SPD will, dass Schulen stärker als bisher vermitteln, wie man Informationen kritisch prüft. Sie begründet das mit Desinformation und Verschwörungserzählungen in sozialen Medien, die aus ihrer Sicht das Vertrauen in staatliche Institutionen schwächen.

Im Internet gibt es viele falsche Nachrichten. Die SPD will, dass Kinder in der Schule lernen, Nachrichten zu prüfen. Sie sollen auch verstehen, wie Medien arbeiten. Die SPD sagt: Das schützt die Demokratie.

Das Programm beschreibt Filterblasen und das Fehlen journalistischer Einordnung im Netz als Problem. Das Prüfen von Informationen soll systematisch gelehrt werden und gilt der SPD als künftige Schlüsselkompetenz für die Demokratie. Außerdem sollen Schülerinnen und Schüler lernen, wie verschiedene Medien und deren Stars und Vorbilder funktionieren, und dies kritisch einordnen.

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„Noch mehr als bisher müssen wir unsere Schüler*innen in die Lage versetzen, kritisch mit Informationen umzugehen, und ihnen systematisch beibringen, Informationen zu überprüfen.“
Seite 94 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Europabildung an Schulen und im Lehramt stärken

Die SPD will die Europabildung ausbauen, an den Schulen wie auch in der Ausbildung der Lehrkräfte. Sie begründet das mit dem Krieg in der Ukraine und dem Ziel, die Idee eines geeinten, friedlichen Europas lebendig zu halten.

Die SPD will, dass Kinder mehr über Europa lernen. Sie sollen Werte wie Frieden, Demokratie und Menschen-Rechte kennenlernen. Auch angehende Lehrerinnen und Lehrer sollen mehr über Europa lernen. Der Grund ist der Krieg in der Ukraine.

Als Mittel nennt das Programm das Austauschprogramm Erasmus+ und die Zertifizierung von Europaschulen. Schulen sollen junge Menschen von der Grundschule bis zur Sekundarstufe II für europäische Werte sensibilisieren und eine Haltung fördern, die Krieg nicht als Weg der Konfliktlösung akzeptiert. Der Einsatz von Schulleitungen und Lehrkräften auf diesem Gebiet soll stärker honoriert werden.

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„die Europabildung nachhaltig zu stärken – und zwar nicht nur an unseren Schulen durch die Stärkung des Programms „Erasmus+“ oder die Zertifizierung von „Europaschulen““
Seite 95 im Original

Einordnung

  • Europaeher mehr EU

    Die Stärkung von Erasmus+ und der Vermittlung der europäischen Einigungsidee stützt gemeinsame EU-Politik schrittweise.

Umweltbildung und Schullandheime sichern

Die SPD will Einrichtungen der Umweltbildung stärken und dauerhaft über den regulären Haushalt finanzieren, damit mehr Kinder Natur erleben. Die Bremer Schullandheime sollen erhalten bleiben; jedes Kind soll mindestens einmal in der Schulzeit eines besuchen können.

Kinder sollen mehr über Pflanzen und Tiere lernen. Die SPD will dafür Einrichtungen für Umwelt-Bildung fest bezahlen. In der Stadt soll es Plätze für Natur und naturnahe Spielplätze geben. Jedes Kind soll einmal in ein Schul-Landheim fahren können.

Zum Naturwissen zählt das Programm auch Kenntnisse über die Landwirtschaft, etwa woher die Milch stammt. Städtische Flächen will die SPD sichern, damit Kinder dort Natur erleben können und naturnahe Spielplätze entstehen. Mit den Trägern der Schullandheime will die SPD über nötige Investitionen in eine zeitgemäße Ausstattung und eine nachhaltige Bewirtschaftung sprechen.

Originalzitat anzeigen (Seite 96)
„werden wir die Umweltbildungseinrichtungen stärken und ihre Finanzierung in den ordentlichen Haushalten verankern“
Seite 96 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die dauerhafte Finanzierung der Umweltbildung aus dem regulären Haushalt verstetigt und erweitert öffentliche Ausgaben schrittweise.

Schul- und Kita-Schließungen künftig vermeiden

Die SPD will, dass Schulen und Kitas nicht noch einmal so geschlossen werden wie in der Corona-Pandemie. Sie begründet das mit schlechteren Chancen und höheren seelischen Belastungen für Kinder aus armen Familien.

In der Corona-Zeit waren Schulen und Kitas zeitweise zu. Das hat armen Kindern besonders geschadet. Die SPD will solche Schließungen nicht noch einmal.

Nach Darstellung des Programms hielt Bremen Kitas und Schulen in der Pandemie so weit wie möglich offen und stattete Schülerinnen und Schüler früh mit iPads aus. Trotzdem hätten zeitweise Schließungen und wiederholte Quarantänen die Chancengleichheit von Kindern in Armut deutlich verschlechtert. Das Programm verweist zudem darauf, dass Frauen den größten Teil der zusätzlichen Sorgearbeit übernommen hätten.

Originalzitat anzeigen (Seite 112)
„Schul- und Kita-Schließungen darf es daher in dieser Form nicht wieder geben.“
Seite 112 im Original

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Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Benachteiligte Schulen und Kitas besser ausstatten

Die SPD will ungleiche Startbedingungen in Kita und Schule weiter ausgleichen. Einrichtungen mit vielen Kindern in schwierigen Lagen sollen die beste Ausstattung bekommen, bestehende Fördermaßnahmen sollen wachsen.

Nicht alle Kinder starten gleich gut in Kita und Schule. Die SPD will das ausgleichen. Schulen und Kitas mit vielen benachteiligten Kindern sollen am besten ausgestattet sein. Es soll auch mehr Sprach-Förderung geben.

Das Programm nennt als bereits eingeführte Maßnahmen die Doppelbesetzung an Grundschulen, zusätzliche Verstärkungsmittel für Schulen und den Ausbau der Sprachförderung. Diese Schritte aus der vergangenen Wahlperiode sollen verstärkt und erweitert werden. Die SPD sieht Bildung, die Chancen eröffnet, als einen Weg aus der Armut.

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„Die Schulen und Kitas, die von Kindern mit besonders großen Herausforderungen besucht werden, brauchen in jeder Hinsicht die beste Ausstattung.“
Seite 114 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr öffentliche Mittel gezielt für benachteiligte Schulen und Kitas bauen staatliche Leistungen mit ausgleichender Wirkung aus.

Was sagen die anderen Parteien zur Bildung?

Alle Programme in Bremen im Vergleich