Enquetekommission Bildungsgerechtigkeit statt neuem Schulkonsens
Die Linke will den bisherigen Schulkonsens nicht verlängern, weil er aus ihrer Sicht Reformen verhindert hat. Stattdessen soll eine Enquetekommission erarbeiten, wie Bremen den Zusammenhang zwischen Herkunft und Bildungserfolg auflösen kann.
In Bremen hängt der Schulerfolg stark vom Elternhaus ab. Die Linke will das ändern. Eine Kommission soll dafür einen Plan machen. Schulen mit vielen Problemen sollen am meisten Geld und Personal bekommen. Jedes Kind soll einen Kita-Platz bekommen.
Die Kommission soll ein Zieldatum sowie die nötigen Maßnahmen und Schulstrukturen benennen. Schulen mit den größten Herausforderungen sollen die meisten Ressourcen und die attraktivsten Arbeitsbedingungen erhalten. Jedes Kind soll einen Kita-Platz im eigenen Ortsteil bekommen, und die Lern- und Arbeitsbedingungen sollen sich verbessern. Die Hochschulen sollen zur Lösung gesellschaftlicher Aufgaben wie der Klimakrise beitragen und in allen Fächern gute Studienbedingungen bieten.
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„Die kommende Legislaturperiode wollen wir daher für eine Enquetekommission Bildungsgerechtigkeit nutzen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Mehr Mittel für benachteiligte Schulen und ein Kita-Platz für jedes Kind verstärken die Umverteilung über öffentliche Leistungen.