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CDU zur Bildung

Aus dem Programm „Connected Cities. Das vernetzte Land. Regierungsprogramm der CDU Bremen zur Wahl der Bremischen Bürgerschaft am 14. Mai 2023“

Bürgerschaftswahl Bremen 2023, 14. Mai 2023Original-PDF, 132 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Bildung

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,9), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 10 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 3 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 3 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 2 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Verpflichtendes Vorschuljahr bei Sprachförderbedarf einführen

Die CDU will ein Pflicht-Vorschuljahr für Kinder einführen, bei denen ein Bedarf an Sprachförderung festgestellt wurde. Das Programm begründet dies damit, dass gleiche Bildungschancen ausreichende Deutschkenntnisse voraussetzen.

Manche Kinder sprechen vor der Schule noch nicht gut Deutsch. Diese Kinder sollen ein Jahr in die Vorschule gehen müssen. Dort sollen sie besser Deutsch lernen. So sollen sie in der Schule besser mitkommen.

Laut Programm hat in Bremen fast die Hälfte und in Bremerhaven mehr als die Hälfte der vor der Einschulung getesteten Kinder Sprachförderbedarf; bei rund einem Viertel besteht er noch zum Schulstart. Deutsch zu verstehen und zu sprechen gilt dem Programm als Schlüssel für die Teilnahme am Unterricht. Als Vorbild nennt die CDU das Hamburger Modell, das aus ihrer Sicht nachweislich erfolgreich ist.

Originalzitat anzeigen (Seite 7)
„Daher wollen wir in Bremen ein verpflichtendes Vorschuljahr für alle Kinder einführen, die einen nachgewiesenen Sprachförderbedarf haben.“
Seite 7 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Für Kinder mit Sprachförderbedarf würde eine neue staatliche Besuchspflicht vor der Einschulung entstehen, die es in Bremen heute so nicht gibt.

Digital-Hausmeister und Informatik an Schulen einführen

Die CDU will IT-Fachleute als „Digital-Hausmeister“ an Schulen einsetzen, damit die Technik funktioniert und Lehrkräfte entlastet werden. Außerdem soll Informatik ab der Sekundarstufe I ein eigenes Fach werden. Digitales Lernen soll den Präsenzunterricht ergänzen, nicht ersetzen.

Die CDU will Technik-Fachleute für Schulen einstellen. Sie kümmern sich um Computer und WLAN. Lehrer haben dann mehr Zeit für den Unterricht. Informatik soll ein eigenes Schulfach werden.

Die Digital-Hausmeister sollen ausgebildete IT-Kräfte sein, eine oder mehrere Schulen betreuen und sich untereinander vernetzen, um ein einheitliches digitales Niveau zu erreichen. Erste Informatik-Inhalte sollen schon in der Grundschule innerhalb bestehender Fächer vermittelt werden. Jeder Unterrichtsraum soll leistungsfähiges WLAN, Videokonferenztechnik und Präsentationsmedien erhalten, und für die angeschafften mobilen Geräte soll es eine Anschlussfinanzierung geben. Die Lernplattform „itslearning“ und die Schulverwaltungssoftware sollen zu einem Schulportal für Lernende, Lehrkräfte, Verwaltung und Eltern zusammengeführt werden, mit abgestuften Zugriffsrechten zum Datenschutz. Die Schulverwaltung soll weitgehend papierlos arbeiten.

Originalzitat anzeigen (Seite 7)
„Daher wollen wir einen Digital-Hausmeister-Pool für Bremen und Bremerhaven einrichten.“
Seite 7 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Berufliche Bildung und Berufsschulen stärken

Die CDU will berufliche Schulen mit mehr Personal und Sachmitteln ausstatten und die berufliche Bildung als gleichwertig zur akademischen herausstellen. Die Berufsorientierung soll ausgebaut werden und schon in der 4. Klasse beginnen.

Die CDU will die Berufsschulen besser ausstatten. Sie sollen mehr Personal und mehr Material bekommen. Kinder sollen schon in der 4. Klasse Berufe kennenlernen. Eine Ausbildung soll so viel zählen wie ein Studium.

Ein Sonderprogramm soll die Ausstattung der Berufsschulen verbessern. An beruflichen Schulen sollen häufiger höherwertige Abschlüsse der Stufe DQR 7 möglich sein, und die Standortplanung mit Campus-Konzept soll fristgerecht umgesetzt werden. Der Werkunterricht in der Grundschule und das Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik sollen gestärkt werden. Die Berufsorientierung soll Elemente wie Berufswahlpass, Praktika, Schülerfirmen und Berufsmessen umfassen und Arbeitsagentur, Unternehmen sowie Eltern einbinden. Starrer Blockunterricht soll bei Bedarf flexibler werden, damit Teilzeitausbildungen etwa für Alleinerziehende möglich bleiben; auch die beruflichen Gymnasien sollen gestärkt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 8)
„Wir werden die beruflichen Schulen personell und materiell besser ausstatten.“
Seite 8 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein Sonderprogramm für mehr Personal und Ausstattung an Berufsschulen bedeutet zusätzliche öffentliche Ausgaben im bestehenden System.

Alle Grundschulen zu Ganztagsschulen machen

Die CDU will sämtliche Grundschulen im Land in Ganztagsschulen umwandeln und auch an weiterführenden Schulen die Angebote ausbauen. Die Schulen sollen dabei enger mit Sportvereinen und Trägern der Kinder- und Jugendhilfe zusammenarbeiten.

Alle Grundschulen sollen Ganztagsschulen werden. Das heißt: Die Kinder sind auch am Nachmittag in der Schule. Sportvereine sollen dort mitmachen. Es soll eine dritte Sportstunde geben.

Schulen sollen nach skandinavischem Vorbild offene Häuser und Begegnungsorte im Stadtteil werden. Das Nachmittagsangebot soll Raum für Angebote lassen, die Kinder und Jugendliche stärken, wobei Schulpsychologen und Schulsozialarbeiter leicht erreichbar eingebunden werden. Die Finanzierung der Zusammenarbeit von Schulen und Sportvereinen soll verlässlich geregelt werden. Zudem will die CDU die dritte Sportstunde umsetzen.

Originalzitat anzeigen (Seite 8)
„Wir wollen alle Grundschulen in Bremen und Bremerhaven zu Ganztagsgrundschulen machen.“
Seite 8 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der flächendeckende Ganztag an Grundschulen weitet ein öffentliches Bildungs- und Betreuungsangebot aus.

Lernstandserhebungen ausweiten und Unterrichtsqualität steigern

Die CDU will die Lernstandserhebung LALE auf weitere Klassenstufen ausdehnen und langfristig alle Schulen daran beteiligen. Solche Tests sollen Lehrkräften aus Sicht des Programms die Grundlage für individuelle Förderung liefern.

Die CDU will öfter prüfen, was Schüler schon können. Der Test heißt LALE. Er soll in mehr Klassen stattfinden. Lehrer sollen damit jedes Kind besser fördern können.

Vom Institut für Qualitätsentwicklung Bremen (IQHB) erwartet die CDU spürbare Impulse für die Unterrichtsentwicklung. Politische Bildung soll durch Projekte wie „Die Juniorwahl“ und „Jugend debattiert“ unterstützt werden. Bilingualer Unterricht soll wieder häufiger angeboten und das „AbiBac“ weiter gefördert werden. MINT-Unterricht soll schon in der Grundschule gestärkt werden. Schulen mit besonderem Schwerpunkt sollen weiter Förderung erhalten, etwa das Alte Gymnasium mit Latein oder das Gymnasium Vegesack mit Luft- und Raumfahrt.

Originalzitat anzeigen (Seite 9)
„Im Zuge dessen werden wir die Lernausgangslagenerhebung LALE auf weitere Klassenstufen ausdehnen“
Seite 9 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Gymnasien erhalten und neues Gymnasium bauen

Die CDU will die bestehenden Gymnasien in Bremen und Bremerhaven erhalten. Im Bremer Westen, im Bereich Walle und Gröpelingen, soll zudem ein neues Gymnasium entstehen.

Die CDU will alle Gymnasien in Bremen und Bremerhaven behalten. Im Westen von Bremen soll ein neues Gymnasium gebaut werden. Es soll in Walle oder Gröpelingen stehen.

Das Programm spricht sich für den Fortbestand der vorhandenen Gymnasien in beiden Städten aus. Den Bau eines zusätzlichen Gymnasiums im zentralen Bremer Westen will die CDU vorantreiben. Als mögliche Stadtteile nennt sie Walle und Gröpelingen.

Originalzitat anzeigen (Seite 9)
„wir setzen uns für den Erhalt der bestehenden Gymnasien in Bremen und Bremerhaven ein und wollen den Bau eines neuen Gymnasiums im zentralen Bremer Westen (Walle, Gröpelingen) vorantreiben“
Seite 9 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Schulen in benachteiligten Quartieren gezielt fördern

Die CDU will Schulen in sozial belasteten Stadtteilen bessere Infrastruktur und vorrangig mehr Personal geben. Sie begründet das damit, dass der Schulerfolg in Bremen stärker als anderswo in Deutschland vom Einkommen der Eltern abhänge.

Manche Stadtteile haben viele soziale Probleme. Die Schulen dort sollen mehr Hilfe bekommen. Sie sollen bessere Gebäude und mehr Personal erhalten. Alle Kinder sollen die gleichen Chancen haben.

Unter dem Stichwort „Talent-Schule“ sollen Schulen in solchen Quartieren in Bremen und Bremerhaven bevorzugt zusätzliches Personal bekommen. Die Arbeit der dort tätigen pädagogischen Kräfte soll zusätzlich honoriert werden. Darüber hinaus will die CDU nach und nach an jeder weiterführenden Schule Schulsozialarbeit einrichten.

Originalzitat anzeigen (Seite 9)
„Daher wollen wir die Schulen in sozial herausgeforderten Quartieren sowohl in Bremerhaven als auch in Bremen gezielt fördern“
Seite 9 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Zusätzliche öffentliche Mittel und Personal sollen gezielt an Schulen in benachteiligten Quartieren fließen, was einem ausgleichenden staatlichen Eingriff entspricht.

Inklusion besser ausstatten, Förderzentren erhalten

Die CDU will die inklusive Beschulung personell und baulich besser ausstatten und zugleich die Spezialförderzentren erhalten. Anträge für Kinder mit Förderbedarf sollen schneller bearbeitet werden, und der Beruf der Schulassistenz soll attraktiver werden.

Kinder mit und ohne Behinderung lernen in Bremen zusammen. Die CDU will dafür mehr Personal und bessere Räume. Besondere Förder-Schulen sollen bleiben. Hilfe für Kinder soll schneller kommen. Kein Kind soll wegen fehlender Assistenz zu Hause bleiben.

Das Programm verlangt, dass Begutachtungen und Hilfen schon in Krippe und Kita innerhalb der gesetzlichen Fristen erfolgen statt bis zu anderthalb Jahre später. Dafür sollen die beteiligten Stellen für Gesundheit, Soziales und Bildung genug Kapazitäten erhalten und sich besser vernetzen. Bei der Online-Anmeldung für die Kita soll ein Förderbedarf datenschutzkonform angegeben werden können, damit die Hilfe zum Start bereitsteht. Die Förderzentren für Sehen, Hören sowie körperliche und motorische Entwicklung sollen bestehen bleiben. Mit den Trägern will die CDU den Beruf der Schulassistenz aufwerten. Auch die Förderung besonders begabter Kinder zählt die Partei zur inklusiven Schule.

Originalzitat anzeigen (Seite 10)
„Kein Kind darf aufgrund einer fehlenden Assistenz am Besuch der Schule gehindert werden!“
Seite 10 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Lehrermangel mit mehr Ausbildung bekämpfen

Die CDU will an allen Schulformen mehr Lehrkräfte bereitstellen, als rechnerisch für den Unterricht nötig sind. Dazu sollen der Zugang zum Beruf erleichtert, Studien- und Referendariatsplätze ausgebaut und die Lehrerausbildung per Staatsvertrag der Länder bundesweit abgestimmt werden.

In Bremen und Bremerhaven fehlen Lehrerinnen und Lehrer. Die CDU will mehr Plätze für Studium und Referendariat. Das Referendariat ist die praktische Ausbildung nach dem Studium. Der Weg in den Beruf soll leichter werden. Die Bundesländer sollen die Ausbildung gemeinsam regeln.

Der Einstieg in den Lehrerberuf soll weiter vereinfacht werden, etwa mit nur einem Unterrichtsfach. Die CDU strebt einen Staatsvertrag der Länder an, der einheitliche Rahmenbedingungen für eine abgestimmte Lehrerausbildung festlegt. Gemeinsam mit dem Lehrerfortbildungsinstitut Bremerhaven, der Bremer Universität und dem Landesinstitut für Schule will sie erreichen, dass mehr Studierende Mangelfächer wie MINT und Informatik wählen und ihr Referendariat im Land absolvieren. An großen Schulen soll modellhaft geprüft werden, ob Verwaltungsleitungen die Schulleitungen entlasten können. Ein Konzept soll die Versorgung in allen Stadtteilen sichern, auch in Bremen-Nord, und das Arbeitsumfeld soll auch baulich verbessert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 10)
„Unser Ziel ist es, in allen Schulformen eine Unterrichtsversorgung von über 100% zu erreichen.“
Seite 10 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Privatschulen neu und besser finanzieren

Die CDU will Schulen in freier Trägerschaft erhalten und ihnen Entwicklungsmöglichkeiten geben. Die bisherigen Zuschüsse des Landes nach Schülerkostensätzen hält sie für nachteilig und will sie durch ein neues Finanzierungsmodell ersetzen.

Manche Schulen gehören nicht dem Staat, sondern freien Trägern. Die CDU will diese Schulen erhalten. Das Land soll ihnen auf neue Art Geld geben. Dabei sollen auch Kosten für Material und Gebäude zählen.

Das Programm beschreibt die freien Schulen als unverzichtbaren Teil der Schulversorgung und als Antrieb für pädagogische Neuerungen. Die heutige Bezuschussung beruht aus Sicht der CDU auf willkürlich festgelegten Kostensätzen pro Schüler. Das neue Modell soll unter anderem auch Sachkosten und den Investitionsbedarf dieser Schulen berücksichtigen.

Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„werden wir durch einen fairen und wertschätzenden Finanzierungsmechanismus ersetzen, der u. a. auch Sachkosten und Investitionsbedarfe der Schulen in freier Trägerschaft abbildet.“
Seite 11 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet höhere staatliche Zuschüsse mit der Stärkung nichtstaatlicher Schulträger und nimmt damit keine klare Seite zwischen Staat und Markt ein.

Schulen schneller bauen, Toiletten sanieren

Die CDU will zusätzlichen Schulraum schaffen und Neubau wie Sanierung von Schulen deutlich beschleunigen. Bei der Sanierung alter Gebäude sollen die Sanitärbereiche Vorrang haben.

Viele Grundschulen in Bremen sind zu voll. Die CDU will neue Schulräume bauen. Bauen und Reparieren soll schneller gehen. Alte Schul-Toiletten sollen zuerst erneuert werden.

Laut Programm sind vor allem die Grundschulen überfüllt. Die behördliche Planung soll verlässlicher und transparenter werden, Abläufe und Strukturen will die CDU überprüfen. Bei der städtischen Gesellschaft Immobilien-Bremen hält sie personelle und strukturelle Änderungen für nötig. Keine Schultoilette soll mehr aus dem 20. Jahrhundert stammen; besonders für Mädchen solle die Toilette sicher und sauber sein. Außerdem will die Partei prüfen, wie dort Menstruationsprodukte und Kondome gratis ausgegeben werden können, wobei ein laufendes Modellprojekt berücksichtigt wird.

Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„Wir wollen uns sofort dafür einsetzen, dass neuer Schulraum geschaffen wird, um jeder Schülerin und jedem Schüler einen ansprechenden Bildungsplatz anzubieten.“
Seite 11 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr öffentliche Investitionen in Schulgebäude bauen staatliche Leistungen innerhalb des bestehenden Systems aus.

Ziffernnoten ab Klasse 3 einführen

Die CDU will in der Grundschule ab der dritten Klasse zusätzlich zur bisherigen Bewertung Ziffernnoten vergeben. Kinder, die nach Klasse 4 beim Lesen, Schreiben und Rechnen zu schwach sind, sollen verpflichtend zusätzliche Förderung erhalten.

In der Grundschule soll es ab Klasse 3 Noten von 1 bis 6 geben. Die bisherige Bewertung bleibt auch. Schwache Kinder sollen nach Klasse 4 extra Lernzeit bekommen. Diese Förderung soll Pflicht sein.

Die Partei begründet die Noten damit, dass Kinder eine klare Rückmeldung brauchen, um sich selbst einschätzen zu können. Ein anerkannter Förderbedarf soll schon in der Grundschule individuell begleitet werden. Zum Abschluss von Klasse vier soll jedes Kind in Deutsch und Mathematik die bundesweiten Kompetenzniveaus erreichen. Wer das nicht schafft, soll in zusätzlicher Lernzeit verbindlich gefördert werden, um an der weiterführenden Schule bestehen zu können.

Originalzitat anzeigen (Seite 12)
„Daher wollen wir, dass in der Grundschule die bisherige Leistungsbewertung durch Ziffernnoten ab Klasse 3 ergänzt wird.“
Seite 12 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Die Rückkehr zu Ziffernnoten in der Grundschule stärkt eine herkömmliche Form der Leistungsbewertung gegenüber der heutigen Bremer Praxis.

Wiederholen einer Klasse wieder ermöglichen

Die CDU will, dass Schülerinnen und Schüler, die das Klassenziel verfehlen, eine Jahrgangsstufe wiederholen können und sollen. Vorher sollen die Lernrückstände analysiert und verbindliche Fördermaßnahmen festgelegt werden.

Manche Kinder schaffen das Ziel einer Klasse nicht. Sie sollen die Klasse noch einmal machen können. Vorher prüft die Schule, was dem Kind fehlt. Dann bekommt das Kind feste Hilfe beim Lernen.

Das Programm kritisiert, dass man in Bremen auch mit drei Fünfen im Zeugnis bis zum Abschluss weiterkommt, die Prüfungen am Ende aber nicht leichter werden. Es verweist darauf, dass fast jeder Zehnte die Schule ohne Abschluss verlässt, doppelt so viele wie im Bundesschnitt. Das Wiederholen soll von verpflichtenden Förder- und Unterstützungsangeboten begleitet werden. Aus Sicht der CDU erhalten so alle eine Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben.

Originalzitat anzeigen (Seite 12)
„Wir wollen, dass alle Schülerinnen und Schüler, die das Klassenziel nicht erreicht haben, nach genauer Analyse der Lernrückstände und den sich daraus ergebenden verbindlichen flankierenden Förder- und Unterstützungsmaßnahmen eine Klasse wiederholen können und sollten.“
Seite 12 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Das Sitzenbleiben wieder zur Regel zu machen, kehrt zu einem herkömmlichen Leistungsprinzip zurück, das Bremen weitgehend aufgegeben hat.

Schulfach Lebenskunde mit Glücksunterricht einführen

Die CDU will ab der Grundschule ein Schulfach Lebenskunde mit einem sogenannten Glücksunterricht einführen. Kinder sollen dort lernen, mit Gefühlen wie Sorgen und Ängsten umzugehen; die Partei begründet das mit der steigenden Zahl psychisch erkrankter Kinder und Jugendlicher.

Die CDU will ein neues Schulfach. Es heißt Lebenskunde. Kinder lernen dort, mit Sorgen und Angst umzugehen. Es geht auch um Bewegung, Essen, Geld und Medien. Das Fach soll schon in der Grundschule beginnen.

Laut Programm hat sich die Zahl psychisch erkrankter Kinder und Jugendlicher in Deutschland von 2008 bis 2019 verdoppelt, und die Corona-Pandemie habe das verstärkt. Als Ursachen nennt es unter anderem soziale Medien, Cybermobbing, Bewegungsmangel und familiäre Probleme. Hilfe wirke umso besser, je früher und leichter zugänglich sie sei. Im Unterricht sollen auch Bewegung und gesunde Ernährung eine große Rolle spielen. Dazu kommen Medienkompetenz, Verträge, der Umgang mit Geld und die eigene Lebensplanung.

Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„Daher wollen wir in Bremen ab der Grundschule einen sogenannten Glücksunterricht im Rahmen eines generellen Schulfachs Lebenskunde etablieren.“
Seite 13 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Am Bremer Schulkonsens festhalten, Gymnasien berücksichtigen

Die CDU bekennt sich zum Bremer Bildungskonsens von 2008 und dessen Verlängerung von 2018. Sie ist mit der Umsetzung aber unzufrieden und verlangt, den Bildungserfolg stärker von der sozialen Herkunft zu lösen und Gymnasien bei Schulneugründungen gleichberechtigt zu berücksichtigen.

Die Parteien in Bremen haben eine gemeinsame Abmachung zur Schule. Die CDU will sich daran halten. Sie findet aber: Die Abmachung wird schlecht umgesetzt. Kinder aus armen Familien sollen bessere Chancen bekommen. Bei neuen Schulen soll es auch neue Gymnasien geben.

Die Partei sieht sich als Initiatorin des Konsenses von 2008, der nach ihrer Darstellung die Gymnasien im Land gerettet hat. Sie beruft sich auf den Grundsatz, dass Verträge einzuhalten sind. Zugleich hält sie fest, dass Herkunft und Bildungserfolg nirgends in Deutschland so eng zusammenhängen wie in Bremen. Bei neuen Schulen werde das Gymnasium trotz anhaltender Nachfrage nicht gleichrangig bedacht.

Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„Auch vermissen wir die gleichberechtigte Berücksichtigung der Schulform Gymnasium bei der Neugründung von Schulen, trotz ungebrochener Nachfrage und erkennbarem Bedarf.“
Seite 13 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Bundeswehr in die politische Bildung an Schulen einbinden

Die CDU will die politische Bildung an Schulen stärken und dafür eine Vereinbarung zwischen dem Land Bremen und der Bundeswehr schließen. Jugendoffiziere sollen sicherheitspolitische Themen im Unterricht erläutern können, ohne dabei Personal zu werben.

Schüler sollen mehr über Politik und Demokratie lernen. Die CDU will dafür mit der Bundeswehr zusammenarbeiten. Fachleute der Bundeswehr sollen in Schulen über Sicherheit sprechen. Sie sollen dort keine Werbung für Jobs machen.

Das Programm verweist auf andere Bundesländer, in denen eigens ausgebildete Jugendoffiziere mit Schulbesuchen, Bildungsfahrten und Planspielen den Unterricht ergänzen. Die angestrebte Regelung soll gemeinsame Absprachen und Ziele festlegen. Schülerinnen und Schüler sollen sich so von Fachleuten ein sachliches Bild der Weltlage erklären lassen können. Die CDU kündigt außerdem an, sich politisch gegen Versuche zu wenden, Angehörige der Truppe als Kriegstreiber hinzustellen oder die Bundeswehr als etwas zu zeichnen, das nicht zur demokratischen Gesellschaft gehört.

Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„eine Regelung zwischen Bundeswehr und dem Land Bremen erreichen, die Angebote der (sicherheits-) politischen Bildung in Schulen auf die Grundlage gemeinsamer Absprachen und Ziele stellt, die abseits der Personalwerbung liegen,“
Seite 13 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

    Eine Vereinbarung, die Jugendoffiziere regelmäßig in Bremer Schulen bringt, stärkt die Stellung der Bundeswehr und sicherheitspolitischer Themen gegenüber der bisherigen Praxis im Land.

Übergang von Schule in Ausbildung verbessern

Die CDU will Jugendliche besser in Ausbildung bringen und Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungsmarkt enger zusammenführen. Die Jugendberufsagentur soll den Übergang systematisch steuern und junge Menschen aktiv aufsuchen. Kein Schüler soll die Schule ohne Abschluss verlassen.

Die CDU will, dass mehr junge Menschen eine Ausbildung finden. Die Jugend-Berufs-Agentur soll dabei mehr helfen. Ihre Mitarbeiter sollen auf die Jugendlichen zugehen. Jeder soll die Schule mit einem Abschluss verlassen.

Die über 50 Förderangebote am Übergang zwischen Schule und Beruf sollen anhand von Kennzahlen überprüft und wirksamer eingesetzt werden. Mehr Teilzeitausbildungsplätze sollen Alleinerziehenden eine Ausbildung ermöglichen. Benachteiligte Jugendliche sollen vorrangig in abschlussbezogene Maßnahmen wie die Bremer Berufsqualifizierung und die Einstiegsqualifizierung kommen. An Berufsschulen sollen das Nachholen von Abschlüssen, Förderunterricht, Sprachförderung und Schulsozialarbeit ausgebaut werden. Hinzu kommen Vermittlungsaktionen mit Kammern und Verbänden sowie Programme gegen Ausbildungsabbrüche. Das Ansehen von Ausbildungsberufen, besonders in Handwerk und Pflege, soll steigen.

Originalzitat anzeigen (Seite 24)
„die Übergänge zwischen Schule, Ausbildung und Beruf durch ein systematisches Übergangsmanagement unter dem Dach der Jugendberufsagentur verbessern“
Seite 24 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Öffentliche Beratungs-, Förder- und Unterstützungsangebote für Jugendliche sollen ausgebaut werden, was staatliche Leistungen schrittweise erweitert.

Innenstadt zur Studierendenstadt machen

Die CDU will Hochschulangebote und studentisches Wohnen in die Bremer Innenstadt holen. Bestehende Standorte von Hochschule Bremen und Hochschule für Künste sollen dafür die Grundlage sein.

Die CDU will mehr Studierende in die Bremer Innenstadt bringen. Dort sollen Menschen studieren und auch wohnen. Dafür soll es Wohnheime für Studierende geben. Auch die Stadt-Bibliothek soll einen neuen Platz bekommen.

Die CDU kann sich vorstellen, die juristische Ausbildung im Polizeigebäude am Wall anzusiedeln, nahe bei den Gerichten. Die Stadtbibliothek soll nach ihrer Vorstellung in das frühere Sparkassengebäude am Brill ziehen. Universität, Studierendenwerk, weitere Hochschulakteure und die Eigentümer der Immobilien sollen beteiligt werden. Zusätzlich will die Partei sich für ein oder mehrere Wohnheime für Studierende im Zentrum einsetzen.

Originalzitat anzeigen (Seite 42)
„Die Bremer Innenstadt soll zu einer Studierendenstadt werden.“
Seite 42 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Fachkräfte für Klimaberufe ausbilden

Die CDU will mehr Aus- und Weiterbildung in Berufen, die für den Klimaschutz wichtig sind, und in Bremen-Nord einen Klima-Campus mit Ausbildungszentrum gründen. Das Programm begründet dies mit einem Mangel an Handwerkern und Spezialisten für die Energiewende.

Für die Energie-Wende fehlen viele Fach-Leute. Die CDU will deshalb mehr Ausbildung in Klima-Berufen. In Bremen-Nord soll ein Klima-Campus entstehen. Dort lernen Menschen diese Berufe.

Laut Programm fehlen bundesweit bis 2030 mindestens 440.000 Fachkräfte, in Bremen drohe bis 2040 in manchen Schlüsselberufen ein Engpass von bis zu 50 Prozent. Vorgesehen sind Qualifizierung, Umschulung, Nachqualifizierung und eine langfristige Werbekampagne für diese Berufe. Die Fachkräftestrategie von 2019 soll mit Kammern, Verbänden und Arbeitsagentur überarbeitet werden. Menschen mit Migrationshintergrund sollen passende Beratung erhalten, und ausländische Abschlüsse sollen einfacher anerkannt werden. Der Klima-Campus soll die Weiterbildung für Handwerker gemeinsam mit dem Klimabauzentrum sichern.

Originalzitat anzeigen (Seite 70)
„Wir wollen Aus-, Fort- und Weiterbildungen in klimaschutzrelevanten Berufen ausbauen und das bei den verschiedenen Akteuren vorhandene Know-how bündeln.“
Seite 70 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Mehr Fachkräfte sollen die Umsetzung der Klimaschutzziele ermöglichen.

  • Migrationeher offen

    Eine einfachere Anerkennung ausländischer Abschlüsse und gezielte Beratung erleichtern Zugewanderten den Berufseinstieg.

Klima und Nachhaltigkeit in der Bildung verankern

Die CDU will Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit dauerhaft in der Bildung verankern, vom Kindergarten über Schule und Ausbildung hinaus. Pädagogisches Personal soll dafür regelmäßig fortgebildet werden.

Kinder sollen früh etwas über Klima und Umwelt lernen. Das soll in der Kita beginnen und in der Schule weitergehen. Erzieher und Lehrer sollen dazu regelmäßig Kurse besuchen.

Die Themen sollen in Kita, Schule, Ausbildung und darüber hinaus fest vorkommen. Kita-Leitungen, Fachkräfte und Lehrkräfte an Schulen sollen durch regelmäßige Fortbildungen für Klima- und Umweltschutz sensibilisiert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 70)
„Die Themen Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit wollen wir als festen Bestandteil der Bildungslandschaft etablieren.“
Seite 70 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Klimaschutz erhält einen festen Platz in der Bildung, was das Thema schrittweise stärkt.

Grundfinanzierung der Hochschulen auf Bundesdurchschnitt anheben

Die CDU will die Grundhaushalte der Universität und der Hochschulen verlässlich finanzieren und dabei mindestens den Bundesdurchschnitt erreichen. Der Wissenschaftsplan 2025 soll vollständig finanziert werden. Das Programm begründet dies damit, dass Bremen bei den Grundmitteln seit Jahren hinten liege.

Die CDU will den Hochschulen mehr Geld geben. Bremen soll mindestens so viel zahlen wie die Bundesländer im Durchschnitt. Auch der Wissenschafts-Plan 2025 soll genug Geld bekommen. Das ist ein Plan des Landes für die Hochschulen.

Laut Programm lag Bremen bei der Grundmittelausstattung zuletzt auf Platz 14 der Bundesländer. Die CDU will im Haushalt und in der Investitionsplanung entsprechende Prioritäten setzen, auch mit Unterstützung des Bundes. Unternehmen und andere private Einrichtungen sollen sich an der Hochschulfinanzierung beteiligen können. Zudem sollen mehr überregionale Fördermittel und Drittmittel eingeworben werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 76)
„Wir wollen bei der Grundfinanzierung der Hochschulen mindestens den Bundesdurchschnitt erreichen.“
Seite 76 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die öffentlichen Ausgaben für Hochschulen sollen steigen, ergänzt um private Beteiligung, was den Staat als Finanzier schrittweise stärkt.

Zivilklausel an Hochschulen abschaffen

Die CDU will die Zivilklausel streichen, die Hochschulen auf Forschung für zivile Zwecke festlegt. Aus Sicht der Partei behindert sie die Forschung an Technologien, die sich zivil und militärisch nutzen lassen, und schwächt die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts.

Die CDU will die Zivil-Klausel abschaffen. Diese Regel erlaubt Hochschulen nur Forschung für friedliche Zwecke. Die CDU sagt: Die Regel bremst die Forschung. Die Hochschulen sollen selbst entscheiden.

Das Programm nennt als betroffene Felder unter anderem Künstliche Intelligenz, Satelliten- und Antriebstechnik, Klimatechnologien, Robotik und Kommunikationssysteme. Nach der Abschaffung sollen Hochschulen über Kooperationen und doppelte Einsatzmöglichkeiten im Einzelfall entscheiden. Die CDU erwartet eine engere Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft, vor allem mit der Luft- und Raumfahrt, der Satellitentechnik und der Softwareentwicklung.

Originalzitat anzeigen (Seite 77)
„Mit der Abschaffung der Zivilklausel entfesseln wir die Forschung, geben Entscheidungshoheit zurück an die Hochschulen und ermöglichen neue Chancen in Bremen und Bremerhaven.“
Seite 77 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

    Die Beschränkung auf zivile Forschung soll wegfallen, sodass Hochschulen auch militärisch nutzbare Technologien erforschen können, was indirekt die Rüstungsforschung stärkt.

Spitzenforschung stärken und Forschungsbürokratie abbauen

Die CDU will, dass die Universität Bremen bei der nächsten Bewerbung um Exzellenzcluster wieder Erfolg hat, und sagt dafür Unterstützung zu. Außerdem soll der Verwaltungsaufwand für Forschende sinken, und im akademischen Mittelbau soll es mehr Dauerstellen geben.

Die CDU will, dass Bremen wieder zu den besten Forschungs-Standorten gehört. Die Universität soll wieder Geld für Spitzen-Forschung gewinnen. Forscher sollen weniger Papierkram haben. Mehr Beschäftigte an Hochschulen sollen feste Stellen bekommen.

Das Programm will die für Spitzenforschung nötige Infrastruktur sichern. Es erkennt die Constructor University in Bremen-Nord ausdrücklich als Gewinn für den Standort an und will jungen Forschenden eine öffentliche Plattform bieten. Bei Forschungsanträgen und Dokumentationen soll weniger Aufwand anfallen, Vorschriften sollen verständlicher werden; dafür will sich die CDU auch im Bund einsetzen. Für Beschäftigte im Mittelbau strebt sie mehr Verlässlichkeit durch unbefristete Beschäftigung an.

Originalzitat anzeigen (Seite 77)
„Die Universität Bremen muss bei der kommenden Bewerbung um die Exzellenzcluster wieder erfolgreich sein.“
Seite 77 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Mehr Studierende durch gemeinsames Wissenschaftsmarketing gewinnen

Die CDU will eine einheitliche Strategie für das Wissenschaftsmarketing, die mit dem Stadtmarketing beider Städte verknüpft ist. So soll die Zahl der Studierenden deutlich steigen. Außerdem sollen bessere Studienberatung und Talentscouting an Schulen jungen Menschen aus nichtakademischen Familien den Weg ins Studium erleichtern.

Die CDU will für Bremen als Ort der Wissenschaft mehr werben. So sollen mehr junge Menschen in Bremen und Bremerhaven studieren. Schulen sollen begabte Schüler früh entdecken und beraten. Ein Studium soll nicht vom Elternhaus abhängen.

Das Programm nennt als Ziel im Text 43.000 Studierende im Land, in der Aufzählung 40.000; davon sollen 5.000 in Bremerhaven studieren. Die CDU erwartet, dass neue Einwohner in beide Städte kommen und später als Fachkräfte für Bremer Unternehmen bleiben. Bremen soll national und international als Wissenschaftsland sichtbarer werden. Talentscouting richtet sich an leistungsstarke Schülerinnen und Schüler.

Originalzitat anzeigen (Seite 78)
„Damit wird es uns gelingen, die Gesamtstudierendenzahl im Land Bremen auf 43.000 zu steigern.“
Seite 78 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Medizinfakultät und neue Studiengänge einrichten

Die CDU will das Studienangebot erweitern und dabei vor allem Strukturen für die Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten aufbauen, mittelfristig mit einer eigenen medizinischen Fakultät. Hinzu kommen Studiengänge für Sportpädagogik, Softwareentwicklung und das Lehramt Informatik. Begründet wird dies mit dem Fachkräftemangel.

Die CDU will neue Studiengänge in Bremen. Man soll in Bremen künftig Medizin studieren können. Auch Sport-Lehrer und Informatik-Lehrer sollen hier ausgebildet werden. So will die CDU mehr Fachkräfte gewinnen.

Laut Programm ist Bremen das einzige Bundesland ohne universitäre Medizinerausbildung. Der Lehramtsstudiengang Sportpädagogik an der Universität soll wiederbelebt und die Sportstätten sollen modernisiert werden. Die praxisnahe Ausbildung von Softwareentwicklern soll unter Einbindung der Constructor University wachsen; das Programm verweist auf rund 137.000 fehlende IT-Fachleute in Deutschland. Zugleich sollen Doppelstrukturen, etwa in der Betriebswirtschaftslehre, vermieden und die Zusammenarbeit über Ländergrenzen verstärkt werden, ohne die Breite des Fächerangebots zu verringern.

Originalzitat anzeigen (Seite 79)
„Mittelfristiges Ziel ist die Schaffung einer modernen Medizin-Fakultät.“
Seite 79 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll in neue öffentliche Ausbildungsstrukturen wie eine Medizinfakultät investieren, was das staatliche Angebot ausweitet.

Hochschulgebäude sanieren und Hörsaalzentrum bauen

Die CDU will den Sanierungsstau an den Hochschulen abbauen und dabei die Atmosphäre auf dem Campus verbessern. Fehlende Räume und Hörsäle sollen durch verlässliche Investitionsplanung und zusätzliche Mittel ausgeglichen werden, unter anderem durch ein neues Hörsaal- und Veranstaltungszentrum an der Universität.

Die CDU will die Gebäude der Hochschulen reparieren. Es soll mehr Räume und Hörsäle geben. An der Universität soll ein neues Zentrum mit Hörsälen entstehen. Gute Gebäude sollen Bremen für Studierende attraktiver machen.

Das Programm nennt die Sanierung als erste Priorität für gute Studienbedingungen. Die Arbeiten sollen mit der Versorgung und Infrastruktur im Umfeld verknüpft werden. Gute Rahmenbedingungen gelten der CDU als Vorteil im Wettbewerb um Studierende. Für Räume und Hörsäle sagt sie eine planbare Finanzierung zu.

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„In diesem Zusammenhang werden wir den Bau des dringend benötigten Hörsaal- und Veranstaltungszentrums an der Universität vorantreiben.“
Seite 79 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Zusätzliche öffentliche Investitionen in Hochschulbauten erhöhen die staatlichen Ausgaben schrittweise.

Studentisches Wohnen, BAföG-Bearbeitung und Beratung verbessern

Die CDU will den Bau von Wohnraum für Studierende mit Landesmitteln fördern und dafür neben dem Studierendenwerk weitere Träger gewinnen. BAföG-Anträge sollen schneller bearbeitet werden. Zudem soll die psychosoziale Beratung an den Hochschulen wachsen.

Die CDU will mehr Wohnungen für Studierende. Das Land soll dafür Geld geben. Anträge auf BAföG sollen schneller fertig sein. BAföG ist Geld vom Staat für das Studium. Studierende mit seelischen Problemen sollen mehr Beratung bekommen.

Das Programm verweist darauf, dass Wohnraum vor allem in der Stadt Bremen knapper wird. Auch private Träger sollen beim studentischen Wohnen aktiv werden. Die schnellere BAföG-Bearbeitung begründet die CDU damit, dass Studierende das Geld für ihre Wohnkosten brauchen. Beim Beratungsangebot beruft sie sich auf Studien, nach denen jeder zehnte Studierende psychische Probleme hat, die sich in der Pandemie verstärkt hätten.

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„Diesen möchten wir als Land fördern und neben dem Studierendenwerk weitere Träger animieren, in diesem Bereich tätig zu werden.“
Seite 79 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Landesförderung für Wohnraum und mehr Beratungsangebote weiten öffentliche Leistungen schrittweise aus, auch wenn private Träger einbezogen werden.

Digitalisierung der Hochschulen ausbauen

Die CDU will mehr Geld für die Digitalisierung der Hochschulen bereitstellen und Lehrräume technisch ausstatten. Digitale und hybride Lehrformate sollen fest zum Studium gehören. Die Partei will daraus ein Vorzeigeprojekt für Bremen und Bremerhaven machen.

Die CDU will die Hochschulen digitaler machen. Dafür soll es mehr Geld geben. Die Räume sollen moderne Technik bekommen. Studierende sollen auch über das Internet lernen können.

Das Programm verweist auf Erfahrungen aus der Pandemie mit digitaler und hybrider Lehre. Virtuelle Lehrveranstaltungen und ein digitaler Campus sollen unter anderem die Weiterbildung an Hochschulen stützen. Die CDU erwartet eine wirksamere Hochschul- und Prüfungsverwaltung sowie neue internationale und mehrsprachige Angebote. Gemischte Lehrformen sollen Präsenz- und Online-Lernen verbinden.

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„Wir werden deshalb die finanziellen Mittel für die Digitalisierung der Hochschulen erhöhen und dafür sorgen, dass Seminarräume und Vorlesungssäle mit der entsprechenden Technik ausgestattet sind.“
Seite 80 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Internationalen Austausch und Erasmus stärker fördern

Die CDU will den internationalen Austausch von Lehrenden und Studierenden ausbauen und dafür Erasmus+ sowie die Mobilität von Dozenten stärker unterstützen. Internationale Studiengänge sollen mehr Studierende aus dem Ausland nach Bremen bringen.

Die CDU will mehr Austausch mit anderen Ländern. Studierende und Lehrende sollen leichter ins Ausland gehen können. Dafür gibt es das Programm Erasmus. Auch sollen mehr junge Menschen aus dem Ausland in Bremen studieren.

Die Hochschulen sollen nach dem Programm stärker vom wissenschaftlichen Austausch in Europa profitieren. Gefördert werden sollen sowohl Erasmus+ als auch die Erasmus-Dozentenmobilität. Angesprochen werden Studierende aus europäischen und außereuropäischen Ländern.

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„Wir werden das Erasmus+Programm und die Erasmus-Dozentenmobilität stärker fördern, damit unsere Hochschulen vom wissenschaftlichen Austausch auf europäischer Ebene noch besser profitieren.“
Seite 80 im Original

Einordnung

  • Europaeher mehr EU

    Die stärkere Förderung eines EU-Austauschprogramms vertieft die europäische Zusammenarbeit schrittweise.

Praxissemester im öffentlichen Dienst mindestens vergüten

Die CDU will, dass Studierende im Praxissemester beim Land Bremen und seinen Einrichtungen mindestens 400 Euro im Monat erhalten. Dasselbe soll als Aufwandsentschädigung in Unternehmen gelten, die mehrheitlich dem Land oder der Stadt Bremen gehören.

Manche Studierende arbeiten ein Semester lang in einer Behörde. Die CDU will, dass sie dafür Geld bekommen. Es sollen mindestens 400 Euro im Monat sein. Das soll auch in Firmen gelten, die Bremen gehören.

Die Regel soll für den bremischen öffentlichen Dienst sowie nachgeordnete Einrichtungen und Anstalten gelten. In der Aufzählung des Programms werden neben Praxissemestern auch Praktika und Ähnliches genannt. Die CDU begründet das damit, dass auch Studierende Geld zum Leben brauchen.

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„Wir setzen uns dafür ein, dass Praxissemester im bremischen öffentlichen Dienst oder in nachgeordneten bremischen Einrichtungen und Anstalten mit mindestens 400 Euro monatlich vergütet werden“
Seite 80 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine neue Mindestvergütung bei öffentlichen Arbeitgebern weitet Leistungen für Studierende schrittweise aus.

Kosmoskop schaffen und Wissenschaftsorte stärken

Die CDU will Einrichtungen stärken, die Wissenschaft für die Öffentlichkeit erlebbar machen, etwa das Universum Science Center, das Klimahaus und Museen. Neu hinzukommen soll ein Kosmoskop in der Bremer Innenstadt, das auch Touristen anziehen soll.

Die CDU will Orte fördern, an denen alle Wissenschaft erleben können. Dazu gehören Museen und das Klimahaus. In der Innenstadt von Bremen soll ein Kosmoskop entstehen. Dort kann man Sterne und die Tiefsee entdecken.

Das Programm beschreibt ein Kosmoskop als erweitertes Planetarium, das neben dem Sternenhimmel auch die Tiefsee zeigt. Es soll das Verständnis für die Umwelt fördern und Besucher in die Innenstadt bringen. Bestehende Lernorte außerhalb von Schule und Hochschule, wie eine Einrichtung in Bremen-Horn, sollen gestärkt werden. Kinder und Familien sollen Anlaufstellen haben, an denen Wissenschaft greifbar wird.

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„Wir setzen uns dafür ein, den Anlaufpunkt für technik- und wissenschaftsbegeisterte Menschen aus Bremen und umzu durch ein Kosmoskop zu bereichern.“
Seite 81 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Klimaschutz in der pädagogischen Ausbildung verankern

Die CDU will Klimaschutz und Nachhaltigkeit stärker zum Ausbildungsinhalt für angehende Lehrkräfte und Erzieherinnen und Erzieher machen. So sollen diese Themen später besser in Unterricht und Schulalltag einfließen.

Die CDU will: Angehende Lehrer lernen mehr über Klimaschutz. Das gilt auch für Erzieherinnen und Erzieher. Dann können sie das Thema später besser in der Schule behandeln.

Das Vorhaben soll über die Zielvereinbarungen mit der Universität in Bremen umgesetzt werden. Es betrifft Lehramtsstudierende aller Schulstufen, Erzieherinnen und Erzieher sowie Quereinsteiger. Außerdem sollen die Hochschulen den Klimaschutz in ihrem gesamten Betrieb stärken, also in Lehre, Forschung, Verwaltung und Infrastruktur.

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„Klimaschutz und Nachhaltigkeit als Lehrinhalt für Erzieherinnen und Erzieher, Lehramtsstudierende aller Schulstufen sowie Quereinsteiger stärker etablieren“
Seite 82 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Klimaschutz soll in der Ausbildung von Lehrkräften und im Hochschulbetrieb mehr Gewicht bekommen, was den heutigen Stand schrittweise in Richtung Klimaschutz verschiebt.

Wissenschaft und Wirtschaft enger verzahnen

Die CDU will den Austausch von Wissen und Technologie zwischen Hochschulen, Unternehmen und Gesellschaft fördern. Forschungsergebnisse sollen nach ihrer Vorstellung genutzt werden und Bremen und Bremerhaven innovativer machen.

Die CDU will: Forscher und Firmen arbeiten enger zusammen. Ergebnisse aus der Forschung sollen genutzt werden. Auch Bürger sollen bei der Forschung mitmachen können.

Unternehmen, die mit der Forschung kooperieren, sollen verstärkt in der Region angesiedelt werden. Die Hochschulen sollen unabhängig von ihrem Träger enger untereinander sowie mit Wirtschaft, Handel und Handwerk zusammenarbeiten; die CDU erwartet davon mehr Durchlässigkeit zwischen Beruf, Ausbildung und Studium und bessere Kooperation bei Promotionen. Citizen-Science-Projekte, bei denen Bürgerinnen und Bürger an Forschung mitwirken, sollen unterstützt werden. Zudem will die CDU wissenschaftlichen Rat früh in politische Entscheidungen einbeziehen und die zuständigen Ressorts besser vernetzen.

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„Aus diesem Grund möchten wir den Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft fördern“
Seite 82 im Original

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Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Konfessionellen Religionsunterricht einführen

Die CDU will in Bremen einen Religionsunterricht schaffen, der an eine Konfession gebunden ist. Wissen über die eigene und über andere Religionen sieht sie als Grundlage für Toleranz und Zusammenleben.

Die CDU will einen neuen Religions-Unterricht. Er soll an eine Glaubens-Richtung gebunden sein. Kinder sollen ihre eigene Religion kennen. Sie sollen auch andere Religionen kennen. Das soll nach Ansicht der CDU die Toleranz stärken.

Der Unterricht soll das Verbindende zwischen den Religionen betonen. Zugleich soll er Schülerinnen und Schülern eine selbstbestimmte religiöse Orientierung und Kritikfähigkeit ermöglichen. Über Umsetzung und Ausgestaltung will die CDU mit Kirchen und Religionsgemeinschaften sprechen. Außerdem soll verhindert werden, dass Glaube zum Anlass für Hass oder Gewalt wird.

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„Wir streben die Schaffung eines konfessionell gebundenen Religionsunterrichts an.“
Seite 90 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Bremen hat bisher keinen konfessionell gebundenen Religionsunterricht; seine Einführung stärkt die Rolle der Religionsgemeinschaften in der Schule, verbunden mit dem Ziel von Toleranz und Kritikfähigkeit.

Gesundheitsbildung und Erste Hilfe im Unterricht verankern

Die CDU will gesundheitliche Aufklärung, Prävention sowie Kurse in Erster Hilfe und Wiederbelebung fest in den Schulunterricht aufnehmen und setzt sich dafür für ein Fach „Lebenskunde“ ein. Zudem sollen Angebote für psychische Gesundheit ausgebaut werden, weil solche Erkrankungen laut Programm seit Jahren zunehmen.

Kinder sollen in der Schule mehr über Gesundheit lernen. Ab der ersten Klasse soll es Kurse für Erste Hilfe geben. Die CDU will dafür ein neues Schulfach. Es soll Lebenskunde heißen. Auch für die seelische Gesundheit soll es mehr Hilfe geben.

Kurse in Erster Hilfe und Reanimation sollen schon ab der ersten Klasse stattfinden; das Programm verweist auf Erfahrungen aus Skandinavien. Ein Unterrichtsfach „Lebenskunde“ soll diese Inhalte dauerhaft sichern. Über psychische Erkrankungen soll bereits in der Schule aufgeklärt werden, um Betroffene vor Stigmatisierung zu schützen. Hilfs- und Versorgungsstrukturen für Kinder und Eltern sollen wachsen, auch digitale Angebote. Die Zusammenarbeit von Gesundheitssystem und Jugendhilfe soll besser werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 105)
„Deshalb werden wir bereits ab Klasse 1 besondere Erste-Hilfe- und Reanimationskurse im Unterricht etablieren.“
Seite 105 im Original

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Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Verbraucherbildung an Schulen und digital ausbauen

Die CDU will die Verbraucherbildung an den Schulen in Bremen und Bremerhaven ausweiten. Die Verbraucherzentrale soll genug Geld bekommen, um dort Vorträge und Workshops zu halten. Zudem sollen digitale Informationsangebote und Medienkompetenz für alle Altersgruppen gefördert werden.

Schüler sollen mehr über ihre Rechte als Käufer lernen. Die Verbraucher-Zentrale soll dafür in die Schulen kommen. Sie bekommt dafür mehr Geld. Auch im Internet soll es mehr Infos und Beratung geben.

Die Partei sieht vorbeugende Bildungsarbeit als Kern eines wirksamen Verbraucherschutzes, weil sie viele Probleme von vornherein verhindere. Pädagogische Fachkräfte sollen sich zu Verbraucherthemen fort- und weiterbilden können. Digitale Informationen und Beratung sollen jederzeit erreichbar sein. Weil laut Programm die Unsicherheit im Umgang mit digitalen Medien wächst, sollen Maßnahmen zur Medienkompetenz ausgebaut werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 109)
„Die Verbraucherbildung in den Schulen Bremens und Bremerhavens soll gestärkt und ausgebaut werden.“
Seite 109 im Original

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Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Was sagen die anderen Parteien zur Bildung?

Alle Programme in Bremen im Vergleich