Wohnraum durch Nachverdichtung und niedrigere Baustandards schaffen
Die BIW will neuen Wohnraum vor allem auf bereits erschlossenen Flächen in den Städten schaffen und dabei Grünflächen möglichst erhalten. Niedrigere Baustandards sollen das Bauen günstiger Wohnungen für private Investoren attraktiver machen.
Die BIW will mehr Wohnungen in Bremen und Bremerhaven. Gebaut werden soll vor allem dort, wo schon Häuser stehen. Auch neue Hochhäuser sind möglich. Die Regeln fürs Bauen sollen einfacher werden. Dann wird Bauen billiger. Grüne Flächen in der Stadt sollen bleiben.
Vorgesehen sind das Schließen von Baulücken, das Aufstocken und Erweitern von Gebäuden und die Umwandlung von Gewerbeobjekten in Wohnungen. Auf frei werdenden Flächen sollen mehrgeschossige Blöcke und auch Hochhäuser entstehen, begleitet von Quartiersmanagement. Für geringere Baustandards soll sich Bremen im Bundesrat einsetzen. Alleinstehende in großen Wohnungen, vor allem Senioren, sollen über finanzielle Anreize freiwillig in kleinere umziehen, damit Familien Platz finden. Zudem will die BIW die Straßenausbaubeiträge in Bremerhaven ohne Ersatz abschaffen.
Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Der Wohnungsbestand in Bremen und Bremerhaven ist vorrangig durch die effiziente Nutzung bereits erschlossener innerstädtischer Flächen zu erweitern.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Geringere Bauvorgaben und der Wegfall von Anliegerbeiträgen senken Regulierung und Abgaben, um private Investitionen anzuregen.