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Was sagen die Parteien in Schleswig-Holstein zum Verkehr?

5 aktuelle Wahlprogramme in Schleswig-Holstein haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

CDU

Programm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,8), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 9 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaausgewogen (-0,5), aus 13 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 9 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 3 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Schulwege sicherer machen

Die CDU will Schulwege besser sichern und dafür eigenes Geld aus den Investitionen in Straßen und Radwege bereitstellen. Gemeinsam mit den Kommunen sollen Gefahrenstellen gefunden und beseitigt werden.

Die CDU will sichere Wege zur Schule. Dafür soll es eigenes Geld geben. Land und Gemeinden suchen gefährliche Stellen. Dann sollen sie diese Stellen sicherer machen.

Landesweites Azubi-Ticket einführen

Die CDU will ein landesweites Ticket für Auszubildende einführen. Es soll sie mit Studierenden und deren Semesterticket gleichstellen und Fahrten zur Berufsschule erleichtern.

Die CDU will ein Ticket für Azubis. Es soll im ganzen Land gelten. Studenten haben schon ein solches Ticket. Azubis kommen damit leichter zur Berufs-Schule.

Alle Verkehrsträger gleich behandeln, ohne Zwang

Die CDU will alle Verkehrsmittel gleichberechtigt behandeln. Menschen sollen durch attraktivere Angebote zum Umstieg auf Bus, Bahn und Fahrrad bewegt werden, nicht durch Zwang. Das Auto soll nach Ansicht der Partei weiter eine wichtige Rolle spielen.

Die CDU will Auto, Bus, Bahn und Fahrrad gleich behandeln. Niemand soll zum Umsteigen gezwungen werden. Bus, Bahn und Rad sollen aber attraktiver werden. Straßen bleiben laut CDU wichtig.

Landesstraßen dauerhaft sanieren und sicherer machen

Die CDU will das Programm zur Sanierung der Landesstraßen fortsetzen und die Instandhaltung dauerhaft absichern. Schäden sollen früh behoben werden, damit die Substanz der Straßen erhalten bleibt. Zudem sollen Landesstraßen sicherer werden.

Die CDU will die Straßen des Landes weiter reparieren. Schäden sollen früh behoben werden. Das gilt zum Beispiel für Schäden nach dem Winter. Die Straßen sollen auch sicherer werden.

Planungsverfahren beschleunigen und Klagerechte begrenzen

Die CDU will über den Bundesrat das Planungsrecht ändern, um Infrastrukturvorhaben deutlich schneller umzusetzen. Klagen sollen an eine vorherige Beteiligung im Verfahren geknüpft werden. Wichtige Verkehrsprojekte sollen häufiger direkt per Gesetz beschlossen werden.

Der Bau von Straßen und Bahnen dauert der CDU zu lange. Sie will die Regeln für die Planung ändern. Klagen soll nur können, wer vorher bei der Planung mitgemacht hat. Wichtige Projekte soll das Parlament direkt per Gesetz beschließen.

A20 fertigstellen und Fehmarnbelt-Hinterland anbinden

Die CDU will die A20 samt Elbquerung fertig bauen und die Anbindung der festen Fehmarnbeltquerung auf Schiene und Straße zügig ausbauen. Beide Vorhaben haben für sie höchste Priorität. Die Planungskapazitäten des Landes sollen dafür gebündelt werden.

Die CDU will die Autobahn A20 fertig bauen. Dazu gehört eine Querung der Elbe. Auch die Wege zum Tunnel nach Dänemark sollen schnell ausgebaut werden. Beides ist für die CDU besonders wichtig.

Weitere Fernstraßen ausbauen und Verkehrssicherheit erhöhen

Die CDU will mehrere Autobahnen und Bundesstraßen ausbauen, darunter A21, A23, A7 und B5. Zudem sollen mehr Lkw-Parkplätze und Autohöfe entstehen und Bahnübergänge sicherer werden.

Die CDU will mehrere große Straßen breiter machen. Dazu gehören die A21, die A23, die A7 und die B5. Es soll mehr Parkplätze für Lastwagen geben. Bahn-Übergänge sollen sicherer werden.

Nord-Ostsee-Kanal und Elbe-Lübeck-Kanal stärken

Die CDU will sich beim Bund für eine bessere Infrastruktur des Nord-Ostsee-Kanals und für neue Gebührenregeln einsetzen. Die Gebühren sollen an die Treibstoffpreise gekoppelt werden und Rabatte für emissionsarme Antriebe enthalten. Auch den Ausbau des Elbe-Lübeck-Kanals unterstützt die Partei.

Die CDU will den Nord-Ostsee-Kanal ausbauen lassen. Dafür ist der Bund zuständig. Die Gebühren für Schiffe sollen sich ändern. Saubere Schiffe sollen weniger zahlen. Auch der Elbe-Lübeck-Kanal soll ausgebaut werden.

Regionalflughäfen erhalten und klimaneutrale Luftfahrt erproben

Die CDU will die Flughäfen im Land erhalten und zu Versuchsorten für die Luftfahrt der Zukunft machen. Sie sieht in der Versorgung mit nachhaltigen Kraftstoffen eine Chance für Schleswig-Holstein mit seinen vielen Anlagen für erneuerbare Energie. Zum Hamburger Flughafen steht die Partei uneingeschränkt.

Die CDU will die Flughäfen im Land behalten. Dort soll man neue Technik für das Fliegen testen. Flugzeuge sollen klimafreundliche Kraftstoffe tanken können. Die CDU steht auch zum Flughafen Hamburg.

Schienennetz elektrifizieren, Bahnverkehr bis 2030 klimaneutral

Die CDU will alle Bahnstrecken im Land so schnell wie möglich elektrifizieren. Bis 2030 soll der Schienenverkehr vollständig klimaneutral sein. Als Zwischenlösung sind Akku-Triebwagen und einzelne Oberleitungsabschnitte vorgesehen.

Die CDU will alle Bahn-Strecken im Land mit Strom betreiben. Bis 2030 sollen die Züge dem Klima nicht mehr schaden. Bis dahin sollen Züge mit Akku fahren. Dafür baut das Land an einigen Stellen Strom-Leitungen.

Bahnstrecken ausbauen und stillgelegte Strecken reaktivieren

Die CDU will das Schienennetz durch Ausbau und die Wiederinbetriebnahme stillgelegter Strecken erweitern. Kurzfristig sollen die Vorhaben des landesweiten Nahverkehrsplans umgesetzt werden. Auch der Güterverkehr auf der Schiene soll attraktiver werden.

Die CDU will mehr Bahn-Strecken im Land. Alte Strecken sollen wieder in Betrieb gehen. Andere Strecken sollen mehr Gleise bekommen. Züge sollen öfter fahren. Auch Waren sollen mehr mit der Bahn fahren.

Schienenverkehr bis 2030 barrierefrei ausbauen

Die CDU will Bahnhöfe und Züge bis spätestens 2030 vollständig barrierefrei machen. Der Schienenverkehr soll nach dem Programm für alle Menschen erreichbar und nutzbar sein.

Die CDU will Bahnhöfe und Züge ohne Hindernisse. Das soll bis 2030 fertig sein. Dann können alle Menschen die Bahn nutzen. Das gilt auch für Menschen im Rollstuhl.

Radwegeprogramm auflegen und Radverkehr fördern

Die CDU will ein eigenes Landesprogramm für Bau, Sanierung und Unterhalt von Radwegen schaffen und bekennt sich zur Radstrategie 2030. Dazu kommen eine Landesförderung für Velorouten, Abstellanlagen an Bahnhöfen und eine kostenlose Fahrradmitnahme für junge Menschen.

Die CDU will mehr für das Fahrrad tun. Das Land soll Radwege bauen und reparieren. An Bahnhöfen soll es sichere Boxen für Fahrräder geben. Menschen bis 25 Jahre sollen ihr Rad kostenlos in Bus und Bahn mitnehmen.

Verkehr in der Metropolregion Hamburg ausbauen

Die CDU will den Bus- und Bahnverkehr rund um Hamburg mit besseren Takten attraktiver machen, Engpässe auf Schiene und Straße beseitigen und Radschnellwege ausbauen. Das soll laut Programm Straßen entlasten, Pendlern helfen und dem Klimaschutz dienen.

Rund um Hamburg sollen Busse und Bahnen öfter fahren. Das gilt am Tag und in der Nacht. Die CDU will auch schnelle Radwege nach Hamburg bauen. Das soll die Straßen leerer machen und dem Klima helfen.

Nahverkehr ausbauen und klimaneutral machen

Die CDU will den öffentlichen Nahverkehr ausbauen und bis 2035 klimaneutral gestalten. Mittelfristig sollen alle Orte im Land zwischen 6 und 24 Uhr erreichbar sein, auch mit Angeboten auf Abruf.

Die CDU will mehr Busse und Bahnen. Bis 2035 sollen sie dem Klima nicht mehr schaden. Jeder Ort soll von früh bis Mitternacht erreichbar sein. Dafür soll es auch Fahrten auf Bestellung geben.

Günstigere Tickets und eine landesweite Verkehrs-App

Die CDU will die Fahrpreise im Nahverkehr senken, unter anderem mit einem günstigen Ticket für Auszubildende und Freiwilligendienstleistende. Eine App soll alle Verbindungen anzeigen und den Ticketkauf für sämtliche Verkehrsmittel ermöglichen.

Bus und Bahn sollen billiger werden. Auszubildende und Freiwillige sollen ein günstiges Ticket bekommen. Die Kosten für den Schulweg sollen eine Obergrenze haben. Eine App soll alle Fahrten zeigen und Tickets verkaufen.

Emissionsfreie Mobilität bis 2040 mit dem Auto

Die CDU will bis 2040 eine emissionsfreie Mobilität erreichen und dafür einen landesweiten Klimamobilitätsplan aufstellen. Das Auto soll Teil der Strategie bleiben, mit mehr Ladesäulen, Wasserstofftankstellen und Offenheit für neue Kraftstoffe.

Bis 2040 soll der Verkehr keine Abgase mehr machen. Dafür soll es einen Plan für das ganze Land geben. Das Auto soll weiter wichtig bleiben. Es soll mehr Lade-Säulen und Tankstellen für Wasserstoff geben.

Radwegenetz ausbauen und Radverkehr sicherer machen

Die CDU will einen landesweiten Radwegeplan umsetzen, das Netz ausbauen und in jedem Kreis Radschnellwege bauen. Ein Maßnahmenplan soll die Zahl der Radverkehrsunfälle um 30 Prozent senken.

Die CDU will mehr und bessere Radwege bauen. In jedem Kreis soll es schnelle Radwege geben. An jedem Bahnhof soll man Räder sicher abstellen können. Es soll deutlich weniger Unfälle mit Rädern geben.

Nahverkehr auf dem Land ausbauen

Die CDU will Busse und Bahnen im ländlichen Raum häufiger fahren lassen, sodass mittelfristig jeder Ort von 6 bis 24 Uhr erreichbar ist. Ergänzend setzt sie auf Sammeltaxis, Bürgerbusse, Schnellbusse und autonomes Fahren. Das Auto soll auf dem Land weiterhin dazugehören.

Die CDU will mehr Busse und Bahnen auf dem Land. Jeder Ort soll von 6 Uhr bis 24 Uhr erreichbar sein. Es soll auch Sammel-Taxis und Bürger-Busse geben. Das Auto bleibt auf dem Land trotzdem wichtig.

CDU: alle 19 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaausgewogen (0), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 2 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

A 20 mit Elbquerung bauen, Fehmarnbelt-Achse nutzen

Die FDP hält am Bau der Autobahn A 20 samt Elbquerung westlich von Hamburg fest, damit der Güterverkehr die Hansestadt umfahren kann. Entlang der Fehmarnbeltquerung sollen neue Gewerbe-, Logistik- und Produktionsflächen entstehen.

Die FDP will die Autobahn A 20 weiter bauen. Sie soll westlich von Hamburg über die Elbe führen. Lastwagen müssen dann nicht mehr durch Hamburg fahren. An der neuen Strecke nach Dänemark sollen Flächen für Firmen entstehen.

Planung von Verkehrsprojekten beschleunigen

Die FDP will Planungs- und Genehmigungsverfahren für Verkehrsprojekte deutlich verkürzen. Aus Sicht des Programms sind die Verfahren zu kompliziert und dauern zu lange, was Mobilität, Wirtschaft und das Vertrauen in demokratische Entscheidungen belaste.

Die FDP will, dass Verkehrs-Projekte schneller geplant und genehmigt werden. Die Partei findet die heutigen Verfahren zu kompliziert und zu langsam. Bürger sollen die Pläne im Internet ansehen können. Verbände sollen früh mitreden.

Verkehrssicherheit erhöhen

Die FDP will den Straßenverkehr durch bauliche und technische Maßnahmen sowie durch Vorbeugung sicherer machen. Besonderes Gewicht legt das Programm auf Prävention und Verkehrserziehung.

Die FDP will den Verkehr sicherer machen. Dafür soll es bessere Beleuchtung, Leitplanken und sichere Radwege geben. Vor Kindergärten und Schulen sollen Blitzer stehen. Auch Verkehrs-Erziehung ist der Partei wichtig.

Straßen sanieren und Autobahnen weiterbauen

Die FDP bekennt sich zum Auto als unverzichtbarem Verkehrsmittel im Flächenland und will jedes Jahr mindestens 100 Millionen Euro in die Landesstraßen stecken. Große Bundesprojekte wie der Weiterbau der A20 sollen so schnell wie möglich umgesetzt werden.

Die FDP sagt: Ohne Auto geht es in Schleswig-Holstein nicht. Das Land soll jedes Jahr mindestens 100 Millionen Euro für seine Straßen ausgeben. Die Autobahn A20 soll schnell weitergebaut werden. Autofahrer sollen nicht absichtlich behindert werden.

Bahn ausbauen und bis 2027 emissionsfrei machen

Die FDP will Schienen und Bahnhöfe schneller modernisieren, mehr Strecken elektrifizieren und den Personenverkehr auf der Schiene bis 2027 ohne Emissionen betreiben. Die Marschbahn soll vorrangig elektrifiziert und zweigleisig ausgebaut werden.

Die FDP will die Bahn im Land besser machen. Mehr Strecken sollen Strom-Leitungen bekommen. Bis 2027 sollen die Züge für Fahrgäste keine Abgase mehr ausstoßen. Die Strecke nach Sylt soll ein zweites Gleis bekommen.

Feste Fehmarnbeltquerung verwirklichen

Die FDP steht hinter dem Bau der festen Verbindung über den Fehmarnbelt zwischen Deutschland und Dänemark. Sie erwartet davon neue wirtschaftliche und kulturelle Chancen für das Land, besonders für Ostholstein und Lübeck.

Die FDP will die feste Verbindung über den Fehmarnbelt nach Dänemark. Die Partei sieht darin Chancen für Wirtschaft und Kultur. Anwohner sollen besonders guten Schutz vor Lärm bekommen. Entlang der Strecke soll es Flächen für Firmen geben.

Mobilitätsgarantie auf dem Land einführen

Die FDP will, dass es auch im ländlichen Raum jeden Tag und rund um die Uhr ein Verkehrsangebot gibt, das sich mit einer Stunde Vorlauf abrufen lässt. Dazu sollen Kommunen bei neuen Mobilitätskonzepten wie Bürgerbussen und Verkehr auf Abruf gezielt gefördert werden.

Die FDP will eine Mobilitäts-Garantie. Das heißt: Auch auf dem Land soll man immer eine Fahrt bestellen können. Die Fahrt soll spätestens nach einer Stunde kommen. Das Land soll Gemeinden dabei mit Geld helfen.

Radverkehrsanteil bis 2030 auf 30 Prozent steigern

Nach dem Willen der FDP soll der Radverkehr bis 2030 einen Anteil von 30 Prozent erreichen, und das landesweite Radnetz soll weiterentwickelt werden. Zugleich soll Schleswig-Holstein beim Radtourismus unter die drei führenden Bundesländer kommen.

Die FDP will, dass mehr Menschen Rad fahren. Bis 2030 soll der Anteil bei 30 Prozent liegen. Die Radwege sollen besser und sicherer werden. Auch für Urlauber soll es mehr gute Radwege geben.

Nord-Ostsee-Kanal und Hafenanbindungen ausbauen

Die FDP will die Häfen des Landes besser an das Verkehrsnetz anbinden und den Güterverkehr dort stärken. Der Nord-Ostsee-Kanal soll vom Bund rasch modernisiert und ausgebaut werden, damit es keine Ausfälle wegen schlechten Zustands mehr gibt.

Die FDP will die Häfen besser erreichbar machen. Der Nord-Ostsee-Kanal soll schnell erneuert und ausgebaut werden. Dafür ist der Bund zuständig. Brücken und Schleusen sollen nicht mehr ausfallen.

Flughafenstandorte erhalten, synthetische Kraftstoffe fördern

Die FDP steht zum Luftverkehr und zu den Flughäfen im Land, etwa in Lübeck, Kiel und auf Sylt. Sie will, dass das Fliegen durch synthetische Kraftstoffe umwelt- und klimafreundlicher wird, und schlägt dafür eine norddeutsche Kooperation vor.

Die FDP will die Flughäfen im Land behalten. Dazu gehören Lübeck, Kiel und Sylt. Flugzeuge sollen mit neuen, künstlich hergestellten Kraftstoffen fliegen. Das soll besser für das Klima sein.

FDP: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,2), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich Klimaschutz zuerst, 9 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Mobilitätswendegesetz und klimaneutraler Verkehr bis 2035

Die Grünen wollen den Verkehr im Land bis 2035 klimaneutral machen und die Emissionen bis 2030 um 70 Prozent senken. Ein Mobilitätswendegesetz soll dafür den rechtlichen Rahmen schaffen und verbindliche Ausbauziele für Fuß-, Rad- und öffentlichen Nahverkehr festlegen.

Die Grünen wollen ein neues Gesetz für den Verkehr. Mehr Menschen sollen zu Fuß gehen, Rad fahren oder Bus und Bahn nutzen. Bis 2035 soll der Verkehr dem Klima nicht mehr schaden. Die Straßenbau-Behörde soll sich um alle Verkehrs-Arten kümmern.

Nahverkehrsabgabe für Kommunen ermöglichen

Die Grünen wollen Kommunen erlauben, eine Nahverkehrsabgabe zu erheben. Damit sollen solidarische Mobilitätsangebote finanziert werden, etwa ein Mobilitätspass nach dem Vorbild Baden-Württembergs.

Städte und Gemeinden sollen eine neue Abgabe erheben dürfen. Das Geld soll in Bus und Bahn fließen. Damit können sie zum Beispiel einen Mobilitäts-Pass anbieten. So einen Pass gibt es in Baden-Württemberg.

Mobilitätsgarantie von 6 bis 23 Uhr einführen

Die Grünen wollen eine Mobilitätsgarantie mit Mindeststandards: Jeden Tag von 6 bis 23 Uhr soll überall im Land ein Verkehrsangebot verfügbar sein. Ziel ist, dass mehr Menschen vom eigenen Auto auf den öffentlichen Nahverkehr umsteigen.

Die Grünen wollen eine Garantie für Mobilität. Jeder soll täglich von 6 bis 23 Uhr fahren können. Auf dem Land sollen Ruf-Busse und geteilte Autos helfen. Eine App soll alle Angebote zeigen.

Pakt für die Schiene: ausbauen, reaktivieren, elektrifizieren

Die Grünen wollen einen Pakt für die Schiene mit den Schwerpunkten Netzausbau, Reaktivierung und Elektrifizierung. Bis spätestens 2030 soll der gesamte Bahnverkehr elektrisch fahren. Bahnstrecken sollen nicht mehr entwidmet werden.

Die Grünen wollen mehr Bahn im Land. Alte Strecken sollen wieder genutzt werden. Bis 2030 sollen keine Diesel-Züge mehr im Fahrplan fahren. Ungenutzte Strecken soll das Land übernehmen.

Nahverkehr mit besseren Tarifen und Bahnhöfen attraktiver machen

Die Grünen wollen den öffentlichen Nahverkehr mit verlässlichen Takten, besseren Bahnhöfen und einfacheren Tarifen attraktiver machen. Die BahnCard 50 soll im SH-Tarif gelten, und mit Hamburg soll ein gemeinsames Tarifgebiet entstehen.

Bus und Bahn sollen angenehmer werden. Die BahnCard 50 soll im Landes-Tarif gelten. Mit Hamburg soll es einen gemeinsamen Tarif geben. Bahnhöfe sollen Schutz vor Wetter und WLAN bekommen.

Güterverkehr auf die Schiene verlagern

Die Grünen wollen den Güter- und Schwerlastverkehr rasch klimaneutral machen. Vorrang haben weniger Verkehr und der Wechsel von der Straße auf die Schiene. Für den verbleibenden Lkw-Verkehr setzt das Programm auf elektrische Antriebe, grünen Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe.

Die Grünen wollen mehr Waren mit dem Zug transportieren. Dafür soll es mehr Verlade-Stellen und Gleis-Anschlüsse geben. Lastwagen sollen nur noch kurze Strecken fahren. Die übrigen Lastwagen sollen ohne Diesel fahren.

Landesweites Bildungsticket für 365 Euro einführen

Die Grünen wollen ein Bildungsticket einführen, das rund um die Uhr im ganzen Land gilt und 365 Euro im Jahr kostet. Es soll junge Menschen und ihre Familien bei den Fahrtkosten entlasten und die Mobilitätswende bezahlbarer machen.

Die Grünen wollen ein neues Ticket für junge Menschen. Es kostet 365 Euro im Jahr. Es gilt im ganzen Land und zu jeder Zeit. Familien sollen so weniger für Fahrten zahlen.

Infrastrukturoffensive für den Radverkehr starten

Die Grünen wollen stark in Radwege und Abstellanlagen investieren, auch in den Kommunen. Radwege sollen in ebenso gutem Zustand sein wie die Straße daneben. Das Fahrrad gilt dem Programm als günstiges und emissionsfreies Verkehrsmittel.

Die Grünen wollen viel Geld für das Fahrrad ausgeben. Rad-Wege sollen so gut sein wie die Straßen daneben. Es soll mehr sichere Stell-Plätze für Räder geben. Auch Leih-Räder will die Partei fördern.

Fußverkehr und barrierefreie Wege stärken

Die Grünen wollen das Zufußgehen als klimafreundliche und gesunde Fortbewegung auf kurzen Wegen fördern. Fußwege sollen breit, barrierefrei und vom Radverkehr getrennt sein. Die Rechte von Fußgängerinnen und Fußgängern sollen auf allen Ebenen gestärkt werden.

Die Grünen wollen das Gehen zu Fuß leichter machen. Fuß-Wege sollen breit sein und keine Hindernisse haben. Räder sollen getrennt davon fahren. Dunkle Unterführungen sollen verschwinden.

Weniger Autos, mehr E-Mobilität und Carsharing

Nach dem Willen der Grünen soll das private Auto künftig eine kleinere Rolle im Verkehr spielen und emissionsfrei fahren. Dafür sollen Ladeinfrastruktur und Carsharing ausgebaut werden. Die Zahl der Autos soll durch gute öffentliche Angebote sinken.

Die Grünen wollen, dass es weniger Autos gibt. Autos sollen keine Abgase mehr ausstoßen. Dafür soll es mehr Lade-Stationen geben. Auch das Teilen von Autos soll leichter werden.

Keine neuen Fernstraßen, Erhalt vor Neubau

Die Grünen wollen Geld vorrangig in den öffentlichen Verkehr und die Schiene lenken, weil das Straßennetz im Land bereits gut ausgebaut sei. Neue Bundesfernstraßen lehnen sie ab. Landesstraßen sollen erhalten, aber nicht neu gebaut werden.

Die Grünen wollen keine neuen Autobahnen im Land. Das Geld soll lieber in Bus und Bahn fließen. Das Land soll seine Straßen pflegen. Neue Landes-Straßen soll es nicht bauen.

Vision Zero: Tempo 80 und Tempo 30

Die Grünen verfolgen das Ziel, dass im Straßenverkehr niemand mehr stirbt. Dazu wollen sie sich, wo es möglich ist, für Tempo 80 auf Landstraßen und Tempo 30 in Ortschaften einsetzen.

Die Grünen wollen, dass niemand mehr im Verkehr stirbt. Dafür sollen Autos langsamer fahren. Auf Land-Straßen soll Tempo 80 gelten. In Orten soll Tempo 30 gelten.

Häfen bis 2035 klimaneutral machen

Die Grünen wollen, dass alle größeren Häfen des Landes bis 2035 klimaneutral arbeiten. Der Hafenbetrieb soll emissionsfrei werden, und klimaneutrale Schiffsantriebe sollen auf lange Sicht Bedingung sein. Weitere Vertiefungen von Flüssen und Kanälen lehnt die Partei ab.

Die Grünen wollen saubere Häfen bis zum Jahr 2035. Häfen sollen dem Klima dann nicht mehr schaden. Schiffe sollen dort Strom oder Wasserstoff tanken können. Flüsse und Kanäle sollen nicht tiefer werden.

Grüne: alle 13 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 10 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,9), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 8 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Verkehrsanbindung an Hamburg verbessern

Die SPD will die Unterschiede bei der Verkehrsanbindung zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg abbauen. Dafür soll es eine Strategie für alle Verkehrsarten in der Metropolregion und einen gemeinsamen Tarif im Nahverkehr geben.

Die SPD will bessere Verbindungen zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg. S-Bahnen und U-Bahnen im Umland sollen besser werden. Für Bus und Bahn soll es einen gemeinsamen Tarif geben. Das heißt: ein Preis-System für die ganze Region.

Klimafreundliches Mobilitätssystem bis 2030 aufbauen

Die SPD will bis 2030 im ganzen Land ein modernes, klimafreundliches Verkehrssystem schaffen, das mit Hamburg und Dänemark verknüpft ist. In Städten soll der Individualverkehr sinken, auf dem Land bleibt das Auto Teil des Konzepts, soll aber künftig keine Schadstoffe mehr ausstoßen.

Die SPD will den Verkehr bis 2030 klima-freundlich machen. In Städten sollen weniger Autos fahren. Auf dem Land brauchen viele Menschen weiter ein Auto. Autos sollen aber bald keine Abgase mehr ausstoßen. Auch Menschen mit wenig Geld sollen sich so ein Auto leisten können.

Günstige Tickets und kostenfreien Nahverkehr für Junge schaffen

Die SPD will, dass Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen langfristig kostenlos Bus und Bahn fahren. Als Zwischenschritt plant sie ein 365-Euro-Ticket für Kinder und Jugendliche, die Abschaffung der Schülerbeförderungskosten und stabile Ticketpreise.

Kinder und Jugendliche sollen später kostenlos Bus und Bahn fahren. Das soll auch für Menschen mit Behinderungen gelten. Zuerst soll es ein Jahres-Ticket für 365 Euro geben. Der Weg zur Schule soll nichts mehr kosten. Die Ticket-Preise sollen nicht weiter steigen.

ÖPNV ausbauen und neue Mobilitätsdienste fördern

Die SPD will den öffentlichen Nahverkehr ausbauen, auch auf dem Land, und dabei vor allem alternative Antriebe und Schienensysteme fördern. Ein Förderprogramm für Kommunen soll ergänzende Angebote wie Carsharing, Shuttledienste und Anruf-Sammel-Taxis unterstützen, begleitet von einer digitalen Mobilitätsplattform.

Die SPD will mehr Busse und Bahnen, auch auf dem Land. Gemeinden sollen Geld für neue Angebote bekommen. Dazu gehören geteilte Autos und Räder oder Sammel-Taxis. Eine digitale Plattform soll Bus und Bahn besser verbinden. Auch Bürger-Busse sollen mehr Geld bekommen.

Bahnverkehr vollständig dieselfrei machen

Die SPD will, dass in Schleswig-Holstein keine Dieselzüge mehr fahren. Dazu sollen weitere Strecken Oberleitungen bekommen. Weil das teuer ist und lange dauert, setzt das Programm zugleich auf neue Antriebs- und Speichertechnik.

Die SPD will keine Diesel-Züge mehr im Land. Mehr Strecken sollen Strom-Leitungen bekommen. Das dauert lange und kostet viel Geld. Deshalb sollen auch Züge mit neuer Technik fahren, zum Beispiel mit Akku.

Schienennetz und Bahnangebot ausbauen

Die SPD will das Bahnfahren attraktiver machen und das Netz erweitern. Überall im Land soll die nächste Station höchstens 20 Kilometer entfernt sein, und die Nutzung der Bahn soll in fünf Jahren um 20 Prozent steigen. Das soll ländliche Räume stärken und Städte sowie Straßen entlasten.

Die SPD will mehr und bessere Bahn-Verbindungen. Niemand soll weiter als 20 Kilometer bis zum nächsten Bahnhof haben. In fünf Jahren sollen deutlich mehr Menschen Bahn fahren. Züge sollen pünktlicher und schneller werden. In allen Zügen soll es WLAN geben.

Flächendeckendes Ladesäulennetz als öffentliche Aufgabe sichern

Die SPD will, dass das Land ein lückenloses Netz an Ladesäulen für Elektroautos gewährleistet. Sie ordnet das der öffentlichen Daseinsvorsorge zu, weil sich der Betrieb nicht an jedem Standort rechnet. Besonders gefördert werden sollen Ladesäulen in dicht bebauten Wohngebieten.

Die SPD will überall im Land Lade-Säulen für E-Autos. Das Land soll dafür sorgen. Denn nicht überall lohnt sich eine Lade-Säule für Firmen. Besonders viele Säulen soll es bei Mehr-Familien-Häusern geben.

Landesstraßen bis 2035 sanieren, gezielt ausbauen

Die SPD stellt beim Straßenbau den Erhalt vor den Neubau und will bis 2035 alle Landesstraßen saniert haben. An einzelnen Stellen sollen Straßen dennoch ausgebaut werden, etwa die A20 mit Elbquerung. Damit Projekte schneller vorankommen, soll der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr mehr Personal erhalten.

Viele Straßen im Land sind kaputt. Die SPD will bis 2035 alle Landes-Straßen reparieren. Reparieren ist ihr wichtiger als neu bauen. Einige Straßen sollen trotzdem größer werden, zum Beispiel die Autobahn A20. Die Straßenbau-Behörde soll mehr Leute bekommen.

1.000 Kilometer Radwege sanieren oder bauen

Die SPD will innerhalb von fünf Jahren 1.000 Kilometer Radweg erneuern oder neu anlegen. Velorouten und Radschnellwege sollen besonders gefördert werden. In der Verkehrsplanung soll der Radverkehr gleichrangig mit dem Autoverkehr behandelt werden.

Die SPD will in fünf Jahren 1.000 Kilometer Radwege reparieren oder neu bauen. Es soll schnelle Radwege zwischen Städten geben. Fahrräder sollen bei der Planung so wichtig sein wie Autos. An Bahnhöfen soll man E-Bikes abstellen und laden können.

Wasserstraßen, Binnenschifffahrt und Häfen stärken

Die SPD will in Wasserstraßen und Häfen investieren und mehr Güter von der Straße aufs Binnenschiff verlagern. Die Seehäfen sollen bessere Hinterlandanbindungen bekommen und stärker zusammenarbeiten. Das Programm begründet dies mit wirtschaftlicher Stärke, entlasteten Straßen und klimafreundlicherem Transport.

Die SPD will Geld in Kanäle und Häfen stecken. Mehr Waren sollen mit dem Schiff fahren statt mit dem Lkw. Das ist besser für das Klima und macht die Straßen leerer. Die Häfen sollen bessere Verbindungen ins Land bekommen.

SPD: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SSW

Programm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,8), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,9), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Klimaschutz zuerst, 4 eher Klimaschutz zuerst, 2 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

ÖPNV ausbauen und landesweites Ticket einführen

Der SSW will das Nahverkehrsnetz stark ausbauen und die Nutzung schrittweise günstig oder kostenlos machen. Kurzfristig soll ein landesweites Ticket kommen; höhere Kraftstoffpreise durch Steuern lehnt die Partei ab.

Der SSW will mehr Busse und Bahnen. Fahren soll billig werden, später vielleicht kostenlos. Bald soll es ein Ticket für das ganze Land geben. Autofahren soll nicht durch Steuern immer teurer werden. Viele Menschen auf dem Land brauchen ihr Auto noch.

Schienennetz ausbauen und elektrifizieren

Der SSW will stark in Ausbau und Elektrifizierung der Bahnstrecken investieren und dafür den Bund in die Pflicht nehmen. Die Bahn soll eine Alternative zum Auto werden und mehr Güter transportieren.

Der SSW will viel Geld in die Bahn stecken. Mehr Strecken sollen Strom-Leitungen und ein zweites Gleis bekommen. Mehr Waren sollen mit dem Zug fahren. Der Bund soll dafür zahlen.

Nahverkehr ausbauen und norddeutschen Tarif schaffen

Der SSW will den öffentlichen Nahverkehr ausbauen, günstiger für bestimmte Gruppen machen und ein einheitliches Tarifsystem für Norddeutschland einführen. Mobilität gilt im Programm als Grundbedürfnis, das nicht eingeschränkt werden soll.

Der SSW will mehr Busse und Bahnen. Der Bund soll dafür mehr Geld geben. Pendler, Studierende und Auszubildende sollen günstiger fahren. Es soll ein gemeinsames Ticket-System für ganz Norddeutschland geben.

Radwege ausbauen und Radverkehr fördern

Der SSW will das Radwegenetz in Stadt und Land ausbauen und Rad, Fußverkehr und Nahverkehr besser verknüpfen. So soll der Autoverkehr weiter zurückgehen; als Vorbild nennt das Programm Kopenhagen.

Der SSW will mehr und bessere Radwege. Das gilt auch auf dem Land. Fahrrad, Bus und Bahn sollen besser zusammenpassen. In den Städten soll es mehr Stellplätze für Räder geben.

Schifffahrt modernisieren und Emissionen senken

Der SSW will den Nord-Ostsee-Kanal rasch sanieren, Häfen besser an die Schiene anbinden und den Schadstoffausstoß von Schiffen verringern. Dafür setzt das Programm auf alternative Antriebe und Landstrom.

Der SSW will die Schifffahrt moderner machen. Der Nord-Ostsee-Kanal soll schnell repariert werden. Schiffe sollen weniger Abgase ausstoßen. Im Hafen sollen Schiffe Strom vom Land bekommen.

Straßen sanieren und geplante Projekte umsetzen

Der SSW will bestehende Straßen vorrangig erhalten und sanieren, zugleich aber geplante Großprojekte wie A20 und den Ausbau der A7 umsetzen. Straßen gelten im Programm als unverzichtbar für Wirtschaft und Tourismus.

Der SSW will zuerst kaputte Straßen reparieren. Das ist ihm wichtiger als neue Straßen. Einige große Projekte sollen trotzdem kommen. Dazu gehören die A20 und eine breitere A7 bis Dänemark.

Tempolimit von 130 km/h auf Autobahnen einführen

Der SSW fordert eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h auf Autobahnen. Das Programm begründet dies mit mehr Verkehrssicherheit und einem Beitrag zum Klimaschutz.

Der SSW will ein Tempo-Limit auf Autobahnen. Niemand soll dort schneller als 130 fahren. Das soll die Straßen sicherer machen. Es soll auch dem Klima helfen.

Planung von Verkehrsprojekten beschleunigen

Der SSW will Planungsverfahren für Straßen und Schienen verkürzen, ohne Beteiligungs- und Klagerechte einzuschränken. Dazu sollen das Planungsrecht verschlankt, Verfahren digitalisiert und die Behörden personell gestärkt werden.

Der SSW will Straßen und Bahnstrecken schneller planen. Die Regeln dafür sollen einfacher werden. Bürger sollen aber früh mitreden können. Auch das Recht zu klagen soll bleiben. Die Planungs-Ämter sollen mehr Personal bekommen.

SSW: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl