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Was sagen die Parteien in Schleswig-Holstein zu Arbeit und Sozialem?

5 aktuelle Wahlprogramme in Schleswig-Holstein haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

CDU

Programm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,6), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 4 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Höchstarbeitszeiten flexibilisieren, Co-Working landesweit aufbauen

Die CDU will sich im Bund für flexiblere gesetzliche Höchstarbeitszeiten einsetzen, soweit das europäische Recht es zulässt. Im Land sollen Co-Working-Angebote und neue Arbeitsformen unterstützt werden.

Die CDU will, dass die Regeln für die Arbeitszeit lockerer werden. Die Beschäftigten sollen dem zustimmen müssen. Das soll Familien und pflegenden Angehörigen helfen. Im ganzen Land soll es gemeinsame Büros geben. Diese heißen Co-Working-Spaces.

Fachkräftepotenzial im Land besser ausschöpfen

Die CDU will mehr Menschen, die bereits in Schleswig-Holstein leben, als Fachkräfte gewinnen. Bessere Betreuungsangebote sollen die Teilzeitquote senken und vor allem Frauen mehr Erwerbsarbeit ermöglichen. Die Fachkräfteinitiative FI.SH soll weiterentwickelt werden.

Im Land fehlen Fachkräfte. Die CDU will mehr Menschen aus dem Land für Arbeit gewinnen. Bessere Kinder-Betreuung soll helfen. Dann können mehr Frauen länger arbeiten. Auch Menschen ohne Arbeit sollen besser ausgebildet werden.

Co-Working-Spaces auf dem Land fördern

Die CDU will gemeinschaftlich genutzte Büros im ländlichen Raum aufbauen und über eine Förderrichtlinie unterstützen. Aus ihrer Sicht stärkt das die Dörfer, erleichtert die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und spart Pendelwege und damit Emissionen.

Die CDU will Gemeinschafts-Büros auf dem Land schaffen. Dort können Menschen nah am Wohnort arbeiten. Dann müssen sie weniger weit fahren. Das ist gut für das Klima und für die Familie.

Land stärker gegen Kinderarmut einsetzen

Die CDU will, dass das Land beim Thema Kinderarmut mehr Verantwortung trägt, obwohl viele Hilfen Aufgabe der Kommunen sind. Bestehende Unterstützungsangebote für Kinder und Jugendliche sollen gestärkt und die Beteiligten auf einer landesweiten Kinderarmutskonferenz vernetzt werden. Ziel ist, dass Chancen nicht vom Elternhaus abhängen.

Viele Kinder in Schleswig-Holstein sind arm. Die CDU will, dass das Land mehr dagegen tut. Hilfen für Kinder und Jugendliche sollen stärker werden. Es soll ein großes Treffen zum Thema Kinder-Armut geben. Dort sollen sich Fachleute austauschen.

Teilhabe Älterer sichern und Einsamkeit bekämpfen

Die CDU will ein Landeskonzept gegen Einsamkeit im Alter erarbeiten und Hilfen vor Ort unterstützen. Ältere Menschen sollen digitale Kompetenzen erwerben können, während analoge Angebote erhalten bleiben. Höchstaltersgrenzen für bürgerschaftliches Engagement sollen überprüft werden.

Viele ältere Menschen sind einsam. Die CDU will einen Plan dagegen machen. Ältere sollen lernen können, mit digitalen Geräten umzugehen. Wer das nicht kann, soll weiter Angebote ohne Internet bekommen. Alters-Grenzen beim Ehrenamt will die CDU überprüfen.

Fonds für Barrierefreiheit fortführen, Barrieren abbauen

Die CDU will den Landesfonds für Barrierefreiheit weiterführen und Barrieren in öffentlichen Einrichtungen, im Nahverkehr, im Gesundheitswesen und beim Wohnen abbauen. Sie versteht Inklusion als Aufgabe, die alle Politikfelder betrifft, und begründet den Abbau von Barrieren mit der Teilhabe an der Gesellschaft.

Menschen mit Behinderungen stoßen oft auf Hindernisse. Die CDU will diese Hindernisse abbauen. Dafür gibt es einen Geld-Topf vom Land. Den will die CDU weiterführen. Es soll mehr Wohnungen, Arzt-Praxen und Busse ohne Hindernisse geben.

Menschen mit Behinderungen in regulären Arbeitsmarkt bringen

Die CDU will mehr Menschen mit Behinderungen den Weg in reguläre Betriebe öffnen und ein inklusives System der Berufsbildung aufbauen. Die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen sollen sich langfristig wandeln.

Menschen mit Behinderungen sollen leichter normale Arbeit finden. Die CDU will dafür mehr mit Betrieben zusammenarbeiten. Auch die Berufs-Ausbildung soll für alle offen sein. Die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen sollen sich mit der Zeit verändern. Zuerst will die CDU neue Arbeits-Formen testen.

Fonds für soziale Härten dauerhaft einrichten

Die CDU will den in der Coronazeit aufgelegten Härtefonds des Landes auf Dauer fortsetzen und damit vor allem die Tafeln unterstützen. Die Mittel gegen Armut sollen weiter steigen, und Wohnungslose sollen leichter eine Wohnung vermittelt bekommen.

Die CDU will armen Menschen helfen. In der Corona-Zeit gab es einen Geld-Topf für Menschen in Not. Den soll es dauerhaft geben. Das Geld soll vor allem den Tafeln helfen. Tafeln geben Essen an arme Menschen. Menschen ohne Wohnung sollen leichter eine Wohnung finden.

CDU: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Arbeitszeitgesetz modernisieren und flexibilisieren

Die FDP will das Arbeitszeitgesetz auf einen einfachen Rahmen beschränken, den Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen ausfüllen. Individuelle Arbeitswünsche und Arbeitsmodelle sollen aus Sicht der Partei nicht unnötig eingeengt werden.

Ein Gesetz regelt, wie lange Menschen arbeiten dürfen. Die FDP will dieses Gesetz einfacher machen. Firmen und Beschäftigte sollen mehr selbst vereinbaren. So sollen Arbeitszeiten besser zum Leben passen.

Liberales Bürgergeld statt vieler Einzelleistungen

Die FDP will ein liberales Bürgergeld einführen. Es soll die vielen verschiedenen Sozialleistungen ersetzen, die das Programm als unübersichtlich bezeichnet.

Heute gibt es viele verschiedene Hilfen vom Staat. Die FDP findet das zu kompliziert. Sie will stattdessen eine einzige Leistung. Diese heißt Bürgergeld.

Ausbildung, Weiterbildung und Arbeitsmarktintegration stärken

Die FDP will die berufliche Bildung, vor allem die duale Ausbildung und den MINT-Bereich, sowie die Fort- und Weiterbildung stärken. Mehr Menschen sollen Zugang zum Arbeitsmarkt finden, weil der Fachkräftemangel aus Sicht der Partei eine der größten Herausforderungen ist.

Die FDP will die Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule stärken. Menschen sollen ihr Leben lang dazulernen können. Jugendliche sollen bessere Hilfe bei der Berufswahl bekommen. Mehr Menschen sollen eine Arbeit finden.

Arbeitsschutz verbessern und Missstände bekämpfen

Die FDP will die Aufgaben im Arbeitsschutz in den verschiedenen Branchen weiter konsequent angehen. Sie setzt auf gezielte Informationskampagnen und auf wirksame Möglichkeiten, bei Missständen einzugreifen.

Arbeit soll nicht krank machen. Die FDP will den Schutz bei der Arbeit verbessern. Betriebe und Beschäftigte sollen besser informiert werden. Bei schlimmen Zuständen soll der Staat eingreifen können.

Sozialleistungen wirksamer und transparenter machen

Die FDP will prüfen, wie wirksam staatliche Sozialleistungen sind, und offener darlegen, wohin Mittel fließen und welche Strukturen sie fördern. Das soll Hilfe zielgenauer und nachhaltiger machen.

Die FDP will prüfen, ob soziale Hilfen vom Staat gut wirken. Alle sollen sehen können, wohin das Geld geht. So soll die Hilfe besser bei den Menschen ankommen.

Inklusion als Querschnittsaufgabe fortführen

Die FDP will Inklusion weiter als Aufgabe aller Politikbereiche behandeln und den Landesaktionsplan zur UN-Behindertenrechtskonvention weiterentwickeln. Menschen mit Behinderungen sollen mehr Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt bekommen, und Kitas und Schulen sollen mehr Unterstützung für Inklusion erhalten.

Die FDP will Menschen mit Behinderungen überall besser beteiligen. Das gilt zum Beispiel für Kultur, Verkehr und Arbeit. Sie sollen mehr Chancen auf normale Arbeits-Plätze haben. Kitas und Schulen sollen dafür mehr Hilfe bekommen.

Ehrenamt stärker unterstützen

Die FDP will ehrenamtliches Engagement durch hauptamtliche Strukturen stützen, vor allem in der Jugendverbandsarbeit, und die Ehrenamtsstrategie des Landes weiterentwickeln. Die Ehrenamtskarte soll mehr Vergünstigungen bieten, insbesondere im Nahverkehr.

Viele Menschen helfen freiwillig und ohne Lohn. Das nennt man Ehrenamt. Die FDP will diese Menschen besser unterstützen. Die Ehrenamts-Karte soll mehr Vorteile bringen, zum Beispiel bei Bus und Bahn. Es soll auch Beratung bei Hass und Angriffen geben.

Teilhabe älterer Menschen fördern

Die FDP will Einsamkeit im Alter mit generationsübergreifenden Wohnprojekten und einer digitalen Plattform für alle Angebote begegnen. Zudem sollen Nahverkehr und Barrierefreiheit verbessert sowie Bildungs- und Präventionsangebote für Ältere ausgebaut werden.

Die FDP will, dass alte Menschen nicht einsam sind. Jung und Alt sollen zusammen wohnen können. Eine Internet-Seite soll alle Angebote gegen Einsamkeit zeigen. Busse und Bahnen sollen besser und ohne Hindernisse sein. Es soll mehr Kurse für ältere Menschen geben.

FDP: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 15 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 12 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 4 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Dauerstellen und Tariflohn an Hochschulen durchsetzen

Die Grünen wollen die Arbeitsbedingungen an den Hochschulen verbessern. Für dauerhafte Aufgaben soll es unbefristete Stellen geben, und studentische Beschäftigte sollen nach Tarif bezahlt werden. Dazu unterstützt die Partei die Gewerkschaftskampagne TVStud.

Viele Menschen an Hochschulen haben nur Verträge auf Zeit. Die Grünen wollen feste Stellen für Aufgaben, die immer anfallen. Studierende mit einem Job an der Hochschule sollen Tarif-Lohn bekommen. Ein Tarif-Lohn ist ein Lohn, den Gewerkschaften und Arbeitgeber aushandeln.

Tariftreue stärken und Landesmindestlohn von 13,50 Euro

Die Grünen wollen ein Gesetz zu Tariftreue und Vergabe, das bei öffentlichen Aufträgen einen Mindestlohn von 13,50 Euro oder mehr vorschreibt. Der Landesmindestlohn soll wieder eingeführt und auf dieselbe Höhe festgelegt werden. Prekäre Arbeitsbedingungen sollen stärker kontrolliert werden.

Firmen mit Aufträgen vom Land sollen mindestens 13,50 Euro pro Stunde zahlen. Das Land soll wieder einen eigenen Mindest-Lohn von 13,50 Euro haben. Firmen sollen sich an Tarif-Verträge halten. Das sind Verträge zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern über Löhne. Schlechte Arbeits-Bedingungen sollen stärker kontrolliert werden.

Arbeitsschutz und Wohnraumaufsicht für Beschäftigte stärken

Die Grünen wollen den Arbeitsschutz ausbauen und dafür Kontrollen und Beratung stärken, etwa beim Werkvertragsverbot in der Schlachtindustrie und beim Mindestlohn. Ein Wohnraumaufsichtsgesetz soll Mindeststandards für Unterkünfte von Beschäftigten sichern.

Die Grünen wollen Arbeiter besser schützen. Behörden sollen mehr kontrollieren, zum Beispiel in Schlachthöfen. Alle sollen den Mindest-Lohn bekommen. Ein neues Gesetz soll für gute Unterkünfte sorgen.

Sexarbeit als Arbeit anerkennen und entstigmatisieren

Die Grünen betrachten sexuelle Dienstleistungen als Arbeit und wollen deren Stigmatisierung abbauen. Zugleich sollen Menschen, die unter Zwang arbeiten, Schutz und persönliche Hilfe erhalten.

Die Grünen sehen Sex-Arbeit als Arbeit an. Niemand soll deshalb schlecht behandelt werden. Wer zu dieser Arbeit gezwungen wird, soll Hilfe und Schutz bekommen.

Homeoffice und mobiles Arbeiten fördern und absichern

Die Grünen wollen Homeoffice, Co-Working und mobiles Arbeiten weiter fördern und dabei den Schutz der Beschäftigten wahren. Dafür sollen Arbeitsschutz- und Arbeitszeitgesetz reformiert werden. Das Programm sieht darin Chancen für ländliche Räume und das Klima.

Die Grünen wollen das Arbeiten von zu Hause fördern. Das spart Wege und hilft dem Land und dem Klima. Die Gesetze zum Schutz bei der Arbeit sollen dafür angepasst werden.

Berufliche Weiterbildung ausbauen

Die Grünen wollen Weiterbildungsangebote ausbauen, damit sich Beschäftigte auf Digitalisierung und den Umbau der Wirtschaft zur Klimaneutralität einstellen können. Sie unterstützen die vom Bund geplante Bildungszeit und Bildungsteilzeit.

Die Arbeitswelt ändert sich schnell. Die Grünen wollen deshalb mehr Kurse für Beschäftigte. Menschen sollen sich Zeit zum Lernen nehmen können. Das soll in allen Berufen möglich sein.

Mindestlohn in Werkstätten und inklusiven Arbeitsmarkt schaffen

Die Grünen wollen, dass Beschäftigte in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen den Mindestlohn und den Status von Arbeitnehmern erhalten. Langfristig sollen mit dem Bund Alternativen zum Werkstattsystem erarbeitet werden. Ziel ist ein Arbeitsmarkt, der allen offensteht, wie es die UN-Behindertenrechtskonvention vorsieht.

Manche Menschen mit Behinderung arbeiten in Werkstätten. Dort bekommen sie keinen Mindest-Lohn. Die Grünen wollen das ändern. Mehr Menschen mit Behinderung sollen in normalen Betrieben arbeiten können.

Landesblindengeld erhöhen und Bundesteilhabegeld einführen

Die Grünen wollen das Landesblindengeld anheben, um gestiegene Mehrkosten auszugleichen. Im Bund setzen sie sich für ein Sehbehindertengeld und über den Bundesrat für ein Bundesteilhabegeld ein. Diese Leistungen sollen finanzielle Nachteile von Menschen mit Behinderungen ausgleichen.

Blinde Menschen bekommen Geld vom Land. Die Grünen wollen dieses Geld erhöhen. Auch stark sehbehinderte Menschen sollen Geld bekommen. Dazu soll es ein neues Teilhabe-Geld vom Bund geben.

Armut bekämpfen und Hartz IV überwinden

Die Grünen wollen, dass in Schleswig-Holstein niemand in Armut leben muss. Dafür unterstützt die Partei das Bürgergeld des Bundes, will Hartz IV ablösen und tritt für eine höhere Besteuerung sehr reicher Menschen ein. Das Land soll zudem für gute Arbeitsplätze und berufliche Perspektiven sorgen.

Die Grünen wollen: Niemand im Land soll arm sein. Das Bürgergeld soll Hartz IV ersetzen. Sehr reiche Menschen sollen mehr Steuern zahlen. Das Land soll gute Arbeits-Plätze schaffen. Aufträge vom Land sollen an Firmen in der Region gehen.

Schuldenberatung ausbauen und Stromsperren abschaffen

Die Grünen wollen die Schulden- und Insolvenzberatung erweitern und landesweit eine Beratung zu Stromkosten aufbauen. Ziel ist, Stromsperren zu vermeiden und Menschen vor Energiearmut zu schützen. Im Bund tritt die Partei dafür ein, Stromsperren ganz abzuschaffen.

Die Grünen wollen mehr Beratung für Menschen mit Schulden. Überall im Land soll es Beratung zu Strom-Kosten geben. Niemandem soll der Strom abgestellt werden. Das soll in ganz Deutschland verboten werden.

Modellversuch zum Grundeinkommen anstoßen

Die Grünen orientieren sich an der Leitidee des Grundeinkommens und wollen einen bundesweiten Modellversuch mit wissenschaftlicher Begleitung erreichen. Begründet wird dies mit dem Ziel, den Abstand zwischen Arm und Reich zu verringern. Daneben sollen dezentrale, mobile und digitale Angebote mehr Teilhabe ermöglichen.

Ein Grundeinkommen ist Geld vom Staat für alle. Die Grünen finden diese Idee gut. Sie wollen einen Versuch in ganz Deutschland. Forscher sollen den Versuch begleiten. Der Abstand zwischen Arm und Reich soll kleiner werden.

Staatliche Hilfen automatisch und proaktiv anbieten

Die Grünen wollen, dass der Staat Menschen von sich aus auf Leistungen hinweist, statt auf Anträge zu warten. Eltern sollen bei der digitalen Beantragung der Geburtsurkunde automatisch über Unterstützung informiert werden. Dieses Prinzip soll auch für andere Lebenslagen gelten, etwa beim Jobcenter.

Heute müssen Eltern selbst nach Hilfen suchen. Die Grünen wollen das ändern. Der Staat soll von selbst über Hilfen informieren. Das passiert, wenn Eltern online die Geburts-Urkunde beantragen. Die Sprache soll leicht zu verstehen sein.

Ehrenamt und Freiwilligendienste besser unterstützen

Die Grünen wollen Ehrenamtliche stärker unterstützen und eine Gesamtstrategie für das Ehrenamt verfolgen. Freiwilligendienste wie FSJ, FÖJ und Bundesfreiwilligendienst sollen mehr Menschen unabhängig vom Einkommen offenstehen.

Viele Menschen helfen freiwillig und ohne Lohn. Die Grünen wollen diese Menschen mehr unterstützen. Zum Beispiel mit billigeren Fahrkarten für Bus und Bahn. Auch junge Leute mit wenig Geld sollen ein freiwilliges Jahr machen können.

Allgemeines Arbeitsrecht für kirchliche Beschäftigte, leichterer Kirchenaustritt

Die Grünen halten das kirchliche Arbeitsrecht in weiten Teilen für überholt und wollen, dass für Beschäftigte der Kirchen das allgemeine Arbeitsrecht gilt. Außerdem soll der Austritt aus Religionsgemeinschaften einfacher werden.

Kirchen haben eigene Regeln für ihre Angestellten. Die Grünen wollen das ändern. Für Angestellte der Kirchen sollen die gleichen Regeln gelten wie für alle. Auch der Austritt aus einer Kirche soll leichter werden.

Schwarzarbeit stärker bekämpfen

Die Grünen wollen sich im Bund dafür einsetzen, Schwarzarbeit entschiedener zu verfolgen. Zoll und Steuerbehörden sollen besser zusammenarbeiten, und Generalunternehmen sollen für hinterzogene Lohnsteuer ihrer Auftragnehmer haften.

Die Grünen wollen mehr gegen Schwarz-Arbeit tun. Schwarz-Arbeit ist Arbeit ohne Steuern und Sozial-Abgaben. Zoll und Steuer-Behörden sollen besser zusammenarbeiten. Große Auftrag-Geber sollen für nicht gezahlte Lohn-Steuer haften.

Öffentlichen Dienst attraktiver machen und Aufgaben zurückholen

Die Grünen wollen den Landesdienst mit guter Bezahlung, Familienfreundlichkeit und flexiblen Arbeitszeiten attraktiver machen. Beamtinnen und Beamte sollen ihre Krankenversicherung frei wählen können, und ausgelagerte Beschäftigte sollen schrittweise wieder beim Land angestellt werden.

Die Grünen wollen, dass das Land ein guter Arbeitgeber ist. Beamte sollen ihre Kranken-Versicherung selbst wählen können. Manche Menschen arbeiten für das Land, sind aber bei Firmen angestellt. Sie sollen wieder direkt beim Land arbeiten. Den Anfang machen die Reinigungs-Kräfte.

Grüne: alle 16 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 10 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Neues Tariftreue- und Vergabegesetz einführen

Die SPD will ein neues Tariftreue- und Vergabegesetz für Schleswig-Holstein schaffen. Öffentliche Aufträge und Fördergelder sollen nur Unternehmen erhalten, die ihre Beschäftigten ordentlich behandeln und bezahlen. So will die Partei Lohndumping verhindern.

Das Land vergibt Aufträge an Firmen. Die SPD will dafür ein neues Gesetz. Nur Firmen mit fairen Löhnen sollen Aufträge bekommen. Für diese Aufträge soll ein eigener Mindest-Lohn gelten.

Beschäftigte im Strukturwandel absichern

Die SPD will den Umbau der Industrie zur Klimaneutralität so begleiten, dass Beschäftigte nicht arbeitslos werden. Dafür setzt sie auf Weiterbildung, Umschulung und Transfergesellschaften. Zudem unterstützt sie die Sozialpartner bei kürzeren Arbeitszeiten.

Die Industrie soll klimaneutral werden. Dabei können Arbeitsplätze wegfallen. Die SPD will, dass die Menschen dann eine neue Arbeit finden. Dafür soll es Weiterbildung und Umschulung geben. Die SPD ist auch für kürzere Arbeitszeiten.

Recht auf Homeoffice und mobiles Arbeiten

Die SPD tritt für einen Anspruch auf Homeoffice und mobiles Arbeiten ein. Arbeitgeber sollen dabei für eine passende Ausstattung sorgen, und der Arbeitsschutz soll zu Hause uneingeschränkt gelten.

Die SPD will ein Recht auf Arbeit von zu Hause. Der Arbeit-Geber soll die nötigen Geräte stellen. Auch zu Hause gilt der Arbeits-Schutz. Und auch zu Hause gibt es einen Feierabend.

Arbeitsschutzbehörde besser ausstatten

Die SPD will den Arbeitsschutz stärken und die staatliche Arbeitsschutzbehörde mit mehr Mitteln ausstatten. Schleswig-Holstein soll nach dem Willen der Partei das Bundesland mit den besten Arbeitsbedingungen werden.

Eine Behörde prüft, ob Arbeit sicher ist. Die SPD will dieser Behörde mehr Mittel geben. Niemand soll bei der Arbeit ausgebeutet werden. Das Land soll die besten Arbeits-Bedingungen haben.

Ausgegliederte Landesbereiche in den TV-L zurückholen

Die SPD will ausgelagerte Bereiche des Universitätsklinikums und des übrigen Landesdienstes nach und nach wieder dem Tarifvertrag der Länder unterstellen. Damit soll Wettbewerbsdruck sinken und die Arbeitsbedingungen sollen besser werden.

Manche Aufgaben des Landes machen heute ausgelagerte Firmen. Zum Beispiel Reinigung oder Wachdienst. Dort gilt oft ein anderer Lohn. Die SPD will diese Bereiche zurückholen. Dann gilt wieder der Tarif-Vertrag des Landes.

Arbeitnehmerrechte in Land- und Ernährungswirtschaft sichern

Die SPD will in Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft und Handel faire Löhne, reguläre Verträge und wirksamen Arbeitsschutz durchsetzen. Dazu sollen Betriebsräte gestärkt, Saisonkräfte in ihrer Muttersprache beraten und Kontrollen ausgebaut werden.

Die SPD will gute Arbeit auf Höfen und in Lebensmittel-Betrieben. Die Beschäftigten sollen fairen Lohn und richtige Verträge bekommen. Saison-Arbeiter sollen ihre Rechte in ihrer eigenen Sprache erfahren. Der Staat soll den Arbeits-Schutz besser kontrollieren.

Vor-Ort-für-dich-Kraft in jeder Gemeinde einführen

Die SPD will eine neue Fachkraft schaffen, die in Dörfern und Stadtvierteln gesundheitliche, pflegerische und soziale Hilfe aus einer Hand anbietet. Sie soll Menschen aktiv aufsuchen, weil bestehende Hilfen aus Sicht des Programms viele wegen hoher Hürden nicht oder zu spät erreichen.

Die SPD will eine neue Helferin oder einen neuen Helfer für jeden Ort. Diese Person heißt Vor-Ort-für-dich-Kraft. Sie besucht Menschen zu Hause. Sie hilft bei Gesundheit, Pflege und sozialen Fragen. So sollen Menschen schneller Hilfe bekommen.

Sozialtarifvertrag und Ausbildungsvergütung in sozialen Berufen

Die SPD will für das Gesundheits- und Sozialwesen Tarifverträge erreichen, die für alle Arbeitgeber der Branche gelten. Alle nicht akademischen Ausbildungen im sozialen Bereich sollen gut vergütet werden. Damit will sie dem Fachkräftemangel in Pflege, Erziehung, Sozialarbeit, Geburtshilfe und Rettungsdienst begegnen.

In Pflege, Kitas und Sozial-Arbeit fehlen viele Fachkräfte. Die SPD will, dass Tarif-Verträge dort für alle gelten. Ein Tarif-Vertrag regelt Lohn und Arbeits-Bedingungen. Auch Auszubildende in sozialen Berufen sollen gutes Geld bekommen.

Landesaktionsplan gegen Armut und Armutsbericht

Die SPD will mit einem Landesaktionsplan Kommunen stärken, die gezielt gegen Armut vorgehen. In jeder Wahlperiode soll ein Bericht über Armut und Reichtum im Land erscheinen. Im Mittelpunkt stehen arme Kinder und arme ältere Menschen.

Die SPD will mehr gegen Armut tun. Dafür soll es einen Plan für das ganze Land geben. Städte und Gemeinden sollen dabei Hilfe bekommen. Alle paar Jahre soll ein Bericht zeigen, wie arm und reich die Menschen sind. Besonders wichtig sind arme Kinder und arme alte Menschen.

Ausbildungsgarantie und Auszubildendenwerk einführen

Die SPD will eine Ausbildungsgarantie schaffen: Wer keinen betrieblichen Platz findet, soll das erste Ausbildungsjahr an einer Berufsschule beginnen können. Ein „Auszubildendenwerk“ nach dem Vorbild des Studentenwerks soll Auszubildende unterstützen, etwa mit bezahlbarem Wohnraum.

Die SPD will eine Garantie für eine Ausbildung. Wer keinen Platz in einem Betrieb findet, kann an einer Berufs-Schule anfangen. Ein neues Werk soll Azubis helfen. Es soll zum Beispiel günstige Wohnungen für Azubis anbieten.

Tarifvertrag für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte anstreben

Die SPD will sich zusammen mit den Gewerkschaften für einen Tarifvertrag für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte einsetzen. Außerdem sollen die seit Jahren unveränderten Vergütungen für Lehrbeauftragte und studentische Hilfskräfte steigen. Das Programm begründet dies mit sozialer Gerechtigkeit an den Hochschulen.

An Hochschulen arbeiten viele Hilfskräfte. Ihr Lohn ist seit Jahren gleich geblieben. Die SPD will, dass sie mehr Geld bekommen. Es soll einen Tarifvertrag geben. Das ist ein fester Vertrag über Lohn und Arbeit.

SPD: alle 11 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SSW

Programm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,4), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 4 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Tariftreuegesetz für öffentliche Aufträge wiedereinführen

Der SSW will das 2019 abgeschaffte Tariftreuegesetz neu auflegen. Öffentliche Aufträge sollen wieder an faire Löhne, gute Arbeitsbedingungen und Nachhaltigkeit geknüpft werden.

Das Land vergibt Aufträge an Firmen. Früher mussten diese Firmen faire Löhne zahlen. Dieses Gesetz gibt es seit 2019 nicht mehr. Der SSW will es wieder einführen. Es soll auch für Städte und Gemeinden gelten.

Grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt und Wirtschaftsraum stärken

Der SSW will den Arbeitsmarkt über die deutsch-dänische Grenze hinweg verbessern: Lücken im Sozialrecht für Pendelnde sollen geschlossen, Beratung ausgebaut und Ausbildungsabschlüsse gegenseitig anerkannt werden. Dazu soll eine gemeinsame Strategie für die Wirtschaftsentwicklung der Grenzregion kommen.

Viele Menschen arbeiten auf der anderen Seite der Grenze. Der SSW will ihnen das leichter machen. Sie sollen mehr Beratung bekommen. Lücken bei der Sozial-Versicherung sollen verschwinden. Abschlüsse aus der Ausbildung sollen in beiden Ländern gelten.

Mindestlohn auf 13 Euro anheben

Der SSW fordert einen Mindestlohn von 13 Euro pro Stunde, der zum Leben reicht und vor Armut schützt. Ausnahmen für bestimmte Gruppen sollen entfallen.

Der SSW will einen höheren Mindest-Lohn. Er soll 13 Euro pro Stunde betragen. Der Mindest-Lohn soll für alle gelten. Es soll keine Ausnahmen mehr geben.

Leiharbeit, Werkverträge und Minijobs zurückdrängen

Der SSW will Leiharbeit und Werkverträge per Gesetz auf Ausnahmefälle beschränken und Missbrauch vorbeugen. Minijobs sollen dort abgebaut werden, wo sie reguläre Stellen verdrängen oder die Bedingungen nicht tragbar sind.

Der SSW will Leih-Arbeit und Werk-Verträge stark begrenzen. Sie sollen nur noch in Ausnahmen erlaubt sein. Auch Mini-Jobs sollen weniger werden. Stattdessen soll es mehr feste Stellen mit Sozial-Versicherung geben.

Pilotprojekt zum bedingungslosen Grundeinkommen starten

Der SSW will, dass Schleswig-Holstein ein Pilotprojekt zum bedingungslosen Grundeinkommen auflegt. Damit soll untersucht werden, ob es eine Antwort auf kommende sozial- und arbeitsmarktpolitische Herausforderungen sein kann.

Der SSW will ein Grund-Einkommen testen. Das ist Geld vom Staat für alle, ohne Bedingungen. Das Land soll dazu einen Versuch starten. So will der SSW prüfen, ob die Idee hilft.

Soziale Hilfsangebote ausbauen und absichern

Der SSW will Hilfen für drogenabhängige, wohnungslose und psychisch kranke Menschen nach Bedarf ausbauen und verhindern, dass nach der Pandemie bei ihnen gespart wird. Gegen Wohnungslosigkeit soll das finnische Konzept „Housing First“ eingesetzt werden.

Der SSW will mehr Hilfe für Menschen in Not. Das sind zum Beispiel Menschen ohne Wohnung oder mit Sucht. Auch psychisch kranke Menschen sollen mehr Hilfe bekommen. Der Staat soll hier nicht sparen.

Arbeitslose individuell fördern und qualifizieren

Der SSW will, dass Bund, Bundesagentur für Arbeit und Land stärker auf aktive Arbeitsmarktpolitik setzen und Erwerbslose individuell beraten. Aus Sicht des Programms sichert Arbeit Teilhabe und Selbstbestimmung.

Der SSW will Menschen ohne Arbeit besser helfen. Jeder soll eine persönliche Beratung bekommen. Es soll passende Kurse und Umschulungen geben. Auch junge Menschen sollen Hilfe beim Start in den Beruf bekommen.

Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen öffnen

Der SSW will die Pflicht von Betrieben, Menschen mit Behinderungen zu beschäftigen, strikt durchsetzen und die Ausgleichsabgabe erhöhen. Das Land soll als Arbeitgeber mehr schwerbehinderte Menschen einstellen.

Der SSW will mehr Arbeit für Menschen mit Behinderungen. Firmen müssen solche Menschen einstellen. Wer das nicht tut, soll mehr Geld zahlen. Das Land soll selbst mehr Menschen mit Behinderungen einstellen.

Kindergeld erhöhen und nicht auf Hartz IV anrechnen

Der SSW will das Kindergeld anheben und an die steigenden Kosten des Grundbedarfs anpassen. Außerdem soll es bei Beziehenden von Hartz IV nicht mehr von der Leistung abgezogen werden.

Der SSW will mehr Kindergeld. Es soll mit den Preisen für das tägliche Leben steigen. Familien mit Hartz 4 sollen das Kindergeld zusätzlich behalten. Heute wird es bei ihnen abgezogen.

Tarifbindung, Mitbestimmung und Weiterbildung ausbauen

Der SSW will, dass Tarifverträge überall gelten und Beschäftigte mehr mitbestimmen können, besonders bei neuen Technologien. Hinzu kommen ein Recht auf Weiterbildung, ein Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit und gesetzliche Regeln für neue Arbeitsformen.

Der SSW will Tarif-Verträge für alle Beschäftigten. Ein Tarif-Vertrag regelt Lohn und Arbeitszeit für viele Betriebe. Beschäftigte sollen im Betrieb mehr mitentscheiden. Alle sollen ein Recht auf Weiterbildung haben. Wer Teilzeit arbeitet, soll wieder Vollzeit arbeiten dürfen.

Wohlfahrtsstaat nach skandinavischem Vorbild anstreben

Der SSW nennt als Leitbild einen solidarischen Wohlfahrtsstaat nach skandinavischem Modell, in dem Leistungsstärkere mehr beitragen. Dazu gehören für ihn gute Bildung für alle Kinder, gute Arbeitsbedingungen und die Förderung aller Regionen.

Der SSW will einen starken Sozial-Staat wie in Skandinavien. Wer mehr hat, soll mehr beitragen. Schwache Menschen sollen Hilfe bekommen. Alle Kinder sollen gute Bildung erhalten. Alle Regionen im Land sollen gefördert werden.

SSW: alle 11 Punkte mit Zitat und Seitenzahl