Schleswig-Holstein zum klimaneutralen Industriestandort entwickeln
Die CDU will mehr industrielle Wertschöpfung im Land und setzt dabei auf den Überschuss an erneuerbarem Strom als Standortvorteil. Ausgewählte Branchen sollen über Landesprogramme und gemeinsam mit den Hochschulen als Cluster gestärkt werden.
Die CDU will mehr Industrie im Land. Die Industrie soll dem Klima nicht schaden. Schleswig-Holstein hat viel Strom aus Wind. Diesen Strom sollen neue Fabriken nutzen. Das Land soll bestimmte Branchen besonders fördern.
Schwerpunkte sollen Energiewirtschaft, maritime Wirtschaft, Ernährungsindustrie, Medizintechnik und Pharma sowie eine nachhaltige Chemieindustrie sein. Energiepolitik, Forschung und Industriestandorte sollen verknüpft werden, um Sektorenkopplung aufzubauen und bisher ungenutzten Strom einzusetzen. So sollen neue Industriezweige entstehen, etwa für klimaneutrale Mobilität. Vor allem an der Westküste sind Innovationsräume vorgesehen, die Wissens- und Technologietransfer vor Ort ermöglichen.
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„Neben der kleinen und mittelständischen Struktur muss unser Land zukünftig stärker als klimaneutraler, industrieller Produktionsstandort entwickelt werden.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Eigene Landesprogramme für ausgewählte Branchen bedeuten eine aktivere staatliche Industriepolitik als heute.
- Klimaausgewogen
Der Punkt verbindet Klimaneutralität mit industriellem Wachstum, ohne eines der beiden Ziele dem anderen unterzuordnen.