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Was sagen die Parteien in Schleswig-Holstein zur Digitalpolitik?

5 aktuelle Wahlprogramme in Schleswig-Holstein haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

CDU

Programm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,6), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Digitale Lernplattform und Endgeräte für Schulen

Die CDU will allen Schulen ein Lernmanagementsystem und ein digitales Klassenzimmer für das Lernen zu Hause bereitstellen. Schülerinnen und Schüler, deren Familien kein Gerät stellen können, sollen eines erhalten.

Alle Schulen sollen eine Lern-Plattform im Internet bekommen. Schüler sollen damit auch zu Hause lernen können. Manche Familien können kein Gerät kaufen. Diese Schüler bekommen ein Gerät gestellt.

Digitale Infrastruktur der Schulen ausbauen und finanzieren

Die CDU will die digitale Infrastruktur der Schulen mit hoher Priorität ausbauen und ihre Finanzierung dauerhaft sichern. Beim Bund will sie sich für einen zweiten Digitalpakt einsetzen, der ab 2025 gelten und verstetigt werden soll.

Die CDU will die Technik an Schulen weiter ausbauen. Alle Schulen sollen schnelles Internet bekommen. Der Bund soll auch nach 2025 Geld dafür geben. Das Land und die Gemeinden sollen klären, wer was bezahlt.

KI-Cluster ausbauen und KMU heranführen

Die CDU will künstliche Intelligenz weiter zu einem Schwerpunkt der Digitalisierung machen und das KI-Cluster im Land ausbauen. Kleine und mittlere Unternehmen sollen KI-Anwendungen leicht ausprobieren können. Datenschutz darf aus Sicht des Programms dabei kein Hemmnis für Innovation sein.

KI heißt künstliche Intelligenz. Die CDU will KI im Land stark fördern. Kleine Firmen sollen KI ohne Risiko testen können. Es soll ein neues Studium zur Weiterbildung in KI geben. Die CDU findet: Zu strenger Datenschutz darf neue Ideen nicht bremsen.

Datenoffensive für öffentliche Daten starten

Die CDU will mehr öffentliche Daten bereitstellen, weil sie Daten als Produktionsfaktor und Standortvorteil betrachtet. Mit der Wirtschaft soll beraten werden, wie auch ungenutzte private Daten einbezogen werden können. Dateninfrastruktur und Datenkompetenzen sollen ausgebaut werden.

Die CDU will mehr Daten vom Staat frei zugänglich machen. Firmen und Forscher sollen diese Daten nutzen können. Die Technik für Daten soll besser werden. Schüler sollen den Umgang mit Daten lernen. Kleine Firmen sollen dazu Beratung bekommen.

Digitalisierungsstrategie und Glasfaserausbau fortführen

Die CDU will die Digitalisierungsstrategie des Landes weiterentwickeln und den Glasfaserausbau fortsetzen, vor allem auf dem Land. Künstliche Intelligenz soll ein Schwerpunkt bleiben, und Digitalisierung soll Leitbild in allen Politikbereichen werden.

Die CDU will das Land digitaler machen. Überall soll es schnelles Internet über Glasfaser geben. Das ist besonders auf dem Land wichtig. Künstliche Intelligenz soll ein wichtiges Thema bleiben. An Schulen soll es das Fach Informatik geben.

Digitale Kompetenzen und Teilhabe für alle fördern

Die CDU will alle Bevölkerungsgruppen dabei unterstützen, mit digitaler Technik sicher umzugehen, und so Ängste vor dem Wandel abbauen. Dafür plant sie neue Angebote, digitale Beratung und einen besseren Umgang mit Daten bei gewahrtem Datenschutz.

Manche Menschen haben Angst vor der Digitalisierung. Die CDU will allen helfen, mit Computern und Internet umzugehen. Dafür soll es neue Angebote geben. Beratung vom Land soll es auch online geben. Der Schutz von Daten bleibt wichtig.

E-Sports und Gaming im Land fördern

Die CDU will Gaming und E-Sports als Teil der Jugendkultur und als Wirtschaftsfaktor weiter fördern. Geplant sind eine E-Sports-Akademie und große Veranstaltungen im Land, begleitet von Sucht- und Gewaltprävention.

Die CDU will Computer-Spiele und E-Sport fördern. E-Sport heißt: Menschen treten in Computer-Spielen gegeneinander an. Es soll eine Akademie für E-Sport geben. Große Veranstaltungen sollen im Land stattfinden. Dabei soll es Schutz vor Sucht geben.

Verwaltung vollständig digitalisieren und KI einsetzen

Die CDU will die Verwaltung auf allen Ebenen vollständig digitalisieren und rund um die Uhr erreichbar machen. Die Landesverwaltung soll beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz vorangehen und ihre Entscheidungen stärker auf Daten stützen.

Die CDU will alle Ämter digital machen. Die Ämter sollen jeden Tag rund um die Uhr erreichbar sein. Sie sollen auch Künstliche Intelligenz nutzen. Das sind Computer-Programme, die selbst Aufgaben lösen. Persönliche Beratung soll es weiter geben.

Glasfaser und Mobilfunk flächendeckend ausbauen

Die CDU will den Glasfaserausbau fortsetzen und eine vollständige Mobilfunkabdeckung im Land erreichen. Aus Sicht des Programms ist digitale Infrastruktur für den ländlichen Raum so wichtig wie ein Autobahnanschluss, um Abwanderung zu verhindern.

Die CDU will schnelles Internet im ganzen Land. Auch Handy-Empfang soll es überall geben. Zuerst kommen Orte ohne schnelles Internet dran. So sollen Menschen gern auf dem Land leben und arbeiten.

Digitalisierung umweltschonend gestalten

Die CDU will die Green-IT-Strategie des Landes weiterentwickeln, damit digitale Technik weniger Energie und Ressourcen verbraucht. Sie setzt sich außerdem für eine Vorschrift ein, nach der Akkus von Handys und Laptops selbst wechselbar und Ersatzteile fünf Jahre lang erhältlich sein müssen.

Computer und Netze brauchen viel Strom. Die CDU will, dass digitale Technik die Umwelt weniger belastet. Rechen-Zentren sollen Energie sparen und ihre Wärme weitergeben. Akkus von Handys und Laptops soll man selbst wechseln können.

CDU: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Klimaausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Verwaltung in Land und Kommunen durchgehend digitalisieren

Die FDP will Schleswig-Holstein zur digitalen Vorzeigeregion machen und Verwaltungsabläufe vollständig digital gestalten. Dazu sollen Schriftformpflichten grundsätzlich entfallen, Modellprojekte gefördert und Kommunen mit einem Sonderprogramm unterstützt werden.

Die FDP will, dass Ämter digital arbeiten. Anträge sollen ohne Papier und Unterschrift möglich sein. Das Land soll Gemeinden dabei mit Geld helfen. Gute Beispiel-Projekte sollen gefördert werden.

Digitalisierungsministerium und Landtagsausschuss einrichten

Die FDP will ein Ministerium mit klaren Zuständigkeiten für die Digitalisierung schaffen. Zusätzlich soll der Landtag einen eigenen Digitalisierungsausschuss bekommen, der die digitale Kompetenz des Parlaments bündelt.

Die FDP will ein eigenes Ministerium für Digitales. Es soll die digitale Arbeit der Regierung steuern. Auch der Landtag soll eine eigene Gruppe für das Thema bekommen.

Gigabit-Internet und Mobilfunk flächendeckend ausbauen

Die FDP will den Glasfaserausbau fortsetzen, sodass bis 2025 fast alle Haushalte einen Gigabit-Anschluss bekommen können. Funklöcher im Mobilfunk sollen geschlossen, 5G-Netze aufgebaut und öffentliches WLAN ausgeweitet werden. Chinesische Anbieter wie Huawei und ZTE sollen vom Netzausbau ausgeschlossen werden.

Die FDP will sehr schnelles Internet für fast alle Haushalte bis 2025. Auch das Handy-Netz soll überall funktionieren. In Ämtern soll es freies WLAN geben. Firmen mit Nähe zur Regierung von China sollen die Netze nicht mitbauen.

Dataport öffnen und offene Standards durchsetzen

Die FDP will den öffentlichen IT-Dienstleister Dataport wettbewerbsfähiger aufstellen und für Drittanbieter sowie kleine IT-Firmen öffnen. Öffentliche Anwendungen sollen auf offenen Standards und Schnittstellen beruhen, Open-Source-Software soll dort zum Einsatz kommen, wo es sich wirtschaftlich und technisch lohnt.

Dataport macht die Computer-Technik für die Ämter. Die FDP will, dass Dataport schneller und offener wird. Auch kleine IT-Firmen sollen Aufträge vom Staat bekommen können. Programme der Ämter sollen gut zusammenpassen und nicht von einem Anbieter abhängen.

Künstliche Intelligenz und digitale Pilotprojekte fördern

Die FDP will die KI-Strategie des Landes fortschreiben und den praktischen Einsatz künstlicher Intelligenz mit Pilotprojekten voranbringen. Darüber hinaus plant sie zahlreiche digitale Modellvorhaben gemeinsam mit Kommunen, Hochschulen und der IT-Branche. Das Programm sieht in KI eine große Chance für Forschung und Wirtschaft im Land.

Die FDP will Künstliche Intelligenz im Land fördern. Künstliche Intelligenz heißt kurz KI. Das sind Computer-Programme, die selbst lernen. Das Land soll viele neue digitale Ideen in Projekten testen. Kommunen, Hochschulen und Firmen sollen dabei mitmachen.

Datenschutz-Cockpit und Datenschutzampel einführen

Die FDP will ein Datenschutz-Cockpit einrichten, in dem Bürger und Unternehmen sehen, welche Daten die Verwaltung über sie speichert und wie sie diese nutzt. Hinzu kommen eine leicht verständliche Datenschutzampel für öffentliche Anwendungen und eine Stärkung des Landeszentrums für Datenschutz. Das Programm begründet dies mit dem nötigen Vertrauen in den Umgang mit Daten.

Die FDP will ein Datenschutz-Cockpit. Dort sehen Menschen, welche Daten die Ämter über sie haben. Sie sehen auch, wofür die Ämter die Daten nutzen. Eine Ampel soll zeigen, wie gut eine Anwendung Daten schützt. So sollen die Menschen der Digitalisierung mehr vertrauen.

Zugangshürden zur digitalen Verwaltung abbauen

Die FDP will, dass Behörden und öffentliche Dienste für alle erreichbar bleiben, auch für Menschen ohne passende Geräte oder Technikkenntnisse. Die Verwaltung soll weiterhin persönlich ansprechbar sein, während digitale Angebote leichter nutzbar und barrierefrei werden.

Die FDP will, dass alle Menschen die Ämter erreichen können. Das soll auch ohne Computer und ohne Technik-Wissen gehen. Man soll weiter persönlich mit dem Amt sprechen können. Digitale Angebote sollen gut auf dem Handy laufen. Auch Menschen mit Behinderungen sollen sie nutzen können.

Glasfaser und Infrastruktur in den Kommunen ausbauen

Die FDP will den Glasfaserausbau fortsetzen und zur Grundversorgung erklären. Außerdem sollen Kommunen bei Digitalisierung, ärztlicher Versorgung, Ehrenamt, Mobilität und Ortsentwicklung unterstützt werden, damit das Leben auf dem Land attraktiv bleibt.

Die FDP will schnelles Internet über Glasfaser überall. Das soll zur Grund-Versorgung gehören. Die Gemeinden sollen auch Hilfe bei Ärzten und Verkehr bekommen. So soll das Leben auf dem Land gut bleiben.

Verwaltung digital und dienstleistungsorientiert umbauen

Die FDP will Verwaltungen zu dienstleistungsorientierten Zentren umbauen und umfangreiche elektronische Behördenleistungen anbieten. Verfahren sollen schlanker, Zuständigkeiten klarer werden; Fusionen von Ämtern oder Kreisen will sie nicht vorantreiben.

Die FDP will, dass Ämter mehr im Internet anbieten. Anträge sollen einfach und verständlich sein. Bürger sollen online sehen können, wie weit ihr Antrag ist. Ämter und Kreise sollen nicht zusammengelegt werden.

Justiz digitalisieren und E-Akte einführen

Die FDP will bis zum Ende der nächsten Wahlperiode sämtliche Gerichte und Staatsanwaltschaften im Land auf elektronische Akten umstellen. Gerichtsverhandlungen per Videokonferenz sollen gestärkt werden.

Die FDP will die Gerichte digital machen. Akten sollen nicht mehr auf Papier sein, sondern im Computer. Das soll in der nächsten Wahl-Periode fertig werden. Verhandlungen sollen öfter per Video möglich sein.

FDP: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Digitale Infrastruktur in Kitas ausbauen

Die Grünen wollen die digitale Ausstattung der Kitas ausbauen und dafür ein Rahmenkonzept des Landes im Kita-Gesetz festschreiben. Das soll Dokumentation, Austausch mit Eltern und Medienpädagogik erleichtern.

Kitas sollen bessere digitale Technik bekommen. Dann geht das Aufschreiben von Dingen schneller. Kitas und Eltern können sich leichter austauschen. Das Land soll dafür einen Plan machen. Der Plan soll im Kita-Gesetz stehen.

Digitale Teilhabe und Medienkompetenz stärken

Die Grünen wollen, dass alle Menschen im Land digitale Angebote nutzen können und einen kritischen Umgang mit Medien lernen. Dafür sollen Lotsinnen und Lotsen helfen, Büchereien ausgebaut und Bildungseinrichtungen besser ausgestattet werden.

Die Grünen wollen: Alle Menschen sollen das Internet nutzen können. Helfer sollen Menschen mit wenig Geld und älteren Menschen dabei helfen. Büchereien sollen Orte zum Lernen und Ausprobieren werden. Kitas und Schulen sollen dafür genug Geld und Technik bekommen.

Glasfaser und Mobilfunk flächendeckend ausbauen

Die Grünen wollen bis 2025 Glasfaseranschlüsse in allen Regionen und verbleibende Lücken rasch schließen. Das Landesförderprogramm soll weiterlaufen und künftig auch Städte einbeziehen. Beim Mobilfunk sollen Funklöcher verschwinden und Anbieter zu nationalem Roaming verpflichtet werden.

Die Grünen wollen schnelles Internet überall im Land. Das Land soll den Ausbau weiter mit Geld fördern, auch in Städten. Das Handy-Netz soll überall gut sein. Kunden sollen auch die Netze anderer Anbieter nutzen können.

Verwaltung digitalisieren und Digitalministerium stärken

Die Grünen wollen alle Leistungen von Land und Kommunen auch digital anbieten und Verwaltungsabläufe über das Onlinezugangsgesetz hinaus digital neu gestalten. Das Digitalisierungsministerium soll erhalten bleiben und mehr Kompetenzen bekommen. In KI und andere Zukunftstechnologien soll weiter investiert werden.

Die Grünen wollen, dass man alle Dinge beim Amt auch online erledigen kann. Das Digital-Ministerium soll bleiben und mehr Aufgaben bekommen. Der Landtag soll einen eigenen Ausschuss für Digitales bekommen. Das Land soll weiter Geld in Künstliche Intelligenz stecken.

Land auf Open-Source-Software und Open Data umstellen

Die Grünen wollen die Landesverwaltung bis zum Ende der 20. Wahlperiode auf freie und quelloffene Software umstellen. Eigene Entwicklungen des Landes sollen der Allgemeinheit offenstehen. Zudem soll eine Open-Data-Strategie mehr nicht personenbezogene Daten öffentlicher Stellen zugänglich machen.

Die Grünen wollen, dass die Ämter im Land freie Software nutzen. Freie Software darf jeder ansehen und verwenden. Das Land soll auch eigene Programme schreiben und für alle freigeben. Mehr Daten von Behörden sollen öffentlich sein, aber keine Daten über einzelne Personen.

Digitale Teilhabe und Barrierefreiheit sichern

Die Grünen wollen, dass alle Bevölkerungsgruppen digitale Angebote nutzen können. Dazu sollen die „Digitalen Knotenpunkte“ weiter gefördert werden und in jeder Region vorhanden sein. Für Menschen, die digitale Angebote nicht nutzen können oder wollen, sollen analoge Zugänge bestehen bleiben.

Die Grünen wollen, dass alle Menschen digitale Angebote nutzen können. In jeder Region soll es Digitale Knoten-Punkte geben. Das sind Orte, die den Zugang zu digitalen Angeboten erleichtern. Wer nichts online machen will, soll weiter ohne Internet zum Amt können.

Landesstrategie für Green IT auflegen

Die Grünen wollen eine Landesstrategie für umwelt- und klimafreundliche Informationstechnik erarbeiten. Sie begründen das mit dem steigenden Energie- und Rohstoffbedarf der Digitalisierung.

Computer und Rechen-Zentren brauchen viel Strom und Rohstoffe. Die Grünen wollen deshalb einen Plan für das Land machen. Der Plan heißt Green IT. Das bedeutet: umweltfreundliche Computer-Technik.

Grüne Rechenzentren im Norden ansiedeln

Die Grünen wollen neue Rechenzentren gezielt nach Schleswig-Holstein holen. Sie begründen das damit, dass die Energie im Norden bereits klimaneutral sei.

Rechen-Zentren brauchen viel Strom. Im Norden gibt es viel Strom aus Wind. Deshalb wollen die Grünen neue Rechen-Zentren nach Schleswig-Holstein holen. Die Wärme aus den Rechen-Zentren soll genutzt werden.

Grüne: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Digitalisierung der Arbeitswelt und Coworking fördern

Die SPD will Beschäftigte im digitalen Wandel mit Weiterbildung und mehr betrieblicher Mitbestimmung unterstützen. Auf dem Land will sie Coworking-Spaces fördern, die auch Beschäftigte von Land und Kommunen nutzen sollen.

Die Arbeit wird immer digitaler. Die SPD will den Beschäftigten dabei mit Weiterbildung helfen. Auf dem Land soll es mehr Coworking-Spaces geben. Das sind geteilte Büros in der Nähe vom Wohnort. So sparen Menschen lange Fahrten.

Verwaltung vollständig digitalisieren

Die SPD will die digitale Bearbeitung zum ausnahmslosen Grundsatz der Landesverwaltung machen und dafür die Rechtsgrundlagen ändern. Ein Chief Digital Officer in der Staatskanzlei soll die Digitalisierung steuern, zugleich sollen Behörden persönlich und schriftlich erreichbar bleiben.

Die SPD will, dass Ämter digital arbeiten. Eine Person in der Staatskanzlei soll das leiten. Auch jedes Ministerium bekommt so eine Person. Menschen sollen trotzdem weiter persönlich oder per Brief zum Amt gehen können. In Bürgerbüros sollen Fachleute bei Anträgen helfen.

Öffentliche digitale Infrastruktur und Souveränität aufbauen

Die SPD will, dass der Staat eigene digitale Infrastrukturen betreibt und von privaten Anbietern unabhängig ist. Dazu sollen öffentliche IT-Dienstleister gestärkt und mit Hamburg, den norddeutschen Ländern und Dänemark gemeinsame Plattformen und Zentren aufgebaut werden.

Der Staat soll eigene digitale Technik haben. Er soll nicht von privaten Firmen abhängen. Die SPD will mit Nachbar-Ländern eine öffentliche Daten-Plattform bauen. Sie soll zuerst den Verkehr besser steuern. Alle Menschen sollen Zugang zur digitalen Welt haben.

Verbraucherrechte und Schutz im Netz durchsetzen

Die SPD will, dass der Staat die Rechte von Verbrauchern auch im Internet schützt und geltendes Recht dort durchsetzbar ist. Digitale Werkzeuge in Beruf, Schule und Hochschule sollen gegen sexuelle Belästigung abgesichert werden.

Im Internet sollen die gleichen Regeln gelten wie im Alltag. Der Staat soll die Rechte von Verbrauchern im Netz schützen. Digitale Programme für Arbeit und Schule sollen sicher sein. Niemand soll dort sexuell belästigt werden.

Digitale Infrastruktur als staatliche Daseinsvorsorge ausbauen

Die SPD versteht digitale Infrastruktur als Aufgabe des Staates. Zusammen mit den Kommunen will sie im ganzen Land Glasfaser, 5G und kostenloses WLAN bereitstellen und allen Menschen eine öffentliche Cloud mit Büroprogrammen anbieten.

Die SPD will schnelles Internet im ganzen Land. Das Land und die Gemeinden sollen dafür Geld ausgeben. Es soll überall Glasfaser, 5G und kostenloses WLAN geben. Alle Menschen sollen auch einen eigenen Online-Speicher bekommen können.

Medienkompetenz und digitalen Jugendschutz stärken

Die SPD will die Medienberatung für junge Menschen, Eltern und Fachkräfte ausbauen und Schulungen zur Medienkompetenz schon für Kita- und Grundschulkinder entwickeln. Außerdem soll das Land einen aktiven digitalen Jugendschutz aufbauen, um Kinder vor Risiken im Netz zu schützen.

Kinder und Jugendliche nutzen das Internet jeden Tag. Dort gibt es auch Gefahren, zum Beispiel Mobbing. Die SPD will mehr Beratung zu Medien anbieten. Kinder sollen früh lernen, gut mit Medien umzugehen.

SPD: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SSW

Programm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Digitalen Unterricht regeln, Geräte kostenfrei stellen

Der SSW will das Schulgesetz um Regeln für digitalen Unterricht ergänzen und digitale Endgeräte in die Lernmittelfreiheit einbeziehen. Medienpädagogische Fachkräfte und Bürgermedien sollen die Medienkompetenz fördern.

Schulen arbeiten immer mehr mit Computern. Der SSW will dafür klare Regeln im Schul-Gesetz. Schüler sollen Tablets oder Laptops kostenlos bekommen. Fachleute sollen den Umgang mit Medien beibringen.

Glasfaser flächendeckend bis 2028 ausbauen

Der SSW zählt schnelles Internet zur Grundversorgung und will einen gesetzlichen Anspruch darauf. Der Glasfaserausbau soll vorangetrieben werden, mit dem Ziel einer landesweiten Abdeckung bis 2028. Vor allem auf dem Land sieht die Partei noch große Lücken.

Der SSW will schnelles Internet für alle. Die Menschen sollen ein Recht darauf haben. Bis 2028 soll es überall Glasfaser geben. Glasfaser ist eine sehr schnelle Internet-Leitung. Der Bund soll den Gemeinden beim Ausbau helfen.

Digitale Behördengänge, Verschlüsselung und Netzneutralität sichern

Der SSW will, dass sich alle Behördengänge auch digital erledigen lassen. Private Daten und Kommunikation sollen weiterhin verschlüsselt werden dürfen, und die Netzneutralität soll gewahrt bleiben.

Der SSW will: Man soll alles beim Amt auch im Internet erledigen können. Private Daten darf man weiter verschlüsseln. Das heißt: Fremde können sie nicht lesen. Im Internet sollen alle Daten gleich behandelt werden.

Verwaltung digitalisieren, Daten in öffentlicher Hand halten

Der SSW will Verwaltungsabläufe auf allen staatlichen Ebenen weitgehend digitalisieren, um Service und Transparenz zu verbessern. Der Umgang mit persönlichen Daten bei öffentlichen Aufgaben soll nicht an Private übergehen.

Ämter sollen mehr über das Internet erledigen. Das soll den Service besser machen. Die Daten der Menschen sollen dabei geschützt bleiben. Private Firmen sollen diese Daten nicht für den Staat verarbeiten.

SSW: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl