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Was sagen die Parteien in Rheinland-Pfalz zum Verkehr?

4 aktuelle Wahlprogramme in Rheinland-Pfalz haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 3 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

Straßen sanieren und Bundesverkehrswegeplan vollständig umsetzen

Die AfD will dem Landesbetrieb Mobilität deutlich mehr Geld und Personal geben, um Straßen und Brücken zu sanieren und auszubauen. Zudem sollen alle Projekte des Bundesverkehrswegeplans im Land verwirklicht werden. Das Programm sieht in guten Straßen einen Standortfaktor und einen Beitrag zur Verkehrssicherheit.

Die AfD will kaputte Straßen und Brücken reparieren. Die zuständige Behörde soll viel mehr Geld und Personal bekommen. Geplante große Straßen sollen alle gebaut werden. Dazu gehört die fehlende Strecke der Autobahn A 1.

Freie Wahl des Verkehrsmittels sichern

Die AfD will, dass alle Bürger frei zwischen Auto, Bus, Bahn, Fahrrad und Fußweg wählen können. Steuern und Abgaben, die einzelne Verkehrsmittel wie das private Auto belasten, lehnt sie ab. Radwege sollen ausgebaut werden, ohne den Autoverkehr zu verdrängen.

Die AfD will, dass jeder selbst wählt, wie er fährt. Auto-Fahrer sollen keine extra Abgaben zahlen. Es soll mehr Radwege geben. Dafür sollen aber keine Parkplätze wegfallen. Busse und Bahnen sollen besser fahren.

Weitere Rheinbrücken bauen

Die AfD will die Mittelrheinbrücke bei St. Goar aus Landesmitteln bauen und eine weitere Brücke zwischen Mainz und Worms errichten. Das Programm begründet dies mit fehlenden Rheinquerungen auf langen Abschnitten und mit Staus im Rhein-Main-Gebiet.

Die AfD will neue Brücken über den Rhein bauen. Eine soll bei St. Goar stehen. Das Land soll sie bezahlen. Eine weitere soll zwischen Mainz und Worms entstehen. So sparen Menschen Umwege und Wartezeit an Fähren.

Verbrennungsmotor auch nach 2035 erlauben

Die AfD will, dass neue Autos mit Verbrennungsmotor weiterhin zugelassen werden dürfen, und wendet sich damit gegen das EU-weite Verbrenner-Aus ab 2035. Motoren und Kraftstoffe sollen technologieoffen entwickelt und frei verkauft werden. Das Programm begründet dies mit den Arbeitsplätzen im Automobilbau des Landes.

Ab 2035 will die EU keine neuen Autos mit Verbrenner-Motor mehr zulassen. Die AfD ist dagegen. Solche Autos sollen weiter erlaubt sein. Die AfD sagt: Das sichert Arbeitsplätze in der Auto-Industrie.

Mehr Güterverkehr auf Rhein und Mosel

Die AfD will mehr Güter per Schiff über Rhein und Mosel transportieren lassen. Dafür sollen flache Stellen im Fluss beseitigt und die Schleusen an der Mosel ausgebaut werden. Das soll nach dem Programm die Straßen entlasten.

Die AfD will mehr Waren mit Schiffen transportieren. Dafür sollen Rhein und Mosel besser befahrbar werden. Flache Stellen im Fluss sollen verschwinden. Die Schleusen an der Mosel sollen größer werden. So sollen weniger Lastwagen auf den Straßen fahren.

Bahnlärm mindern, Reaktivierungen streng prüfen

Die AfD will, dass der Bund sein Lärmsanierungsprogramm für das Mittelrheintal fortsetzt, und will zusätzlich Landesgeld für Schallschutz einsetzen. Außerdem soll eine Ausweichstrecke für den Güterverkehr geplant werden. Stillgelegte Bahnstrecken sollen nur wieder in Betrieb gehen, wenn der Nutzen höher ist als die Kosten.

Züge machen im Mittelrheintal viel Lärm. Die AfD will mehr Schutz gegen diesen Lärm. Der Bund soll weiter dafür zahlen, das Land auch. Ein neuer Tunnel soll Güterzüge umleiten. Alte Bahnstrecken sollen nur wieder öffnen, wenn es sich lohnt.

LKW-Feiertagsfahrverbot lockern, mehr Stellplätze bauen

Die AfD will das Fahrverbot für Lastwagen an Feiertagen auf die Zeit von 7 bis 20 Uhr verkürzen und eine Transitregelung für Feiertage schaffen, die nicht in allen Bundesländern gelten. Zudem sollen an den Fernstraßen im Land zusätzliche LKW-Stellplätze entstehen. Das soll Logistikkosten senken und die Verkehrssicherheit erhöhen.

An Feiertagen dürfen Lastwagen fast den ganzen Tag nicht fahren. Die AfD will das Verbot kürzer machen. Es soll nur noch von 7 bis 20 Uhr gelten. Außerdem soll es mehr Parkplätze für Lastwagen geben. Dort können die Fahrer ihre Pausen machen.

AfD: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 1 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Kostenloses Deutschlandticket für alle Schüler

Die CDU will allen Schülerinnen und Schülern ein kostenloses Deutschlandticket geben, das das Land bezahlt. Es soll nicht mehr darauf ankommen, wie weit jemand von der Schule entfernt wohnt. Die Partei sieht die bisherige Regelung als ungerecht an.

Die CDU will ein kostenloses Deutschland-Ticket für alle Schülerinnen und Schüler. Das Land bezahlt das Ticket. Der Wohnort spielt dabei keine Rolle. Bisher bekommen es nur Kinder mit weitem Schulweg.

Straßen und Brücken mit Infrastrukturfonds sanieren

Die CDU will Straßen, Brücken und Bahnstrecken vorrangig instand setzen und dafür einen eigenen Infrastrukturfonds des Landes einrichten. Planung und Genehmigung von Bauvorhaben sollen schneller werden.

Die CDU will kaputte Straßen und Brücken reparieren. Auch Bahnstrecken sollen erneuert werden. Dafür soll es einen eigenen Geldtopf des Landes geben. Baufirmen sollen so für Jahre planen können. Genehmigungen sollen schneller gehen.

Schienenverkehr und Bahnhöfe verbessern

Die CDU will, dass Rheinland-Pfalz beim Bahnverkehr aufholt. Bahnhöfe sollen moderner und barrierefrei werden, Regionalzüge häufiger fahren und stillgelegte Strecken weiter reaktiviert werden, wenn sich das rechnet.

Die CDU will den Zugverkehr im Land besser machen. Bahnhöfe sollen modern, sicher und sauber sein. Alle Menschen sollen ohne Hindernisse zum Zug kommen. Regionalzüge sollen öfter fahren. Alte Bahnstrecken sollen wieder in Betrieb gehen, wenn es sich lohnt.

Binnenschifffahrt und Häfen stärken

Die CDU will den Gütertransport per Schiff stärken, weil große Mengen aus ihrer Sicht so am umweltfreundlichsten befördert werden. Rhein und Mosel sollen zuverlässig befahrbar bleiben und die Binnenhäfen als Umschlagplätze gesichert werden.

Die CDU will mehr Güter mit dem Schiff transportieren. Sie sagt: Das ist für große Mengen am besten für die Umwelt. Rhein und Mosel sollen immer befahrbar sein. Die Häfen an den Flüssen sollen stark bleiben.

Mittelrheinbrücke bauen

Die CDU befürwortet den Bau einer Brücke über den Mittelrhein. Sie begründet das damit, dass auf der etwa 80 Kilometer langen Strecke von Koblenz bis Mainz keine Rheinbrücke besteht.

Die CDU will eine neue Brücke über den Rhein bauen. Sie soll am Mittelrhein stehen. Zwischen Mainz und Koblenz gibt es heute keine Brücke. Das sind etwa 80 Kilometer.

Nahverkehr ausbauen und landesweites Ticket einführen

Die CDU will Bus und Bahn besser finanzieren, landesweit abstimmen und ein landesweites Nahverkehrsticket schaffen. Auf dem Land sollen Rufbusse und Bürgerbusse die Anbindung sichern, damit niemand abgehängt wird.

Die CDU will mehr Geld für Bus und Bahn geben. Es soll ein Ticket für das ganze Land geben. Schüler und Auszubildende bekommen ein Deutschland-Ticket. Auf dem Land sollen Busse auf Bestellung fahren. Bürgerbusse will die CDU überall fördern.

Radwege schneller planen und bauen

Die CDU will den Radverkehr weiter stärken und sichere Radwege schaffen, die in das bestehende Verkehrsnetz passen. Dafür soll der Landesbetrieb Mobilität mehr Planungskapazität erhalten.

Die CDU will mehr sichere Radwege. Die Radwege sollen gut zu den anderen Wegen passen. Das Land soll mehr Planer dafür haben. Zuerst sollen schnelle Radwege gebaut werden.

Auto technologieoffen fördern, Führerschein erleichtern

Die CDU sieht das Auto im Flächenland weiter als wichtig an und will keine Antriebsart ausschließen. Sie unterstützt die Bundesregierung dabei, Technologieoffenheit in der EU durchzusetzen, und will Lade- und Tanknetze ausbauen sowie den Führerschein günstiger und einfacher machen.

Die CDU sagt: Das Auto bleibt wichtig, vor allem auf dem Land. Alle Antriebe sollen erlaubt bleiben. Dazu gehören Strom, Wasserstoff und Motoren mit künstlichem Kraftstoff. Es soll mehr Lade-Stationen geben. Der Führerschein soll billiger werden. Die CDU will den Führerschein schon ab 16 Jahren.

CDU: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 8 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Bus und Bahn finanziell stärken

Die Grünen wollen den öffentlichen Nahverkehr bei der Finanzierung mindestens so behandeln wie das Auto. Von den Landesmitteln für kommunale Verkehrsinfrastruktur soll mindestens die Hälfte in den Nahverkehr gehen. Kommunen sollen zudem eigene Nahverkehrsabgaben erheben dürfen.

Die Grünen wollen mehr Geld für Bus und Bahn. Mindestens die Hälfte des Geldes für Verkehrswege in Städten und Gemeinden soll dorthin fließen. Gemeinden sollen selbst eine Abgabe für den Nahverkehr einführen dürfen. Busse und Bahnen sollen auch früh und spät fahren.

Schienennetz ausbauen und Strecken reaktivieren

Die Grünen wollen das Schienennetz im Land modernisieren und stillgelegte Bahnstrecken wieder in Betrieb nehmen. Eine landeseigene Infrastrukturgesellschaft soll Ausbau und Reaktivierung voranbringen. Vom Bund fordern sie mehr Fernverkehr, zusätzliche Gleise und eine Alternativstrecke zum Mittelrheintal.

Die Grünen wollen die Bahn im Land besser machen. Alte Bahn-Strecken sollen wieder fahren. Dafür soll das Land eine eigene Gesellschaft gründen. Der Bund soll mehr Gleise bauen und für mehr Fernzüge sorgen.

Deutschlandticket für Schüler kostenlos machen

Die Grünen wollen das Deutschlandticket erhalten, den Preis niedrig halten und es familienfreundlich gestalten. Schülerinnen und Schüler sowie Freiwilligendienstleistende sollen es gratis erhalten, Auszubildende zunächst vergünstigt. Das Programm begründet dies mit gesellschaftlicher Teilhabe und klimafreundlicher Mobilität.

Die Grünen wollen das Deutschland-Ticket behalten. Es soll günstig bleiben. Schüler sollen das Ticket umsonst bekommen. Auch Menschen im Freiwilligen-Dienst sollen nichts zahlen. Für Azubis soll es billiger werden.

Radwege schneller planen und bauen

Die Grünen wollen den Radverkehr zu einer Priorität der Verkehrspolitik machen, mit mehr Geld und Personal in den Behörden. Bau, Umbau und Sanierung von Radwegen sollen deutlich zunehmen und Verfahren einfacher werden. Zwischen allen Kommunen und zu wichtigen Zielen im Ort sollen sichere Radverbindungen entstehen.

Die Grünen wollen mehr für das Fahrrad tun. Es soll viel mehr Radwege geben. Der Bau soll schneller und einfacher werden. Man soll sicher zur Schule, zur Kita und zur Haltestelle radeln können.

Tempo 30 innerorts zum Normalfall machen

Die Grünen verfolgen das Ziel „Vision Zero“, also keine Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr. Dafür soll Tempo 30 in Städten und Dörfern der Normalfall werden. Kommunen sollen außerdem leichter Schulstraßen einrichten können.

Die Grünen wollen, dass niemand mehr im Verkehr stirbt. In Städten und Dörfern soll meist Tempo 30 gelten. Vor Schulen sollen Gemeinden leichter Straßen für Autos sperren können. So soll der Schulweg sicherer werden.

Mobilitätsstationen und Umstiege ausbauen

Die Grünen wollen deutlich mehr Mobilitätsstationen einrichten, an denen Menschen zwischen Sharing-Angeboten, Fahrrad sowie Bus und Bahn wechseln können. Eine Mobilitätsleitstelle soll Anschlüsse zwischen Bahn und Bus besser abstimmen. Das Programm sieht die Kombination mehrerer Verkehrsmittel als Schlüssel für klimafreundliche Mobilität.

Die Grünen wollen das Umsteigen leichter machen. Es soll mehr Stationen geben, an denen man das Verkehrsmittel wechselt. Dort gibt es zum Beispiel Leih-Räder, Leih-Autos, Bus und Bahn. Eine zentrale Stelle soll Anschlüsse besser abstimmen.

Straßen sanieren statt neu bauen

Die Grünen geben der Sanierung von Straßen und vor allem Brücken Vorrang vor dem Neubau. Mehrere große Ausbauprojekte lehnen sie ab, weil sie diese für nicht mehr zeitgemäß halten. Neue Straßenprojekte von Bund und Land sollen überprüft werden.

Die Grünen wollen zuerst alte Straßen und Brücken reparieren. Neue große Straßen wollen sie meist nicht bauen. Mehrere geplante Ausbau-Projekte lehnen sie ab. Alle Pläne für neue Straßen sollen noch einmal geprüft werden.

Ladenetz und saubere Antriebe ausbauen

Die Grünen wollen die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge zügig und nach Bedarf ausbauen, vor allem auf dem Land. Die Dienstwagen des Landes und seiner Behörden sollen auf Elektroantrieb wechseln. Auch in der Binnenschifffahrt wollen sie klimafreundliche Antriebe voranbringen.

Die Grünen wollen mehr Lade-Stationen für Elektro-Autos, besonders auf dem Land. Die Dienst-Autos des Landes sollen elektrisch fahren. Auch Schiffe sollen sauberer werden. Mehr Waren sollen mit dem Schiff statt mit dem Lkw fahren.

Wohnen und Mobilität für junge Menschen verbilligen

Die Grünen wollen ein günstigeres Deutschlandticket für junge Menschen in Ausbildung, Studium und Freiwilligendienst sowie für Ehrenamtliche. Außerdem sollen neue, preiswerte Wohnangebote für junge Menschen entstehen.

Junge Menschen haben oft wenig Geld. Die Grünen wollen ein billigeres Deutschland-Ticket für sie. Auch Ehrenamtliche sollen es bekommen. Es soll mehr günstige Wohnungen für junge Leute geben.

Grüne: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,9), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 8 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,7), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 5 eher Klimaschutz zuerst, 2 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Führerscheingebühren für junge Menschen übernehmen

Die SPD will den Führerschein für junge Menschen günstiger machen. Das Land soll die Gebühren für Verwaltung und Prüfung zahlen, wenn jemand unter 25 zum ersten Mal einen Führerschein macht. Außerdem setzt sich die Partei für ein stabiles Deutschlandticket ein.

Der Führerschein soll für junge Leute billiger werden. Das Land zahlt die Gebühren für das Amt und die Prüfung. Das gilt für alle unter 25 beim ersten Führerschein. Die SPD will auch das Deutschland-Ticket sichern.

Verkehrssicherheit mit automatisierter Überwachung erhöhen

Die SPD will die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten weiter senken. Dazu soll landesweit Technik eingesetzt werden, die Handy-Nutzung am Steuer und zu schnelles Fahren automatisch erfasst.

Die SPD will weniger Tote und Verletzte im Straßen-Verkehr. Kameras sollen Handy-Nutzung am Steuer erkennen. Auch zu schnelles Fahren soll Technik automatisch erfassen. Für ältere Menschen soll es mehr Vorbeugung geben.

Große Verkehrsprojekte und Rheinbrücken voranbringen

Die SPD unterstützt eine Reihe großer Verkehrsvorhaben bei Straße, Schiene und Radwegen, darunter die Mittelrheinbrücke und eine feste Rheinquerung bei Bingen-Rüdesheim. Zentrale Projekte sollen bis zur Baureife geplant werden, auch wenn Geld vom Bund noch nicht zugesagt ist, damit das Land schnell reagieren kann.

Die SPD will große Bau-Projekte für den Verkehr voranbringen. Dazu gehören Brücken, Autobahnen, Bahn-Strecken und Radwege. Über den Rhein sollen neue Brücken entstehen. Das Land soll Projekte fertig planen, auch wenn das Geld vom Bund noch fehlt.

Rheinland-Pfalz-Mobilitäts-App entwickeln

Die SPD will eine landesweite App schaffen, die verschiedene Verkehrsangebote in einem System bündelt. Sie soll das Kombinieren von Verkehrsmitteln erleichtern und vor allem die Mobilität auf dem Land verbessern.

Die SPD will eine App für Mobilität im ganzen Land. Die App zeigt Bus, Bahn, Leih-Autos, Leih-Räder und Taxis zusammen. So kann man Verkehrs-Mittel leichter verbinden. Das soll vor allem auf dem Land helfen.

Straßen und Brücken erhalten, Planung beschleunigen

Die SPD will die Investitionen in Erhalt, Ausbau und Modernisierung von Landes-, Kreis- und Kommunalstraßen weiter erhöhen. Genehmigungen sollen einfacher und Planungszeiten kürzer werden. Der Landesbetrieb Mobilität soll mit konkurrenzfähiger Bezahlung Fachkräfte gewinnen.

Die SPD will mehr Geld für Straßen und Brücken ausgeben. Besonders auf dem Land sollen Straßen besser werden. Planung und Genehmigung sollen schneller gehen. Kaputte Brücken sollen schneller ersetzt werden. Der Landes-Betrieb für Straßen soll gute Fach-Leute bekommen.

Auto erhalten, Ladenetz und alternative Antriebe ausbauen

Die SPD bekennt sich zum Auto, besonders für ländliche Regionen, und will die Ladeinfrastruktur für Elektroautos flächendeckend ausbauen. Neben der Elektromobilität hält sie klimafreundliche Kraftstoffe und Übergangstechnologien wie effiziente Verbrenner und Plug-in-Hybride für nötig, um Arbeitsplätze in der Autoindustrie zu sichern.

Die SPD sagt: Das Auto bleibt wichtig, vor allem auf dem Land. Es soll überall Lade-Stellen für Elektro-Autos geben. Auch andere Antriebe sollen für eine Übergangs-Zeit möglich bleiben. Das soll Arbeits-Plätze in der Auto-Industrie schützen.

Nahverkehr ausbauen, Rheinland-Pfalz-Takt wieder einführen

Die SPD will das landesweite Netz von Bus und Bahn weiter ausbauen und im Schienenverkehr den Rheinland-Pfalz-Takt wieder einführen. Die fünf Oberzentren des Landes sollen besser an den Fernverkehr angebunden werden. Der Nahverkehr gilt im Programm als Rückgrat klimafreundlicher Mobilität.

Die SPD will mehr Busse und Bahnen im Land. Züge sollen wieder in einem festen Takt fahren. Die fünf großen Städte sollen bessere Verbindungen zu Fern-Zügen bekommen. Bus und Bahn sollen bezahlbar und zuverlässig sein.

Bahnstrecken reaktivieren, elektrifizieren und ausbauen

Die SPD will stillgelegte Bahnstrecken wieder in Betrieb nehmen und elektrifizieren, sofern Bedarf und Wirtschaftlichkeit gegeben sind. Eingleisige Strecken sollen mit Hilfe des Bundes zweigleisig werden. Das Programm versteht die Schiene als Grundlage einer klimafreundlichen Mobilität.

Die SPD will alte Bahn-Strecken wieder nutzen. Die Züge sollen dort mit Strom fahren. Strecken mit nur einem Gleis sollen ein zweites Gleis bekommen. So sollen mehr Menschen und Waren mit der Bahn fahren.

Deutschlandticket sichern, Bus und Straßenbahn stärken

Die SPD will das Deutschlandticket auf Dauer erhalten und bezahlbar halten und strebt dafür eine planbare Finanzierung gemeinsam mit dem Bund an. Zugleich sollen wichtige Buslinien aufgewertet und Straßenbahnen weiter gefördert werden.

Die SPD will das Deutschland-Ticket behalten. Es soll nicht zu teuer werden. Land und Bund sollen es zusammen bezahlen. Auch Busse und Straßen-Bahnen sollen besser werden.

Nahverkehr barrierefrei machen, Bürgerbusse ausbauen

Die SPD strebt einen Nahverkehr an, den alle Menschen ohne fremde Hilfe nutzen können, unabhängig von Alter oder Behinderung. Zudem soll es in jeder Verbandsgemeinde einen Bürgerbus geben, damit vor allem ältere Menschen mobil bleiben.

Alle Menschen sollen Bus und Bahn allein nutzen können. Das gilt auch für Menschen mit Behinderung. Haltestellen sollen dafür umgebaut werden. In jeder Verbands-Gemeinde soll ein Bürger-Bus fahren. Das hilft vor allem älteren Menschen.

Radgesetz und durchgängiges Radwegenetz schaffen

Die SPD will ein Landes-Radgesetz mit festen Zuständigkeiten und Qualitätsstandards einführen und das Radwegenetz lückenlos ausbauen. Radschnellwege sollen in die Verantwortung des Landes übergehen. Fahrräder sollen in Regionalzügen kostenlos mitfahren können.

Die SPD will ein eigenes Gesetz für den Rad-Verkehr. Es soll regeln, wer für Radwege zuständig ist. Radwege sollen sicher sein und ohne Lücken. Für Rad-Schnellwege soll das Land zuständig sein. Fahrräder sollen im Regionalzug kostenlos mitfahren.

Wasserstraßen und Binnenhäfen modernisieren

Die SPD will Rhein, Mosel und Saar sowie die Binnenhäfen für wachsenden Güterverkehr modernisieren. Sie begründet das mit Wachstum, Versorgungssicherheit und Klimaschutz. Zentrale Vorhaben sind die Abladeoptimierung am Mittelrhein und der Ausbau der Moselschleusen.

Auf Rhein, Mosel und Saar fahren viele Schiffe mit Waren. Die SPD will Flüsse, Häfen und Schleusen erneuern. Schiffe sollen auch bei wenig Wasser fahren können. Der Bund soll dabei helfen und schneller planen.

Verkehrslärm an Bahn, Straße und Flughäfen senken

Die SPD will Lärm durch Bahn-, Straßen- und Flugverkehr verringern. Sie fordert eine Ausweichstrecke für Güterzüge außerhalb des Mittelrheintals und ein Mitspracherecht des Landes bei den Flugrouten des Frankfurter Flughafens.

Viele Menschen leiden unter Lärm von Zügen, Autos und Flugzeugen. Die SPD will diesen Lärm senken. Güterzüge sollen nicht mehr durch das Mittelrhein-Tal fahren. Bei Flug-Routen aus Frankfurt soll Rheinland-Pfalz mitreden dürfen.

Mehr Tempo 30 und Vision Zero verfolgen

Die SPD will in Städten und Gemeinden mehr Tempo-30-Zonen einrichten und hält am Ziel fest, bis 2050 keine Verkehrstoten mehr zu haben. Sichere Schulwege und ein besseres Sicherheitsgefühl unterwegs gehören dazu.

In mehr Straßen soll Tempo 30 gelten. Das soll Menschen schützen. Bis 2050 soll niemand mehr im Straßen-Verkehr sterben. Kinder sollen sicher zur Schule kommen.

SPD: alle 14 Punkte mit Zitat und Seitenzahl