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Was sagen die Parteien in Berlin zum Verkehr?

5 aktuelle Wahlprogramme in Berlin haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

Verkehrssicherheit mit Programmen bis 2030 erhöhen

Die AfD nennt Verkehrssicherheit als oberste Priorität und verweist auf 37 Tote und mehr als 1.800 Schwerverletzte auf Berlins Straßen. Sie fordert verbindliche Sicherheitsprüfungen von Straßen, bessere Sicht an Kreuzungen und Programme für Schulwege und Knotenpunkte. Auch Gehwege sollen systematisch saniert werden.

Auf Berlins Straßen sterben Menschen bei Unfällen. Die AfD will die Straßen sicherer machen. Kreuzungen und Schulwege sollen besser werden. Gefährliche Stellen sollen schneller verschwinden. Auch die Gehwege sollen repariert werden.

Nahverkehr ausbauen und sicherer machen

Die AfD will Busse und Bahnen attraktiver machen, damit Menschen freiwillig umsteigen. Dazu gehören mehr Personal, ein schneller Ausbau des Schienennetzes, digitale Zugleittechnik und einfachere Tickets. Streifen für Sicherheit und Sauberkeit sowie Zugangssperren für Personen ohne Fahrschein sollen hinzukommen.

Die AfD will Busse und Bahnen besser machen. Dann steigen mehr Menschen freiwillig um. Es soll mehr Personal und mehr Schienen geben. In der U-Bahn sollen Streifen für Sicherheit sorgen. Ohne Fahrschein soll man nicht mehr hineinkommen.

A 100 weiterbauen und Parkplätze wiederherstellen

Die AfD sieht das Auto als unverzichtbaren Teil der Mobilität in der Stadt. Sie fordert den 17. Bauabschnitt der Autobahn A 100, die Rückkehr entfernter Parkplätze und weniger Parkraumbewirtschaftung. Statt Kiezblocks soll der Verkehr auf Hauptstraßen besser fließen.

Die AfD will das Auto in Berlin nicht benachteiligen. Die Autobahn A 100 soll weitergebaut werden. Entfernte Parkplätze sollen zurückkommen. Parken für Anwohner soll günstig bleiben. Wohngebiete sollen nicht für Autos gesperrt werden.

Mobilitätsgesetz in Infrastrukturgesetz umwandeln

Die AfD will das Berliner Mobilitätsgesetz zu einem Infrastrukturgesetz umbauen. Der gesetzliche Vorrang für Nahverkehr, Rad- und Fußverkehr soll ohne Ersatz entfallen, ebenso die Ausbauvorgaben für das Radnetz. Aus Sicht des Programms verfolgt das Gesetz eine einseitige Verkehrswende statt sachlicher Bedarfsanalysen.

In Berlin gibt es ein Mobilitäts-Gesetz. Es gibt Bus, Bahn, Rad und Fußgängern Vorrang. Die AfD will diesen Vorrang streichen. Alle Verkehrsmittel sollen gleich behandelt werden. Radwege sollen nur nach Bedarf gebaut werden.

Streusalz auf Gehwegen bei Extremglätte erlauben

Die AfD will den Winterdienst so reformieren, dass die Sicherheit von Fußgängern Vorrang hat. Bei extremer Glätte soll Streusalz auf Gehwegen begrenzt zulässig sein; dafür soll das Straßenreinigungsgesetz geändert werden.

Im Winter sind Gehwege oft glatt. Die AfD will dann Streusalz auf Gehwegen erlauben. Das soll nur bei sehr starker Glätte gelten. So sollen vor allem ältere Menschen sicherer gehen können. Dafür will die AfD ein Gesetz ändern.

AfD: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+0,6), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 6 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Tempo 50 auf Hauptstraßen als Regel

Die CDU will, dass auf Berliner Hauptstraßen grundsätzlich wieder Tempo 50 gilt, wo dies möglich und sicher ist. Aus ihrer Sicht ist das Auto für Familien, Pendler, Pflegedienste und Handwerk unverzichtbar und der Verkehrsfluss auf den zentralen Achsen muss gesichert werden.

Auf großen Straßen soll man wieder 50 fahren dürfen. Das soll die Regel sein. Vor Schulen und Kitas soll es weiter langsamer gehen. Die CDU sagt: Viele Menschen brauchen das Auto.

Keine Mittel mehr für Poller und Kiezblocks

Die CDU will keine weiteren Gelder für Poller und Kiezblocks bereitstellen und Durchfahrtsbeschränkungen vermeiden. Rettungsdienste, Feuerwehr, Müllabfuhr und Lieferverkehr sollen aus ihrer Sicht ungehindert überall hinkommen. Stattdessen sollen die Bezirke einen einheitlichen Baukasten zur Verkehrsberuhigung erhalten.

Poller sind Pfosten, die Straßen für Autos sperren. Die CDU will kein Geld mehr für neue Poller ausgeben. Auch keine Kiezblocks. Das sind gesperrte Wohnviertel. Feuerwehr und Lieferwagen sollen überall durchkommen.

Straßen sanieren, Sonderprogramm für Brücken auflegen

Die CDU will deutlich mehr in den Straßenbau investieren, um den Sanierungsstau abzubauen, wobei der Erhalt vor dem Neubau steht. Ein Sonderprogramm soll besonders marode Brücken nach dem Masterplan Brücken vorrangig instand setzen oder ersetzen.

Viele Straßen und Brücken in Berlin sind kaputt. Die CDU will mehr Geld für Reparaturen ausgeben. Reparieren ist wichtiger als neu bauen. Für Brücken soll es ein eigenes Programm geben.

A100 weiterbauen und TVO schließen

Die CDU will den Weiterbau der Stadtautobahn A100 und die Tangentialverbindung Ost (TVO) vorantreiben. Ziel ist aus ihrer Sicht, Wohngebiete vom Durchgangsverkehr zu entlasten und vor allem den Berliner Osten besser anzubinden.

Die CDU will die Stadt-Autobahn A100 weiterbauen. Außerdem soll eine neue Straße im Osten fertig werden. Sie heißt TVO. Wohngebiete sollen so weniger Durchgangs-Verkehr haben. An Autobahnen soll es mehr Lärmschutz geben.

Parkplätze erhalten und Parken vereinfachen

Die CDU will öffentliche Parkplätze erhalten, die Parkraumbewirtschaftung berlinweit vereinfachen und vollständig digitalisieren und das Anwohnerparken bezahlbar halten. Für den Wirtschaftsverkehr sollen Bezirke Lade- und Lieferzonen bereitstellen.

Parkplätze an der Straße sollen bleiben. Die Regeln fürs Parken sollen in ganz Berlin einfacher werden. Anwohner sollen günstig parken können. Handwerker sollen einen digitalen Park-Ausweis für ganz Berlin bekommen.

Baustellen koordinieren, Bonus für pünktliche Fertigstellung

Die CDU will die zentrale Baustellenkoordinierung personell und finanziell stärken, um Mehrfachsperrungen zu vermeiden. Wer Baustellen fristgerecht beendet, soll einen Bonus erhalten, bei Verzögerungen soll es verbindliche Konsequenzen geben.

Baustellen sollen besser geplant werden. So sollen Straßen nicht mehrmals gesperrt werden. Wer pünktlich fertig wird, bekommt einen Bonus. Wer zu spät ist, muss mit Folgen rechnen.

Fußwege sicherer machen, E-Scooter von Gehwegen fernhalten

Die CDU will mehr sichere Querungen, barrierefreie Bordsteine, sanierte Gehwege und bessere Beleuchtung für Fußgänger. E-Scooter und Leihräder sollen technisch per Geofencing von Gehwegen ferngehalten und nur noch an festen Stellen abgestellt werden dürfen.

Zu Fuß gehen soll sicherer werden. Es soll mehr Zebrastreifen und flache Bordsteine geben. E-Scooter sollen nicht mehr auf Gehwegen fahren können. Die Technik soll das verhindern. Abstellen soll man sie nur an festen Plätzen.

Radwege sanieren, Radverkehrsplan überprüfen

Die CDU will bestehende Radwege vorrangig sanieren und neue nur dort bauen, wo sie aus ihrer Sicht wirklich gebraucht werden. Radverkehrsplan, Vorrangnetz und Mobilitätsgesetz sollen überprüft und für ein Miteinander aller Verkehrsträger weiterentwickelt werden.

Kaputte Radwege sollen zuerst repariert werden. Neue Radwege soll es nur dort geben, wo sie nötig sind. Die Regeln für Radwege sollen sich an der Straße vor Ort richten. Es soll mehr sichere Fahrrad-Parkplätze geben.

Mehr Sicherheit im Nahverkehr, Zugangskontrollen erproben

Die CDU will mehr sichtbares Sicherheitspersonal, mehr Videoüberwachung und digitale Notrufsäulen im Nahverkehr. Langfristig strebt sie ein geschlossenes U-Bahn-System an und will dazu Zugangskontrollen auf ausgewählten Linien testen.

Bus und Bahn sollen sicherer werden. Es soll mehr Personal und mehr Kameras geben. Später soll man nur mit Ticket in die U-Bahn kommen. Das soll zuerst auf einigen Linien getestet werden.

U-Bahn, S-Bahn, Tram und Bus ausbauen

Die CDU will die BVG beim Kurs „Stabilität vor Wachstum“ unterstützen und das Netz gezielt erweitern: U-Bahn-Verlängerungen, dichtere S-Bahn-Takte, Schienenprojekte mit Brandenburg sowie mehr Express- und Großraumbusse. Pendler sollen über Park-&-Ride-Plätze und Mobilitätshubs in den Außenbezirken leichter umsteigen können.

Bus und Bahn sollen besser werden. Die U-Bahn soll längere Strecken bekommen. Die S-Bahn soll öfter fahren. Am Stadtrand soll es mehr Parkplätze an Bahnhöfen geben.

Öffentlich-private Partnerschaften für Verkehrsprojekte nutzen

Die CDU will mit Public-Private-Partnerships Planung und Bau von Verkehrsinfrastruktur schneller machen. Privates Fachwissen soll zum Beispiel bei modularen Brücken, bei Generalübernehmerschaften sowie beim Bau und Betrieb einzelner Linien des ÖPNV eingesetzt werden.

Private Firmen sollen beim Bau von Verkehrs-Projekten mithelfen. Das soll schneller gehen. Firmen könnten auch einzelne Bahn-Linien bauen und betreiben. Ein Beispiel ist eine Magnet-Schwebebahn.

Autonomes Fahren und Wasserstoff technologieoffen fördern

Die CDU will Berlin und Brandenburg zur Pilotregion für autonomes Fahren im Güter- und Personenverkehr machen. Den Wandel zu klimafreundlicher Mobilität will sie technologieoffen gestalten, mit mehr Ladepunkten und Wasserstoff als Ergänzung zur E-Mobilität.

Berlin und Brandenburg sollen selbstfahrende Fahrzeuge testen. Es soll mehr Lade-Säulen für E-Autos geben. Auch Wasserstoff soll als Antrieb genutzt werden. Zum Beispiel bei Lastwagen, Bussen und Schiffen.

BER stärken, Luftverkehrsteuer senken

Die CDU will den Flughafen BER zum zentralen Luftverkehrsdrehkreuz Ostdeutschlands ausbauen und dafür mehr Direkt- und Langstreckenverbindungen gewinnen. Im Bund setzt sie sich für niedrigere Steuern und Abgaben im Luftverkehr ein, vor allem für eine deutlich geringere Luftverkehrsteuer.

Der Flughafen BER soll mehr Flüge anbieten. Es soll mehr Direkt-Flüge und Fern-Flüge geben. Die CDU will, dass Fliegen weniger Steuern kostet. Darüber entscheidet der Bund.

CDU: alle 13 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 9 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,1), aus 14 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich Klimaschutz zuerst, 12 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Klimaticket für neun Euro und BerlinPass einführen

Die Grünen wollen ein bundesweit gültiges Berliner Klimaticket schaffen, das Menschen mit wenig Geld neun Euro im Monat kostet. Der BerlinPass für vergünstigte Mobilität, Kultur und Freizeit soll zurückkehren. Begründet wird das mit Bezahlbarkeit im Alltag und Klimaschutz.

Die Grünen wollen ein Klima-Ticket für Bus und Bahn. Menschen mit wenig Geld zahlen dafür neun Euro im Monat. Schüler fahren kostenlos. Auch den BerlinPass soll es wieder geben. Damit werden Kultur und Freizeit billiger.

Mobilitätsgarantie mit Zehn-Minuten-Takt schaffen

Die Grünen versprechen eine Mobilitätsgarantie: In ganz Berlin und im Umland soll es ein verlässliches Angebot an Bussen und Bahnen geben. Der Zehn-Minuten-Takt soll als Grundangebot auf mehr Gebiete ausgedehnt werden, auch abends und am Wochenende.

Die Grünen wollen eine Mobilitäts-Garantie. Das heißt: Überall in Berlin fahren Busse und Bahnen zuverlässig. Sie sollen an mehr Orten alle zehn Minuten kommen. Das gilt auch abends und am Wochenende.

Autoverkehr verringern, Ziele von „Berlin autofrei“ teilen

Die Grünen wollen den privaten Autoverkehr in Berlin verringern und Fuß-, Rad- und Nahverkehr stärken. Sie teilen die Ziele der Initiative „Berlin autofrei“ und befürworten, dass über deren Gesetzentwurf per Volksentscheid abgestimmt wird.

Die Grünen wollen weniger Autos in Berlin. Dafür sollen Bus, Bahn, Rad-Wege und Geh-Wege besser werden. Es gibt eine Initiative namens „Berlin autofrei“. Die Grünen finden deren Ziele gut. Die Menschen in Berlin sollen über den Vorschlag abstimmen.

Sicherheit im Nahverkehr erhöhen, FLINTA*-Abteile erproben

Die Grünen wollen Bahnhöfe, Busse und Bahnen sicherer und sauberer machen. In der U-Bahn sollen testweise eigene Abteile für Frauen und weitere Gruppen (FLINTA*) eingerichtet werden, und die BVG soll mehr geschultes Sicherheitspersonal einsetzen.

Die Grünen wollen mehr Sicherheit in Bus und Bahn. In der U-Bahn soll es testweise eigene Abteile geben. Sie sind für Frauen und für queere Menschen gedacht. Die BVG soll mehr geschultes Sicherheits-Personal einsetzen. Die Wege zu den Haltestellen sollen besser beleuchtet sein.

Alle Haltestellen und Bahnhöfe barrierefrei machen

Die Grünen wollen nach und nach sämtliche Bushaltestellen und Bahnhöfe in Berlin vollständig barrierefrei umbauen. Menschen jeden Alters sollen den Nahverkehr ohne Hindernisse nutzen können.

Die Grünen wollen alle Haltestellen und Bahnhöfe barrierefrei machen. Barrierefrei heißt: Alle Menschen kommen ohne Hindernis hinein. Dafür soll es Aufzüge und Rolltreppen geben. Das hilft Menschen mit Rollstuhl oder Rollator.

BVG und S-Bahn mit Investitionen stabilisieren

Die Grünen wollen Ausfälle und Verspätungen bei BVG und S-Bahn beenden. Dazu sollen neue Fahrzeuge gekauft, die Signal- und Stellwerkstechnik der S-Bahn schneller erneuert und mehr Personal gewonnen werden. Kürzungen beim Nahverkehr schließt das Programm aus.

Bei BVG und S-Bahn fallen oft Fahrten aus. Die Grünen wollen das ändern. Sie wollen 1.500 neue U-Bahn-Wagen und mehr Busse kaufen. Die Technik der S-Bahn soll schneller erneuert werden. Die Beschäftigten sollen gut bezahlt werden.

S-Bahn und Regionalbahn in die Außenbezirke ausbauen

Die Grünen wollen das Schienennetz erweitern, um äußere Stadtteile und Brandenburg besser anzubinden. Die i2030-Projekte für S- und Regionalbahn sollen finanziell abgesichert und schneller umgesetzt werden, und die Nahverkehrstangente im Osten hat höchste Priorität.

Die Grünen wollen mehr Bahn-Strecken bauen. So kommen Menschen am Stadtrand schneller voran. Auch Brandenburg soll besser erreichbar sein. Eine neue Strecke soll Köpenick, Lichtenberg und Marzahn verbinden. Die Grünen wollen dafür auch Geld vom Bund.

Straßenbahnnetz ausbauen, Tramstopp aufheben

Die Grünen wollen den Ausbau der Straßenbahn wieder aufnehmen und den von der CDU verhängten Planungsstopp zurücknehmen. Neue Linien sollen bei der Planung Vorrang haben, und Trams sollen häufiger und zuverlässiger fahren.

Die Grünen wollen mehr Straßenbahn-Linien bauen. Die CDU hat den Ausbau gestoppt. Die Grünen wollen das rückgängig machen. Die Bahnen sollen öfter fahren und an Ampeln Vorrang haben. Auch längere Trams sind geplant.

Sharing-Angebote ausbauen, E-Scooter-Abstellen regeln

Die Grünen wollen Leihräder, Lastenräder und Carsharing in allen Bezirken anbieten, vor allem außerhalb des S-Bahn-Rings. Ein öffentlich gefördertes Leihradsystem soll zurückkehren und zum Nahverkehrstarif gehören. E-Scooter und Leihräder sollen in engen Kiezen nur noch an festen Stationen stehen dürfen.

Die Grünen wollen mehr Leih-Räder und Leih-Autos in ganz Berlin. Das gilt besonders für den Stadtrand. Ein Leihrad-System mit Geld vom Land soll zurückkommen. E-Scooter sollen in engen Vierteln nur an festen Stationen stehen. Falsch abgestellte Roller sollen für die Anbieter Folgen haben.

Fußverkehr mit sicheren Ampeln und breiten Wegen stärken

Die Grünen wollen das Gehen in der Stadt sicherer und bequemer machen. Fußgängerinnen und Fußgänger sollen längere Grünphasen bekommen, und abbiegende Fahrzeuge sollen grundsätzlich eine eigene Ampelphase erhalten, um Abbiegeunfälle zu verhindern.

Die Grünen wollen das Gehen in Berlin sicherer machen. Ampeln sollen für Fußgänger länger grün sein. Abbiegende Autos sollen nicht gleichzeitig mit Fußgängern Grün haben. Geh-Wege sollen breiter werden. Es soll mehr Bänke zum Sitzen geben.

Radwegestopp beenden und Radnetz ausbauen

Die Grünen wollen den Stopp beim Radwegebau aufheben und das geplante Radverkehrsnetz verwirklichen. Vorgesehen sind durchgehende Radwege an Hauptstraßen, Fahrradstraßen in Nebenstraßen und mehr Abstellplätze, damit das Fahrrad im Alltag sicher genutzt werden kann.

Die Grünen wollen wieder mehr Radwege bauen. An großen Straßen soll es sichere Radwege geben. In kleinen Straßen soll es Fahrrad-Straßen geben. Es soll auch mehr Stellplätze für Fahrräder geben.

Tempo-30-Netz und barrierefreie Straßen schaffen

Die Grünen verfolgen das Ziel, dass im Verkehr niemand mehr stirbt oder schwer verletzt wird (Vision Zero). Dafür wollen sie Tempo 30 möglichst weit ausdehnen, Kreuzungen sicherer machen und Straßen barrierefrei umbauen. Die Bezirke sollen dafür zusätzliches Geld erhalten.

Die Grünen wollen, dass niemand mehr im Verkehr stirbt. Deshalb soll an vielen Straßen Tempo 30 gelten. Kreuzungen und Gehwege sollen sicherer werden. Menschen mit Behinderung sollen leichter durch die Stadt kommen. Die Bezirke bekommen dafür mehr Geld.

Schulzonen ohne Durchgangsverkehr einrichten

Die Grünen wollen in allen Bezirken viele neue Schulzonen schaffen, durch die kein Durchgangsverkehr mehr fährt. Als Vorbild nennt das Programm Paris. Kinder sollen ihren Schulweg dadurch selbstständig und geschützt zurücklegen können.

Die Grünen wollen sichere Zonen vor Schulen. Dort sollen keine Autos mehr durchfahren. Das Vorbild ist die Stadt Paris. Kinder sollen allein und sicher zur Schule gehen können.

Zahl der Blitzer verdoppeln

Die Grünen wollen in Berlin doppelt so viele Blitzer wie bisher, sowohl mobile als auch fest installierte, und außerdem Geräte an Ampeln einsetzen. Aus Sicht des Programms schützen Tempolimits und rote Ampeln nur dann Leben, wenn ihre Einhaltung kontrolliert wird.

Die Grünen wollen doppelt so viele Blitzer in Berlin. Blitzer messen, ob Autos zu schnell fahren. Auch an Ampeln soll es Blitzer geben. Die Partei sagt: Regeln schützen nur, wenn man sie kontrolliert.

Verkehrsberuhigte Kieze ohne Durchgangsverkehr schaffen

Die Grünen wollen Wohnviertel so umgestalten, dass kein Durchgangsverkehr mehr hindurchfährt, Anwohner und Einsatzfahrzeuge aber weiter hineinkommen. Mit Bäumen, Bänken und Trinkbrunnen sollen dort kühle Aufenthaltsorte entstehen. Der Straßenraum soll nach dem Programm vielen Nutzungen dienen, nicht nur dem Verkehr.

Die Grünen wollen ruhige Wohnviertel. Autos sollen dort nicht mehr nur durchfahren. Anwohner und Rettungswagen kommen weiter hinein. Es soll mehr Bäume, Bänke und Trinkbrunnen geben. Kinder sollen draußen spielen können.

Anwohnerparken verteuern und Parkraum bewirtschaften

Die Grünen wollen die Gebühren für Anwohnerparkausweise anheben, weil sie den heutigen Preis für zu niedrig halten. Die Parkraumbewirtschaftung soll öffentlichen Raum besser nutzbar machen und Verkehr auf Bus, Bahn, Rad und Fußwege verlagern. Die Einnahmen sollen Land und Bezirke teilen.

Die Grünen wollen, dass Parken für Anwohner mehr kostet. Die Partei findet den Preis heute zu niedrig. Das Geld bekommen das Land und die Bezirke. Das Land steckt seinen Teil in Busse und Bahnen.

A 100 nicht weiterbauen, Autobahnen zurückbauen

Die Grünen lehnen den 17. Bauabschnitt der Stadtautobahn A 100 ab und wollen den 16. Abschnitt vorläufig schließen. Auch die vierspurige Tangentialverbindung Ost lehnen sie in der geplanten Form ab. Stattdessen setzen sie auf den Nahverkehr und wollen Stadtautobahnen grundsätzlich zurückbauen.

Die Grünen wollen die Autobahn A 100 nicht weiterbauen. Ein neuer Teil der Autobahn soll erst einmal schließen. Auch eine große neue Straße im Osten lehnen sie ab. Sie wollen lieber mehr Bahn. Alte Stadt-Autobahnen sollen verschwinden.

Baustellen zentral koordinieren und verkürzen

Die Grünen wollen alle Baustellen nach Hamburger Vorbild von einer zentralen Stelle beim Senat koordinieren lassen. Höhere Gebühren für lange blockierte Flächen und Fristen gegen Stillstand sollen die Bauzeiten verkürzen. Bürger und Gewerbe sollen früher erfahren, was geplant ist.

Die Grünen wollen Baustellen besser planen. Eine Stelle beim Senat soll alle Baustellen abstimmen. Wer lange viel Platz blockiert, zahlt mehr. Baustellen sollen nicht lange stillstehen. Die Menschen sollen früh Bescheid wissen.

Bahnverbindungen nach Polen und Europa ausbauen

Die Grünen wollen die Ostbahn Richtung Polen schneller zweigleisig ausbauen und elektrifizieren. Außerdem setzen sie sich für den Deutschlandtakt und mehr Nachtzüge in europäische Großstädte ein. Die Bahn soll so eine klimafreundliche Alternative zu Kurzstreckenflügen werden.

Die Grünen wollen die Bahn nach Polen ausbauen. Die Strecke soll zwei Gleise und Strom bekommen. Es soll mehr Nachtzüge in europäische Städte geben. Dann müssen weniger Menschen kurze Strecken fliegen.

Privatjets am BER verbieten, Nachtflugverbot durchsetzen

Die Grünen wollen, dass am Flughafen BER keine Privatjets mehr starten und landen. Sie begründen das mit Lärm und Emissionen, die wenige Wohlhabende den Anwohnern zumuteten. Außerdem fordern sie ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr und wollen der Flughafengesellschaft kein zusätzliches Steuergeld geben.

Die Grünen wollen keine Privat-Flugzeuge mehr am Flughafen BER. Diese machen Lärm und Abgase für die Nachbarn. Nachts von 22 bis 6 Uhr soll kein Flugzeug fliegen. Der Flughafen soll kein neues Geld vom Staat bekommen.

Barrierefreie Mobilität im Nahverkehr sichern

Die Grünen wollen, dass Menschen mit Behinderungen Busse und Bahnen selbstständig nutzen können. Aufzüge sollen verlässlicher laufen, und es soll mehr Inklusionstaxis geben.

Menschen mit Behinderungen sollen Bus und Bahn allein nutzen können. Die Aufzüge an den Bahnhöfen sollen zuverlässig fahren. Es soll mindestens 250 Inklusions-Taxis geben. Das sind Taxis, in die auch Rollstühle passen. Der Ruf-Bus BVG Muva soll vorerst bleiben.

Grüne: alle 21 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 16 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich mehr Staat, 13 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,2), aus 16 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich Klimaschutz zuerst, 13 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Nahverkehr, Rad- und Fußverkehr Vorrang geben

Die Linke will Bus, Bahn, Rad- und Fußverkehr mehr Platz und Vorrang geben. Bis 2035 sollen mindestens 90 Prozent der Wege in Berlin mit diesen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden. Mobilität soll nach dem Programm nicht von Wohnort, Autobesitz, Gesundheit oder Einkommen abhängen.

Die Linke will Bus, Bahn, Fahrrad und Fußwege stärken. Sie sollen mehr Platz bekommen. Im Jahr 2035 sollen die Menschen fast alle Wege ohne Auto machen. Alle sollen günstig unterwegs sein können.

Tickets verbilligen, Sozialticket für 9 Euro

Die Linke will den Nahverkehr günstiger machen: Das Sozialticket soll wieder 9 Euro kosten, dazu kommen ermäßigte Deutschlandtickets für mehrere Gruppen. Das Programm begründet dies damit, dass Mobilität unabhängig vom Einkommen Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe sei.

Die Linke will Bus und Bahn billiger machen. Das Sozial-Ticket soll wieder 9 Euro kosten. Schüler und ältere Menschen sollen ein günstigeres Deutschland-Ticket bekommen. Wer ohne Fahrschein fährt, soll keine Straf-Anzeige mehr bekommen.

ÖPNV über Abgaben finanzieren, langfristig fahrscheinlos

Die Linke will neue Geldquellen für den Nahverkehr erschließen, darunter eine ÖPNV-Abgabe für Touristinnen und Touristen. Langfristig soll das Tarifsystem durch solidarische Beiträge ersetzt werden, sodass Busse und Bahnen ohne Fahrschein nutzbar sind.

Die Linke will neues Geld für Bus und Bahn besorgen. Touristen sollen eine Abgabe zahlen. Später sollen alle einen Beitrag zahlen. Dann braucht niemand mehr einen Fahrschein.

Straßenbahnnetz ausbauen, auch nach Westen

Die Linke will das Straßenbahnnetz erweitern, insbesondere in den Westen Berlins, und gestoppte Planungen wieder aufnehmen. Auf bestehenden Linien sollen Bahnen häufiger fahren und an Ampeln Vorrang haben.

Die Linke will mehr Straßenbahn-Strecken bauen. Die Straßenbahn soll auch im Westen von Berlin fahren. Gestoppte Pläne sollen weitergehen. Die Bahnen sollen öfter fahren.

U-Bahn sanieren und Takte verdichten

Die Linke will bei der U-Bahn zuerst in Sanierung und technische Modernisierung des bestehenden Netzes investieren, weil sie einen großen Sanierungsstau sieht. Züge sollen häufiger fahren; neue Strecken hält sie vor allem dort für sinnvoll, wo Lücken im Netz bestehen.

Die Linke will die U-Bahn zuerst reparieren und modernisieren. Die Züge sollen öfter fahren. Neue Strecken soll es vor allem dort geben, wo im Netz Lücken sind.

Busflotte elektrifizieren, Busverkehr ausweiten

Die Linke will die Busse der BVG bis spätestens 2035 auf Elektroantrieb umstellen und den Busverkehr beschleunigen und ausbauen. Gekürzte Fahrten sollen zurückkommen, danach soll in ganz Berlin mindestens alle zehn Minuten ein Bus fahren.

Die Linke will, dass alle Busse der BVG bis 2035 elektrisch fahren. Busse sollen eigene Spuren bekommen und schneller sein. Gestrichene Fahrten sollen zurückkommen. Später soll überall mindestens alle zehn Minuten ein Bus kommen.

Arbeitsbedingungen und Sicherheit bei der BVG verbessern

Die Linke will die Arbeitsbedingungen bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) verbessern, um Personal dauerhaft zu halten. Zugleich soll mehr Personal auf Bahnhöfen das Sicherheitsgefühl im Nahverkehr stärken.

Die Linke will bessere Arbeit bei der BVG. Die BVG betreibt Busse, U-Bahnen und Straßenbahnen in Berlin. Die Beschäftigten sollen lange dort bleiben. Auf Bahnhöfen soll es mehr Personal geben. So sollen sich Fahrgäste sicherer fühlen.

S-Bahn kommunalisieren und Netz ausbauen

Die Linke will die Berliner S-Bahn in öffentliche Hand der Länder überführen. Das soll Investitionen sichern, Gewinne in der Stadt halten und Direktvergaben statt langer Ausschreibungen ermöglichen. Zugleich soll das Netz mit dichteren Takten und neuen Strecken wachsen.

Die S-Bahn gehört heute zur Deutschen Bahn. Die Linke will, dass sie den Ländern gehört. Dann bleibt das Geld in Berlin, sagt die Partei. Die Züge sollen öfter fahren. Es soll neue Strecken und neue Bahnhöfe geben.

Schienen- und Radverbindungen ins Umland ausbauen

Die Linke will den Regional- und S-Bahn-Verkehr nach Brandenburg ausbauen, damit Pendlerinnen und Pendler vom Auto auf Bus und Bahn wechseln. Ergänzend sollen gemeinsam mit Brandenburg Radschnellwege und Umsteigeangebote entstehen.

Viele Menschen fahren mit dem Auto zur Arbeit nach Berlin. Die Linke will mehr Züge ins Umland. Dann können mehr Menschen die Bahn nehmen. Es soll auch schnelle Radwege nach Brandenburg geben. Berlin und Brandenburg sollen das zusammen planen.

Tempo 30 und strengere Verkehrskontrollen durchsetzen

Die Linke will die Verkehrssicherheit am Ziel ausrichten, dass niemand mehr im Straßenverkehr stirbt oder schwer verletzt wird. Dafür setzt sie auf Tempo 30 als Regel innerorts, weniger Autoverkehr und mehr Kontrollen. Für SUVs sollen höhere Parkgebühren gelten, und im Bund will sie ein Ende neuer SUV-Zulassungen erreichen.

Die Linke will weniger Unfälle in Berlin. Niemand soll im Verkehr sterben. Autos sollen in der Stadt meist nur 30 fahren. Es soll mehr Blitzer geben. Parken soll für große Autos teurer werden.

Straßen und Nahverkehr barrierefrei machen

Die Linke will, dass alle Menschen Straßen, Busse und Bahnen ohne Hindernisse nutzen können. Haltestellen und Bahnhöfe sollen barrierefrei ausgebaut und Hilfsangebote für Menschen mit eingeschränkter Mobilität dauerhaft gesichert werden.

Alle Menschen sollen gut durch die Stadt kommen. Das gilt auch für Menschen im Rollstuhl. Haltestellen und Bahnhöfe sollen keine Hindernisse haben. Aufzüge sollen besser funktionieren. Es soll mehr Taxis für Rollstühle geben.

Lückenloses und sicheres Radwegenetz schaffen

Die Linke will den Bau sicherer Radwege fortsetzen und ein durchgehendes Netz nach dem bestehenden Radnetzplan schaffen. Radfahren gilt dem Programm als günstige Form der Mobilität, die soziale Teilhabe ermöglicht.

Die Linke will mehr sichere Radwege bauen. Die Radwege sollen überall verbunden sein. Auch Kinder und ältere Menschen sollen sicher fahren können. An Bahnhöfen soll es mehr Stellplätze für Räder geben. Leihräder sollen eine halbe Stunde kostenlos sein.

Mehr Platz und Sicherheit für Fußverkehr

Die Linke will Fußgängerinnen und Fußgängern mehr Raum geben, indem Fahrspuren und Parkplätze für Autos verringert werden. Gehwege sollen instand gehalten, Überwege ausgebaut und der Fußverkehrsplan beschlossen werden.

Die Linke will mehr Platz für Menschen zu Fuß. Dafür sollen Autos weniger Platz bekommen. Gehwege sollen heil und frei sein. Es soll mehr Zebrastreifen geben. Die Stadt soll 1.200 neue Bänke aufstellen.

Autoverkehr deutlich reduzieren, Straßen umwidmen

Die Linke will den Autoverkehr in Berlin stark verringern und Straßen in großem Umfang dem Fuß- und Radverkehr widmen. Das Programm begründet das mit Klima- und Hitzeschutz, Verkehrssicherheit, Lebensqualität und wirtschaftlichen Gründen. Notwendige Fahrten wie Lieferungen, Rettung und Busse sollen mehr Raum bekommen.

Die Linke will viel weniger Autos in Berlin. Viele Straßen sollen für Fußgänger und Räder da sein. In Wohnvierteln sollen keine Autos mehr durchfahren. Rettungswagen und Müllabfuhr dürfen weiter fahren. Falsches Parken soll strenger kontrolliert werden.

Taxigewerbe stärken, Mietwagenplattformen strenger regulieren

Die Linke will das Berliner Taxigewerbe stärken und die aus ihrer Sicht bestehende Bevorzugung von Vermittlungsplattformen wie Uber beenden. Mietwagenfirmen sollen schärfer kontrolliert werden und Mindestpreise einhalten müssen.

Die Linke will den Taxis in Berlin helfen. Firmen wie Uber sollen strengere Regeln bekommen. Ihre Fahrten sollen einen Mindest-Preis haben. Die Stadt soll diese Firmen öfter kontrollieren. Nachts soll es ein Taxi-Angebot für Frauen geben.

Öffentliche Ladeinfrastruktur durch das Stadtwerk ausbauen

Die Linke will ein leistungsfähiges öffentliches Netz von Ladesäulen für Elektroautos schaffen. Verantwortlich soll das landeseigene Stadtwerk sein. Das Programm begründet dies damit, dass der Kraftverkehr künftig elektrisch sei.

Die Linke will mehr öffentliche Lade-Säulen für Elektro-Autos. Das Stadtwerk des Landes Berlin soll sie bauen. Auch Mieter ohne eigenen Parkplatz sollen dort laden können.

A100-Weiterbau stoppen, keine neuen Autobahnen

Die Linke lehnt neue Autobahnen in Berlin ab und will die A100 am Treptower Park enden lassen. Der geplante 17. Bauabschnitt soll aus den Planwerken gestrichen werden. An vorhandenen Autobahnen soll es mehr Lärmschutz geben.

Die Linke will keine neuen Autobahnen in Berlin. Die Autobahn A100 soll am Treptower Park enden. Der nächste geplante Abschnitt soll nicht gebaut werden. An den vorhandenen Autobahnen soll es mehr Schutz vor Lärm geben.

Straßen instand halten und Baustellen besser koordinieren

Die Linke will sich im Straßenbau auf Erhalt und Sanierung konzentrieren, vor allem bei Brücken. Baustellen sollen durch eine neue Stabsstelle im Senat und digitale Werkzeuge besser abgestimmt und schneller genehmigt werden.

Die Linke will vor allem vorhandene Straßen und Brücken reparieren. Baustellen sollen besser geplant werden. Dafür soll es eine neue Stelle im Senat geben. Genehmigungen sollen schneller gehen.

Sharing-Anbieter stärker regulieren und beteiligen

Die Linke will Anbieter von Leihrollern und ähnlichen Fahrzeugen über höhere Gebühren an den Kosten beteiligen und ihnen strengere Auflagen machen. Zugleich sollen Sharing-Angebote in der ganzen Stadt verfügbar sein und mit dem Nahverkehr verknüpft werden.

Firmen verleihen in Berlin E-Roller und andere Fahrzeuge. Die Linke will, dass diese Firmen mehr Gebühren zahlen. Die Fahrzeuge sollen nur auf festen Flächen stehen dürfen. Die Angebote soll es in der ganzen Stadt geben, auch am Stadtrand.

Güterverkehr auf Schiene und Wasser verlagern

Die Linke will den Liefer- und Güterverkehr stärker über Schienen, Wasserstraßen und die Infrastruktur des ÖPNV abwickeln und so Lkw-Fahrten verringern. Elektrische Lieferfahrzeuge, Lastenräder, Mikrodepots und Lieferzonen sollen gefördert werden. Innerstädtische Logistikzentren soll ein landeseigenes Unternehmen betreiben.

Die Linke will weniger Lastwagen auf Berlins Straßen. Waren sollen öfter mit der Bahn oder dem Schiff kommen. Für Pakete soll es gemeinsame Depots und Paket-Boxen geben. In jeder Straße soll es Parkzonen für Handwerker und Lieferdienste geben.

Kurzstrecken- und Privatflüge verbieten, Nachtflugverbot ausweiten

Die Linke will, dass der Luftverkehr klimaneutral wird, und setzt sich für Verbote von Kurzstreckenflügen sowie von Privat- und Geschäftsflügen am BER ein. Das Nachtflugverbot soll länger gelten. Eine Privatisierung der Flughafengesellschaft FBB lehnt die Partei ab.

Die Linke will weniger Flüge. Kurze Flüge sollen verboten werden, wenn die Bahn höchstens sechs Stunden braucht. Nachts soll von 22 bis 6 Uhr kein Flugzeug fliegen. Der Flughafen BER soll nicht an private Firmen verkauft werden.

Schiffsverkehr elektrifizieren und Seilbahn erhalten

Die Linke will, dass Schiffe in Berlin möglichst elektrisch fahren, und strebt strengere Abgasregeln an. Auf den Wasserstraßen soll stärker kontrolliert werden. Die Seilbahn an den „Gärten der Welt“ soll bleiben und Teil des Nahverkehrs werden.

Die Linke will, dass Schiffe in Berlin mit Strom fahren. Für Abgase von Schiffen sollen strengere Regeln gelten. Die Polizei soll auf dem Wasser mehr kontrollieren. Die Seilbahn an den „Gärten der Welt“ soll bleiben und zum Nahverkehr gehören.

Öffentlichen Raum und Kieze altersgerecht gestalten

Die Linke will Straßen, Haltestellen und Wohnviertel so gestalten, dass ältere Menschen sich sicher bewegen und alles Nötige zu Fuß erreichen können. Sie beruft sich dabei auf das Leitbild der 15-Minuten-Stadt und stellt sich gegen den weiteren Abbau von Nahversorgung. Ältere sollen zudem ihre Wohnung behalten und im gewohnten Umfeld bleiben können.

Die Linke will die Stadt besser für ältere Menschen machen. Es soll mehr Ampeln geben, und sie sollen länger grün zeigen. Jede Haltestelle soll ein Dach und Sitzplätze haben. Geschäfte und Ärzte sollen zu Fuß erreichbar sein. Es soll kostenlose öffentliche Toiletten geben.

Linke: alle 23 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 4 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Nahverkehr mit Tram, U-Bahn und dichtem Takt ausbauen

Die SPD will den öffentlichen Nahverkehr überall in Berlin mindestens alle zehn Minuten fahren lassen und Straßenbahn- sowie U-Bahn-Netz erweitern. Gestoppte Tramprojekte sollen wieder aufgenommen werden. Ziel ist, dass mehr Menschen vom Auto umsteigen können.

Die SPD will mehr Busse und Bahnen. Überall in Berlin soll mindestens alle 10 Minuten etwas fahren. Es soll neue Strecken für Straßenbahn und U-Bahn geben. Busse sollen eigene Spuren und grüne Ampeln bekommen. Kleine Busse ohne Fahrer sollen am Stadtrand fahren.

Deutschlandticket auf 49 Euro senken, BVG stabilisieren

Die SPD fordert von Bund und Ländern, das Deutschlandticket wieder für 49 Euro anzubieten. Die BVG soll zunächst ihren Betrieb stabilisieren und dafür die nötigen Mittel erhalten. Das Taxigewerbe soll durch einen Mindestpreis für per App vermittelte Mietwagen geschützt werden.

Die SPD will das Deutschland-Ticket wieder billiger machen. Es soll 49 Euro kosten. Mehr Personal soll Busse und Bahnen sicherer und sauberer machen. Die BVG soll zuerst wieder zuverlässig fahren. Für Fahrdienste per App soll es einen Mindest-Preis geben. Das soll Taxis schützen.

Fuß- und Radverkehr ausbauen, Sharing-Angebote ordnen

Die SPD will Gehwege breiter, sicherer und barrierefrei machen und den Radverkehrsplan vollständig umsetzen. E-Scooter und Leihräder sollen nur noch auf festen Flächen abgestellt werden können. Zudem plant sie ein landeseigenes Carsharing mit Elektroautos.

Die SPD will bessere Wege für Fußgänger und Radfahrer. Gehwege sollen breit, hell und ohne Hindernisse sein. Es soll mehr sichere Radwege und Stellplätze für Räder geben. E-Roller dürfen nur noch auf festen Plätzen stehen. Das Land soll selbst Elektro-Autos zum Teilen anbieten.

A100 nicht weiterbauen, Straßen und Brücken erhalten

Die SPD lehnt den Weiterbau der Stadtautobahn A100 ab und will stattdessen bestehende Straßen und Brücken sanieren. Bundesmittel sollen stärker in Sanierung und Nahverkehr fließen. Die Tangentialverbindung Ost soll als Straße gebaut werden.

Die SPD will die Autobahn A100 nicht weiterbauen. Das Geld soll in kaputte Straßen und Brücken fließen. Auch Busse und Bahnen sollen mehr Geld vom Bund bekommen. Eine neue Straße im Osten soll trotzdem gebaut werden. Neue Stadtteile sollen wenig Autos haben.

Parkzonen ausweiten, Anwohnerparken verteuern

Die SPD will die Parkraumbewirtschaftung auf weitere Gebiete ausdehnen und die Gebühren für Anwohnerparkausweise anheben. Die Einnahmen sollen in Nahverkehr, Rad- und Fußverkehr sowie Kiezparkhäuser fließen. Für den Wirtschaftsverkehr sollen mehr Ladezonen entstehen.

Die SPD will mehr Gebiete, in denen Parken Geld kostet. Der Park-Ausweis für Anwohner soll teurer werden. Das Geld geht an Busse, Bahnen, Radwege und Parkhäuser im Kiez. Anwohner sollen nachts auf Supermarkt-Parkplätzen parken dürfen. Handwerker und Lieferdienste bekommen mehr eigene Stellflächen.

Vision Zero mit Tempo 30 und Schulstraßen umsetzen

Die SPD bekennt sich zum Ziel, dass im Straßenverkehr niemand mehr stirbt oder schwer verletzt wird. Dafür setzt sie auf Verkehrsberuhigung in den Kiezen, Tempo 30 vor sensiblen Einrichtungen, zeitweise gesperrte Schulstraßen und mehr Kontrollen.

Die SPD will, dass niemand mehr im Verkehr stirbt. Vor Schulen, Kitas und Heimen für alte Menschen soll Tempo 30 gelten. Straßen vor Schulen sollen zeitweise für Autos gesperrt werden können. Es soll mehr Blitzer geben. Die Polizei bekommt mehr Fahrrad-Streifen.

SPD: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl