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Was sagen die Parteien in Hamburg zum Verkehr?

5 aktuelle Wahlprogramme in Hamburg haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 2 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Hauptstraßen erhalten, U4 und Elbquerungen ausbauen

Die AfD lehnt es ab, Fahrstreifen auf Hauptverkehrsstraßen in Radschutzstreifen umzuwandeln, und will die Straßen als leistungsfähige Verkehrsachsen erhalten. Die U4 soll schnell nach Harburg verlängert werden, neue Elbquerungen sollen zügig entstehen. Bürger sollen ihr Verkehrsmittel frei wählen, ohne Verbote gegen Autofahrer.

Die AfD will keine Auto-Spuren in Rad-Wege umwandeln. Große Straßen sollen für Autos bleiben. Die U-Bahn-Linie U4 soll bis Harburg fahren. Es soll neue Wege über die Elbe geben. Jeder soll sein Verkehrs-Mittel frei wählen.

Straßen ausbauen, Fahrverbote aufheben

Die AfD will neue Straßenverbindungen wie die Hafenquerspange und zusätzliche Elbquerungen bauen und Durchfahrtsverbote für Dieselfahrzeuge aufheben. Fahrverbote schaden aus ihrer Sicht Pendlern, Handel und Wirtschaft. Das Anwohnerparken lehnt sie ab.

Die AfD will neue Straßen und Wege über die Elbe bauen. Diesel-Autos sollen wieder überall fahren dürfen. Die AfD sagt: Fahr-Verbote schaden der Stadt. Das Anwohner-Parken gegen Gebühr lehnt sie ab.

Parkplatzabbau stoppen und umkehren

Die AfD will den Abbau von Parkplätzen beenden und wieder so viele kostenlose Stellplätze schaffen, wie gebraucht werden. Das soll nach ihrer Darstellung den Verkehr durch Parkplatzsuche deutlich verringern.

Die AfD will, dass keine Parkplätze mehr wegfallen. Es soll wieder mehr Parkplätze geben. Sie sollen kostenlos sein. Dann suchen Autofahrer nicht mehr so lange.

Keine City-Maut einführen

Die AfD lehnt eine City-Maut und eine allgemeine Maut ab. Sie begründet das mit der Belastung für Menschen mit kleinem und mittlerem Einkommen und mit Nachteilen für den Einzelhandel in der Innenstadt.

Die AfD will keine Maut für Autos in der Stadt. Eine Maut ist eine Gebühr für das Fahren auf Straßen. Die AfD sagt: Das belastet Menschen mit wenig Geld. Auch die Läden in der Innenstadt würden leiden.

Nahverkehr ins Umland ausbauen

Die AfD will einen verlässlichen, preiswerten und sicheren Nahverkehr auf Grundlage eines Verkehrsentwicklungsplans bis 2050. Schienenverbindungen sollen weit ins Umland reichen, um Pendlerströme zu verringern. Eine neue Straßenbahn und Teile der U5 lehnt sie ab.

Die AfD will Busse und Bahnen, die pünktlich, günstig und sicher sind. Bahnen sollen weit ins Umland fahren. Eine neue Straßenbahn will die AfD nicht. Auch Teile der neuen U-Bahn-Linie U5 lehnt sie ab.

Gehwege schützen, Radwege sanieren

Die AfD will Gehwege allein Fußgängern vorbehalten und schneller barrierefrei instand setzen. Die Velorouten sollen fertiggestellt und bestehende Radwege saniert werden, ein Netz von Radschnellwegen lehnt sie ab. Falsch abgestellte E-Roller sollen härter bestraft werden.

Die AfD sagt: Der Gehweg ist nur für Fußgänger da. Gehwege sollen schneller repariert werden. Alte Radwege sollen saniert werden. Schnelle Rad-Straßen will die AfD nicht. Wer E-Roller falsch abstellt, soll mehr Strafe zahlen.

Flughafen verlagern, Nachtgebühren erhöhen

Langfristig will die AfD den Hamburger Flughafen ins Umland verlegen, um den Fluglärm zu beenden. Kurzfristig sollen Start- und Landegebühren nach 22 Uhr deutlich steigen, um Anwohner nachts zu entlasten.

Flugzeuge machen in Hamburg viel Lärm. Die AfD will den Flughafen später aus der Stadt verlegen. Bis dahin sollen Flüge nach 22 Uhr teurer werden. So sollen Anwohner nachts mehr Ruhe haben.

AfD: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschaftausgewogen (-0,3), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Klimaausgewogen (+0,1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 3 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 4 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Infrastruktur der Metropolregion schneller planen und bauen

Die CDU will in die Infrastruktur der Metropolregion investieren und Planungs- und Genehmigungsverfahren deutlich verkürzen. Sie begründet das mit langen Verzögerungen bei Vorhaben wie der Köhlbrandbrücke, der A26-Ost und der Bahnstrecke Hamburg–Hannover.

Große Bau-Projekte dauern in Hamburg sehr lange. Die CDU will Planung und Genehmigung schneller machen. Dafür sollen Abläufe digital werden. Hamburg soll enger mit den Nachbarn zusammenarbeiten.

Verkehrspolitik auf freien Mobilitätsmix umstellen

Die CDU kündigt eine grundlegende Wende in der Hamburger Verkehrspolitik an: Alle Verkehrsmittel sollen gleichberechtigt nebeneinander stehen, und jeder soll selbst wählen, wie er sich fortbewegt. Die bisherige Politik von SPD und Grünen hält sie für einseitig und für eine Ursache von Staus und Parkplatzmangel.

Die CDU will die Verkehrs-Politik in Hamburg stark ändern. Auto, Bus, Bahn, Fahrrad und Fußgänger sollen gleich wichtig sein. Jeder soll selbst entscheiden, wie er fährt. Die CDU will Angebote machen und keine Verbote.

Auto als Verkehrsmittel erhalten

Die CDU bekennt sich zum Auto als Mittel individueller Mobilität und für den Wirtschaftsverkehr. Sie will Straßen sanieren und ausbauen, genügend Parkplätze bereitstellen und lehnt pauschale Verbote bestimmter Antriebe ab.

Die CDU will, dass das Auto in Hamburg eine Zukunft hat. Viele Menschen brauchen das Auto, sagt die Partei. Sie will Straßen reparieren und ausbauen. Sie will kein Verbot für bestimmte Motoren.

Baustellen koordinieren und Verkehr intelligent steuern

Die CDU will Staus verringern, indem sie Baustellen besser abstimmt, einen neuen Generalverkehrsplan aufstellt und Straßen mit einem intelligenten Leitsystem ausstattet. Ampeln sollen auf das Verkehrsaufkommen reagieren, damit die grüne Welle funktioniert.

Die CDU will weniger Stau in Hamburg. Sie will Baustellen besser planen. Ampeln sollen den Verkehr erkennen und klüger schalten. An manchen Kreuzungen soll es Kreisverkehre statt Ampeln geben.

Autobahnen bauen, Straßen und Brücken sanieren

Die CDU will Großprojekte wie die A26-Ost und die Köhlbrandquerung umsetzen und sich beim Bund für deren Finanzierung einsetzen. Zudem unterstützt sie Umgehungsrouten um Hamburg und will Straßen und Brücken instand setzen.

Die CDU will neue Autobahnen bauen. Dazu gehören die A26-Ost und eine neue Köhlbrand-Querung. Der Bund soll dafür Geld geben. Die Partei will auch kaputte Straßen und Brücken reparieren.

Tempo 50 auf Hauptstraßen, Tempo 30 in Wohnstraßen

Die CDU will den Verkehr auf leistungsfähigen Hauptstraßen bündeln und Wohnstraßen entlasten. Auf Hauptstraßen soll in der Regel Tempo 50 gelten, in Wohnstraßen und vor sensiblen Einrichtungen Tempo 30.

Die CDU will den Verkehr auf den großen Straßen sammeln. Dort soll man 50 fahren dürfen. In Wohnstraßen und vor Schulen soll Tempo 30 gelten. Große Straßen sollen keine Fahrspuren verlieren.

Verkehrssicherheit und Schulwege verbessern

Die CDU will die Verkehrssicherheit mit mehr Kontrollen, Verkehrserziehung und sicheren Schulwegen erhöhen. Sie verweist auf steigende Unfallzahlen, von denen besonders Radfahrer und Fußgänger betroffen seien.

In Hamburg gibt es immer mehr Unfälle. Die CDU will deshalb mehr Kontrollen im Verkehr. Schulwege sollen sicherer werden. Die Stadt soll Wege im Winter von Eis und Schnee befreien.

Mehr Parkplätze schaffen, Anwohnerparken reformieren

Die CDU will den Abbau von Parkplätzen stoppen, Poller entfernen und Quartiersgaragen bauen. Anwohnerparkzonen sollen überprüft werden; für Handwerker ist ein eigener Parkausweis vorgesehen.

Die CDU will mehr Parkplätze in Hamburg. Sie will Poller entfernen und Garagen für Wohnviertel bauen. Zonen für Anwohner-Parken will sie überprüfen. Handwerker sollen einen eigenen Park-Ausweis bekommen.

U- und S-Bahn ausbauen, Nahverkehr günstig halten

Die CDU will den öffentlichen Nahverkehr ausbauen und ihn sicher, günstig, zuverlässig und sauber machen. Geplant sind neue und verlängerte U- und S-Bahn-Linien, dichtere Takte sowie kostenlose Tickets für Auszubildende.

Die CDU will mehr Busse und Bahnen in Hamburg. Neue U-Bahn- und S-Bahn-Strecken sollen entstehen. Die Bahnen sollen öfter fahren und sauberer sein. Auszubildende sollen kostenlos fahren.

P+R für HVV-Dauerkunden kostenlos machen und ausbauen

Die CDU will Park-and-Ride-Anlagen für Dauerkunden des HVV kostenlos machen und bis zu 10.000 zusätzliche Stellplätze schaffen. Das soll Pendler zum Umstieg auf S- und U-Bahn bewegen und den Autoverkehr in die Stadt verringern.

Bei P+R parkt man das Auto und fährt mit der Bahn weiter. Die CDU will das für Kunden mit HVV-Abo kostenlos machen. Es soll bis zu 10.000 neue Stellplätze geben. So sollen weniger Autos in die Stadt fahren.

Hauptbahnhof entlasten, zweite Schienen-Elbquerung bauen

Die CDU will den überlasteten Hauptbahnhof entlasten und den Süden Hamburgs besser an die Schiene anbinden. Dazu sollen langfristig eine Ringverbindung, der Verbindungsbahn-Entlastungstunnel und eine zweite Elbquerung für die Bahn dienen.

Der Hamburger Hauptbahnhof ist sehr voll. Die CDU will ihn entlasten. Ein neuer Tunnel für die S-Bahn soll schnell kommen. Außerdem soll eine zweite Bahn-Strecke über die Elbe entstehen.

Gehwege sanieren und Fußverkehrsbeauftragte einsetzen

Die CDU will Gehwege sicherer machen und die Belange von Fußgängern stärker berücksichtigen. Dazu plant sie Sanierungsfonds für die Bezirke, bessere Beleuchtung und hauptamtliche Beauftragte für den Fußverkehr.

Die CDU will sichere Gehwege. Jeder Bezirk soll Geld für die Reparatur bekommen. Dunkle Wege sollen mehr Licht bekommen. In jedem Bezirk soll sich eine Person um Fußgänger kümmern.

Getrennte Radwege bauen, E-Scooter stärker regeln

Die CDU will Radwege baulich von der Fahrbahn trennen und alle laufenden Radwegeplanungen stoppen und überprüfen. E-Scooter sollen stärker kontrolliert werden und feste Abstellzonen bekommen; als letztes Mittel erwägt die Partei ein Verbot.

Die CDU will eigene Radwege neben der Straße. Fahrräder sollen nicht zwischen Autos und Lastwagen fahren. Laufende Pläne für Radwege will sie stoppen und prüfen. Für E-Scooter soll es strengere Regeln und feste Abstell-Plätze geben.

Fährverkehr auf Elbe und Alster ausweiten

Die CDU will Hamburgs Wasserflächen stärker für den Personen- und Güterverkehr nutzen. Die HADAG-Fähren sollen häufiger fahren, und auf der Alster soll es wieder regelmäßige Schiffsverbindungen geben.

Hamburg hat viel Wasser. Die CDU will mehr Verkehr auf dem Wasser. Die Fähren sollen öfter fahren. Auch auf der Alster sollen wieder regelmäßig Schiffe fahren.

Flughafen stärken, Luftverkehrssteuer senken, Lärmschutz ausweiten

Die CDU steht zum innenstadtnahen Flughafen und will ihn wettbewerbsfähiger machen, indem Luftverkehrssteuer und Flughafenentgelte sinken. Zugleich will sie den Schutz vor Fluglärm ausweiten.

Die CDU will den Hamburger Flughafen erhalten. Steuern und Gebühren für Flüge sollen sinken. So sollen wieder mehr Flüge ab Hamburg starten. Die Partei will Anwohner auch besser vor Fluglärm schützen.

Ladeinfrastruktur und neue Mobilitätsangebote ausbauen

Die CDU will alternative Antriebe und neue Verkehrstechnologien fördern. Dazu gehören mehr Ladepunkte für E-Autos, ein leistungsfähigeres Stromnetz sowie mehr On-Demand-, Carsharing- und Leihrad-Angebote.

Die CDU will mehr Lade-Stationen für E-Autos. Dafür soll das Stromnetz stärker werden. In den äußeren Stadtteilen soll es mehr Fahrdienste auf Abruf geben. Die Partei ist offen für neue Technik wie selbstfahrende Autos.

Willy-Brandt-Straße in einen Tunnel verlegen

Die CDU will die Willy-Brandt-Straße untertunneln. Die mehrspurige Straße trennt nach Darstellung des Programms Rathausmarkt und HafenCity; ihre Verlegung unter die Erde gilt der Partei als wichtigstes Vorhaben für eine attraktivere Innenstadt.

Die Willy-Brandt-Straße ist eine große Straße mitten in Hamburg. Sie trennt die Innenstadt von der HafenCity. Die CDU will die Straße in einen Tunnel legen. Oben soll man sich dann besser aufhalten können.

CDU: alle 17 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 10 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,9), aus 14 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 13 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Mobilitätswende mit 80-Prozent-Ziel fortsetzen

Die Grünen wollen, dass vier von fünf Wegen in Hamburg mit Bus und Bahn, zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt werden. Dafür sollen das Angebot wachsen und die Infrastruktur erneuert werden. Der Busverkehr soll bis 2030 ohne Emissionen fahren.

Die Grünen wollen weniger Auto-Verkehr. Die meisten Wege sollen mit Bus, Bahn, Rad oder zu Fuß gehen. Dafür bauen sie mehr Bahn-Strecken und Rad-Wege. Busse sollen bis 2030 ohne Abgase fahren.

Mehr Tempo 30 nachts und sauberere Luft

Die Grünen wollen nachts auf mehr Straßen Tempo 30 ausweisen und den Lärmaktionsplan konsequenter umsetzen. Das Programm verweist auf über 230.000 Menschen in Hamburg, die nachts gesundheitsgefährdendem Lärm ausgesetzt seien. Luftschadstoffe aus Industrie und Schifffahrt sollen sinken.

Viele Menschen in Hamburg leiden nachts unter Lärm. Der meiste Lärm kommt von Autos. Die Grünen wollen nachts öfter Tempo 30. Auch die Luft soll sauberer werden. Schiffe im Hafen sollen Strom vom Land nutzen müssen.

Nachtflüge am Flughafen stärker einschränken

Die Grünen wollen die Betriebsregeln und Nachtflugbeschränkungen des Hamburger Flughafens überarbeiten. Abflüge nach 23 Uhr soll es fast nicht mehr geben, verspätete Landungen sollen deutlich seltener werden. Vermeidbare Verspätungen sollen härter sanktioniert werden.

Der Flughafen liegt mitten in der Stadt. Flugzeuge machen nachts Lärm. Die Grünen wollen: Nach 23 Uhr starten fast keine Flugzeuge mehr. Auch späte Landungen sollen seltener werden. Wer ohne guten Grund zu spät fliegt, soll mehr Strafe zahlen.

U- und S-Bahn-Netz stark ausbauen

Die Grünen wollen den Nahverkehr zum Rückgrat der Mobilität machen und dafür neue U- und S-Bahn-Linien sowie mindestens 36 Bahnhöfe bauen. Ziel ist, dass 80 Prozent der Wege mit Bus, Bahn, Rad oder zu Fuß zurückgelegt werden.

Hamburg soll neue U-Bahnen und S-Bahnen bekommen. In 20 Jahren sollen mindestens 36 neue Bahnhöfe entstehen. Auch Stadtteile ohne Bahn sollen einen Anschluss bekommen. Für ältere Menschen soll es später ein günstigeres Ticket geben.

Busse, autonome Shuttles, Stadtbahn und Fähren ausbauen

Die Grünen wollen den Busverkehr emissionsfrei machen und mit mehr Linien, Busspuren und 500 autonomen Kleinbussen verdichten. Langfristig soll eine Stadtbahn hinzukommen, und auch der Fährverkehr auf der Elbe soll wachsen.

Busse in Hamburg sollen ohne Abgase fahren. Es soll mehr Busse und eigene Busspuren geben. 500 Busse ohne Fahrer sollen am Stadtrand fahren. Später soll eine Stadtbahn dazukommen. Auch die Fähren sollen öfter fahren.

Infrastruktur sanieren und Baustellen besser koordinieren

Die Grünen wollen Straßen, Brücken und Energieinfrastruktur kontinuierlich sanieren und Planung, Umsetzung und Finanzierung beschleunigen. Baustellen sollen besser abgestimmt werden, damit sie den Verkehr weniger belasten.

Straßen, Brücken und Ampeln sollen in gutem Zustand bleiben. Die Stadt soll weiter viel reparieren. Baustellen sollen besser geplant werden. Firmen sollen gemeinsam bauen, damit eine Straße nur einmal aufgerissen wird.

Parkgebühren nach Fahrzeuggröße staffeln

Die Grünen wollen das Bewohnerparken gemeinsam mit dem Bund zu einem Quartiersparken weiterentwickeln. Wer ein größeres Fahrzeug hat und mehr öffentlichen Raum beansprucht, soll mehr zahlen, sobald das Bundesrecht dies zulässt.

Große Autos brauchen mehr Platz als kleine. Deshalb sollen sie beim Parken mehr kosten. Dafür muss erst ein Gesetz vom Bund passen. Das Parken für Anwohner soll zum Parken im Quartier werden.

Jährlich 100 Kilometer Radwege schaffen

Die Grünen wollen den Radwegebau von bisher 60 bis 80 auf mittelfristig 100 Kilometer pro Jahr steigern. Velorouten sollen fertig werden, Schulen ans Radnetz angebunden und Fahrradstellplätze an Stationen stark ausgebaut werden.

Hamburg soll jedes Jahr 100 Kilometer Radwege bauen oder erneuern. Die Radwege sollen breit sein und getrennt von der Straße. Schulen sollen gute Radwege bekommen. An Bahnhöfen soll es viel mehr Stellplätze für Räder geben.

Fußverkehrsstrategie und autoarme Quartiere umsetzen

Die Grünen wollen erstmals eine Fußverkehrsstrategie für ganz Hamburg auflegen und jährlich 80 bis 100 Kilometer Gehwege erneuern. Mit sogenannten Hamburg Blocks sollen innerstädtische Viertel nach dem Vorbild Barcelonas vom Durchgangsverkehr entlastet werden.

Hamburg soll einen Plan für Fußgänger bekommen. Jedes Jahr sollen 80 bis 100 Kilometer Gehwege neu werden. In manchen Vierteln sollen weniger Autos fahren. Aus Parkplätzen sollen Orte zum Treffen und Grün werden. Fußgänger sollen an Ampeln schneller Grün bekommen.

Null Verkehrstote anstreben und Tempo 30 ausweiten

Die Grünen verfolgen das Ziel, dass im Hamburger Verkehr niemand mehr stirbt. Dafür wollen sie deutlich mehr Tempo 30 vor allem auf Nebenstraßen und mindestens 20 zusätzliche Blitzer.

Im Hamburger Verkehr soll niemand mehr sterben. Dafür soll es auf mehr Straßen Tempo 30 geben. Mindestens 20 neue Blitzer sollen das Tempo kontrollieren. Das Geld aus den Blitzern soll neue Blitzer bezahlen.

Autoarme Innenstadt und Hauptbahnhof-Umfeld weiterentwickeln

Die Grünen wollen die Innenstadt weiter autoarm umbauen und den öffentlichen Raum rund um den Hauptbahnhof neu ordnen. Die Wege vom Bahnhof in die City und nach St. Georg sollen einladender werden, was nach dem Programm auch das Sicherheitsgefühl verbessert.

Die Grünen wollen weniger Autos in der Innenstadt. Die Straßen am Hauptbahnhof sollen neu gestaltet werden. Fußgänger sollen dort mehr Platz bekommen. Die Menschen sollen sich am Bahnhof sicherer fühlen.

Tunnel für Ostanbindung des Hafens prüfen

Die Grünen wollen eine Anbindung des Hafens nach Osten per Tunnel erneut prüfen. Bedingung ist, dass die Veddel und die Harburger Chaussee dadurch entlastet werden.

Die Grünen wollen einen Tunnel für den Hafen-Verkehr prüfen. Der Tunnel soll den Hafen mit Georgswerder verbinden. Dafür stellen sie eine Bedingung. Die Veddel soll dann weniger Verkehr haben.

Verkehr elektrifizieren und digitalisieren

Die Grünen wollen Taxen, Busse und Carsharing-Fahrzeuge emissionsfrei machen und den Umstieg auf Elektroantriebe bei Pkw und Lkw fördern. Zugleich soll das Verkehrssystem stark digitalisiert werden, um durchgängige Mobilität und weniger Bürokratie zu erreichen.

Die Grünen wollen mehr Elektro-Autos in Hamburg. Busse und Taxen sollen ohne Abgase fahren. Dafür soll es mehr Lade-Punkte geben. Auch der Verkehr soll digitaler werden, zum Beispiel mit klugen Ampeln.

Barrierefreie Wege und Seniorenticket schaffen

Die Grünen wollen Gehwege und Nahverkehr barrierefrei machen, damit Menschen in jedem Alter mobil bleiben. Langfristig soll es im HVV ein Seniorenticket geben, das auf dem Deutschlandticket aufbaut.

Die Grünen wollen Wege ohne Hindernisse. Kaputte Gehwege sollen schneller repariert werden. E-Roller sollen feste Abstell-Plätze bekommen. Später soll es ein Ticket für ältere Menschen geben.

Flugverkehr klimafreundlicher machen und stärker besteuern

Die Grünen wollen den Flugverkehr emissionsärmer machen und sehen die heutige Kapazität des Hamburger Flughafens als ausreichend an. Im Bund und in Europa setzen sie sich für eine Kerosinsteuer, eine Steuer auf Inlandsflüge, mehr Emissionshandel und höhere Quoten für nachhaltige Kraftstoffe ein. Die Bahn soll zur bequemen Alternative zum Flug werden.

Fliegen schadet dem Klima. Die Grünen wollen Flug-Benzin in Europa besteuern. Auch Flüge innerhalb von Deutschland sollen besteuert werden. Die Bahn soll eine gute Alternative zum Flugzeug sein. Der Flughafen Hamburg soll nicht größer werden.

Haupthafenroute und neue Köhlbrandbrücke ausbauen

Die Grünen wollen die Haupthafenroute vom Köhlbrand bis zur Veddel ausbauen und beim Bund eine möglichst weitgehende Finanzierung erreichen. Sie unterstützen den Neubau einer leistungsfähigen Köhlbrandbrücke und einen Tunnel, der Anwohner vom Lkw-Verkehr entlastet.

Die wichtigste Straße durch den Hafen soll besser werden. Die alte Köhlbrand-Brücke kann nicht bleiben. Die Grünen wollen eine neue Brücke bauen. Ein Tunnel soll Lastwagen von Wohn-Gebieten fernhalten. Der Bund soll viel davon bezahlen.

Ladeinfrastruktur für Elektro-Lkw ausbauen

Die Grünen wollen alle Hamburger Wirtschaftsgebiete mit leistungsfähigen Ladepunkten versorgen und große Lade-Terminals für Lkw errichten. Begründet wird das damit, dass die Straßenlogistik auf batterieelektrische Fahrzeuge setze und das bisherige Angebot im Hafen nicht genüge.

Immer mehr Lastwagen fahren mit Strom. Im Hafen gibt es dafür zu wenige Lade-Stationen. Die Grünen wollen viele neue Lade-Stationen bauen. Auch große Lade-Plätze für Lastwagen auf langen Strecken sollen entstehen.

Hafenbahn ausbauen und elektrifizieren

Die Grünen wollen die Hafenbahn vorrangig ausbauen, langfristig komplett elektrifizieren und digitalisieren. Der Bund soll sich an der Finanzierung beteiligen dürfen; zusätzlich sollen mehr Container per Schiff zwischen den Terminals bewegt werden.

Die Hafen-Bahn bringt schon heute die Hälfte der Güter zum Hafen und weg. Die Grünen wollen sie ausbauen. Die Züge sollen später nur noch mit Strom fahren. Der Bund soll mitbezahlen dürfen. Mehr Container sollen im Hafen per Schiff fahren.

Auf die Autobahn A26 Ost verzichten

Die Grünen halten die geplante A26 Ost für verzichtbar und wollen auf allen Ebenen gegen das Bundesprojekt argumentieren. Aus ihrer Sicht bremst die Autobahn den Sustainable Energy Hub und den Ausbau der Hafenbahn und ist finanziell wie klimapolitisch verschwenderisch.

Der Bund plant eine neue Autobahn durch den Hafen. Sie heißt A26 Ost. Die Grünen halten diese Autobahn für unnötig. Sie sagen: Die Autobahn kostet viel Geld und schadet dem Klima. Auch die Moore dort sollen erhalten bleiben.

Parken für Handwerk und Wirtschaftsverkehr erleichtern

Die Grünen wollen bei der Mobilitätswende die Folgen für den Wirtschaftsverkehr berücksichtigen und unterstützen das Quartiersparken. Parkausnahmen für Betriebe sollen gebündelt und einfach erteilt werden.

Handwerker und Liefer-Dienste brauchen Autos und Lastwagen. Die Grünen wollen darauf Rücksicht nehmen. Betriebe sollen leichter eine Park-Erlaubnis bekommen. Die vielen verschiedenen Genehmigungen sollen zu einer werden.

Grüne: alle 20 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat (-2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,4), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich Klimaschutz zuerst, 3 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Kostenlosen Nahverkehr bis 2030 einführen

Die Linke will Busse und Bahnen bis 2030 schrittweise für alle kostenlos machen. Bis dahin soll es keine Preiserhöhungen mehr geben, auch nicht beim 49-Euro-Ticket.

Die Linke will: Bus und Bahn sollen bis 2030 für alle kostenlos sein. Das soll Schritt für Schritt kommen. Die Preise sollen bis dahin nicht mehr steigen. Für Schulkinder ist der Nahverkehr schon heute kostenlos.

Straßenbahn bauen, U5 nach erstem Abschnitt stoppen

Die Linke will eine moderne Straßenbahn bauen und die U-Bahn-Linie U5 nur bis zum ersten Abschnitt zwischen Bramfeld und Borgweg fertigstellen. Das übrige Geld soll in das Straßenbahnnetz fließen, das aus Sicht des Programms günstiger, schneller und barriereärmer ist.

Die Linke will eine Straßenbahn für Hamburg bauen. Die neue U-Bahn U5 soll nur zum Teil fertig werden. Das restliche Geld soll in die Straßenbahn gehen. Die Linke sagt: Die Straßenbahn ist billiger und schneller.

Rad- und Fußverkehr sicherer machen

Die Linke will Radwege möglichst baulich von der Fahrbahn trennen und durchgängige Velorouten schaffen. Für Fußgängerinnen und Fußgänger sollen Gehwege repariert und Kreuzungen barriereärmer werden.

Die Linke will sichere Wege für Fahrräder. Radwege sollen von der Auto-Straße getrennt sein. Die Stadt soll kaputte Gehwege reparieren. E-Roller sollen nur an festen Plätzen stehen.

Tempo 30 als Regel, weniger Raum fürs Auto

Die Linke will Tempo 30 zur normalen Höchstgeschwindigkeit machen und den Straßenraum zugunsten von Bus, Bahn, Rad und Fußverkehr neu aufteilen. Das soll nach dem Programm Lärm und Schadstoffe senken und die Sicherheit erhöhen.

Die Linke will Tempo 30 als normale Geschwindigkeit in der Stadt. Autos sollen weniger Platz bekommen. Bus, Bahn, Fahrrad und Fußgänger sollen mehr Platz bekommen. Die Autobahn A26 Ost soll nicht gebaut werden.

Nachtflüge, Kurzstreckenflüge und Privatjets verbieten

Die Linke will am Hamburger Flughafen ein striktes Nachtflugverbot durchsetzen und Flüge auf kurzen Strecken streichen. Privatjets sollen den Flughafen nur noch in Notfällen nutzen dürfen.

Die Linke will Flüge in der Nacht verbieten. Das Verbot soll von 23 Uhr bis 6 Uhr gelten. Kurze Flüge bis 500 Kilometer soll es nicht mehr geben. Private Jets sollen nur im Notfall landen dürfen.

E-Scooter regulieren und Fußwege beleuchten

Die Linke will, dass E-Scooter nur noch an festen Stationen ausgeliehen und abgestellt werden dürfen, weil frei abgestellte Roller vor allem für Ältere eine Stolpergefahr seien. Außerdem sollen Fußwege besser beleuchtet werden.

E-Scooter stehen oft im Weg. Ältere Menschen können darüber stolpern. Die Linke will feste Plätze für E-Scooter. Außerdem sollen Fußwege mehr Licht bekommen.

Linke: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaausgewogen (-0,1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 4 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 3 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Neue Köhlbrandbrücke bauen

Die SPD will die Köhlbrandbrücke durch einen Neubau ersetzen. Die neue Brücke soll höher sein, damit auch große Containerschiffe das Terminal Altenwerder erreichen.

Die Köhlbrand-Brücke im Hafen ist alt. Die SPD will eine neue Brücke bauen. Sie soll höher werden. Dann können auch große Schiffe darunter durchfahren.

Hafenbahn ausbauen und Hafen digitalisieren

Die SPD will die Hafenbahn ausbauen, damit Hamburg der größte Eisenbahnhafen Europas bleibt. Auf EU-Ebene soll erreicht werden, dass öffentliche Mittel für die Hafenbahn nicht als Beihilfe gelten. Zudem soll der Hafen mit dem Projekt „SmartPort“ digitalisiert werden.

Im Hafen fahren viele Güterzüge. Die SPD will die Hafen-Bahn ausbauen. Die Stadt soll dafür Geld geben dürfen. Das soll die EU erlauben. Der Hafen soll auch digitaler werden.

Flughafen modernisieren, Betriebszeiten beibehalten

Die SPD will den Hamburger Flughafen als Standortfaktor stärken, seine Bahnen modernisieren und mehr Direktverbindungen gewinnen. Die geltenden Betriebszeiten sollen bleiben, während spürbare Gebühren für nächtliche Landungen abendliche Verspätungen verringern sollen.

Die SPD findet den Flughafen wichtig für Hamburg. Sie will die Start- und Landebahnen erneuern. Es soll mehr direkte Flüge geben. Wer spät in der Nacht landet, soll hohe Gebühren zahlen.

U- und S-Bahn-Netz mit neuen Linien ausbauen

Die SPD will das Schnellbahnnetz mit neuen Linien, Verlängerungen und dichteren Takten ausbauen, um mehr Stadtteile anzubinden. Bis 2030 sollen zudem alle noch nicht barrierefreien Stationen umgebaut sein.

Die SPD will mehr U-Bahnen und S-Bahnen. Es soll neue Linien geben, zum Beispiel die U5. Züge sollen öfter fahren und länger sein. Mehr Stadtteile bekommen eine Haltestelle. Bis 2030 sollen alle Stationen ohne Stufen erreichbar sein.

Autonome Kleinbusse und Expressbusse in den Nahverkehr einbinden

Die SPD will bis 2030 selbstfahrende Kleinbusse zum Teil des öffentlichen Nahverkehrs machen und damit vor allem die Außenbezirke besser versorgen. Das XpressBus-Netz soll wachsen und das gesamte System digital vernetzt werden.

Die SPD will kleine Busse ohne Fahrer einsetzen. Sie sollen bis 2030 zum Nahverkehr gehören. Das hilft vor allem am Stadtrand. Auch schnelle Bus-Linien sollen mehr werden. Eine App soll alle Angebote verbinden.

Günstige Tickets sichern und Seniorenticket einführen

Die SPD will das Deutschlandticket weiter mit dem Bund finanzieren, das kostenlose Schülerticket beibehalten und schrittweise ein Seniorenticket einführen. Eine Tarifreform im HVV soll die Preisstruktur einfacher machen.

Die SPD will günstige Fahrkarten für Bus und Bahn. Das Deutschland-Ticket soll bleiben. Schüler fahren weiter kostenlos. Für ältere Menschen soll es nach und nach ein eigenes Ticket geben. Die Preise im HVV sollen einfacher werden.

Hauptbahnhof erweitern und Elbbrücken erneuern

Die SPD unterstützt die Erweiterung des Hauptbahnhofs nach Süden und fordert vom Bund, Sanierung und Ausbau der Elbbrücken vorrangig und verbindlich zu finanzieren. Damit soll der Deutschlandtakt, ein bundesweit abgestimmter Bahnfahrplan, möglich werden.

Der Hauptbahnhof ist sehr voll. Die SPD will, dass er größer wird. Auch die Brücken über die Elbe müssen erneuert werden. Der Bund soll das bezahlen. Dann können mehr Züge pünktlich fahren.

Kein pauschaler Rückbau von Fahrspuren und Parkplätzen

Die SPD lehnt es ab, Fahrspuren und Parkplätze pauschal zu verringern, weil viele Menschen besonders in den Außenbezirken auf das Auto angewiesen seien. Ein Masterplan Parken soll Gebiete mit hohem Parkdruck ermitteln, in denen vorerst keine Parkplätze wegfallen.

Viele Menschen brauchen ein Auto, vor allem am Stadtrand. Die SPD will Parkplätze und Fahrspuren nicht einfach abbauen. Sie will prüfen, wo Parkplätze fehlen. Dort sollen vorerst keine Parkplätze wegfallen. Auf Hauptstraßen soll weiter Tempo 50 gelten.

Autobahnen A 26, A 7, A 1 und A 23 ausbauen

Die SPD steht hinter dem Ausbau mehrerer Autobahnen im Hamburger Raum, darunter der Verlängerung der A 26 als Verbindung zwischen A 7 und A 1. Das soll den Hafen besser erreichbar machen und Wohnquartiere von Verkehr, Lärm und Schadstoffen entlasten.

Die SPD ist für den Ausbau mehrerer Autobahnen. Die A 26 soll verlängert werden. Sie soll 2033 fertig sein. Lastwagen kommen dann besser zum Hafen. In Wohngebieten soll es dadurch weniger Verkehr und Lärm geben.

Ladenetz ausbauen und Flotten auf E-Antrieb umstellen

Die SPD will die Ladeinfrastruktur für Elektroautos mit städtischen und privaten Betreibern deutlich erweitern. Busse, Taxis und Mietwagen sollen schrittweise emissionsfrei fahren.

Die SPD will mehr Lade-Säulen für Elektro-Autos. Die Stadt soll später 5.000 Lade-Punkte betreiben. Private Firmen sollen 2.500 weitere bauen. Neue Busse fahren schon ohne Abgase. Neue Taxis müssen ab 2025 ebenfalls ohne Abgase fahren.

Radwege modernisieren, Fußwege barrierearm ausbauen

Die SPD will bestehende Radwege stärker modernisieren, das Veloroutennetz fertigstellen und Abstellanlagen an Bahnstationen ausbauen. Für den Fußverkehr sollen Gehwege saniert und barrierearm gestaltet werden.

Die SPD will alte Radwege erneuern. Das Netz der Rad-Routen soll fertig werden. An Bahnhöfen soll es mehr Stellplätze für Räder geben. Leih-Räder soll es in der ganzen Stadt geben. Gehwege sollen sicher sein und wenig Hindernisse haben.

E-Scooter-Verleih genehmigungspflichtig machen

Die SPD will den Verleih von E-Scootern künftig als genehmigungspflichtige Sondernutzung behandeln. Die Roller sollen nur noch auf ausgewiesenen Flächen stehen dürfen, weil falsch abgestellte Fahrzeuge anderen den Weg versperren.

E-Scooter stehen oft im Weg. Das stört vor allem Menschen, die schlecht gehen können. Die SPD will, dass Verleiher eine Genehmigung brauchen. Die Roller dürfen dann nur auf bestimmten Flächen stehen. Wer falsch parkt, muss viel bezahlen.

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