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CDU zum Verkehr

Aus dem Programm „Regierungsprogramm zur Landtagswahl am 6. September 2026“

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026, 6. September 2026Original-PDF, 91 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Verkehr

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

    Hängt stark von der Rechenweise ab.

  • Klimaausgewogen (+0,2), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 3 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Autobahnen, Straßen und Brücken ausbauen

Die CDU will die Autobahnen A14 und A143 so schnell wie möglich fertigstellen und weitere Straßenprojekte voranbringen. Hinzu kommen ein ICE-Anschluss für Magdeburg, ein Plan zur Brückensanierung und eine landesweite Verkehrssteuerung.

Die CDU will die Autobahnen A14 und A143 schnell fertig bauen. Auch andere Straßen sollen ausgebaut werden. Magdeburg soll einen ICE-Anschluss bekommen. Kaputte Brücken sollen nach einem Plan repariert werden.

Auf stark belasteten Abschnitten soll die A14 sechs Spuren bekommen. Als vorrangige Ziele nennt das Programm die Verlängerung der A71 nach Bernburg, einen Autobahnring östlich von Magdeburg und eine bessere Fernverkehrsanbindung der Ober- und Mittelzentren. Die CDU setzt sich für einen landesweiten Brückensanierungsplan und zusätzliche feste Elbquerungen ein. Eine Verkehrsmanagementzentrale des Landes soll Daten der Leitstellen von Landkreisen und Verkehrsunternehmen bündeln. Außerdem sollen Rast- und Autohöfe ausgebaut und um bewachte Lkw-Stellplätze ergänzt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 61)
„Wir treiben die schnellstmögliche Fertigstellung der A14 und A143, sowie der Maßnahmen des Bundesverkehrswegeplans und des Landesstraßenbauplans, weiter entschlossen voran“
Seite 61 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die CDU will öffentliche Investitionen in Straßen, Brücken und Schienenanschlüsse fortsetzen und ausweiten.

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Der Neu- und Ausbau von Autobahnen erweitert die Kapazität für den Straßenverkehr und stellt Erreichbarkeit und Wirtschaft in den Vordergrund.

Planung beschleunigen, Verbandsklage abschaffen

Die CDU will, dass Infrastruktur schneller geplant und gebaut wird, und tritt dafür für ein Beschleunigungsgesetz des Bundes ein. Klagen sollen nur noch möglich sein, wenn sich jemand zuvor am Verfahren beteiligt hat. Die Verbandsklage will die Partei ganz abschaffen.

Die CDU will, dass Bauprojekte schneller geplant werden. Dafür soll der Bund ein neues Gesetz machen. Klagen darf nur, wer vorher im Verfahren mitgemacht hat. Verbände sollen gar nicht mehr klagen dürfen.

Die CDU unterstützt Vorhaben des Bundes, die Präklusion wieder einzuführen und eine Stichtagsregelung zu schaffen. Präklusion bedeutet, dass Einwände, die im Verfahren nicht rechtzeitig vorgebracht wurden, später vor Gericht nicht mehr zählen. Das Klagerecht soll verpflichtend an eine aktive Beteiligung gebunden werden. Die Verbandsklage, mit der anerkannte Verbände gegen Projekte vor Gericht ziehen können, soll vollständig entfallen.

Originalzitat anzeigen (Seite 62)
„Wir wollen Klagerechte zukünftig zwingend an aktive Mitwirkung knüpfen. Unser Ziel bleibt die komplette Abschaffung der Verbandsklage.“
Seite 62 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt

    Die vollständige Abschaffung der Verbandsklage streicht ein bestehendes Kontrollinstrument gegenüber Bauvorhaben und baut Regulierung grundlegend ab.

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Ohne Verbandsklage könnten Umweltverbände Projekte nicht mehr gerichtlich prüfen lassen, was dem schnellen Bau Vorrang vor Umweltbelangen gibt.

Tempolimits und Fahrverbote ablehnen

Die CDU lehnt weitere Tempolimits auf Autobahnen, Tempo 30 auf Durchgangsstraßen in Orten und Fahrverbote ab. Jede Person soll selbst wählen können, mit welcher Technik sie unterwegs ist. Umweltzonen in Innenstädten, die die Partei für überholt hält, sollen wegfallen.

Die CDU will keine neuen Tempo-Limits auf Autobahnen. Sie will auch kein Tempo 30 auf großen Straßen im Ort. Fahr-Verbote lehnt sie ab. Jeder soll selbst entscheiden, womit er fährt. Alte Umwelt-Zonen in Städten sollen wegfallen.

Das Programm nennt Technologieoffenheit als Grundprinzip und wendet sich gegen das, was es als ideologische Verbotsdebatten bezeichnet. Statt Verboten setzt die CDU auf Anreize für umweltfreundliche Antriebe. Genannt werden emissionsarme Diesel, Elektromobilität, Wasserstoff und Biokraftstoffe. Als Leitbild beschreibt das Programm Mobilität für alle, vom Bürgerbus bis zum Dieselauto der Familie.

Originalzitat anzeigen (Seite 62)
„Wir stehen einer ideologisch motivierten und grundlosen Ausweitung von Geschwindigkeitsbeschränkungen auf Autobahnen und auf innerörtlichen Durchgangsstraßen auf Tempo 30 entschlossen entgegen.“
Seite 62 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Die CDU will bestehende Umweltzonen aufheben und weitere Tempolimits verhindern, was Umweltvorgaben im Verkehr lockert.

Nahverkehr, Schiene und ländliche Mobilität ausbauen

Die CDU will Busse und Bahnen verlässlicher machen, den Sachsen-Anhalt-Takt erweitern und das Deutschlandticket behalten. Menschen auf dem Land sollen vom Ticket mehr haben als bisher. Vom Bund fordert die Partei Investitionen in das Schienennetz.

Die CDU will Busse und Bahnen besser machen. Das Deutschland-Ticket soll bleiben. Menschen auf dem Land sollen mehr davon haben. Der Bund soll mehr Geld für Schienen geben. Auf dem Land soll es neue Angebote geben, zum Beispiel Ruf-Busse.

Der Sachsen-Anhalt-Takt soll alle Ober- und Mittelzentren des Landes zuverlässig verbinden. Das Land soll den Kauf umweltfreundlicher Busse samt Infrastruktur fördern und mehr wettergeschützte Wartebereiche schaffen. Der Bund soll in Streckenerneuerung, Elektrifizierung und höhere Geschwindigkeiten investieren; Strecken ohne Oberleitung sollen eine Aussicht auf klimafreundlichen Betrieb bekommen. Die CDU will mehr Güter auf die Schiene bringen und fordert touristischen Fernverkehr nördlich und südlich des Harzes. Ein Modellprojekt soll für ländliche Regionen Angebote wie Rufverkehre, Bürgerbusse, autonomes Fahren und Sharing-Dienste mit gemeinsamer App-Buchung erproben. Später könnte ein Mobilitätsgesetz die Regeln bündeln.

Originalzitat anzeigen (Seite 62)
„Das Deutschlandticket wollen wir erhalten, allerdings müssen zukünftig vor allem die Bürgerinnen und Bürger im ländlichen Raum stärker als bisher davon profitieren können.“
Seite 62 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die CDU will das öffentlich bezuschusste Deutschlandticket erhalten und das öffentliche Verkehrsangebot mit Fördermitteln ausbauen.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Elektrifizierung, klimafreundlicher Betrieb aller Strecken, umweltfreundliche Busse und mehr Güterverkehr auf der Schiene sollen Emissionen im Verkehr schrittweise senken.

Radwege ausbauen und Verkehrssicherheit fördern

Die CDU will mehr Radwege bauen und regionale Radwegekonzepte stärker unterstützen. Das Umland soll besser an die Städte angebunden werden. Die Radfahrausbildung an Schulen soll bleiben und um Angebote für E-Roller ergänzt werden.

Die CDU will mehr Rad-Wege bauen. Das Umland soll gute Rad-Wege in die Stadt bekommen. Kinder sollen weiter in der Schule sicheres Radfahren lernen. Es soll auch Kurse für E-Roller geben.

Wer mit dem Rad pendelt, soll sichere Abstellanlagen mit Lademöglichkeit vorfinden. Die Radfahrausbildung in der Grundschule soll weiterhin die Landespolizei zusammen mit Schulen und örtlichen Partnern durchführen. Auch in der Sekundarstufe 1 soll die Ausbildung fortgesetzt werden. Für Seniorinnen und Senioren plant die CDU mehr freiwillige Angebote zur Verkehrssicherheit.

Originalzitat anzeigen (Seite 63)
„Wir wollen die Zahl der gebauten Radwege steigern und regionale Radwegekonzepte stärker unterstützen.“
Seite 63 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Mehr Radwege und Abstellanlagen fördern schrittweise ein emissionsfreies Verkehrsmittel im Alltag.

Wasserstraßen und Luftverkehr ausbauen

Die CDU will, dass Elbe, Saale und Unstrut das ganze Jahr über befahrbar sind, und befürwortet dafür Staustufen und den Saale-Seitenkanal. Den Flughafen Leipzig/Halle will sie weiter unterstützen und den Flugplatz Cochstedt als Forschungsstandort ausbauen.

Schiffe sollen das ganze Jahr auf Elbe, Saale und Unstrut fahren können. Dafür will die CDU Stau-Stufen bauen. Der Saale-Seiten-Kanal soll gebaut werden. Den Flughafen Leipzig/Halle will die CDU weiter unterstützen.

Staustufen im Rahmen des Elbe-Gesamtkonzepts begründet das Programm mit dem Schutz von Pflanzen und Tieren. Der Saale-Seitenkanal soll als Vorhaben des Bundesverkehrswegeplans verwirklicht werden; einen Rückbau technischer Bauwerke lehnt die CDU ab. Häfen und Werften sollen besser an andere Verkehrsträger angebunden werden. Der Wassertourismus soll gefördert und beworben werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 63)
„Die ganzjährige Schiffbarkeit von Elbe, Saale und Unstrut soll durch geeignete Maßnahmen gesichert werden.“
Seite 63 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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