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Was sagen die Parteien in Baden-Württemberg zum Verkehr?

4 aktuelle Wahlprogramme in Baden-Württemberg haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 2 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

Verbrenner-Aus aufheben und Autoverkehr schützen

Die AfD will das Verbrenner-Aus ersatzlos streichen und staatliche Förderung nicht auf Elektroautos beschränken. Sie lehnt CO₂-Steuern, Fahrverbote und aus ihrer Sicht unbegründete Tempolimits ab. Das Programm begründet dies mit dem Schutz der Autoindustrie und ihrer Arbeitsplätze.

Die AfD will Autos mit Verbrenner-Motor weiter erlauben. Der Staat soll nicht nur Elektro-Autos fördern. Die Partei ist gegen CO₂-Steuern und Fahrverbote. Sie will die Auto-Industrie und ihre Arbeitsplätze schützen.

Güterverkehr stärken, Landes-LKW-Maut ablehnen

Die AfD will den Gütertransport auf der Straße effizienter machen, Raststätten und LKW-Parkplätze ausbauen und mehr Verladestationen für die Schiene schaffen. Eine LKW-Maut auf Landesebene lehnt sie ab. Sie verweist darauf, dass über 80 Prozent der Waren per Straße transportiert werden.

Die AfD will mehr Rast-Plätze für LKW bauen. Dort können Fahrer Pause machen und tanken. Mehr Waren sollen auch auf die Bahn umgeladen werden können. Eine LKW-Maut vom Land will die AfD nicht. Maut ist eine Gebühr für Straßen.

Autofahrer entlasten, Landesmobilitätsgesetz streichen

Die AfD sieht im Auto einen Teil der persönlichen Freiheit und will Autofahrer bei Parkkosten entlasten. Das Fahrrad soll keinen Vorrang vor dem Auto bekommen, und das Landesmobilitätsgesetz soll ohne Ersatz wegfallen.

Die AfD will Autofahrern helfen. Parken soll billiger werden. Das Fahrrad soll keinen Vorrang vor dem Auto haben. Das Landes-Mobilitäts-Gesetz soll wegfallen.

Mehr Geld für Straßen und Brücken

Die AfD will die Mittel für Erhalt und Ausbau von Straßen und Brücken stark anheben. Die Kfz-Steuer soll nach ihrem Willen vollständig in die Straßen fließen. Außerdem soll das Autobahnnetz wachsen.

Viele Straßen und Brücken sind kaputt. Die AfD will viel mehr Geld für die Reparatur ausgeben. Das Geld aus der Kfz-Steuer soll für Straßen da sein. Es soll auch mehr Autobahnen geben.

Schienenverkehr ausbauen, Fliegen bezahlbar halten

Die AfD will mit mehr Gleisen, Zügen und Lokführern dichtere Fahrpläne ermöglichen. Für die Reaktivierung alter Bahnstrecken soll eine landeseigene Gesellschaft entstehen. Flughäfen sollen wettbewerbsfähig und Flüge erschwinglich bleiben.

Die AfD will mehr Gleise und mehr Züge. Es sollen mehr Lokführer ausgebildet werden. Dann können Züge öfter fahren. Fliegen soll für die Menschen bezahlbar bleiben.

AfD: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2026

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 2 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

Land zum Testfeld für autonomes Fahren machen

Die CDU will das gesamte Land zum Erprobungsgebiet für autonomes Fahren machen. Dafür sollen Pilotkorridore in Stadt und Land entstehen und ein eigener Rechtsrahmen geschaffen werden. Baden-Württemberg soll so eine internationale Vorreiterrolle einnehmen.

Autonome Autos fahren ohne Fahrer. Die CDU will, dass man sie im ganzen Land testen kann. Dafür soll es besondere Test-Strecken geben. Neue Regeln sollen die Tests erlauben und sicher machen.

Straßen, Schienen und Brücken schneller ausbauen

Die CDU will Verkehrswege mit einer „Planungsoffensive“ schneller modernisieren und alle geplanten Autobahnprojekte im Land zügig umsetzen. Die Mittel für den Erhalt von Brücken sollen sich bis 2030 verdoppeln. Den Klimacheck bei der Förderung kommunaler Verkehrsprojekte will sie streichen.

Die CDU will Straßen, Schienen und Brücken schneller bauen und reparieren. Für Brücken soll es bis 2030 doppelt so viel Geld geben. Alle geplanten Autobahnen sollen gebaut werden. Eine Klima-Prüfung für Verkehrs-Projekte soll wegfallen.

Güterverkehr modernisieren, keine Landes-Lkw-Maut

Die CDU lehnt eine Lkw-Maut auf Landes- und Kommunalstraßen ab, um den Wirtschaftsverkehr nicht zusätzlich zu belasten. Terminals für den kombinierten Verkehr sollen ausgebaut und digitalisiert werden. Mit der Initiative „Güterverkehr 2036“ sind mehr Lkw-Stellplätze, Ladepunkte und Lieferzonen geplant.

Lastwagen sollen auf Landes-Straßen und Gemeinde-Straßen keine Maut zahlen. Maut ist eine Gebühr für die Nutzung von Straßen. Die CDU will mehr Park-Plätze und Lade-Stationen für Lastwagen. Waren sollen leichter zwischen Bahn und Lastwagen wechseln können.

Alle Antriebe fördern, Ladenetz ausbauen

Die CDU will Elektromobilität, Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe gleichrangig unterstützen. Lade- und Tankstellen sollen durch schnellere Genehmigungen zügig entstehen, und für synthetische Kraftstoffe soll es einen verlässlichen Rechtsrahmen geben.

Die CDU will verschiedene Antriebe für Autos fördern. Dazu gehören Strom, Wasserstoff und künstlich hergestellte Kraftstoffe. Es soll schneller mehr Lade-Stationen und Tankstellen geben. Firmen sollen sich auf feste Regeln verlassen können.

Verkehr digital steuern, City-Maut ablehnen

Die CDU will den Verkehr mit intelligenten Ampeln, Echtzeitdaten und KI-gestützten Leitsystemen flüssiger machen. Eine City-Maut oder ähnliche feste Zufahrtsbeschränkungen lehnt sie ab.

Die CDU will weniger Stau durch moderne Technik. Ampeln und Park-Leitsysteme sollen klüger arbeiten. Eine Gebühr für die Fahrt in die Innenstadt will die CDU nicht. Niemand soll im Verkehr sterben.

Bus und Bahn ausbauen und vernetzen

Die CDU will den öffentlichen Nahverkehr mit dichteren Takten, neuen Strecken und modernen Fahrzeugen ausbauen. Das Angebot soll Fahrgäste überzeugen, weil sich der Umstieg aus Sicht der Partei nicht verordnen lässt. Die Verkehrsmittel sollen über einheitliche Tickets und digitale Plattformen besser zusammenspielen.

Die CDU will mehr Busse und Bahnen. Sie sollen öfter fahren und pünktlich sein. Auch auf dem Land soll es gute Angebote geben, zum Beispiel Ruf-Busse. Tickets und Fahrpläne sollen einfacher werden. Autofahrer sollen keine Nachteile haben.

Regionalbahn pünktlicher und sicherer machen

Die CDU will den regionalen Bahnverkehr zuverlässiger machen, unter anderem mit Anreizen und Sanktionen für Bahnunternehmen bei Verspätungen und Ausfällen. Außerdem sollen mehr Sicherheitspersonal und Videoüberwachung das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste stärken.

Züge im Land sollen pünktlicher fahren. Bahn-Firmen sollen Nachteile haben, wenn Züge ausfallen oder zu spät kommen. Abends und nachts soll mehr Sicherheits-Personal mitfahren. In Zügen, Bussen und Bahnhöfen soll es überall Kameras geben.

Stuttgart 21 vollenden, Gäubahn anbinden

Die CDU will Stuttgart 21 zusammen mit dem digitalen Knoten Stuttgart fertigstellen, um Kapazität, Pünktlichkeit und Anschlüsse zu sichern. Die Gäubahn soll über den Pfaffensteigtunnel direkt an Stuttgart und den Flughafen angebunden werden.

Die CDU will den neuen Bahnhof Stuttgart 21 fertig bauen. Züge sollen dort pünktlich fahren und gute Anschlüsse haben. Die Gäubahn soll einen neuen Tunnel bekommen. Bis dahin soll sie trotzdem gut nach Stuttgart fahren.

Rad- und Fußwege nach Bedarf ausbauen

Die CDU will Rad- und Fußverkehr sicherer und alltagstauglicher machen, mit durchgängigen Radnetzen, sicheren Kreuzungen und barrierefreien Gehwegen. Radwege sollen dort entstehen, wo sie tatsächlich genutzt werden, nicht pauschal überall.

Die CDU will bessere Wege für Fahrräder und Fußgänger. Kreuzungen und Schulwege sollen sicherer werden. Neue Radwege soll es dort geben, wo viele Menschen fahren. An Bahnhöfen soll man Fahrräder sicher abstellen können.

Verbrenner-Aus durch Technologieoffenheit ersetzen

Die CDU verlangt, dass EU-Gesetze auf Technologieoffenheit setzen statt auf Verbote wie das Verbrenner-Aus. Den Umstieg auf klimafreundliche Antriebe und autonomes Fahren soll die EU über Anreize, Innovationsförderung und Infrastruktur unterstützen.

Die EU will neue Autos mit Verbrenner-Motor verbieten. Die CDU ist gegen solche Verbote. Sie will, dass alle Techniken erlaubt bleiben. Die EU soll saubere Antriebe mit Anreizen fördern. Sie soll auch Lade-Säulen und Ähnliches ausbauen.

CDU: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,8), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 8 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 12 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 12 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Planungszeiten für Infrastruktur mindestens halbieren

Die Grünen wollen Schienen, Brücken, Straßen und Netze schneller modernisieren. Eine neue Arbeitsgruppe der Landesregierung soll dafür sorgen, dass Planung, Genehmigung und Bau höchstens halb so lange dauern wie bisher.

Brücken, Straßen und Schienen sollen schneller erneuert werden. Die Grünen wollen dafür eine neue Arbeits-Gruppe im Land. Planung und Genehmigung sollen nur noch halb so lange dauern. Kaputte Brücken sollen besonders schnell ersetzt werden.

Sprit- und Ladepreise transparent machen

Die Grünen wollen über den Bundesrat erreichen, dass Tankstellen ihre Preise nur noch einmal am Tag erhöhen dürfen. An E-Ladesäulen sollen Preise offen angezeigt werden und Kartenzahlung möglich sein.

Benzin-Preise ändern sich oft am Tag. Die Grünen wollen, dass Tankstellen nur einmal am Tag teurer werden dürfen. An Lade-Säulen für E-Autos soll der Preis klar zu sehen sein. Dort soll man mit Karte zahlen können.

Bus und Bahn ausbauen und bezahlbar halten

Die Grünen wollen den Nahverkehr nach der ÖPNV-Strategie 2030 ausbauen, vor allem auf dem Land, und die Tarife bezahlbar halten. Mobilität soll überall zuverlässig, barrierefrei und klimafreundlich sein.

Die Grünen wollen mehr Busse und Bahnen. Das gilt besonders für Dörfer und kleine Orte. Die Tickets sollen bezahlbar bleiben. Fuß-Wege und Rad-Wege sollen sicher und ohne Hindernisse sein.

Straßen sanieren statt neu bauen

Die Grünen wollen bestehende Brücken und Straßen vorrangig erhalten und modernisieren, bevor neu oder ausgebaut wird. Neue Straßenprojekte sollen nach transparenten Kriterien einschließlich eines Klima-Checks eingestuft werden.

Die Grünen wollen zuerst alte Straßen und Brücken reparieren. Neue Straßen kommen erst danach. Bei neuen Straßen soll geprüft werden, wie sie dem Klima schaden. Kaputte Brücken sollen schnell erneuert werden.

Verkehrslärm und Luftverschmutzung weiter senken

Die Grünen wollen Lärm und Luftschadstoffe aus dem Verkehr weiter verringern und begründen das mit dem Gesundheitsschutz. Auch der Fluglärm, besonders durch den Flughafen Zürich, soll zurückgehen.

Lärm und schmutzige Luft machen krank. Die Grünen wollen beides weiter senken. Niemand soll unter schädlichem Verkehrs-Lärm leiden. Auch der Lärm von Flugzeugen soll weniger werden.

Verkehrsverbünde verschlanken und Tarife vereinheitlichen

Die Grünen wollen die Verkehrsverbünde im Land dabei unterstützen, schlanker und effizienter zu arbeiten. Tarife und technische Systeme sollen einfacher und landesweit einheitlich werden. Günstige Angebote wie das Jugendticket sollen bleiben.

Im Land gibt es viele Verkehrs-Verbünde. Das sind Zusammenschlüsse von Bus- und Bahn-Firmen. Die Grünen wollen, dass sie einfacher arbeiten. Die Preise für Fahrkarten sollen überall ähnlich aufgebaut sein. Günstige Tickets für Jugendliche soll es weiter geben.

Fahrgastzahlen in Bus und Bahn verdoppeln

Die Grünen wollen bis 2030 doppelt so viele Fahrgäste in Bus und Bahn wie 2011 erreichen. Dafür sollen Schienennetz und Zugflotte modernisiert und der Nahverkehr zuverlässiger werden. Ein Zukunftsfahrplan 2040 soll dichte Takte bringen.

Die Grünen wollen mehr Menschen in Bus und Bahn. Bis 2030 sollen es doppelt so viele sein wie 2011. Dafür soll es neue Züge geben. Busse und Bahnen sollen pünktlicher fahren. Sie sollen auch öfter fahren.

Bahnknoten Stuttgart ergänzen, Gäubahn anbinden

Die Grünen nennen Stuttgart 21 eine teure Fehlentscheidung, akzeptieren aber das Ergebnis der Volksabstimmung. Sie wollen den Bahnknoten durch zusätzliche Bauten leistungsfähiger machen und die Gäubahn dauerhaft direkt an den Hauptbahnhof anbinden.

In Stuttgart entsteht ein neuer Bahnhof unter der Erde. Die Grünen finden das Projekt zu teuer. Sie wollen es aber verbessern. Die alten Gleise sollen bleiben, bis der neue Bahnhof gut läuft. Züge aus dem Süden sollen direkt zum Hauptbahnhof fahren.

Stillgelegte Bahnstrecken reaktivieren, Regiobusse ausbauen

Die Grünen wollen so viele stillgelegte Bahnstrecken wie möglich wieder in Betrieb nehmen. Wo keine Schiene liegt, soll das Netz der Regiobusse gemeinsam mit den Kommunen wachsen, damit auch bisher nicht angebundene Orte einen Stundentakt bekommen.

Manche Bahn-Strecken sind seit Jahren außer Betrieb. Die Grünen wollen viele davon wieder nutzen. Dazu sollen mehr Regio-Busse fahren. Das sind schnelle Busse zum nächsten Bahnhof. Sie sollen jede Stunde fahren, von früh bis spät.

Mobilitätspass in den Kommunen voranbringen

Die Grünen wollen den Mobilitätspass ausbauen und seine Einführung vor Ort unterstützen. Mit ihm können Städte und Landkreise eine Abgabe erheben, deren Einnahmen in mehr Bus- und Bahnverkehr und in günstigere Tarife fließen.

Städte und Kreise dürfen eine Abgabe für Bus und Bahn erheben. Das nennt man Mobilitäts-Pass. Das Geld fließt in besseren Nahverkehr. Die Grünen wollen, dass mehr Orte das nutzen. Jeder Ort soll eine passende Form wählen können.

Regionale Bahnstrecken elektrifizieren und ausbauen

Die Grünen wollen den Schienennahverkehr gemeinsam mit den Kommunen in der Fläche ausbauen. Eingleisige Strecken sollen elektrifiziert und erweitert werden, neue Verbindungen entstehen. Den Bund will die Partei bei der Finanzierung in die Pflicht nehmen.

Die Grünen wollen mehr Bahn-Verkehr auf dem Land. Alte Strecken sollen Strom-Leitungen bekommen. Es soll neue Verbindungen geben, auch nach Frankreich. Wo sich keine Leitung lohnt, fahren Züge mit Batterie. Der Bund soll mitbezahlen.

Mobilitätsgarantie bis 2030 umsetzen

Die Grünen wollen bis 2030 eine Mobilitätsgarantie verwirklichen: auf dem Land mindestens ein Angebot alle 30 Minuten, in Ballungsräumen alle 15 Minuten. Das Land soll die zuständigen Träger beim Betrieb dieses Mindestangebots finanziell unterstützen.

Die Grünen wollen eine Garantie für Bus und Bahn. Auf dem Land soll alle 30 Minuten etwas fahren. In großen Städten alle 15 Minuten. Das Land gibt dafür Geld. Auch Bürger-Busse sollen mehr Hilfe bekommen.

Autonome Shuttles im Nahverkehr einsetzen

Die Grünen wollen Baden-Württemberg zum führenden Flächenland beim autonomen Fahren im Nahverkehr machen. Selbstfahrende Shuttles auf Abruf sollen Orte verbinden, die weder Bahn noch regelmäßigen Bus haben.

Die Grünen wollen kleine Busse ohne Fahrer einsetzen. Man kann sie rufen, wenn man sie braucht. Sie sollen Orte ohne Bahn und Bus verbinden. So fehlen auch weniger Fahrer. Die Technik soll aus Baden-Württemberg kommen.

Bodensee-Schiffe in den Nahverkehr einbinden

Die Grünen wollen den Linien- und Pendelverkehr per Schiff auf dem Bodensee zum Teil des öffentlichen Nahverkehrs machen. Er soll mit einem einheitlichen Tarif nutzbar sein und häufiger fahren.

Auf dem Bodensee fahren Schiffe im Linien-Verkehr. Die Grünen wollen, dass sie zum Nahverkehr gehören. Dann gilt dort ein Ticket wie das Deutschland-Ticket. Vielleicht kostet es etwas extra. Die Schiffe sollen öfter fahren.

Mobilitätsstationen und digitale Auskunft ausbauen

Die Grünen wollen Mobilitätsstationen fördern, an denen Bus, Bahn, Leihangebote und Ladesäulen zusammenkommen. Digitale Auskunftsdienste und offene Daten sollen den Wechsel zwischen Verkehrsmitteln einfacher machen.

Die Grünen wollen Orte, an denen man leicht umsteigen kann. Dort gibt es Bus, Bahn, Leih-Räder und Lade-Säulen. Apps sollen zeigen, was gerade frei ist. Zum Beispiel Parkplätze oder Leih-Autos. Das Land sammelt dafür Daten.

Ortsmitten verkehrsberuhigen und begrünen

Die Grünen wollen Kommunen beim Umbau zu verkehrsberuhigten und begrünten Ortsmitten unterstützen. Der Autoverkehr soll langsamer werden, Parkflächen sollen entsiegelt und das Parken kostendeckend bewirtschaftet werden.

Die Grünen wollen ruhigere Orts-Mitten. Autos sollen dort langsamer fahren. Aus Parkplätzen sollen grüne Flächen werden. Parken soll so viel kosten, wie es die Stadt kostet. Es soll mehr Platz zum Gehen, Sitzen und Spielen geben.

Vision Zero und sichere Schulwege verfolgen

Die Grünen halten am Leitbild „Vision Zero“ fest, also am Ziel, dass es keine Verkehrstoten mehr gibt. Erreichen wollen sie das mit niedrigeren Geschwindigkeiten, sicheren Übergängen, Schulstraßen und mehr Entscheidungsspielraum für Kommunen.

Die Grünen wollen, dass niemand im Verkehr stirbt. Dafür sollen Autos langsamer fahren. Es soll sichere Übergänge geben. Vor Schulen soll es Straßen ohne Autos geben. Städte sollen leichter Tempo-Limits einführen können.

Radnetz und Radschnellwege bis 2030 fertigstellen

Die Grünen wollen bis 2030 ein rund 8.000 Kilometer langes Radnetz und mindestens 20 Radschnellwege fertigstellen. Radfahrende sollen möglichst eigene Wege bekommen, und schnelle S-Pedelecs sollen mehr Strecken nutzen dürfen.

Die Grünen wollen mehr und bessere Radwege. Bis 2030 soll ein Netz von 8.000 Kilometern fertig sein. Dazu kommen 20 schnelle Radwege für Pendler. An Straßen außerhalb von Orten soll es eigene Radwege geben. Schnelle E-Räder sollen dort auch fahren dürfen.

Ladeinfrastruktur für E-Autos und E-Lkw ausbauen

Die Grünen wollen das Ladenetz für Elektrofahrzeuge weiter ausbauen, auch für Lastwagen. Das Land soll so zum Standort für klimaneutrale und digitale Fahrzeuge werden und Arbeitsplätze in der Autoindustrie sichern.

Die Grünen wollen mehr Lade-Säulen für E-Autos. Auch E-Lastwagen sollen schnell laden können. Das Strom-Netz soll dafür stark genug sein. Das Land soll die besten sauberen Autos bauen. So sollen Arbeitsplätze sicher bleiben.

Güter auf Schiene und Schiff verlagern

Die Grünen wollen mehr Güter mit Bahn und Binnenschiff transportieren lassen. Dafür fordern sie den Ausbau der Schieneninfrastruktur, einen raschen Ausbau der Rheintalbahn, mehr Umschlagterminals und modernisierte Neckarschleusen.

Die Grünen wollen mehr Waren mit Zug und Schiff bewegen. Lastwagen fahren dann nur die kurzen Wege. Dafür braucht es bessere Gleise. Die Bahn im Rheintal soll schnell ausgebaut werden. Auch die Schleusen am Neckar sollen moderner werden.

Grenzüberschreitenden Bahn- und Nahverkehr ausbauen

Die Grünen wollen Bahnstrecken nach Frankreich wieder aufbauen, den Nahverkehr mit der Schweiz stärken und Tickets über die Grenze hinweg gültig machen. Das soll klimaneutrale Mobilität und den gemeinsamen Wirtschaftsraum am Oberrhein fördern.

Die Grünen wollen mehr Züge über die Grenze. Alte Bahn-Strecken nach Frankreich sollen wieder fahren. Das Deutschland-Ticket soll bis Straßburg, Colmar und Mulhouse gelten. Junge Menschen sollen billige Tickets für Fahrten ins Nachbar-Land bekommen.

Grüne: alle 21 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2026

  • Wirtschaftausgewogen (-0,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,8), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 5 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

ÖPNV zur Pflichtaufgabe machen, Lücken schließen

Die SPD will bis 2030 Angebotslücken im öffentlichen Nahverkehr im ganzen Land schließen und den ÖPNV zur kommunalen Pflichtaufgabe machen, die das Land mitfinanziert. Ziel ist außerdem ein einziger Verkehrsverbund für ganz Baden-Württemberg.

Die SPD will, dass überall Busse und Bahnen fahren. In Städten alle 15 Minuten, auf dem Land alle 30 Minuten. Gemeinden sollen das anbieten müssen. Das Land soll dafür Geld geben. Es soll nur noch einen Verkehrs-Verbund im Land geben.

Sozialticket einführen, Jugendticket für 365 Euro

Die SPD will das Deutschlandticket dauerhaft sichern und ein landesweites Sozialticket für Menschen mit wenig Einkommen einführen. Das Jugendticket soll wieder 365 Euro im Jahr kosten.

Die SPD will das Deutschland-Ticket behalten. Menschen mit wenig Geld sollen ein billigeres Ticket bekommen. Junge Menschen sollen für einen Euro am Tag fahren. Bus und Bahn sollen nicht teurer werden.

Straßen und Brücken sanieren statt neu bauen

Die SPD will Brücken, Tunnel und Straßen vorrangig sanieren, statt neue zu bauen. So soll Mobilität gesichert werden, ohne zusätzliche Flächen zu versiegeln.

Die SPD will kaputte Straßen und Brücken reparieren. Das ist ihr wichtiger als neue Straßen. Planungen sollen schneller gehen. Der Führerschein soll bezahlbar bleiben.

Radwege und vernetzte Mobilität ausbauen

Die SPD will in Radwege investieren, Radschnellwege schneller bauen und verschiedene Verkehrsmittel besser verknüpfen. Das soll Wege ohne eigenes Auto einfacher machen, vor allem dort, wo der Linienverkehr nicht ausreicht.

Die SPD will mehr Radwege bauen. Rad, Bus und Bahn sollen besser zusammenpassen. Bürger-Busse sollen Geld bekommen. Auch Seilbahnen sollen Teil vom Nahverkehr werden.

Güter auf Schiene und Schiff verlagern

Die SPD will mehr Güterverkehr auf Schiene und Wasserstraßen bringen und so die Straßen entlasten. Eine Lkw-Maut auf Landes- und Kreisstraßen lehnt sie ab, weil diese aus ihrer Sicht vor allem Mittelstand und regionale Wirtschaft belasten würde.

Die SPD will mehr Waren mit Zug und Schiff transportieren. So sollen weniger Lastwagen auf den Straßen fahren. Die SPD will keine Lkw-Maut auf Landes-Straßen und Kreis-Straßen. Eine Maut ist eine Gebühr für das Fahren auf Straßen.

Luftverkehrskonzept mit klimaneutralen Flughäfen

Die SPD will ein Luftverkehrskonzept für alle Flughäfen im Land erarbeiten. Die Flughäfen sollen bis 2040 unter dem Strich keine Treibhausgase mehr ausstoßen.

Die SPD will einen Plan für alle Flughäfen im Land machen. Die Flughäfen sollen bis 2040 dem Klima nicht mehr schaden. Kurze Flüge will die SPD nicht fördern. Menschen sollen besser vor Flug-Lärm geschützt werden.

SPD: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl