Verbrenner-Verbot stoppen, E-Auto-Förderung streichen
Die AfD will das für 2035 geplante Aus für neue Verbrennerautos dauerhaft verhindern und nicht nur verschieben. Zugleich soll das Land alle Subventionen für E-Autos und Ladesäulen streichen. Das Programm begründet dies mit der Bedeutung der Autoindustrie und damit, dass sich E-Mobilität am Markt behaupten müsse.
Die AfD will Autos mit Benzin und Diesel weiter erlauben. Das geplante Verbot ab 2035 soll ganz wegfallen. Für E-Autos soll es kein Geld vom Staat mehr geben. Das gilt auch für Lade-Säulen. Die AfD sagt: E-Autos müssen sich ohne Hilfe verkaufen.
Im Bundesrat soll sich die Landesregierung für den endgültigen Stopp des Verbrenner-Verbots einsetzen. Auf Landesebene sollen sämtliche Fördermittel für E-Fahrzeuge und deren Ladeinfrastruktur entfallen, auf Bundesebene will die AfD dasselbe erreichen. Das Programm verweist darauf, dass 96 Prozent der Fahrzeuge in Deutschland Verbrenner sind. Zudem arbeiteten viele Menschen in Sachsen-Anhalt in der Auto- und Zulieferindustrie.
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„Die AfD fordert, dass das Verbrenner-Verbot nicht nur um einige Jahre verschoben, sondern endgültig gestoppt wird.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Staatliche Subventionen für E-Autos und Ladeinfrastruktur sollen gestrichen werden, damit der Markt entscheidet.
- Europaeher weniger EU
Eine auf EU-Ebene beschlossene Vorgabe soll gestoppt werden, was den Einfluss von EU-Regeln zurückdrängt.
- Klimadeutlich Wachstum zuerst
Das beschlossene Verbrenner-Aus ab 2035 soll vollständig entfallen und die Förderung der E-Mobilität enden, was eine zentrale Klimavorgabe im Verkehr aufhebt.