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Was sagen die Parteien in Niedersachsen zum Verkehr?

4 aktuelle Wahlprogramme in Niedersachsen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Niedersachsen 2022

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

Mehr Geld für Straßen, Brücken und Häfen

Die AfD will deutlich mehr in Verkehrswege und Netze investieren, um den Sanierungsstau bei Straßen und Brücken abzubauen. Auch die niedersächsischen Häfen sollen ausreichend Mittel erhalten. Kommunen sollen mehr Geld für ihre Straßen bekommen und Baustellen kürzer dauern.

Viele Straßen und Brücken in Niedersachsen sind kaputt. Die AfD will viel mehr Geld für die Reparatur ausgeben. Auch die Häfen sollen mehr Geld bekommen. Städte und Gemeinden sollen mehr Geld für ihre Straßen erhalten. Baustellen sollen schneller fertig werden.

Verbrenner-Verbot ablehnen, E-Auto-Förderung beenden

Die AfD lehnt ein Zulassungsverbot für Verbrennungsmotoren ab und will einen freien Wettbewerb der Antriebe. Subventionen und regulatorische Eingriffe zugunsten der Elektromobilität sollen enden, nur die Forschung soll unterstützt werden. Synthetische und alternative Kraftstoffe will die Partei fördern.

Die AfD will Autos mit Benzin und Diesel nicht verbieten. Der Staat soll kein Geld mehr für Elektro-Autos geben. Die Käufer sollen selbst entscheiden, welches Auto sie wollen. Forschung zu Elektro-Autos soll es weiter geben. Andere Kraftstoffe wie Wasserstoff will die AfD fördern.

Straßen und Schienen in Staatshand, Bahn modernisieren

Die AfD will, dass Straßen und Schienen Staatseigentum bleiben. Die Bahn soll ihre Gewinne reinvestieren, Engstellen im Netz beseitigen und leiser werden. Kleinere Kreisstädte sollen besser an das ICE-Netz angebunden werden.

Straßen und Schienen sollen dem Staat gehören. Die AfD will keinen Verkauf an private Firmen. Die Bahn soll ihre Gewinne in das Netz stecken. Züge sollen leiser werden. Kleinere Städte sollen bessere Verbindungen zum ICE bekommen.

Pendlerpauschale anheben, Bußgelder am Einkommen ausrichten

Die AfD fordert eine höhere Pendlerpauschale, weil die Kosten für den Arbeitsweg stark gestiegen seien. Bußgelder im Straßenverkehr hält sie vielfach für unverhältnismäßig; sie sollen angemessen und einkommensabhängig sein.

Der Weg zur Arbeit ist teurer geworden. Die AfD will deshalb mehr Steuer-Entlastung für Pendler. Pendler sind Menschen, die zur Arbeit fahren. Strafen im Straßenverkehr findet die AfD oft zu hoch. Die Höhe soll vom Einkommen abhängen.

AfD: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Niedersachsen 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaausgewogen (-0,4), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 3 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Häfen zu Energiehäfen ausbauen

Die CDU will die niedersächsischen See- und Binnenhäfen wettbewerbsfähig halten und zu Energiehäfen ausbauen. Dazu zählen Terminals für Flüssiggas sowie Anlagen, an denen Wasserstoff und Ammoniak ankommen können. Das Programm begründet dies mit der Bedeutung der Häfen für Lieferketten, Versorgung und Verteidigungsfähigkeit.

Die CDU will die Häfen in Niedersachsen stärken. Dort soll künftig mehr Energie ankommen, zum Beispiel flüssiges Gas und Wasserstoff. Auch Flüsse sollen für Schiffe tiefer werden. Die CDU sagt: Die Häfen sind wichtig für den Handel und die Sicherheit.

Planung von Verkehrsprojekten beschleunigen

Die CDU will Planungs- und Genehmigungsverfahren für Verkehrs- und Infrastrukturvorhaben verkürzen, unter anderem durch ein eigenes Maßnahmengesetz des Landes. Dazu sollen die Planungskapazitäten wachsen und die Bürgerbeteiligung früher, aber gebündelt stattfinden.

Die CDU will Straßen, Brücken und Schienen schneller planen und bauen. Dafür soll es ein neues Landes-Gesetz geben. Das Land soll mehr Planer einstellen und besser bezahlen. Bürger sollen früh mitreden, aber in einem zusammengefassten Verfahren.

Autobahnen und Landesstraßen ausbauen und sanieren

Die CDU will den Ausbau der Bundesfernstraßen vorantreiben und mehr Landesgeld für Ausbau und Sanierung der Landesstraßen bereitstellen. Sie begründet das mit steigendem Pkw- und Lkw-Verkehr und der Bedeutung von Erreichbarkeit für die Lebensqualität.

Die CDU will mehr Geld für Straßen ausgeben. Autobahnen sollen ausgebaut und Lücken geschlossen werden. Landes-Straßen sollen repariert und auch neu gebaut werden. Baustellen sollen besser geplant werden.

Bus und Bahn ausbauen, 365-Euro-Ticket für Azubis

Die CDU will das Angebot im öffentlichen Nahverkehr auf Straße und Schiene erweitern, stillgelegte Bahnstrecken reaktivieren und einen verbundübergreifenden elektronischen Tarif einführen. Für Auszubildende und Freiwilligendienstleistende strebt sie ein landesweites Ticket für höchstens 365 Euro im Jahr an.

Die CDU will mehr Busse und Bahnen, besonders auf dem Land. Alte Bahn-Strecken sollen wieder fahren. Fahrten soll man per App buchen und nach Kilometern bezahlen. Azubis sollen ein Ticket für höchstens 365 Euro im Jahr bekommen.

Alternative Antriebe und neue Mobilitätsdienste fördern

Die CDU will Elektromobilität, synthetische Kraftstoffe und Brennstoffzellen ohne Festlegung auf eine Technik fördern und die Ladeinfrastruktur ausbauen. Daneben sollen Carsharing, Sammeltaxis, Bürgerbusse und Rufangebote vor allem im ländlichen Raum unterstützt werden.

Die CDU will verschiedene neue Antriebe fördern. Dazu gehören Strom, Wasserstoff und künstliche Kraftstoffe. Es soll mehr Lade-Säulen geben. Auf dem Land soll es mehr geteilte Autos und Ruf-Busse geben.

Radwegenetz ausbauen und Landesprogramm aufstocken

Die CDU will das Landesprogramm für Radwege fortsetzen und mit mehr Geld ausstatten. Ein lückenloses Radverkehrsnetz in Stadt und Land soll über Gemeindegrenzen hinweg geplant und seine Umsetzung gefördert werden.

Immer mehr Menschen fahren Fahrrad oder E-Bike. Die CDU will mehr Geld für Radwege geben. Radwege sollen überall gut verbunden sein. Fahrräder soll man leichter in Bus und Bahn mitnehmen können.

Verkehrslärm stärker bekämpfen

Die CDU will mehr Lärmschutz an Schienen und Hauptverkehrsstraßen und härter gegen absichtlich laute Fahrzeuge vorgehen. Sie verweist auf die WHO: Demnach verursacht unter den Umweltproblemen nur verschmutzte Luft eine höhere Krankheitslast als Lärm.

Lärm vom Verkehr kann krank machen. Die CDU will mehr Lärm-Schutz an Straßen und Schienen. Wer sein Fahrzeug verbotenerweise lauter macht, soll Strafe zahlen. Solche Fahrzeuge sollen nicht mehr fahren dürfen.

Verkehrssicherheit erhöhen, Tempo 30 in Modellprojekten prüfen

Die CDU will die Verkehrssicherheit verbessern, weil neue Fortbewegungsmittel wie E-Bikes und Scooter die Anforderungen erhöhen. Tempo-30-Modellprojekte sollen ausgewertet und dort zugelassen werden, wo sie sich als sinnvoll erweisen.

Es gibt immer mehr E-Bikes und Roller auf den Straßen. Die CDU will den Verkehr sicherer machen. Tempo 30 soll in Test-Projekten geprüft werden. Wo es sinnvoll ist, soll es erlaubt sein.

CDU: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Niedersachsen 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,2), aus 13 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich Klimaschutz zuerst, 11 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Verbindliche CO2-Ziele für den Verkehr festlegen

Die Grünen wollen für den Verkehr in Niedersachsen ein überprüfbares CO2-Budget und verbindliche Minderungsziele einführen. Der Autoverkehr soll deutlich sinken, Bus, Bahn, Rad- und Fußverkehr sollen stark wachsen.

Autos und Lastwagen stoßen viel CO2 aus. Die Grünen wollen feste Ziele für weniger CO2 im Verkehr. Es soll weniger Autoverkehr geben. Mehr Menschen sollen Bus, Bahn und Fahrrad nutzen. Mehr Waren sollen mit Zügen und Schiffen fahren.

Mobilitätsgarantie mit Stundentakt für jeden Ort

Die Grünen wollen eine Mobilitätsgarantie einführen: Jeder Ort in Niedersachsen soll von frühmorgens bis nachts mindestens einmal pro Stunde mit dem Nahverkehr erreichbar sein. Damit soll Mobilität nicht mehr vom eigenen Auto abhängen.

Viele Orte haben nur wenige Busse. Die Grünen wollen das ändern. Jeder Ort soll mindestens einmal pro Stunde einen Bus oder Zug haben. Das soll von früh bis nachts gelten. Wo sich Linien nicht lohnen, sollen Ruf-Busse fahren.

Nahverkehr besser finanzieren und Fördergesetze umbauen

Die Grünen wollen das Nahverkehrsgesetz des Landes überarbeiten, mehr Geld bereitstellen und es nach transparenten Kriterien verteilen. Die Verkehrsförderung für Kommunen soll zu drei Vierteln in Bus, Bahn, Rad- und Fußverkehr fließen.

Die Grünen wollen mehr Geld für Bus und Bahn geben. Dafür wollen sie zwei Gesetze ändern. Drei Viertel vom Fördergeld für Verkehr sollen an Bus, Bahn, Rad- und Fußwege gehen. Neue Busse sollen ohne Diesel fahren.

Regionalbahnverkehr ausbauen und Strecken elektrifizieren

Die Grünen wollen im Regionalbahnverkehr deutlich mehr Kapazität, dichtere Takte und pünktlichere Züge schaffen. Dafür sollen höhere Bundesmittel genutzt und die Investitionen des Landes gesteigert werden.

Viele Regional-Züge kommen zu spät. Die Grünen wollen mehr Züge fahren lassen. Die Züge sollen öfter und pünktlicher fahren. Das Land soll dafür mehr Geld ausgeben. Mehr Strecken sollen Strom-Leitungen bekommen.

Stillgelegte Bahnstrecken reaktivieren

Die Grünen wollen stillgelegte Bahnstrecken wieder für den Personenverkehr in Betrieb nehmen, vor allem um ländliche Räume besser anzubinden. Dazu sollen Strecken für Bundesförderung angemeldet und ein eigenes Landeskonzept mit den Regionen erarbeitet werden.

Früher gab es in Niedersachsen mehr Bahn-Strecken. Viele davon sind heute geschlossen. Die Grünen wollen solche Strecken wieder öffnen. Das soll vor allem Menschen auf dem Land helfen. Geld dafür soll vom Bund kommen.

Niedersachsentakt einführen und lokale Bahnunternehmen stärken

Die Grünen wollen den Regionalverkehr über einen Niedersachsentakt auf den geplanten Deutschlandtakt abstimmen, damit das Umsteigen schneller geht. Bei der Vergabe des Schienennahverkehrs sollen Verlässlichkeit und Qualität den Ausschlag geben, und lokal verankerte Bahnunternehmen sollen gestärkt werden.

Die Grünen wollen einen festen Fahrplan-Takt für Niedersachsen. Regionalzüge sollen gut zu den Fernzügen passen. Dann wartet man beim Umsteigen kürzer. Bahnfirmen aus der Region sollen mehr Unterstützung bekommen.

Nahverkehrszüge modernisieren und 1. Klasse abschaffen

Die Grünen wollen die 1. Klasse in Nahverkehrszügen abschaffen, um mehr Platz für alle Fahrgäste zu gewinnen. Außerdem sollen die Züge besser ausgestattet werden, und eine Ausbildungsoffensive soll dem Mangel an Lokführerinnen und Lokführern begegnen.

Die Grünen wollen die 1. Klasse in Nahverkehrs-Zügen abschaffen. So gibt es mehr Platz für alle. Die Züge sollen WLAN, Steckdosen und Tische haben. Das Land soll mehr Menschen zu Lokführern ausbilden.

365-Euro-Ticket und einheitliche Tarife einführen

Die Grünen wollen ein landesweites Sozialticket für 365 Euro im Jahr für Auszubildende, Schülerinnen und Schüler, Menschen mit wenig Einkommen und Freiwilligendienstleistende. Für alle anderen soll es ein günstiges landesweites Klimaticket geben, und die Tarifstruktur soll landesweit vereinheitlicht werden.

Die Grünen wollen ein Ticket für 365 Euro im Jahr. Es gilt in ganz Niedersachsen. Zuerst bekommen es Schüler, Azubis und Menschen mit wenig Geld. Alle anderen sollen ein günstiges Klima-Ticket kaufen können. Für eine Fahrt soll eine Fahrkarte reichen.

Barrierefreiheit in Bus und Bahn ausbauen

Die Grünen wollen Busse und Bahnen im ganzen Land barrierefrei machen. Dafür soll das Land zweckgebundene Mittel bereitstellen und dies im Nahverkehrsgesetz festschreiben.

Busse und Bahnen sollen überall barrierefrei werden. Barrierefrei heißt: Auch Menschen mit Behinderung können sie gut nutzen. Das Land soll dafür eigenes Geld geben. Das soll im Gesetz stehen.

Tempolimits für weniger Verkehrstote durchsetzen

Die Grünen verfolgen das Ziel, dass niemand mehr im Straßenverkehr stirbt (Vision Zero). Dazu setzen sie sich im Bund für Tempo 130 auf Autobahnen ein und wollen, dass Länder Tempo 80 auf Landstraßen und Tempo 30 innerorts einführen dürfen.

Die Grünen wollen: Niemand soll im Straßen-Verkehr sterben. Dafür soll auf Autobahnen höchstens Tempo 130 gelten. Die Länder sollen Tempo 80 auf Landstraßen einführen dürfen. In Orten soll Tempo 30 möglich sein.

Niedersachsen zum Fahrradland Nr. 1 machen

Die Grünen wollen ein flächendeckendes Radverkehrsnetz aufbauen und entlang von Landstraßen 1.000 Kilometer Radweg anstoßen. Fördermittel für kommunalen Straßenbau sollen zunehmend in Radwege fließen, damit mehr Menschen vom Auto aufs Rad umsteigen.

Die Grünen wollen viel mehr Radwege bauen. An Landstraßen sollen 1.000 Kilometer neue Radwege entstehen. Mehr Geld aus dem Straßenbau soll in Radwege gehen. So sollen mehr Menschen mit dem Rad fahren.

Fußverkehr stärken und Straßenraum neu aufteilen

Die Grünen wollen dem Fußverkehr in der Verkehrs- und Stadtplanung mehr Gewicht geben und den Verkehrsraum insgesamt neu aufteilen. Kommunen sollen Straßenraum zeitweise oder dauerhaft anders nutzen können, und die Zahl der Autos soll deutlich sinken.

Die Grünen wollen bessere Wege für Fußgänger und Rollstuhl-Fahrer. Der Platz auf den Straßen soll neu verteilt werden. Städte sollen Straßen auch anders nutzen dürfen, zum Beispiel für Feste oder Spielstraßen. Es soll weniger Autos geben.

Neubau von Autobahnen und Straßen stoppen

Die Grünen lehnen mehrere Neubauprojekte ab: die Autobahnen A20/A26, A33 Nord und A39, die E 233 und die Elbbrücke bei Neu Darchau. Straßen sollen saniert statt neu gebaut werden, weil neue Straßen aus Sicht des Programms die Abhängigkeit vom Auto und die ökologische Krise verstärken.

Die Grünen wollen keine neuen Autobahnen bauen. Sie sind zum Beispiel gegen die A20 und die A39. Das Geld soll in die Reparatur alter Straßen gehen. Neue Straßen bringen nach Meinung der Grünen mehr Auto-Verkehr.

Ladesäulen ausbauen und Autoverkehr elektrifizieren

Die Grünen wollen bis 2030 in Niedersachsen 100.000 öffentliche Ladepunkte schaffen und die Autoindustrie daran beteiligen. Der Fuhrpark des Landes soll binnen fünf Jahren im Regelfall vollelektrisch fahren, und Parkplätze sollen mit Solaranlagen überdacht werden.

Die Grünen wollen viel mehr Lade-Säulen für Elektro-Autos. Bis 2030 soll es 100.000 öffentliche Lade-Punkte geben. Die Autos der Landes-Regierung sollen elektrisch fahren. Über Parkplätzen sollen Solar-Anlagen stehen.

Güterverkehr von der Straße auf die Schiene verlagern

Die Grünen wollen möglichst viel Güterverkehr rasch auf die Schiene bringen. Dazu soll der Bund die Schieneninfrastruktur zügig ausbauen, vor allem die überlastete Nord-Süd-Achse Hamburg–Hannover, und Gewerbegebiete sollen Gleisanschlüsse erhalten.

Die Grünen wollen mehr Waren mit dem Zug transportieren. Heute fahren die meisten Waren mit Lkw. Der Bund soll die Schienen schneller ausbauen. Große Gewerbe-Gebiete sollen wieder einen Gleis-Anschluss bekommen.

Luftverkehr begrenzen und Nachtruhe ausweiten

Die Grünen wollen die Klimawirkung des Luftverkehrs deutlich senken und halten dafür mittelfristig weniger Starts und Landungen für nötig. Eine längere Nachtruhe soll Anwohnerinnen und Anwohner vor Fluglärm schützen.

Flugzeuge schaden dem Klima. Die Grünen wollen deshalb weniger Starts und Landungen. Nachts soll länger Ruhe an Flughäfen sein. So haben die Menschen in der Nähe weniger Lärm.

Hafenanbindung per Bahn verbessern, Binnenhäfen ausbauen

Die Grünen wollen den Hafen Wilhelmshaven besser an die Schiene anbinden und Binnenhäfen zu Umschlagplätzen für Schiff, Bahn und Lkw ausbauen. So soll mehr Güterverkehr auf Schiff und Schiene verlagert werden, die das Programm als umwelt- und klimafreundlich einstuft.

Die Grünen wollen mehr Waren mit Bahn und Schiff transportieren. Der Hafen Wilhelmshaven soll bessere Bahn-Strecken bekommen. Häfen an Flüssen und Kanälen sollen wachsen. Auch kleine Häfen für Fischer sollen bleiben.

Grüne: alle 17 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Niedersachsen 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,6), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 4 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Flächendeckende Ladeinfrastruktur bis 2030 aufbauen

Die SPD will bis spätestens 2030 überall im Land Lademöglichkeiten für Elektroautos schaffen. Dafür soll ein Ausbaupakt mit Kommunen, Stadtwerken und Energiewirtschaft geschlossen werden.

Die SPD will überall Lade-Stationen für Elektro-Autos. Das soll bis spätestens 2030 klappen. Das Land soll dafür mit Städten, Gemeinden und Energie-Firmen zusammenarbeiten. Auch Menschen in großen Wohnhäusern sollen ihr Auto leicht laden können.

Nahverkehr ausbauen und günstige Tickets einführen

Die SPD will Bus und Bahn besonders auf dem Land ausbauen, damit Menschen auch ohne eigenes Auto mobil sind. Kommunen sollen Abgaben für einen fahrscheinfreien Nahverkehr erheben dürfen, und für Schüler und Azubis soll es ein landesweites Ticket für einen Euro am Tag geben.

Die SPD will mehr Busse und Bahnen, vor allem auf dem Land. Menschen sollen auch ohne Auto überall hinkommen. Schüler und Azubis sollen ein Ticket für einen Euro am Tag bekommen. Es gilt im ganzen Land. Städte und Kreise sollen Geld für Nahverkehr ohne Fahrschein einsammeln dürfen.

Rad- und Fußverkehr ausbauen und sicherer machen

Die SPD will den Anteil des Radverkehrs bis 2030 von etwa 15 auf mindestens 25 Prozent erhöhen und mehr Geld in Radwege stecken. Kommunen sollen mehr selbst entscheiden können, etwa über niedrigere Geschwindigkeiten innerorts.

Die SPD will, dass mehr Menschen Rad fahren. Dafür soll es mehr und bessere Radwege geben. Auch Fußgänger sollen sicherer unterwegs sein. Städte und Gemeinden sollen öfter selbst langsameres Tempo festlegen dürfen. Niemand soll im Verkehr sterben.

Schiene stärken und Bahnstrecken reaktivieren

Die SPD will stillgelegte Bahnstrecken und Bahnhöfe wieder in Betrieb nehmen und dafür ein neues Programm auflegen. Bestehende Strecken sollen ausgebaut und elektrifiziert werden, weil Bahnfahren aus Sicht der Partei dem Klima nützt.

Die SPD will die Bahn stärken. Alte Bahn-Strecken und Bahnhöfe sollen wieder öffnen. Vorhandene Strecken sollen besser werden. Mehr Züge sollen mit Strom fahren. Auch mehr Waren sollen mit der Bahn fahren.

Autobahnen weiterbauen und Brücken erneuern

Die SPD will die Autobahnen A 20, A 26 und A 39 weiter planen und bauen. Für die Erneuerung von Straßenbrücken sollen Fachkräfte eingestellt und ein Investitionsprogramm aufgelegt werden.

Die SPD will drei Autobahnen weiterbauen. Das sind die A 20, die A 26 und die A 39. Viele Straßen-Brücken sind alt. Sie sollen erneuert werden. Dafür will die SPD Fachleute einstellen und Geld bereitstellen.

Kostenlosen Nahverkehr für Oberstufenschüler einführen

Die SPD setzt sich für ein kostenloses Nahverkehrsangebot für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ein. Das soll Eltern und Jugendliche entlasten. Die Tickets sollen möglichst auch für Auszubildende und Freiwilligendienstleistende gelten.

Schüler der Oberstufe sollen kostenlos Bus und Bahn fahren. Das will die SPD einführen. Das soll Eltern und Schüler entlasten. Auch Azubis und junge Leute im Freiwilligen-Dienst sollen das Ticket bekommen.

SPD: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl