Flughafen Frankfurt: Lärmschutz und gute Arbeit verbinden
Die SPD will den Frankfurter Flughafen als zentralen Wirtschaftsmotor erhalten und zugleich den Lärmschutz ausbauen. Vorgesehen sind rechtssichere Lärmobergrenzen und ein erweitertes Nachtflugverbot. Die Flughafenpolitik soll sich stärker an Tarifbindung, Mitbestimmung sowie Anwohner- und Umweltschutz ausrichten; auch der Kassel Airport soll gestärkt werden.
Die SPD will den Flughafen Frankfurt stark halten. Gleichzeitig soll es weniger Lärm für die Menschen in der Nähe geben. Dafür soll es feste Grenzen für Lärm geben. Das Verbot von Flügen in der Nacht soll strenger werden. Am Flughafen sollen gute Löhne nach Tarif gelten.
Die SPD will prüfen, welche Flüge sich im rechtlich möglichen Rahmen in den Tag verlegen lassen, um die Randzeiten zu entlasten. Systematische Verstöße gegen das Nachtflugverbot sollen stärker geahndet werden. Die Ansiedlung von Billigfluglinien, die das Programm der bisherigen Landesregierung vorwirft, will die SPD beenden. Der Flughafen soll durch seine Bahnanbindung und Fortschritte bei Antrieben und Energieeffizienz ein Vorbild für nachhaltigen Luftverkehr werden. Den Kassel Airport sieht die SPD als wichtige Infrastruktur für Nordhessen und will dort Betriebe mit Bezug zum Flugbetrieb im Gewerbepark ansiedeln.
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„Dazu gehören rechtssichere Lärmobergrenzen und ein Nachtflugverbot plus am Frankfurter Flughafen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Strengere Lärmauflagen und eine stärkere Ausrichtung auf Tarifbindung und Mitbestimmung erhöhen die Regulierung des Flughafenbetriebs.
- Klimaausgewogen
Der Punkt will wirtschaftliche Stärke des Luftverkehrs und Umweltschutz ausdrücklich in Einklang bringen, ohne einer Seite Vorrang zu geben.