Verbrenner erhalten, Tempolimit und Fahrverbote ablehnen
Die AfD versteht die freie Wahl des Verkehrsmittels als Bürgerrecht und will, dass Bürger selbst über die Antriebsart entscheiden. Ein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen, flächendeckendes Tempo 30 in Städten sowie Fahrverbote für Diesel und Motorräder lehnt sie ab.
Die AfD sagt: Jeder soll sein Verkehrsmittel frei wählen. Auch den Motor soll jeder selbst aussuchen. Die AfD will kein Tempo-Limit auf Autobahnen. Sie will auch kein Tempo 30 in der ganzen Stadt. Fahr-Verbote für Diesel-Autos und Motorräder lehnt sie ab.
Nach Einschätzung des Programms bleibt der Verbrennungsmotor wegen seiner Energiedichte noch jahrzehntelang der wichtigste Antrieb im Individualverkehr. Tempolimit und Tempo 30 senken laut AfD weder Unfallzahlen noch Schadstoffe nennenswert. Fahrverbote hält die Partei für unvereinbar mit einer freiheitlichen Verkehrspolitik. Radschnellwege an Bundesstraßen befürwortet sie, wenn die Kosten zum erwarteten Verkehr passen; Fußgänger sollen durch abgestimmte Planung vor Konflikten mit dem Radverkehr geschützt werden.
Originalzitat anzeigen (Seite 39)
„Technologieoffen heißt für uns, dass der Bürger mit seinen Mobilitätserfordernissen über die für ihn optimale Antriebsform entscheidet und nicht der Staat.“Einordnung
- Klimaeher Wachstum zuerst
Die Partei verteidigt den Verbrenner und lehnt diskutierte Beschränkungen wie Tempolimit und Fahrverbote ab, die auch mit Emissionen begründet werden.