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parteiprogramm

AfD zum Verkehr

Aus dem Programm „Wahlprogramm der AfD Hessen zur Landtagswahl 2023“

Landtagswahl Hessen 2023, 8. Oktober 2023Original-PDF, 58 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Verkehr

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 4 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Verbrenner erhalten, Tempolimit und Fahrverbote ablehnen

Die AfD versteht die freie Wahl des Verkehrsmittels als Bürgerrecht und will, dass Bürger selbst über die Antriebsart entscheiden. Ein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen, flächendeckendes Tempo 30 in Städten sowie Fahrverbote für Diesel und Motorräder lehnt sie ab.

Die AfD sagt: Jeder soll sein Verkehrsmittel frei wählen. Auch den Motor soll jeder selbst aussuchen. Die AfD will kein Tempo-Limit auf Autobahnen. Sie will auch kein Tempo 30 in der ganzen Stadt. Fahr-Verbote für Diesel-Autos und Motorräder lehnt sie ab.

Nach Einschätzung des Programms bleibt der Verbrennungsmotor wegen seiner Energiedichte noch jahrzehntelang der wichtigste Antrieb im Individualverkehr. Tempolimit und Tempo 30 senken laut AfD weder Unfallzahlen noch Schadstoffe nennenswert. Fahrverbote hält die Partei für unvereinbar mit einer freiheitlichen Verkehrspolitik. Radschnellwege an Bundesstraßen befürwortet sie, wenn die Kosten zum erwarteten Verkehr passen; Fußgänger sollen durch abgestimmte Planung vor Konflikten mit dem Radverkehr geschützt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 39)
„Technologieoffen heißt für uns, dass der Bürger mit seinen Mobilitätserfordernissen über die für ihn optimale Antriebsform entscheidet und nicht der Staat.“
Seite 39 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Die Partei verteidigt den Verbrenner und lehnt diskutierte Beschränkungen wie Tempolimit und Fahrverbote ab, die auch mit Emissionen begründet werden.

Autobahnen und Bundesstraßen ausbauen

Die AfD fordert, die wichtigsten hessischen Autobahnen zu verbreitern und geplante Bundesstraßen und Ortsumgehungen rasch zu bauen. Sie begründet das mit dem Verkehrsaufkommen im Transitland Hessen sowie mit Staus, Lärm und Schadstoffen in den Orten.

Durch Hessen fahren sehr viele Autos und Lastwagen. Die AfD will die großen Autobahnen breiter machen. Auch Bundes-Straßen sollen schnell ausgebaut werden. Neue Straßen sollen um die Orte herum führen. So soll es weniger Stau und Lärm geben.

Sechs Fahrstreifen sollen A3, A5, A7 und A45 erhalten, im Rhein-Main-Gebiet sollen A3 und A5 sogar acht bekommen. Die im Bundesverkehrswegeplan enthaltenen Projekte für hessische Bundesstraßen sollen zügig umgesetzt werden. Seit Langem geplante Ortsumgehungen will die Partei umgehend verwirklichen. Zudem sollen elektronische Leitsysteme und Ampelschaltungen den Verkehr in den Kommunen flüssiger machen, und Baustellen sowie Vollsperrungen sollen kürzer dauern.

Originalzitat anzeigen (Seite 39)
„fordern wir den bedarfsgerechten Ausbau der Hauptverkehrsachsen A3, A45, A5 und A7 auf 6 Spuren und in der Metropolregion Rhein-Main die A3 und A5 auf 8 Spuren.“
Seite 39 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Der Ausbau der Straßenkapazität stellt den Verkehrsfluss für Auto und Lkw über die Verringerung des Straßenverkehrs.

Autoverkehr in Innenstädten sichern

Die AfD wendet sich dagegen, das Auto aus den Innenstädten zu verdrängen, weil dies aus ihrer Sicht der Wirtschaft schadet. Sie lehnt eine City-Maut ab, will niedrigere Parkgebühren und den Umbau von Fahrspuren zu Radwegen auf Hauptachsen stoppen.

Die AfD will, dass Autos weiter in die Innen-Stadt fahren können. Sie ist gegen eine City-Maut. Das ist eine Gebühr für das Fahren in der Stadt. Parken soll billiger werden. Auf großen Straßen sollen keine Auto-Spuren zu Rad-Wegen werden.

Niedrigere Parkgebühren sollen nach dem Programm Einzelhandel, Gastronomie und andere Dienstleister unterstützen. Der Umbau von Autospuren zu Radwegen soll auf den Hauptverkehrsachsen der Städte sofort enden. In einzelnen Fällen will die AfD bereits erfolgte Umbauten wieder zurücknehmen.

Originalzitat anzeigen (Seite 40)
„Wir sind gegen eine City-Maut und fordern die Reduzierung der Parkgebühren, damit der Einzelhandel, die Gastronomie und andere Dienstleistungsgewerbe gefördert werden.“
Seite 40 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Maßnahmen zur Verringerung des Autoverkehrs in Städten sollen gestoppt oder teils zurückgenommen werden, zugunsten wirtschaftlicher Interessen.

Lkw-Überholverbot und mehr Rastplätze

Die AfD will schweren Lastwagen das Überholen auf zweispurigen Autobahnen tagsüber untersagen, um schwere Unfälle zu verringern. Zugleich sollen Raststätten und Parkplätze ausgebaut werden, damit Fahrer ihre Ruhezeiten einhalten können.

Schwere Lastwagen sollen am Tag nicht überholen dürfen. Das gilt auf Autobahnen mit zwei Spuren. So soll es weniger schwere Unfälle geben. Die AfD will auch mehr Park-Plätze für Lastwagen bauen. Die Fahrer sollen dort ihre Pausen machen können.

Das Verbot soll für Lastwagen über 7,5 Tonnen von 6 bis 22 Uhr gelten. Raststätten und Parkplätze an Autobahnen sollen schnell aus- und neu gebaut werden, mit dynamischer Steuerung der Stellplätze und elektronischen Anzeigen. Die AfD will den Lkw-Güterverkehr insgesamt besser steuern. Sie erwartet, dass er wegen des Onlinehandels und der überlasteten Schiene weiter zunimmt.

Originalzitat anzeigen (Seite 40)
„Wir fordern ein Überholverbot für Lkws mit mehr als 7,5 Tonnen zwischen 6 und 22 Uhr auf allen zweispurigen Autobahnen“
Seite 40 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Nahverkehr und Schienennetz ausbauen

Die AfD will den öffentlichen Nahverkehr stärken, um ländliche Regionen besser an die Ballungsräume anzubinden. Dazu sollen Schienen, Züge, Busnetz und Ruftaxen ausgebaut werden. Die Verkehrsverbünde sollen mindestens die Hälfte ihrer Kosten selbst decken.

Die AfD will mehr Busse und Bahnen. Züge sollen öfter fahren. Dafür braucht es mehr Gleise und mehr Züge. Auch auf dem Land soll es mehr Busse und Ruf-Taxis geben. Die Verkehrs-Betriebe sollen die Hälfte ihrer Kosten selbst verdienen.

Stillgelegte Bahnstrecken können nach dem Programm wieder in Betrieb gehen, wenn täglich 20.000 Fahrgäste gesichert sind und eine ländliche Region dadurch besser angebunden wird. Für den Güterverkehr hält die AfD eine Verlagerung auf die Schiene wegen knapper Kapazitäten auf Jahre für unrealistisch und fordert deshalb eine Ausbauoffensive beim Netz. Sie unterstützt die Digitalisierung des Bahnverkehrs, den Deutschlandtakt 2030 und den geplanten Fernbahnhof in Frankfurt.

Originalzitat anzeigen (Seite 40)
„Durch Ausbau zusätzlicher Schienentrassen und die Anschaffung weiterer Züge soll eine kürzere Taktung im Fahrplan ermöglicht werden.“
Seite 40 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Ausbau von Schiene, Zügen und Busnetz verlangt mehr öffentliche Investitionen, auch wenn eine Mindestkostendeckung gefordert wird.

Frankfurter Flughafen ausbauen und entlasten

Die AfD will den Frankfurter Flughafen im Wettbewerb mit anderen europäischen Drehkreuzen stärken und Terminal 3 zügig ausbauen. Das bestehende Nachtflugverbot hält sie für einen guten Ausgleich. Von der EU verlangt sie, Fraport und Lufthansa bei den Abgaben aus „Fit for 55“ zu entlasten.

Die AfD will den Flughafen Frankfurt stärken. Er soll moderner und größer werden. Das Nacht-Flug-Verbot soll bleiben. Die EU plant neue Abgaben für den Luft-Verkehr. Die AfD will, dass Flughafen und Lufthansa weniger zahlen müssen.

Der Flughafen soll durch mehr Investitionen und bessere Verkehrsanbindungen attraktiver werden. Das Nachtflugverbot gilt von 23 bis 5 Uhr und verbindet aus Sicht der Partei wirtschaftliche und umweltpolitische Belange. „Fit for 55“ ist das Klimapaket der EU; die AfD beziffert die dadurch entstehende Mehrbelastung des deutschen Luftverkehrs auf 20 Milliarden Euro bis 2035 und nennt die geplanten Steuern und Abgaben überzogen.

Originalzitat anzeigen (Seite 41)
„Der Flughafen soll durch Modernisierung und den zügigen Ausbau des Terminal 3 bedarfsgerecht erweitert werden.“
Seite 41 im Original

Einordnung

  • Europaeher weniger EU

    Die Partei fordert Ausnahmen von einem beschlossenen EU-Maßnahmenpaket zugunsten heimischer Unternehmen.

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Der Luftverkehr soll wachsen und von EU-Klimaabgaben entlastet werden, was Wettbewerbsfähigkeit über Klimavorgaben stellt.

Infrastruktur im ländlichen Raum ausbauen

Die AfD will Verkehrswege und Kommunikationsnetze auf dem Land verbessern. Autobahnlücken sollen geschlossen, Bundesstraßen ausgebaut und Bus und Bahn besser abgestimmt werden, damit weniger Menschen in die Städte abwandern.

Die AfD will das Leben auf dem Land verbessern. Fehlende Stücke von Autobahnen sollen gebaut werden. Busse und Bahnen sollen besser zusammenpassen. Auch Internet und Handy-Netz sollen besser werden.

Das Programm verlangt moderne Breitband- und Mobilfunknetze als Grundlage einer wissensbasierten Wirtschaft. Nah- und Fernverkehr sollen besser vernetzt und getaktet werden. Neue Angebote wie Ruftaxis will die AfD prüfen lassen. Lücken im Autobahnnetz sollen überall geschlossen und Bundesstraßen nach Bedarf erweitert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 43)
„Lücken im Autobahnnetz sind flächendeckend zu schließen, Bundesstraßen bedarfsgerecht auszubauen.“
Seite 43 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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