Flächennutzungsplan neu aufstellen, Versiegelung ab 2030 stoppen
Die Linke will den Flächennutzungsplan von 1994 in der nächsten Wahlperiode mit breiter Bürgerbeteiligung grundlegend überarbeiten und auf Klimaschutz, Klimaanpassung und Wohnraumsicherung ausrichten. Spätestens ab 2030 soll unter dem Strich keine zusätzliche Fläche mehr versiegelt werden. Das Tempelhofer Feld soll als Grünfläche festgeschrieben werden.
Berlin hat einen Plan für die Nutzung seiner Flächen. Er ist von 1994. Die Linke will ihn neu machen. Die Menschen sollen dabei mitreden. Ab 2030 soll Berlin keinen zusätzlichen Boden mehr zubauen. Das Tempelhofer Feld soll eine Grünfläche bleiben.
Der neue Plan soll Teil einer klimagerechten Stadt-, Landschafts- und Freiraumplanung werden und in eine stadtweite Freiflächenstrategie mit Etappenzielen eingebunden sein. Ökologisch wertvolle Freiflächen wie Parks, Friedhöfe, Kleingärten, Wälder und Wiesen sollen planerisch gesichert werden. Das erwartete Bevölkerungswachstum soll auf bereits vorhandene Bauflächen gelenkt werden. Den bisherigen Plan hält die Linke für nicht mehr zeitgemäß.
Originalzitat anzeigen (Seite 44)
„Der Flächennutzungsplan (FNP) aus dem Jahr 1994, der aus der Zeit gefallen ist, soll in der kommenden Wahlperiode unter breiter Beteiligung der Öffentlichkeit grundlegend überarbeitet werden.“Einordnung
- Klimadeutlich Klimaschutz zuerst
Eine Netto-Null-Versiegelung ab 2030 und die Ausrichtung der gesamten Flächenplanung auf Klimaschutz wären neue, strenge Vorgaben, die Bauen auf Freiflächen grundlegend einschränken.