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parteiprogramm

AfD zu Umwelt und Tierschutz

Aus dem Programm „Berlin. Stark. Machen.“

Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026, 20. September 2026Original-PDF, 99 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Umwelt und Tierschutz

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Grünflächen pflegen und gefällte Bäume ersetzen

Die AfD will der Pflege von Parks und Grünanlagen Vorrang geben und die Bezirke dafür besser ausstatten. Für jeden gefällten Baum soll ein neuer gepflanzt werden, und die Wälder sollen dauerhaft erhalten bleiben.

Die AfD will Parks und Grün-Anlagen besser pflegen. Die Bezirke sollen dafür mehr Geld und Personal bekommen. Für jeden gefällten Baum soll ein neuer Baum kommen. Auch die Berliner Wälder sollen erhalten bleiben.

Laut Programm sind viele Anlagen ungepflegt, weil bei den Grünflächenämtern über Jahre gespart worden sei. Die Bezirke sollen genug Geld, Fachkräfte und verbindliche Pflegekonzepte bekommen. Die Pflicht zum Nachpflanzen will die AfD strenger durchsetzen und über öffentlich einsehbare Baumbilanzen überprüfen. Die Wälder sollen nach den Grundsätzen einer naturgemäßen Waldwirtschaft gepflegt und weiterentwickelt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 79)
„Künftig muss gelten: Jeder in Berlin gefällte Baum wird nachgepflanzt. Wir werden die Nachpflanzpflicht konsequenter durchsetzen und durch transparente Baumbilanzen kontrollieren.“
Seite 79 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr Geld und Personal für die bezirklichen Grünflächenämter bedeuten einen Ausbau öffentlicher Leistungen.

Flächenverbrauch senken und Böden entsiegeln

Die AfD will den Verbrauch von Flächen verringern und naturnahe Gebiete schützen. Auf Grün-, Wald- und Wasserflächen soll nicht mehr gebaut werden, und versiegelte Böden sollen teilweise wieder geöffnet werden.

Die AfD will weniger Boden zubauen. Auf Grün-Flächen, im Wald und am Wasser soll nicht gebaut werden. Manche zugebauten Böden sollen wieder offen werden. Dann kann Regen-Wasser im Boden versickern.

Ungenutzte Naturflächen und teilversiegelte Areale sollen systematisch erfasst werden; einige davon könnten bebaut, andere renaturiert werden. Das Programm sieht Flächensparprogramme vor sowie eine Pflicht zur Entsiegelung dort, wo sie sinnvoll und ohne großen Aufwand machbar ist. Private Eigentümer sollen Anreize bekommen, etwa für Tanks, die Regenwasser für Toilettenspülung oder Gartenbewässerung sammeln. Die Nutzung von Grundstücken soll dabei nicht übermäßig beschränkt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 80)
„Neue Bauprojekte dürfen nicht auf bisherigen Grün-, Wald- oder Wasserflächen entstehen.“
Seite 80 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein Bauverbot auf Grün-, Wald- und Wasserflächen und eine Entsiegelungspflicht erweitern die Regulierung der Bodennutzung, gemildert durch Anreize für Eigentümer.

Trinkwasser und Gewässer schützen

Die AfD will Trinkwasser und Gewässer stärker schützen und die Wasserinfrastruktur erneuern. Dazu zählen modernere Aufbereitung, Kläranlagen mit vierter Reinigungsstufe und getrennte Kanäle für Regen und Abwasser.

Die AfD will das Wasser in Berlin besser schützen. Klär-Anlagen sollen mehr Schadstoffe aus dem Wasser holen. Regen und Abwasser sollen in getrennten Rohren fließen. Alte Leitungen sollen nach und nach erneuert werden.

Die Trinkwasseraufbereitung soll modernisiert und um weitere Quellen ergänzt werden, auch mit Blick auf veränderte Zuflüsse der Spree. Die zusätzliche Reinigungsstufe soll Rückstände von Arzneimitteln und Hormonen herausfiltern. Belastungen durch Elektroschrott, Schwermetalle und PFAS, die oft Ewigkeitschemikalien genannt werden, will die AfD verhindern und entfernen. Hinzu kommen die Renaturierung von Ufern, der Schutz von Quellgebieten und Kleingewässern sowie eine Vorsorgeplanung für Dürre und Starkregen.

Originalzitat anzeigen (Seite 81)
„Moderne Kläranlagen mit einer 4. Reinigungsstufe sollen Schadstoffe wie Medikamenten- und Hormonrückstände zuverlässig entfernen.“
Seite 81 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Umbau von Kläranlagen, Kanalnetz und Wasserversorgung bedeutet zusätzliche öffentliche Investitionen in die Infrastruktur.

Invasive Arten zurückdrängen, Artenkenntnis fördern

Die AfD will eingeschleppte Tier- und Pflanzenarten früh erkennen und ihre Bestände eindämmen, um heimische Arten zu schützen. Zugleich soll die ehrenamtliche Erfassung der Berliner Stadtnatur gestärkt werden.

Manche Tiere und Pflanzen stammen nicht aus Berlin. Sie verdrängen heimische Arten. Die AfD will diese Arten zurückdrängen. Dafür soll es mehr Fachleute geben. Auch Ehrenamtliche sollen leichter Tiere und Pflanzen zählen können.

Genannt werden unter anderem Wollhandkrabbe, Roter Amerikanischer Sumpfkrebs, Waschbär und Marderhund; auch Wanderratten sollen gezielt reguliert werden. Den Schutzstatus der Nebelkrähe will die AfD neu bewerten und ihren Bestand, wo ökologisch erforderlich, tiergerecht verringern. Nicht tödliche Methoden sollen stets mitgeprüft werden. Netzwerke wie BerNA sollen gefördert werden, und Ehrenamtliche sollen leichter Ausnahmegenehmigungen und Zutritt zu Schutzgebieten bekommen.

Originalzitat anzeigen (Seite 81)
„Wir setzen uns dafür ein, dass invasive Arten frühzeitig identifiziert und wirksam zurückgedrängt werden.“
Seite 81 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Tierschutz ausbauen und Hundesteuer abschaffen

Die AfD will den Tierschutz als staatliche Aufgabe aufwerten. Sie fordert ein zweites, landeseigenes Tierheim, mehr Personal in den Veterinärämtern und das Ende der Hundesteuer.

Die AfD will mehr für den Tierschutz tun. Berlin soll ein zweites Tierheim bekommen. Die Ämter für Tiere sollen mehr Personal bekommen. Die Hunde-Steuer soll wegfallen.

Das Programm beschreibt das bestehende Tierheim in Hohenschönhausen als dauerhaft überfüllt und die bezirklichen Veterinärämter als unterbesetzt. Das Tierheim Berlin soll einen Zuschuss des Landes zu seinen Energiekosten erhalten. Der Kampf gegen illegalen Welpenhandel soll zentral statt in zwölf Bezirken organisiert werden. Die Stelle der Tierschutzbeauftragten soll ein Ehrenamt werden, das vom Senat unabhängig ist.

Originalzitat anzeigen (Seite 82)
„Wir wollen den Tierschutz in Berlin als öffentliche Aufgabe institutionell aufwerten und mit klaren Maßnahmen unterlegen.“
Seite 82 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Die Abschaffung der Hundesteuer senkt Abgaben, während ein landeseigenes Tierheim, Zuschüsse und mehr Personal öffentliche Ausgaben erhöhen.

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