Hitzeschutz in belasteten Quartieren ausbauen
Die Grünen wollen Stadtteile, die besonders unter Hitze leiden, mit schnell wirksamen Maßnahmen entlasten. Dabei sollen Kieze mit vielen einkommensschwachen und benachteiligten Haushalten im Mittelpunkt stehen, weil das Programm Umweltpolitik auch als Sozialpolitik versteht. Das Berliner Klimaanpassungsgesetz soll ehrgeizig und zusammen mit dem Mobilitätsgesetz umgesetzt werden.
Die Grünen wollen die Menschen besser vor Hitze schützen. Das gilt besonders für Stadt-Teile mit wenig Grün. Dort leben oft Menschen mit wenig Geld. Es soll mehr Schatten und mehr Trink-Brunnen geben. An heißen Tagen sollen kühle öffentliche Gebäude offen sein.
Genannt werden Sonnensegel über Spielplätzen und Hundeauslaufflächen, mehr Trinkbrunnen und Trinkstellen für Haus- und Wildtiere. Öffentliche Gebäude mit Klimatisierung sollen an heißen Tagen zugänglich sein. Sogenannte Klimainseln sollen Schatten, Wasser und Sitzplätze bieten. Der Hitzeaktionsplan soll jedes Jahr überprüft und fortgeschrieben werden, mit genügend Mitteln und klaren Zuständigkeiten. Die beteiligten Stellen sollen bei der Nutzung des öffentlichen Raums besser zusammenarbeiten.
Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„In besonders belasteten Quartieren schaffen wir Klimainseln, die mit Schatten, Wasser und Sitzgelegenheiten für sofortige Abkühlung sorgen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Öffentliche Mittel für Hitzeschutz sollen ausgeweitet und gezielt in benachteiligte Quartiere gelenkt werden.