Stiftung für Gedenkstätten gründen, NS-Erinnerung weiterentwickeln
Die Linke will eine Stiftung bremische Gedenkstätten gründen, die das Gedenken an die NS-Zeit konzeptionell weiterentwickelt und Erinnerungsorte betreut. Tatorte und Bauwerke aus dieser Zeit sollen deutlicher erklärt und künstlerisch gebrochen werden.
Die Linke will eine Stiftung für Gedenk-Orte in Bremen gründen. Sie soll sich um die Erinnerung an die Nazi-Zeit kümmern. Orte von Nazi-Verbrechen sollen bekannter werden. Es soll auch einen Ort zur Verfolgung queerer Menschen geben.
Beim Denkort Bunker Valentin und bei anderen Gedenkorten soll die Zuständigkeit künftig in der Stiftung zusammenlaufen; sie soll von Beginn an genug Personal und Sachmittel erhalten. Bauten wie das Altmannshöhe-Ehrenmal und der Lichtbringer in der Böttcherstraße sollen künstlerisch überformt werden. Für die Ostertorwache, das Gräberfeld an der Reitbrake und ähnliche Orte soll eine unabhängige Kommission mit Opferverbänden und Nachfolgestaaten der Sowjetunion ein Gedenken entwickeln. Das Mahnmal zur „Arisierung“ soll von Bildungsarbeit begleitet werden. Digitale Formate und feste Stellen in der Gedenkstättenarbeit sollen gefördert und der Gedenktag zur Novemberrevolution 1918 mit Angeboten für Schulen und Betriebe umgesetzt werden.
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„Wir wollen eine Stiftung bremische Gedenkstätten nach dem Vorbild anderer Bundesländer gründen“Einordnung
- Gesellschafteher progressiv
Der Ausbau einer kritischen Erinnerungskultur einschließlich der Verfolgung queerer Menschen erweitert das bisherige Gedenken.