Technologieoffene Sektorkopplung und Wasserstoff fördern
Die FDP will die Energiewende über eine technologieoffene Sektorkopplung organisieren, also die Verknüpfung von Strom, Gas, Wärme und Verkehr. Dazu gehören der Ausbau erneuerbarer Energien, Reservekapazitäten für die Versorgungssicherheit sowie die Förderung von Wasserstoff und synthetischen Brennstoffen.
Die FDP will Strom, Gas, Wärme und Verkehr besser verbinden. Das nennt man Sektor-Kopplung. Dabei soll keine Technik bevorzugt werden. Wind-Energie soll wachsen. Wasserstoff soll gefördert werden. Die Energie soll sicher und bezahlbar bleiben.
Das Programm sieht einen Zielkonflikt zwischen dem Ausbau erneuerbarer Energien und einer sicheren Versorgung, die es durch den Kohleausstieg und die bisherige Ausbaustrategie gefährdet sieht. Die FDP fordert, Hürden beim Markteintritt für Technologien der Sektorkopplung zu überprüfen, und hält ein Förderprogramm für einen wettbewerbsfähigen Markt für nötig. Eine Roadmap mit Umsetzungsstrategie soll ressortübergreifend mit Handelskammer, Energieversorgern, Netzbetreibern und Unternehmen entstehen. Windenergie soll ausgebaut und durch Repowering erneuert, Gas- und Wärmeinfrastruktur eingebunden werden. Für Wasserstoff will die Partei Forschung und Entwicklung fördern und die Netze ausbauen, um Investitionen anzuregen.
Originalzitat anzeigen (Seite 34)
„Ein ökonomisch sinnvollerer Ansatz ist die technologieoffene Sektorkopplung.“Einordnung
- Klimaausgewogen
Der Punkt verbindet den Ausbau erneuerbarer Energien mit dem Vorrang von Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Technologieoffenheit, ohne Klimaziele zu verschärfen oder zu lockern.