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parteiprogramm

SPD zu Klima und Energie

Aus dem Programm „Wahlprogramm Abgeordnetenhauswahl 2026“

Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026, 20. September 2026Original-PDF, 66 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Klima und Energie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 4 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Berlin vor 2045 klimaneutral machen

Die SPD will, dass Berlin möglichst schon vor 2045 klimaneutral wird, und hält am Berliner Energiewendegesetz fest. Ansetzen will sie bei Verkehr, Heizungen und Kraftwerken. Haushalte mit wenig Geld sollen dadurch nicht zusätzlich belastet werden.

Die SPD will Berlin klimaneutral machen. Das heißt: Die Stadt schadet dem Klima nicht mehr. Das soll möglichst vor dem Jahr 2045 gelingen. Menschen mit wenig Geld sollen dafür nicht mehr zahlen müssen.

Das Programm nennt drei Hebel: den Verkehr von fossilen Antrieben wegführen, fossile Heizungen in Gebäuden ersetzen und die Kraftwerke für Strom und Wärme umbauen. Im Verkehr setzt die SPD auf mehr Nahverkehr, elektrische Busse und mehr Ladesäulen. Die landeseigenen Unternehmen sollen eine Schlüsselrolle übernehmen; ein Klimapakt mit ihnen soll ihre Mittel für den Klimaschutz sichern. Stromspeicher und Wärmespeicher sollen in die Planung einbezogen werden. Die Stadtreinigung BSR und die Wasserbetriebe sollen Abwärme aus Abfall und Abwasser für Strom und Fernwärme liefern.

Originalzitat anzeigen (Seite 59)
„Wir stehen zu den Klimaschutzzielen, kämpfen für Klimaneutralität vor dem Jahr 2045 und stehen zur Umsetzung des Berliner Energiewendegesetzes.“
Seite 59 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Das geltende Ziel für 2045 soll möglichst früher erreicht und das Energiewendegesetz umgesetzt werden, was den Klimaschutz schrittweise verstärkt.

Fernwärme ausbauen und Heizungen umstellen

Die SPD will die Fernwärme über den landeseigenen Anbieter BEW ausbauen und dessen Kraftwerke auf erneuerbare Energien umstellen. Daneben sollen andere Anbieter und neue dezentrale Wärmenetze Raum bekommen. Eine kostenlose Beratung und transparente Preise sollen die Umstellung für Verbraucher verträglich machen.

Die SPD will mehr Fernwärme in Berlin. Fernwärme kommt über Rohre aus einem Kraftwerk ins Haus. Die Kraftwerke sollen ohne Öl und Gas arbeiten. Eine kostenlose Beratung soll bei Fragen zu Heizung und Kosten helfen.

Für neue dezentrale und genossenschaftliche Wärmenetze will die SPD Förderdarlehen bereitstellen und Mittel des Bundes einfordern. Wo keine Fernwärme zu erwarten ist, sollen Lösungen für ganze Quartiere greifen, etwa mit Wärmepumpen, Speichern und oberflächennaher Geothermie. Geplant sind eine zentrale Anfragestelle, die Prüfung von Wärmeabrechnungen und eine Berliner Energie- und Wärmeberatung. Das Gasnetz soll zu einem Wasserstoff-Kernnetz für Großverbraucher werden; der Wechsel von Gasetagenheizungen zu fossilfreier Wärme wird gefördert. Bei der Gebäudesanierung will das Land seine Mittel dorthin lenken, wo grüne Wärmenetze nicht möglich sind, und öffentliche Gebäude über Contracting-Modelle effizienter machen.

Originalzitat anzeigen (Seite 59)
„Über die Wärmeplanung treiben wir den Ausbau der Fernwärme durch den landeseigenen Anbieter Berliner Energie und Wärme (BEW) voran.“
Seite 59 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Ausbau läuft vor allem über ein Landesunternehmen sowie öffentliche Darlehen, Förderung und Beratung, also über mehr staatliches Engagement.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Fossile Heizungen und Kraftwerke sollen schrittweise durch erneuerbare Wärme ersetzt werden, was den Klimaschutz im bestehenden Rahmen voranbringt.

Solarausbau beschleunigen

Die SPD will bis 2035 ein Viertel des in Berlin erzeugten Stroms aus Solarenergie gewinnen. Dafür sollen Photovoltaik und Stromspeicher gefördert werden, vor allem auf Dächern von Unternehmen.

Die SPD will mehr Strom aus Sonne. Im Jahr 2035 soll ein Viertel des Berliner Stroms von der Sonne kommen. Dafür gibt es Geld und Beratung. Vor allem Firmen sollen Solar-Anlagen auf ihre Dächer bauen.

Grundlage ist der Masterplan Solarcity. Das Programm SolarPlus soll Photovoltaik und netzdienliche Stromspeicher fördern. Das größte Potenzial sieht die SPD auf Firmendächern. Unternehmen sollen je nach Bedarf Geld und Beratung erhalten, um große Anlagen zu errichten.

Originalzitat anzeigen (Seite 60)
„Bis zum Jahr 2035 wollen wir 25 Prozent des in Berlin erzeugten Stroms aus Sonnenlicht gewinnen.“
Seite 60 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Der Solarausbau soll mit Förderung und einem Zielwert für 2035 beschleunigt werden, was den Klimaschutz schrittweise stärkt.

GASAG zurückkaufen und Netze gemeinsam entwickeln

Die SPD strebt langfristig an, den Gasversorger GASAG vollständig in Landeshand zu bringen. Die Netze für Wärme, Strom und Gas sollen gemeinsam geplant werden, mit dem Ziel der Klimaneutralität und einer Wasserstoffwirtschaft.

Berlin soll die Gas-Firma GASAG kaufen. Das will die SPD auf lange Sicht. Die Netze für Strom, Gas und Wärme sollen zusammen geplant werden. Eine zentrale Stelle soll die Energie-Wende steuern.

Beim Ausbau des Stromnetzes will die SPD den künftigen Wärmebedarf großer Verbraucher besonders beachten und das Mittelspannungsnetz verstärkt ausbauen. Bidirektionales Laden, bei dem E-Autos Strom auch zurück ins Netz geben, soll dezentrale Lösungen stärken. Auf Senatsebene soll eine zentrale Koordinierungsstelle die Planung der Energie- und Wärmewende bündeln und Konflikte lösen.

Originalzitat anzeigen (Seite 60)
„Nach der Übernahme von Stromnetz und Fernwärme streben wir langfristig auch einen Rückkauf der GASAG als Ganzes an.“
Seite 60 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Ein heute privates Energieunternehmen soll vollständig in Landeseigentum übergehen, was öffentliche Kontrolle an die Stelle des Marktes setzt.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Der Rückkauf und die gemeinsame Netzplanung sollen dem Umbau zur Klimaneutralität dienen.

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Alle Programme in Berlin im Vergleich