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parteiprogramm

CDU zu Klima und Energie

Aus dem Programm „Berlin wird.“

Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026, 20. September 2026Original-PDF, 128 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Klima und Energie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+0,5), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 3 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Wärmeversorgung technologieoffen gestalten, Gasnetz erhalten

Die CDU will beim Heizen keine einseitigen staatlichen Vorgaben und den Wettbewerb von Gas, Fernwärme und Wärmepumpen erhalten. Klimaschutz soll vor allem über den Ausbau und die Dekarbonisierung der Fernwärme erfolgen; eine Stilllegung des Gasnetzes lehnt sie ab.

Die CDU will Heizen bezahlbar halten. Gas, Fernwärme und Wärmepumpen sollen alle erlaubt bleiben. Fernwärme soll klimafreundlicher werden. Das Gasnetz soll nicht abgeschaltet werden. Die CDU will Erdwärme erforschen.

Über den Klimapakt sollen mehr als eine halbe Milliarde Euro in Ausbau und Dekarbonisierung der Fernwärme und rund eine halbe Milliarde Euro ins Stromnetz fließen, bei stabilen Fernwärmepreisen. Erdgas soll wegen der saisonalen Speicher im Netz vorerst wichtig bleiben. Wasserrechtliche Hürden für oberflächennahe Geothermie sollen überprüft werden; für Messungen zur Tiefengeothermie sind 45 Millionen Euro aus dem Sondervermögen vorgesehen. Die kommunale Wärmeplanung bleibt, mit Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit als Hauptmaßstab.

Originalzitat anzeigen (Seite 31)
„Den Wettbewerb verschiedener Energieträger wie Gas, Fernwärme und Wärmepumpen wollen wir erhalten, denn nur so bleiben Heizkosten dauerhaft bezahlbar.“
Seite 31 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Die Ablehnung von Vorgaben und einer Gasnetz-Stilllegung stellt Bezahlbarkeit und Versorgungssicherheit vor schnellere Klimavorgaben.

Energiekosten senken und technologieoffen fördern

Die CDU will Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Klimaschutz verbinden und alle Teile des Energiesystems auf Kostensenkung prüfen. Sie setzt auf Technologieoffenheit und will ein Wasserstoff-Forschungscluster in Berlin aufbauen.

Energie soll sicher und bezahlbar sein. Die CDU will Kosten im Energie-System senken. Sie will keine feste Technik vorschreiben. In Berlin soll mehr zu Wasserstoff geforscht werden.

Sämtliche Komponenten des Energiesystems sollen darauf geprüft werden, wie Kosten sinken und Effizienz steigt. Statt Vorgaben, die die CDU als ideologisch bezeichnet, soll Technologieoffenheit gelten. Wasserstoff sieht das Programm als Chance vor allem für Industrie und Kraftwerke. Ein Forschungscluster dazu soll über die Forschungsförderung des Landes unterstützt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 42)
„Dabei setzen wir auf Technologieoffenheit statt auf ideologische Vorgaben, damit die Energiewende wirtschaftlich tragfähig und gesellschaftlich akzeptiert bleibt.“
Seite 42 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Der Vorrang von Kostensenkung und Technologieoffenheit gegenüber festen Vorgaben gewichtet Bezahlbarkeit stärker als strengere Klimaregeln.

Eine Million Straßenbäume bis 2040 pflanzen

Die CDU will Berlin besser gegen Hitze und Extremwetter wappnen und dazu die Zahl der Straßenbäume bis 2040 auf eine Million erhöhen. Dazu kommen der Umbau der Wälder zu Laubmischwäldern und ein neuer Stadtwald auf Teilen des Tempelhofer Feldes.

Berlin soll mehr Bäume an den Straßen bekommen. Bis 2040 sollen es eine Million sein. Bäume kühlen die Stadt bei Hitze. Wälder sollen mehr Laub-Bäume bekommen. Auf dem Tempelhofer Feld soll ein neuer Wald wachsen.

Die Pflanzziele sollen realistisch sein, die Bezirke eingebunden und die Finanzierung der Klimaanpassung verlässlich gesichert werden. Reine Kiefernbestände sollen nach und nach zu strukturreichen Laubmischwäldern werden, um Schäden zu verringern und Kühlung sowie Artenvielfalt zu stärken. Auf Teilen des Tempelhofer Feldes soll ein Stadtwald als zweite „Grüne Lunge“ nach dem Vorbild des Tiergartens entstehen. Das Berliner Klimaanpassungsgesetz soll praxisnah umgesetzt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 80)
„Wir wollen den Bestand an Straßenbäumen deutlich erhöhen und bis zum Jahr 2040 auf eine Million Bäume steigern“
Seite 80 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Mehr Bäume und Waldumbau bauen Maßnahmen zur Klimaanpassung schrittweise aus.

Hitzeschutz an Schulen, Kitas und Spielplätzen

Die CDU will Hitzeschutz von Beginn an in Planung und Bau einbeziehen, vor allem bei Kitas und Schulen. Dazu gehören Schatten, Begrünung, entsiegelte Flächen und kostenloses Trinkwasser.

Schulen und Kitas sollen besser vor Hitze schützen. Es soll mehr Schatten geben. Schulhöfe sollen grüner werden. Kinder sollen kostenlos Wasser trinken können. Es soll mehr Trink-Brunnen geben.

Vor allem öffentliche Gebäude sollen mehr grüne Dächer und Fassaden bekommen. Auf Spielplätzen sollen Sonnensegel und andere Schattenspender entstehen, besonders in Neubaugebieten mit vielen Kindern. Nach dem Prinzip der „blau-grünen Infrastruktur“ sollen Schulhöfe, Kitagelände und Sportanlagen entsiegelt und bepflanzt werden und Wasserspeicher erhalten; auf Schulhöfen sind auch Obstbäume vorgesehen. Es soll mehr Trinkbrunnen geben, bei Hitze ergänzt durch mobile Trinkstationen.

Originalzitat anzeigen (Seite 80)
„Bei öffentlichen Bauvorhaben – insbesondere bei Kitas und Schulen – soll Hitzeschutz künftig verbindlich mitgedacht werden.“
Seite 80 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Verbindlicher Hitzeschutz bei öffentlichen Bauten stärkt die Klimaanpassung schrittweise.

Berliner Solargesetz abschaffen

Die CDU will den Ausbau erneuerbarer Energien vor allem über Markt und Wettbewerb voranbringen und lehnt eine Solarpflicht ab. Das Berliner Solargesetz soll wegfallen, weil die EU-Gebäuderichtlinie entsprechende Vorgaben aus Sicht der Partei bereits regelt.

Die CDU will keine Pflicht für Solar-Anlagen. Das Berliner Solar-Gesetz soll weg. Solar-Strom soll sich am Markt durchsetzen. Öffentliche Dächer sollen trotzdem Solar-Anlagen bekommen. Genehmigungen sollen schneller gehen.

Schnellere Genehmigungen, weniger Bürokratie und bessere Investitionsbedingungen sollen den Ausbau tragen. Staatliche Vorgaben für aus Sicht der CDU unwirtschaftliche Lösungen lehnt sie ab, weil sie Kosten für Bürger und Unternehmen erhöhten. Photovoltaik soll vor allem auf großen und öffentlichen Dächern sowie bei landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften genutzt werden. Zusätzliche Förderprogramme für private Solaranlagen hält die Partei für entbehrlich.

Originalzitat anzeigen (Seite 81)
„Eine Solarpflicht lehnen wir jedoch ab. Das Berliner Solargesetz wollen wir abschaffen“
Seite 81 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Weniger Vorgaben und der Verzicht auf zusätzliche Förderprogramme setzen stärker auf Markt und Wettbewerb.

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Die Abschaffung der bestehenden Solarpflicht nimmt eine geltende Klimavorgabe zurück.

Keine großen Windräder in Berlin

Die CDU lehnt große Windkraftanlagen im Berliner Stadtgebiet ab und will die bundesweiten Flächenziele für Windkraft in Stadtstaaten reformieren. Stattdessen sollen gemeinsame Lösungen mit Brandenburg, ein Energie-Staatsvertrag und dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung kommen.

In Berlin sollen keine großen Windräder gebaut werden. Vor allem nicht in Wäldern. Berlin soll mit Brandenburg zusammen-arbeiten. Dafür soll es einen Vertrag geben. Kleine Kraftwerke für Strom und Wärme sollen gefördert werden.

Berlin könne als Stadtstaat die Vorgaben des Windenergieflächenbedarfsgesetzes kaum erfüllen, deshalb soll der Bund die Flächenziele für Stadtstaaten grundlegend ändern. Berlin soll mit Nachbarländern flexible Lösungen vereinbaren, etwa eine gemeinsame Anrechnung der tatsächlich erzeugten Strommenge. Ein Energie-Staatsvertrag mit Brandenburg soll Energie- und Klimapolitik regional abstimmen. Dezentrale, inselfähige Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung sollen dort gefördert werden, wo Fernwärme nicht sinnvoll ist, auch zur Krisenvorsorge.

Originalzitat anzeigen (Seite 81)
„Den Bau großtechnischer Windenergieanlagen im Berliner Stadtgebiet, insbesondere in Wäldern und Erholungsräumen, lehnen wir ab.“
Seite 81 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Die Ablehnung von Windrädern in der Stadt und die Lockerung starrer Flächenziele schwächen bestehende Ausbauvorgaben ab.

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Alle Programme in Berlin im Vergleich