Klimaschutz sozial gerecht ausrichten
Die Grünen wollen Klimaschutz zuerst dort betreiben, wo Menschen am stärksten unter Umweltfolgen leiden. Laut Programm trifft das vor allem Menschen mit wenig Geld, Frauen und Ältere, obwohl sie weniger CO₂ verursachen. Wer staatliche Leistungen bezieht, soll einfacher an Förderung kommen, etwa für Balkonkraftwerke.
Die Grünen sagen: Arme und alte Menschen leiden besonders unter der Klima-Krise. Dabei verursachen sie wenig CO₂. Klima-Schutz soll deshalb zuerst diesen Menschen helfen. Wer Geld vom Staat bekommt, soll leichter Förderung erhalten. Zum Beispiel für eine kleine Solar-Anlage am Balkon.
Das Programm bezeichnet die Klimakrise als Gerechtigkeitskrise und Klimapolitik als Gerechtigkeitspolitik. Menschen mit Transferleistungen sollen ohne großen bürokratischen Aufwand Hilfe erhalten, um Förderprogramme zu nutzen; als Beispiel nennt der Text Balkonkraftwerke. Klimapolitik soll nach Darstellung der Grünen schon heute Lebensqualität und Gesundheit sichern. Berlin soll außerdem widerstandsfähig gegen die Folgen der Klimakrise werden.
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„Deshalb müssen Klimaschutzmaßnahmen dort ansetzen, wo die Belastung am größten ist.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Förderung soll gezielt Menschen mit Transferleistungen zugutekommen, also stärker nach sozialer Lage verteilt werden.
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Klimaschutzmaßnahmen sollen ausgebaut und gezielt eingesetzt werden, was den Klimaschutz stärkt.