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parteiprogramm

CDU zu Gesundheit und Pflege

Aus dem Programm „Berlin wird.“

Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026, 20. September 2026Original-PDF, 128 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Gesundheit und Pflege

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (-0,5), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Berlin zur Gesundheitsmetropole ausbauen

Die CDU will Berlin zu einem weltweit führenden Standort für Gesundheitswirtschaft und Medizinforschung entwickeln. Dafür sollen Bürokratie abgebaut, Genehmigungen beschleunigt und mehr Flächen bereitgestellt werden. In der Innenstadt soll ein Future Health Campus entstehen.

Berlin soll eine Welt-Stadt für Medizin werden. Die CDU will weniger Bürokratie und schnellere Genehmigungen. Firmen sollen mehr Platz bekommen. In der Stadt-Mitte soll ein neuer Campus für Gesundheit entstehen.

Landeseigene Immobilien und Investitionsanreize sollen zusätzliche Praxis-, Forschungs- und Produktionsflächen schaffen. Der Gesundheitscampus Buch soll weiterentwickelt werden. Krankenhäuser, besonders die Charité, sollen Innovationsplattformen für E-Health, datenbasierte Medizin und personalisierte Therapien werden und enger mit Pharma, Biomedizin und Medizintechnik kooperieren. Gen- und Zelltherapie sollen gefördert werden. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales soll aus Sicht der CDU zum serviceorientierten Ermöglicher werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 50)
„Dazu gehört auch die Etablierung eines Future Health Campus im Berliner Zentrum“
Seite 50 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Klinikdaten für Forschung nutzbar machen

Die CDU will auf Landesebene regeln, dass klinische Daten aller Berliner Krankenhäuser unter hohen Datenschutzstandards für Forschung, Innovation und Ausgründungen genutzt werden können. Dazu soll ein einheitliches Krankenhausinformationssystem für alle Kliniken eingeführt werden.

Krankenhäuser haben viele Daten über Kranke. Die CDU will diese Daten für Forschung nutzen. Der Daten-Schutz soll dabei hoch bleiben. Alle Kliniken in Berlin sollen dasselbe Computer-System bekommen.

Die CDU will die Charité gemeinsam mit den Partnern der Berlin University Alliance an die Spitze bei datengetriebener Medizin, personalisierten Therapien und KI-gestützter Forschung bringen. Gesundheitsdaten sind für die CDU eine strategische Ressource, die Innovation und neue Geschäftsmodelle ermöglichen soll. Ein einheitliches Krankenhausinformationssystem (KIS) soll Versorgung und Forschung enger miteinander verknüpfen. Den Datenschutz will die CDU praxisnah anwenden.

Originalzitat anzeigen (Seite 51)
„Ein zentrales Vorhaben ist dabei die Einführung eines einheitlichen, hochintegrierten Krankenhausinformationssystems (KIS) für alle Berliner Kliniken“
Seite 51 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Wohnortnahe Arztversorgung und Prävention stärken

Die CDU will gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Regeln ändern, damit Hausärzte, Kinderärzte und Hebammen sich dort ansiedeln, wo Bedarf besteht. Dazu kommen Praxisräume in Neubauten, eine zentrale Übersicht über Angebote und mehr Prävention vor Ort.

Die CDU will mehr Ärzte in der Nähe der Menschen. Haus-Ärzte, Kinder-Ärzte und Hebammen sollen dort arbeiten, wo sie fehlen. In neuen Häusern der Stadt soll Platz für Praxen sein. Eine Übersicht soll zeigen, wo es Ärzte gibt. Apotheken sollen mehr Gesundheits-Angebote machen.

Bei Neubauten der städtischen Wohnungsbaugesellschaften sollen Räume für Arztpraxen mit Bezirken und Kassenärztlicher Vereinigung von Anfang an eingeplant werden. Eine zentrale, verständliche Übersicht soll Ärzte, Hebammen und Pflegeplätze zeigen. Prävention soll stärker in den Alltag kommen, mit mehr Beratung vor allem in den Außenbezirken. Apotheken und andere Partner sollen als niedrigschwellige Anlaufstellen etwa für Impfungen sowie Blutdruck- und Blutzuckermessungen gestärkt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 97)
„damit sich Hausärzte, Kinderärzte und Hebammen wieder dort niederlassen, wo sie gebraucht werden“
Seite 97 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Notfallversorgung weiterentwickeln

Die CDU will, dass Patienten im Notfall schneller die passende Stelle finden und Wartezeiten in Notaufnahmen sinken. Dazu sollen Portalpraxen an Kliniken ausgebaut und Notdienste digital vernetzt werden.

Im Notfall sollen Menschen schneller Hilfe finden. In Notaufnahmen sollen sie kürzer warten. An Kliniken soll es mehr Arzt-Praxen für Notfälle geben. Die Telefon-Nummer 116117 soll wichtiger werden.

Portalpraxen sind ärztliche Bereitschaftspraxen direkt an Krankenhäusern. Die Rufnummer 116117 soll als erste Kontaktstelle gestärkt werden. Eine qualifizierte telefonische Ersteinschätzung soll Hilfesuchende direkt an die richtige Versorgungsebene vermitteln.

Originalzitat anzeigen (Seite 97)
„werden wir die Portalpraxen an Kliniken ausbauen und Notdienste besser digital miteinander vernetzen“
Seite 97 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Krankenhausreform umsetzen, Charité stärken

Die CDU will die Krankenhausreform mit einem gemeinsam mit allen Berliner Klinikträgern erarbeiteten Konzept umsetzen und gezielt in Infrastruktur und Ausstattung investieren. Die Charité soll als Zentrum der Spitzenmedizin ausreichend Investitionsmittel erhalten.

Die CDU will die Kranken-Haus-Reform umsetzen. Das soll mit allen Kliniken in Berlin geschehen. Das Land soll Geld in Gebäude und Technik stecken. Die Charité ist eine große Uni-Klinik. Sie soll mehr Geld bekommen.

Investitionen sollen eine moderne und bedarfsgerechte Versorgung sichern. Die Charité soll Mittel für Infrastruktur, Digitalisierung, Spitzenforschung und die universitäre Ausbildung von Medizinern erhalten. Zudem sollen die Bedingungen für klinische Studien, Innovationstransfer und Kooperationen mit Forschungseinrichtungen und Firmen verbessert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 97)
„Wir werden die Umsetzung der Krankenhausreform mit einem klaren, verlässlichen und gemeinsam mit allen Berliner Krankenhausträgern erarbeiteten Konzept vorantreiben.“
Seite 97 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll gezielt mehr öffentliche Mittel in Kliniken und die Charité investieren, was öffentliche Investitionen schrittweise ausweitet.

Ambulante Pflege und digitale Medizin ausbauen

Die CDU folgt in der Pflege dem Grundsatz „ambulant vor stationär“, damit Pflegebedürftige möglichst lange zu Hause leben können. Zugleich sollen Telemedizin und die digitale Vernetzung von Praxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen flächendeckend ausgebaut werden.

Pflege-Bedürftige sollen lange zu Hause leben können. Dafür soll es mehr Beratung in den Bezirken geben. Ärzte sollen auch per Video helfen. Praxen, Kliniken und Pflege-Heime sollen digital verbunden sein. Für ältere Menschen soll es Hilfe vor Ort geben.

Beratungs- und Unterstützungsangebote in den Bezirken sollen gestärkt und Pflegestützpunkte zu zentralen Anlaufstellen ausgebaut werden. Kostenfreie Schulungen für Ehrenamtliche in der Pflege sollen bekannter werden. Videosprechstunden, Telekonsultationen und digitale Therapien sollen überall verfügbar sein. Für ältere und weniger mobile Menschen sollen „Kiez-Gesundheits-Stützpunkte“ in Pflegeheimen, Sozialstationen und ähnlichen Einrichtungen den Zugang zu digitalen Angeboten ermöglichen.

Originalzitat anzeigen (Seite 98)
„Telemedizinische Angebote wie Videosprechstunden, Telekonsultationen und digitale Therapien sollen flächendeckend etabliert werden.“
Seite 98 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Hilfe bei psychischen Problemen ausbauen

Die CDU will die mentale Gesundheit vor allem junger Menschen stärker in den Blick nehmen und niedrigschwellige Hilfsangebote ausbauen. Die psychotherapeutische Versorgung soll sich am tatsächlichen Bedarf orientieren, um Wartezeiten zu verkürzen.

Die CDU will jungen Menschen mit seelischen Problemen besser helfen. Hilfe soll schnell und einfach zu bekommen sein. Das Projekt Soulspace soll es an mehr Orten geben. Man soll kürzer auf eine Therapie warten.

Projekte wie Soulspace sollen an weiteren Standorten entstehen, damit es in ganz Berlin Anlaufstellen für junge Menschen in Krisen gibt. Die CDU setzt sich dafür ein, die Bedarfsplanung für Psychotherapie auf Basis des tatsächlichen Bedarfs neu aufzustellen. So sollen Engpässe beseitigt und Wartezeiten deutlich kürzer werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 98)
„Erfolgreiche Projekte wie Soulspace wollen wir auf weitere Standorte ausweiten“
Seite 98 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

HIV-Initiative Fast-Track City fortführen

Die CDU will die Initiative Fast-Track City fortführen, verlässlich absichern und weiterentwickeln. Ziel ist, HIV-Neuinfektionen und Aids in Berlin zu beenden.

Fast-Track City ist ein Programm gegen HIV. Die CDU will es weiterführen. Es soll sicher finanziert sein. Ziel ist: Niemand soll sich mehr mit HIV anstecken.

Die CDU bezeichnet die Initiative als Erfolgsmodell. Sie soll fortgesetzt, dauerhaft abgesichert und gezielt weiterentwickelt werden. Damit soll Berlin den Weg zum Ende von HIV-Neuinfektionen und Aids gehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 98)
„Wir bekennen uns entschlossen zur Initiative Fast-Track City“
Seite 98 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Pflege zu Hause stärken, Notfall-Telefon einführen

Die CDU will die Pflege im eigenen Wohnumfeld stärken und ein Pflegenotfall-Telefon schaffen, das Tag und Nacht erreichbar ist. Akute Krisen in der häuslichen Pflege sollen so früh gelöst und unnötige Notfalleinsätze vermieden werden.

Viele Menschen werden zu Hause gepflegt. Die CDU will diese Pflege stärken. Es soll ein Notfall-Telefon für Pflege geben. Es ist Tag und Nacht erreichbar. So soll schnell Hilfe kommen.

Für das Notfall-Telefon sollen vorhandene Strukturen genutzt und die Pflegekassen an der Finanzierung beteiligt werden. Die Berliner Hausbesuche sollen auf Dauer gesichert werden. Ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe soll durch hauptamtliche Koordination gestärkt und der Entlastungsbetrag ab Pflegegrad 1 dafür besser nutzbar werden; bürokratische Hürden will die CDU nach dem Vorbild anderer Länder abbauen. Zudem sollen mehr Pflegeplätze, mehr Kurzzeitpflege und neue Wohnformen wie Pflege-Wohngemeinschaften entstehen. Hitzeschutz soll feste Aufgabe des Öffentlichen Gesundheitsdienstes werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 99)
„Wir werden ein Pflegenotfall-Telefon einführen, das rund um die Uhr erreichbar ist und bei akuten Pflegeproblemen schnelle Hilfe bietet.“
Seite 99 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Programm baut öffentliche Pflegeangebote wie ein neues Notfall-Telefon und mehr Pflegeplätze aus.

Pflegefachkräfte gewinnen und entlasten

Die CDU will mehr Fachkräfte für die Pflege gewinnen und halten. Dazu sollen ausländische Abschlüsse schneller anerkannt, Ausbildung und Studium verbessert und Ärzte sowie Pflegekräfte von Verwaltungsarbeit entlastet werden.

In der Pflege fehlen Fachkräfte. Die CDU will mehr Menschen für die Pflege gewinnen. Abschlüsse aus dem Ausland sollen schneller gelten. Es soll mehr Praxis-Plätze in der Ausbildung geben. Pflegekräfte sollen weniger Papierkram haben.

Für zugewanderte Fachkräfte sollen Ankommensprogramme entstehen, Rückkehrer in den Pflegeberuf sollen Qualifizierung, Mentoring und Beratung erhalten. Angehende Pflegefachkräfte sollen genug Praxisplätze finden, und ein Pflege-Masterstudiengang soll den Einsatz von „Community Health Nurses“ ermöglichen. Das Aktionsbündnis „Bürokratieabbau für Berliner Krankenhäuser“ will die CDU mit Kassen, Medizinischem Dienst und Krankenhausgesellschaft abschließen. Landesrecht zur Pflege soll auf seine Notwendigkeit geprüft und digitale Schnittstellen sollen Dokumentation erleichtern.

Originalzitat anzeigen (Seite 100)
„Wir werden die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse beschleunigen und vereinfachen, damit qualifizierte Fachkräfte schneller in den Arbeitsmarkt integriert werden können.“
Seite 100 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Das Programm will Landesregeln in der Pflege überprüfen und Bürokratie abbauen.

  • Migrationeher offen

    Eine schnellere und einfachere Anerkennung ausländischer Abschlüsse erleichtert Zugewanderten den Zugang zum Arbeitsmarkt.

Pflegekammer in Berlin einrichten

Die CDU will eine Pflegekammer für Berlin schaffen. Sie soll das Berufsbild Pflege weiterentwickeln, pflegerische Standards sichern und die Interessen der Pflege vertreten.

Die CDU will eine Pflege-Kammer in Berlin. Eine Kammer ist eine eigene Vertretung für einen Beruf. Sie soll für gute Standards in der Pflege sorgen. Sie soll auch für die Pflegekräfte sprechen.

Die Kammer soll das Berufsbild und die Standards der Pflege weiterentwickeln. Sie soll die Interessen der Pflegenden vertreten. In den ersten Jahren soll das Land eine Anschubfinanzierung sicherstellen.

Originalzitat anzeigen (Seite 100)
„Wir setzen uns für die Einrichtung einer Pflegekammer in Berlin ein.“
Seite 100 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine neue, in der Anfangszeit staatlich finanzierte Berufskammer schafft zusätzliche öffentlich gestützte Strukturen.

Krankenhäuser krisenfest machen

Die CDU will Berlins Krankenhäuser so aufstellen, dass sie bei Katastrophen, Cyberangriffen, Stromausfällen oder im Verteidigungsfall arbeitsfähig bleiben. Dazu gehören Reserven an Personal und Material sowie bessere IT-Sicherheit.

Krankenhäuser sollen auch in einer Krise arbeiten können. Zum Beispiel bei einem Strom-Ausfall oder einem Angriff. Dafür braucht es Reserven an Personal und Medikamenten. Die Computer sollen besser geschützt werden.

Geplant sind Personalreserven, mehr IT-Sicherheit, Schutz sensibler Klinikbereiche und größere Vorräte an Arzneimitteln und Medizintechnik. Grundlage sollen Krisenpläne, regelmäßige Übungen und feste Finanzierungsregeln für Reservekapazitäten sein. Die CDU setzt auf enge Zusammenarbeit mit Bund, Ländern und Bundeswehr. Geprüft werden soll, ob geschützte unterirdische Versorgungsstrukturen beitragen können.

Originalzitat anzeigen (Seite 100)
„Wir werden die Berliner Krankenhäuser krisenfest machen und ihre Resilienz nachhaltig stärken“
Seite 100 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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