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CDU zur Bildung

Aus dem Programm „Berlin wird.“

Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026, 20. September 2026Original-PDF, 128 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Bildung

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (-0,5), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+0,7), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 2 ausgewogen, 5 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Meister-, Techniker- und Fachwirtausbildung kostenfrei machen

Die CDU will berufliche und akademische Bildung gleichwertig behandeln und die Fortbildungen zum Meister, Techniker und Fachwirt kostenfrei machen. Schulen sollen einen „Tag des Handwerks“ bekommen.

Die Ausbildung zum Meister soll nichts mehr kosten. Das gilt auch für Techniker und Fachwirte. Nach der Prüfung bekommt man die Kosten zurück. Schulen sollen einen Tag für das Handwerk machen. Dort stellen sich Betriebe vor.

Nach bestandener Meisterprüfung sollen alle verbleibenden Kosten vollständig erstattet werden. Junge Menschen sollen früh für handwerkliche und praktische Berufe gewonnen werden. An weiterführenden Schulen soll ein „Tag des Handwerks“ eingeführt werden, an dem sich Betriebe aus der Region vorstellen.

Originalzitat anzeigen (Seite 43)
„Die Ausbildung zum Meister, Techniker sowie Fachwirt werden wir kostenfrei machen.“
Seite 43 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die vollständige Kostenübernahme durch das Land baut eine öffentliche Leistung für Fortbildung aus.

Innovationsfreiheitsgesetz und Wissenstransfer einführen

Die CDU will ein Innovationsfreiheitsgesetz für Berlin, das landeseigenen Forschungseinrichtungen ähnliche Spielräume gibt wie bundesgeförderten Instituten. Zugleich soll der Transfer von Forschung in Anwendungen und Firmengründungen deutlich verbessert werden.

Forschung soll schneller in neue Produkte führen. Die CDU will dafür ein neues Gesetz. Forschungs-Institute des Landes sollen freier arbeiten können. Hochschulen sollen mehr Firmen-Gründungen unterstützen.

Vorbild ist das Wissenschaftsfreiheitsgesetz des Bundes. Ein Gründungs- und Innovationspakt von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft soll Netzwerke stärken und den Zugang zu Daten erleichtern. Transfer und Ausgründungen sollen als dritte Säule in die Hochschulverträge aufgenommen werden, dazu kommen Reallabore und Testfelder. Die Höchstgrenze für Hochschulbeteiligungen an Ausgründungen über Virtual Shares soll steigen, und ein einheitlicher Berliner Rahmen für geistiges Eigentum ist geplant. Projekte wie das FUBIC an der FU, die Chemical Invention Factory der TU und die Erweiterung des BioTech Parks in Buch sollen vorankommen.

Originalzitat anzeigen (Seite 46)
„Mit einem Innovationsfreiheitsgesetz für Berlin wollen wir moderne und flexible Rahmenbedingungen für Forschungseinrichtungen schaffen.“
Seite 46 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Gründergeist an Hochschulen und Start-up-Praktika fördern

Die CDU will Unternehmergeist in Studium und wissenschaftlicher Laufbahn stärker verankern. Ein Praktikumsprogramm soll jährlich 1.000 Studierende in Berliner Start-ups bringen, gefördert mit einem Landeszuschuss.

Studierende sollen lernen, wie man eine Firma gründet. Die CDU will 1.000 Studierende pro Jahr in junge Firmen bringen. Dort machen sie ein Praktikum. Das Land zahlt dafür 500 Euro im Monat dazu.

Pro Studentin oder Student und Monat soll das Land 500 Euro zuschießen. Entrepreneurship Education soll in der Aus- und Weiterbildung von Forschenden ausgebaut und ein hochschulübergreifendes Beratungsnetzwerk geschaffen werden. Transferleistungen sollen in die Bewertung wissenschaftlicher Karrieren einfließen. Gründungs- und Transferfreisemester sollen mehr Freiraum für Gründungen schaffen.

Originalzitat anzeigen (Seite 46)
„Wir streben die Vermittlung von 1.000 Studentinnen und Studenten pro Jahr in Berliner Start-ups an“
Seite 46 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Hochschulbauten sanieren und Hochschulgesetz entschlacken

Die CDU will den Sanierungsstau an Berliner Hochschulen abbauen und eine verlässliche Investitionsplanung mit den Hochschulen aufstellen. Zugleich soll Berlin mehr Bundesmittel aus der Hightech Agenda erhalten, und das Hochschulgesetz soll Bürokratie abbauen.

Viele Gebäude von Hochschulen sind kaputt. Die CDU will sie reparieren lassen. Bauen soll schneller gehen. Berlin soll mehr Geld vom Bund für Forschung bekommen. Regeln für Hochschulen sollen einfacher werden.

Die Hochschulbaugesellschaft soll so weiterentwickelt werden, dass Bauprojekte schneller umgesetzt werden, auch Public-Private-Partnerships sollen geprüft werden. Das Berliner Hochschulgesetz soll doppelte Verwaltungsabläufe und kleinteilige Steuerung abbauen. Die CDU unterstützt das Großforschungsprojekt BESSY III in Berlin. Hochschulen sollen Geräte, Labore und Dienste nach dem Vorbild der Berlin University Alliance gemeinsam nutzen. Wissenschaftsfreiheit und Hochschulautonomie sollen gewahrt bleiben.

Originalzitat anzeigen (Seite 49)
„Den bestehenden Sanierungs- und Instandhaltungsrückstau der Berliner Hochschulen werden wir konsequent abbauen“
Seite 49 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Studienbeiträge für bestimmte Gruppen ermöglichen

Die CDU will Hochschulen erlauben, in begrenztem Umfang Studienbeiträge zu erheben, etwa bei deutlich überschrittener Regelstudienzeit oder von Studierenden aus Staaten außerhalb der EU. Die Einnahmen sollen der Qualität von Studium und Lehre zugutekommen.

Studieren in Berlin kostet heute keine Gebühren. Die CDU will das für manche Gruppen ändern. Wer viel länger studiert als geplant, soll zahlen. Auch Studierende von außerhalb der EU sollen zahlen. Das Geld soll in bessere Lehre fließen.

Ziel ist, den Hochschulen zusätzlichen finanziellen Spielraum zu geben. Die Mehreinnahmen sollen direkt in Studium und Lehre fließen. Aus Sicht der CDU soll das auch die Attraktivität Berlins als Studienort erhöhen.

Originalzitat anzeigen (Seite 49)
„in klar begrenztem Umfang Studienbeiträge für bestimmte Gruppen ermöglichen – etwa bei deutlicher Überschreitung der Regelstudienzeit oder für Studierende aus Nicht-EU-Staaten“
Seite 49 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Gebühren für bestimmte Studierende verlagern Kosten vom Staat stärker auf die Nutzer, allerdings in begrenztem Umfang.

  • Migrationeher restriktiv

    Studierende aus Nicht-EU-Staaten sollen Gebühren zahlen, die für andere nicht gelten, was die Bedingungen für sie verschärft.

Inklusion ausbauen, Förderzentren erhalten

Die CDU will inklusiven Unterricht an Regelschulen ausbauen, die Förderzentren aber beibehalten. Eltern sollen wählen, ob ihr Kind eine inklusive Schule oder ein Förderzentrum besucht. Inklusion soll sich aus Sicht des Programms am Kindeswohl orientieren.

Manche Kinder brauchen besondere Hilfe in der Schule. Die CDU will mehr gemeinsamen Unterricht an normalen Schulen. Die Förder-Schulen sollen aber bleiben. Die Eltern sollen entscheiden, welche Schule ihr Kind besucht.

Inklusive Angebote sollen sowohl an Regelschulen als auch an Förderschulen wachsen. Kinder mit vermutetem Förderbedarf sollen schon vor der Einschulung getestet werden. Sonderpädagogischer und sprachlicher Förderbedarf sollen klar getrennt und mit jeweils eigenen Angeboten behandelt werden. An Grundschulen will die CDU die sonderpädagogische Förderung gezielt verstärken, ebenso die Aus- und Weiterbildung von Sonderpädagogen.

Originalzitat anzeigen (Seite 55)
„Eltern müssen selbst entscheiden können, ob für ihr Kind ein Förderzentrum oder eine inklusive Schule der richtige Weg ist.“
Seite 55 im Original

Einordnung

  • Gesellschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet den Ausbau der Inklusion mit dem Erhalt der Förderzentren und nimmt damit keine klare Seite ein.

Gegliedertes Schulsystem und Gymnasium stärken

Die CDU will am gegliederten Schulsystem festhalten und das Gymnasium stärken. Experimente mit einzelnen Schulformen lehnt sie ab. Gleichzeitig sollen Übergänge zwischen den Schulformen leichter und fairer werden.

In Berlin gibt es verschiedene Schul-Arten. Die CDU will diese Aufteilung behalten. Das Gymnasium soll stärker werden. Es soll mehr Plätze ab Klasse 5 geben. Ein Wechsel zwischen Schul-Arten soll leichter sein.

Mehr grundständige Gymnasialplätze und eine ausgebaute Begabtenförderung sind vorgesehen. Für Klassen- und Vergleichsarbeiten an Grundschulen sollen einheitliche Vorgaben gelten, damit der Übergang auf weiterführende Schulen auf vergleichbarer Grundlage erfolgt. Abschlüsse sollen auch später an Abendschulen nachgeholt werden können. Europa-Schulen und Schulen mit internationalem Profil sollen ausgebaut werden, bei neuen Standorten sollen bilinguale Angebote geprüft werden, vor allem in den östlichen Bezirken.

Originalzitat anzeigen (Seite 56)
„Wir werden das hohe fachliche und pädagogische Niveau der Gymnasiallehrkräfte sicherstellen, die Begabtenförderung ausbauen und das Angebot an grundständigen Gymnasialplätzen erhöhen.“
Seite 56 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Die CDU verteidigt das überlieferte gegliederte Schulsystem ausdrücklich gegen Experimente mit anderen Schulformen.

Schulen in freier Trägerschaft stärker fördern

Die CDU will Schulen in freier und kirchlicher Trägerschaft finanziell besser stellen. Ein gestärkter Baukostenzuschuss soll zusätzliche Schulplätze schaffen, die Wahlfreiheit der Eltern erweitern und öffentliche Schulen entlasten.

Manche Schulen gehören nicht dem Staat. Sie gehören zum Beispiel Kirchen oder Vereinen. Die CDU will diesen Schulen mehr Geld für Bau-Kosten geben. So sollen mehr Schul-Plätze entstehen. Eltern sollen mehr Auswahl haben.

Freie und konfessionelle Schulen gelten im Programm als unverzichtbarer Teil der Berliner Bildung. Ihre Finanzierung soll künftig veränderte wirtschaftliche Bedingungen berücksichtigen. Das Programm für Zuschüsse zu Baukosten soll gestärkt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 56)
„Mit einer Stärkung des Baukostenzuschussprogramms für Schulen in freier Trägerschaft wollen wir zusätzliche Schulplätze schaffen“
Seite 56 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Mehr öffentliche Mittel für nichtstaatliche Träger stärken private Anbieter und Wahlfreiheit gegenüber rein staatlichen Schulen.

Vorschule im Kita-Chancenjahr ausbauen

Die CDU will die über das Kita-Chancenjahr eingeführte Vorschule weiter ausbauen. Kein Kind soll ohne fließende Deutschkenntnisse eingeschult werden. Ziel ist, dass alle Kinder vor Schulbeginn die nötigen Grundlagen haben.

Im letzten Kita-Jahr gibt es in Berlin wieder eine Vorschule. Die CDU will diese Vorschule ausbauen. Alle Kinder sollen vor der Schule gut Deutsch sprechen. Kita und Grundschule sollen enger zusammen-arbeiten.

Im Zentrum stehen Sprachförderung, soziale Fähigkeiten und schulische Grundfertigkeiten bis hin zum Umgang mit Stift und Papier. Kitas und Grundschulen sollen enger kooperieren. Vorschulgruppen sollen regelmäßig den Schulalltag kennenlernen. Das Programm verweist auf einen verbesserten Betreuungsschlüssel in den Kitas.

Originalzitat anzeigen (Seite 56)
„Mit dem Kita-Chancenjahr haben wir die Vorschule in Berlin wieder eingeführt. Diese wollen wir stärken und weiter ausbauen“
Seite 56 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Ausbau eines öffentlichen Bildungsangebots erweitert staatliche Leistungen schrittweise.

Klassengrößen gesetzlich begrenzen

Die CDU will die Klassen in den nächsten fünf Jahren schrittweise verkleinern, wo es nötig ist. Grundschulklassen sollen höchstens 20, Klassen an weiterführenden Schulen höchstens 25 Kinder haben. Diese Grenzen sollen ins Gesetz.

Die CDU will kleinere Schul-Klassen. In der Grundschule sollen höchstens 20 Kinder in einer Klasse sein. In späteren Schulen höchstens 25. Das soll im Gesetz stehen. Die CDU will das in fünf Jahren schaffen.

Die Verkleinerung soll schrittweise über fünf Jahre erfolgen. Zudem will die CDU weiter mehr Lehrkräfte einstellen, um auch Krankheitsausfälle abzufangen. Ganztagsangebote an Grundschulen sollen qualitativ wachsen, mit festen Kooperationen etwa mit Sportvereinen und Musikschulen.

Originalzitat anzeigen (Seite 56)
„Unser Ziel sind Klassen mit höchstens 20 Schülerinnen und Schülern an Grundschulen sowie 25 Schülerinnen und Schülern an weiterführenden Schulen.“
Seite 56 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Gesetzliche Obergrenzen für Klassen erfordern mehr öffentliches Personal und Mittel im Schulwesen.

Grundkompetenzen stärken, weniger gendern

Die CDU will verbindliche Mindeststandards in Deutsch und Mathematik an Grundschulen. Grammatik, Rechtschreibung und die verbundene Schreibschrift sollen ab Klasse eins systematisch gelernt werden. Nach dem Motto der Partei soll Schule weniger gendern und mehr lesen, schreiben und rechnen.

Alle Kinder sollen in der Grundschule gut lesen, schreiben und rechnen lernen. Ab der ersten Klasse sollen sie Grammatik und Recht-Schreibung üben. Auch Schreib-Schrift soll gelernt werden. Die CDU will weniger Gender-Sprache in der Schule.

Deutsch und Mathematik sollen an Grundschulen gezielt gestärkt werden. Lernstände sollen regelmäßig erhoben werden, um gezielt nachzusteuern. Freiwillige Ferienschulen sollen helfen, Rückstände in den Grundfertigkeiten aufzuholen. Ein neues elftes Pflichtschuljahr soll Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz eine Perspektive geben.

Originalzitat anzeigen (Seite 57)
„Am Ende der Grundschule sollen alle Schülerinnen und Schüler sicher lesen, schreiben und rechnen können.“
Seite 57 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Die Absage an gendergerechte Sprache und die Rückkehr zur verbundenen Schreibschrift betonen überlieferte Lehrinhalte.

Schulnoten beibehalten, Leistung messen

Die CDU lehnt eine Abschaffung der Schulnoten ab und setzt auf klare Leistungsstandards und Prüfungen. Bildungspolitik soll stärker auf Daten und wissenschaftliche Erkenntnisse gestützt werden. Alle Schüler sollen die Regelstandards der Kultusministerkonferenz erreichen.

Die CDU will die Schul-Noten behalten. Kinder und Eltern sollen ehrlich erfahren, wie gut ein Kind ist. Die Schulen sollen Daten und Tests nutzen. So sollen sie den Unterricht verbessern.

Lernstände, Vergleichsarbeiten und wissenschaftliche Befunde sollen systematisch genutzt werden, um Unterricht und Schulqualität zu verbessern und Förderbedarf früh zu erkennen. Berlin soll sich damit stärker an anderen Bundesländern orientieren. Die Rahmenlehrpläne sollen überprüft und stärker auf Relevanz und Zukunftsfähigkeit ausgerichtet werden. Medienbildung und Digitalisierung gehören laut Programm dazu, ohne die Kernfächer zurückzustellen.

Originalzitat anzeigen (Seite 57)
„Deshalb wird es mit uns keine Abschaffung der Schulnoten geben.“
Seite 57 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Die CDU verteidigt das bestehende Notensystem ausdrücklich gegen eine diskutierte Abschaffung.

Neutralitätsgesetz um Schutzpflicht erweitern

Die CDU will das Berliner Neutralitätsgesetz um eine aktive Pflicht des Staates ergänzen, Schüler vor religiösem Druck zu schützen. Religiöse Praktiken wie das Fasten im Ramadan sollen freiwillig bleiben. Der Unterricht soll die Grundsätze des säkularen Rechtsstaats verbindlich vermitteln.

In Berlin gibt es ein Neutralitäts-Gesetz. Es regelt Religion im Staat. Die CDU will es erweitern. Schulen sollen Kinder vor religiösem Druck schützen. Zum Beispiel soll niemand zum Fasten im Ramadan gedrängt werden.

Schulen sollen sicherstellen, dass kein sozialer Druck zu religiösen Praktiken entsteht. Die weltanschauliche Freiheit von Kindern soll vor religiösem oder Gruppendruck geschützt werden. Lehrpläne sollen stärker säkulare Gesellschaftsmodelle behandeln, auch in Staaten mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit.

Originalzitat anzeigen (Seite 57)
„Das Berliner Neutralitätsgesetz muss um eine aktive staatliche Schutzpflicht zur Gewährleistung religiöser und weltanschaulicher Neutralität an Schulen erweitert werden.“
Seite 57 im Original

Einordnung

  • Gesellschaftausgewogen

    Der Punkt stärkt die säkulare Neutralität an Schulen und richtet sich zugleich gegen religiösen Gruppendruck, ohne eindeutig einem Pol zuzuneigen.

Lehrkräfte gewinnen und verpflichtend fortbilden

Die CDU will weitere Lehrkräfte gewinnen und halten, unter anderem durch die Verbeamtung und schnellere Einstellungsverfahren. Alle Lehrkräfte sollen künftig regelmäßig und verbindlich fortgebildet werden.

Berlin braucht mehr Lehrer. Die CDU will Lehrer weiter zu Beamten machen. Bewerber sollen schneller eine Stelle bekommen. Alle Lehrer sollen regelmäßig Fortbildungen machen. Das soll Pflicht sein.

Laut Programm sank die Zahl fehlender Lehrkräfte von knapp 1.000 im Schuljahr 2022/2023 auf 207 im Schuljahr 2025/2026, die Verbeamtung gilt als zentraler Grund. Quereinsteiger sollen weiter berufsbegleitend qualifiziert werden, ergänzt durch Modelle wie Ein-Fach-Lehrer, Tandemlehrer und Flex-Master. Über das Landesinstitut BLiQ sollen alle Lehrkräfte systematisch Qualifizierungen etwa in Sprachbildung und Digitalisierung durchlaufen.

Originalzitat anzeigen (Seite 58)
„Einstellungsverfahren werden wir deutlich beschleunigen, damit qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber schneller in den Schuldienst kommen“
Seite 58 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr verbeamtetes Lehrpersonal und verpflichtende staatliche Fortbildung bauen das öffentliche Bildungsangebot schrittweise aus.

Multiprofessionelle Teams und Schulsozialarbeit ausbauen

Die CDU will Schulen zusätzlich zu den Lehrkräften mit weiteren Fachkräften ausstatten. Jede Schule soll ausreichend Sozialpädagogen bekommen. Das soll Lehrkräfte entlasten und mehr Zeit für Unterricht schaffen.

An Schulen sollen nicht nur Lehrer arbeiten. Es sollen auch Sozial-Arbeiter, Psychologen und andere Fach-Leute da sein. Jede Schule soll genug Sozial-Arbeiter haben. So haben Lehrer mehr Zeit für den Unterricht.

Nach dem Prinzip „100 Prozent plus X“ sollen Schulsozialarbeit, Erzieher, pädagogische Unterrichtshilfen, Schulpsychologie sowie Verwaltungs- und IT-Kräfte die Lehrkräfte ergänzen. Die Zusammenarbeit dieser Berufsgruppen soll Standard werden, auch mit Blick auf inklusive Schulen. Das bestehende Landesprogramm Schulsozialarbeit soll gestärkt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 58)
„Deshalb werden wir die multiprofessionelle Ausstattung der Schulen nach dem Prinzip „100 Prozent plus X“ stärken.“
Seite 58 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Zusätzliches öffentliches Fachpersonal an allen Schulen baut staatliche Leistungen schrittweise aus.

Schulbauoffensive mit zentralem Landesdienstleister fortsetzen

Die CDU will die Schulbauoffensive fortsetzen und dafür einen neuen zentralen Landesdienstleister nach Hamburger oder Osloer Vorbild schaffen. Ein Programm für kleinere Sanierungen soll schnelle Verbesserungen bringen. Auch öffentlich-private Partnerschaften sollen beim Bau helfen.

Berlin baut viele neue Schulen. Die CDU will damit weitermachen. Eine zentrale Landes-Stelle soll den Schulbau steuern. Kleine Schäden sollen schneller repariert werden. Auch private Firmen sollen beim Bauen helfen.

Laut Programm entstanden bisher 41 neue Schulen, 76 Sporthallen, 119 Ergänzungsbauten und rund 62.000 Schulplätze bei Investitionen von über 7 Milliarden Euro. Das neue Sanierungsprogramm soll aus dem Sondervermögen finanziert werden. Schulhöfe sollen grüner, schattiger und bewegungsfreundlicher werden, auch mit Kunstprojekten. Digitale Werkzeuge wie die Reinigungs-App „KleanBerlin“ sollen ausgebaut werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 59)
„Mit einem neu zu schaffenden zentralen Landesdienstleister nach dem Vorbild Hamburgs oder Oslos schaffen wir klare Zuständigkeiten, schnellere Verfahren und eine verbindliche Steuerung aus einer Hand.“
Seite 59 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet hohe öffentliche Investitionen mit der Einbindung privater Partner und nimmt keine klare Seite ein.

Schulverwaltung von Bürokratie entlasten

Die CDU will Schulen, Bezirke und Verwaltung von Bürokratie entlasten. Die Kosten- und Leistungsrechnung im Schulbereich soll überprüft und, wo sie vor allem Aufwand verursacht, vereinfacht oder abgeschafft werden.

Schulen haben viel Papier-Kram. Die CDU will das verringern. Ein bestimmtes Rechen-Verfahren für Kosten soll überprüft werden. Wenn es nur Arbeit macht, soll es wegfallen. So bleibt mehr Zeit für Bildung.

Steuerungsinstrumente sollen daran gemessen werden, ob sie echten Nutzen bringen. Ziel ist eine effiziente Schulverwaltung, die Transparenz wahrt, aber weniger Berichtspflichten auferlegt. Frei werdende Zeit, Personal und Mittel sollen der Bildung zugutekommen.

Originalzitat anzeigen (Seite 59)
„Deshalb werden wir die Kosten- und Leistungsrechnung im Schulbereich grundlegend überprüfen“
Seite 59 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Schulen digital ausstatten und Verwaltung digitalisieren

Die CDU will bis 2030 allen Schülerinnen und Schülern der Klassen 7 bis 10 ein digitales Endgerät geben und die Schulen mit leistungsfähigen Netzen ausstatten. Zudem sollen Abläufe der Schulverwaltung vollständig digital werden und Schulen mehr Eigenverantwortung erhalten.

Die CDU will Schulen digitaler machen. Bis 2030 sollen alle Kinder der Klassen 7 bis 10 ein Gerät bekommen. Zum Beispiel ein Tablet oder einen Laptop. Es soll mehr Hilfe bei Technik-Problemen geben. Auch Anmeldungen und Zeugnisse sollen digital laufen.

Ein Landesprogramm für IT-Betreuung soll den technischen Support an Schulen stärken, damit Lehrkräfte sich auf den Unterricht konzentrieren können. Schulanmeldungen, Übergangsverfahren, Zeugnisse, Klassenbücher und Meldungen über Schulversäumnisse sollen digital ablaufen; der digitale Schülerausweis soll überall eingeführt werden. Künstliche Intelligenz soll zur Verbesserung von Bildungschancen genutzt werden. Lehrkräfte sollen verbindlich in Digitalisierung und Medienbildung fortgebildet werden. Schulen sollen weniger Bürokratie und flexiblere Budgets bekommen.

Originalzitat anzeigen (Seite 60)
„Bis 2030 wollen wir alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 10 flächendeckend mit digitalen Endgeräten ausstatten.“
Seite 60 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll zusätzliche öffentliche Mittel für Geräte und IT-Betreuung an Schulen bereitstellen, was öffentliche Leistungen ausbaut.

Strategie gegen Gewalt an Schulen entwickeln

Auf Grundlage des Gewaltbarometers will die CDU eine Strategie gegen Gewalt an Schulen entwickeln, die Vorbeugung, Eingreifen und Sanktionen verbindet. Gewalt, Antisemitismus, Extremismus und Diskriminierung sollen an Schulen keinen Platz haben.

Die CDU will Gewalt an Schulen bekämpfen. Dafür soll es einen klaren Plan geben. Der Plan soll Gewalt vorbeugen. Er soll auch Strafen bei Gewalt vorsehen. Schulen sollen enger mit der Jugend-Hilfe arbeiten.

Aus Sicht des Programms liefert das Gewaltbarometer erstmals verlässliche Zahlen zur Gewalt an Schulen. Die CDU strebt sichere Schulen an, in denen klare Regeln gelten, konsequent gehandelt wird und Werte eine starke Rolle spielen. Schulen sollen enger mit der Kinder- und Jugendhilfe und mit der Jugendsozialarbeit zusammenarbeiten.

Originalzitat anzeigen (Seite 60)
„Darauf aufbauend werden wir eine klare Strategie entwickeln, die Prävention, Intervention und Repression konsequent miteinander verbindet.“
Seite 60 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Die Strategie schließt ausdrücklich Repression ein und setzt stärker auf Ordnung und Sanktionen an Schulen.

Psychische Gesundheit an Schulen fördern

Die CDU will ein Landesprogramm für psychische Gesundheit auflegen und schulpsychologische Angebote ausbauen. Begründet wird das mit dem wachsenden sozialen und psychischen Druck auf Kinder und Jugendliche. Dazu kommen gesundes Schulessen, Gesundheitsprävention und Erste-Hilfe-Kurse.

Viele Kinder stehen heute unter Druck. Die CDU will ihnen an der Schule mehr helfen. Es soll mehr Schul-Psychologen geben. Das Schul-Essen soll gesund sein. Kinder sollen auch Erste Hilfe lernen.

Prävention, frühe Hilfen und die Stärkung der Widerstandskraft sollen fester Teil des Schulalltags werden. Die Zusammenarbeit mit gesetzlichen Krankenkassen und Programme wie „Gute gesunde Schule“ sollen ausgebaut werden, Angebote zu Bewegung, Ernährung und psychischer Gesundheit überall verankert werden. Die CDU setzt sich für ein ausgewogenes Mittagessen an allen Berliner Schulen ein. Erste-Hilfe- und Wiederbelebungskurse sollen mit ADAC, THW, DRK und Maltesern perspektivisch an allen Schulen etabliert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 61)
„Mit einem Landesprogramm für Mental Health und dem Ausbau schulpsychologischer Angebote wollen wir verlässliche Unterstützungsstrukturen für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Familien schaffen.“
Seite 61 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Schulsport stärken und Sportnoten beibehalten

Die CDU will Schulsport stärken, an Noten im Sportunterricht festhalten und berlinweite Schulmeisterschaften einführen. Mit einer Schwimm-Offensive soll jedes Kind die Grundschule als sicherer Schwimmer verlassen.

Die CDU will mehr Sport an Schulen. Im Sport-Unterricht soll es weiter Noten geben. Es soll Schul-Meisterschaften für ganz Berlin geben. Jedes Kind soll in der Grundschule sicher schwimmen lernen.

Die CDU setzt sich für ausreichend Sportstunden, moderne Sportstätten und engere Zusammenarbeit mit Sportvereinen ein. Leistung im Sport soll aus Sicht des Programms sichtbar bewertet werden, Talente sollen früh gefördert werden. Bewegte Unterrichtsphasen und Pausen sollen in den Schulalltag einfließen. Schwimmunterricht soll verbindlich stattfinden, ergänzt durch freiwillige Angebote nach dem Vorbild des „Neuköllner Schwimmbär“.

Originalzitat anzeigen (Seite 61)
„Deshalb halten wir an Schulnoten im Sportunterricht fest.“
Seite 61 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Die CDU verteidigt Sportnoten und den Leistungsgedanken ausdrücklich gegen deren Abschaffung, was an hergebrachten Bildungswerten festhält.

Berufsorientierung ab Klasse 7 verbindlich machen

Die CDU will berufliche und akademische Bildung als gleichwertig behandeln und die Berufsorientierung ab der 7. Klasse an allen weiterführenden Schulen verpflichtend machen. Junge Menschen sollen früh die Vielfalt von Ausbildungswegen kennenlernen.

Nicht jeder muss studieren. Die CDU will Ausbildung und Studium gleich wichtig machen. Ab Klasse 7 sollen alle Schüler Berufe kennenlernen. Es soll mehr Praktika und Betriebs-Besuche geben.

Schulen sollen dauerhafte Partnerschaften mit Betrieben, Handwerk und öffentlichen Arbeitgebern eingehen; es soll deutlich mehr Praktika, Projekttage und Praxiscamps geben. Ein Wahlfach mit dem Titel „Wirtschaft, Handwerk und finanzielle Bildung“ soll möglich werden, zudem sollen Schülerfirmen Förderung erhalten. Die Oberstufenzentren sollen eine bessere Ausstattung und mehr Sichtbarkeit bekommen; ein Landesinstitut für berufliche Bildung soll die Beteiligten vernetzen. Schulen, Jugendberufsagenturen und die Bundesagentur für Arbeit sollen enger kooperieren, damit jeder junge Mensch ein Angebot für Ausbildung oder Arbeit erhält.

Originalzitat anzeigen (Seite 62)
„Berufsorientierung soll an allen weiterführenden Schulen verbindlich und kontinuierlich ab der 7. Klasse stattfinden.“
Seite 62 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Politische Bildung und Medienkompetenz stärken

Die CDU will politische Bildung an allen Schulen ausbauen, mit verbindlicher Auseinandersetzung mit demokratischen Institutionen und deutscher Geschichte. Bildung gilt dem Programm als beste Vorbeugung gegen Extremismus. Medienkompetenz soll an allen Schulen fest verankert werden.

Schüler sollen mehr über Demokratie lernen. Sie sollen den Bundestag und Gedenk-Stätten besuchen. Sie sollen über Extremismus und Antisemitismus sprechen. Sie sollen lernen, falsche Nachrichten zu erkennen. Auch Europa soll mehr Thema sein.

Vorgesehen sind Besuche im Bundestag, im Abgeordnetenhaus, in Bezirksverordnetenversammlungen und in Gedenkstätten beider deutscher Diktaturen. Im Unterricht sollen alle Formen des Extremismus sowie antisemitische und rassistische Ideologien behandelt werden, der Nahostkonflikt im Oberstufen-Rahmenlehrplan. Der Europatag am 9. Mai soll an weiterführenden Schulen Thementag werden, Austausch- und Kurzzeit-Erasmus-Angebote sollen wachsen. Kinder- und Jugendparlamente sollen besser vernetzt und Jugendclubs als Orte gegen Radikalisierung gefördert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 63)
„Wir werden die politische Bildung an allen Schulen stärken und Demokratie erlebbar machen.“
Seite 63 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Wahlpflichtbereich Religion/Ethik einführen

Die CDU will einen verbindlichen Wahlpflichtbereich, in dem Schüler zwischen Religion und Ethik wählen, nach dem Vorbild Brandenburgs. Religions- und Weltanschauungsunterricht soll so einen festen Platz in der Schule bekommen.

Die CDU will Religion an Schulen stärken. Schüler sollen zwischen Religion und Ethik wählen. Eines der beiden Fächer soll Pflicht sein. Brandenburg macht es schon so.

Religions- und Weltanschauungsunterricht soll fester Teil des Schulalltags werden. Vorbild ist die Regelung in Brandenburg. Ergänzend soll eine Erinnerungskultur mit Zeitzeugengesprächen und Gedenkstättenarbeit gefördert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 63)
„Wir setzen uns deshalb für die Einführung eines verbindlichen Wahlpflichtbereichs Religion/Ethik nach dem Vorbild Brandenburgs ein.“
Seite 63 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Religionsunterricht soll in Berlin als gleichwertige Pflichtalternative zu Ethik aufgewertet werden, was die Rolle der Religion in der Schule stärkt.

Bundeswehr und Blaulicht-Berufe an Schulen stärken

Die CDU will, dass die Bundeswehr im Politikunterricht, bei Schulprojekten und über Jugendoffiziere stärker an Schulen vertreten ist. Zudem sollen Kooperationen mit Polizei, Feuerwehr und Bundeswehr ausgebaut und regelmäßige „Blaulicht-Tage“ eingeführt werden.

Die Bundeswehr soll öfter in Schulen kommen. Jugend-Offiziere sollen über Sicherheit und Berufe sprechen. Auch Polizei und Feuerwehr sollen Schulen besuchen. Dafür soll es Blaulicht-Tage geben.

Laut Programm sollen Schülerinnen und Schüler Sicherheitspolitik besser verstehen und erfahren, wie der Dienst für das Land aussieht. Blaulicht-Tage sollen die Berufswahl erleichtern, Distanz zu staatlichen Vertretern verringern und diesen Berufen Wertschätzung entgegenbringen. Jugendoffiziere sollen sowohl politisch bilden als auch beruflich beraten.

Originalzitat anzeigen (Seite 64)
„Wir unterstützen eine stärkere Präsenz der Bundeswehr im Politikunterricht, bei Schulprojekten sowie durch Jugendoffiziere zur politischen Bildung und Berufsberatung.“
Seite 64 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

    Eine stärkere Präsenz der Bundeswehr an Schulen soll das Verständnis für Sicherheitspolitik und Militärdienst fördern.

Erwachsenenbildung und Volkshochschulen stärken

Die CDU sieht Erwachsenenbildung als vierte Säule des Bildungssystems und will freie Träger stärker fördern sowie ein Landesprogramm für dauerhafte Förderung der Grundbildung schaffen. An Volkshochschulen sollen mehr Lehrkräfte fest angestellt werden.

Lernen hört nach der Schule nicht auf. Die CDU will Bildung für Erwachsene stärken. Es soll mehr Geld für Grund-Bildung geben. Volkshochschulen sollen mehr Lehrer fest anstellen.

Die Projektförderung freier Träger soll wachsen, Angebote sollen regelmäßig auf Wirkung geprüft werden. Feste Stellen an Volkshochschulen sollen vor allem in Grundbildung und Sprachförderung entstehen. Die Koordinierungsstelle Außerschulische Bildung soll personell gestärkt und zur Qualitäts- und Beratungsstelle werden. Die Urania soll gesichert und als möglicher nationaler Bürgerforum für Demokratie geprüft werden; das Berliner Stiftungsfinanzierungsgesetz soll für kommunalpolitische Bildungswerke weiterentwickelt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 64)
„Darüber hinaus wollen wir ein Landesprogramm für eine Regelförderung in der Grundbildung auf den Weg bringen.“
Seite 64 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Neue dauerhafte Landesförderung und mehr Festanstellungen bauen öffentliche Bildungsleistungen aus.

Sport für Kinder in Kitas und Schulen ausbauen

Die CDU will mehr Sport-AGs an Kitas und Schulen und eine engere Zusammenarbeit mit Sportvereinen. Kinder und Jugendliche sollen früh Freude an Bewegung entwickeln, und soziale Unterschiede sollen den Zugang nicht verhindern.

Die CDU will mehr Sport für Kinder. Kitas und Schulen sollen mehr Sport-Gruppen anbieten. Sie sollen enger mit Sport-Vereinen arbeiten. Auch arme Kinder sollen mitmachen können.

Schulen und Vereine sollen leichter zusammenarbeiten können, bürokratische Hürden sollen wegfallen. Auch am Nachmittag sollen überall Sportangebote bereitstehen. Die CDU will „Sport 365“ ausbauen, damit es in jedem Bezirk das ganze Jahr über wohnortnahe Angebote gibt. Angebote wie „Profivereine machen Kita“ oder „Profivereine machen Schule“ sollen bestehen bleiben und weiterentwickelt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 113)
„Deshalb werden wir Sport-AGs an Kitas und Schulen gezielt ausbauen und die Zusammenarbeit mit Sportvereinen stärken.“
Seite 113 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Jedem Kind das Schwimmen beibringen

Die CDU will erreichen, dass in Berlin alle Kinder sicher schwimmen können, und zwar spätestens während der Schulzeit. Schwimmen gehört für sie zur Sicherheitsvorsorge und zur Chancengerechtigkeit.

Jedes Kind in Berlin soll schwimmen lernen. Spätestens in der Schule soll das klappen. Die CDU sagt: Schwimmen schützt Leben. Alle Kinder sollen die gleiche Chance haben.

Schwimmunterricht soll schon ab dem dritten Lebensjahr häufiger möglich sein. Es sollen genug Wasserflächen bereitstehen und Abläufe besser organisiert werden. Die CDU setzt auf zusätzliche Schwimmlehrkräfte, moderne Lehrkonzepte und bessere Abstimmung zwischen Schulen und Bäderbetrieben. Bezirkliche Schwimmzentren sollen ausgebaut werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 113)
„Das Schulschwimmen werden wir nachhaltig stärken, damit jedes Kind in Berlin spätestens in der Schule sicher schwimmen kann.“
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