Lehrpläne auf Grundfertigkeiten und Wissen ausrichten
Die AfD will die Rahmenlehrpläne überarbeiten und Lesen, Schreiben und Rechnen ins Zentrum rücken. Schulabgänger sollen wieder ausbildungsreif und studierfähig sein. Schule soll nach dem Programm Bildung vermitteln und frei von dem sein, was die AfD als Ideologisierung bezeichnet.
Die AfD will die Lehrpläne ändern. Lesen, Schreiben und Rechnen sollen am wichtigsten sein. In der Grundschule soll es wieder Heimatkunde und Werken geben. Die AfD will keine politische Beeinflussung im Unterricht.
Die Lehrpläne sollen mehr verbindliche Wissensinhalte enthalten, darunter einen festen Kanon deutscher Werke. An Grundschulen sollen Heimatkunde und Werken zurückkehren; an weiterführenden Schulen sollen ökonomische Bildung und Informatik gestärkt werden, Religion und Ethik sollen Wahlpflichtfächer sein. Strittige Themen sollen im Unterricht und in Schulbüchern kontrovers dargestellt werden, und politische Bildung soll sich auf Staatsaufbau und politisches System konzentrieren. Bei der Berufsorientierung befürwortet die AfD die Beteiligung von Unternehmen und Bundeswehr, lehnt aber Lobbygruppen mit eigener politischer Agenda im Unterricht ab. Eine Sexualerziehung, die über Formen des Lustgewinns informiert, weist das Programm zurück.
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„Die AfD will die Grundfertigkeiten wieder in den Mittelpunkt stellen: Lesen, Schreiben, Rechnen. Die Rahmenlehrpläne werden wir überarbeiten.“Einordnung
- Gesellschafteher konservativ
Heimatkunde, ein Kanon deutscher Werke und die Ablehnung einer weitgehenden Sexualerziehung verschieben die Schulinhalte in Richtung überlieferter Werte.