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parteiprogramm

SSW zum Wohnen

Aus dem Programm „Damit das Leben im Norden bezahlbar bleibt. Wahlprogramm des SSW zur Landtagswahl am 8. Mai 2022“

Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022, 8. Mai 2022Original-PDF, 84 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wohnen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Grunderwerbsteuer für Ersterwerber und Familien senken

Der SSW will die Grunderwerbsteuer über eine Initiative im Bundesrat reformieren. Ziel ist eine Entlastung vor allem für Menschen, die zum ersten Mal Wohneigentum kaufen, und für Familien.

Wer ein Haus oder eine Wohnung kauft, zahlt eine Steuer. Sie heißt Grunderwerb-Steuer. Der SSW will diese Steuer ändern. Familien sollen weniger zahlen. Das gilt auch für Menschen, die zum ersten Mal kaufen.

Die Partei hat sich bisher für einen Freibetrag ausgesprochen. Sie zeigt sich aber auch offen für einen Kompromiss, der Bausteine aus anderen Vorschlägen aufnimmt. Entscheidend ist für sie, dass am Ende Ersterwerber und Familien weniger zahlen.

Originalzitat anzeigen (Seite 18)
„Wir wollen eine Reform der Grunderwerbsteuer über eine entsprechende Bundesratsinitiative.“
Seite 18 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Eine Steuer auf den Immobilienkauf soll für bestimmte Käufergruppen gesenkt werden, was Abgaben verringert.

Mehr öffentlichen und sozialen Wohnraum schaffen

Der SSW spricht von einem Menschenrecht auf Wohnen und will, dass das Land den Kommunen beim Bau öffentlicher und sozialer Wohnungen hilft. Dazu gehören mehr Investitionen, ein Wohnraumschutzgesetz, eine mögliche Fehlbelegungsabgabe und Unterstützung für kommunale Wohnungsgesellschaften. Junge Familien sollen beim ersten Eigenheim von der Grunderwerbsteuer entlastet werden.

Der SSW will mehr bezahlbare Wohnungen. Das Land soll Städten und Gemeinden beim Bauen helfen. Gemeinden sollen bei schlimmen Wohn-Zuständen schnell eingreifen können. Menschen ohne Wohnung sollen ohne Bedingungen eine Wohnung bekommen. Familien sollen beim ersten eigenen Haus weniger Steuer zahlen.

Kommunen sollen eine Fehlbelegungsabgabe erheben dürfen, deren Einnahmen neuen Sozialwohnungen dienen. Genossenschaften sollen leichter gefördert werden, etwa über Steuervergünstigungen, und die Gründung kommunaler Wohnungsgesellschaften soll Geld vom Land erhalten. Gegen Wohnungslosigkeit setzt die Partei auf das finnische Konzept „Housing First“. Neue Förderprogramme nach skandinavischem Vorbild sollen energieeffizientes und generationengerechtes Bauen anregen; für Tiny Houses und andere alternative Wohnformen sollen mehr Flächen bereitstehen. Beim Ersterwerb selbstgenutzten Wohneigentums ist ein Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer vorgesehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 61)
„Wir wollen ein Wohnraumschutzgesetz, damit die Kommunen bei unzumutbaren Wohnverhältnissen umgehend eingreifen können.“
Seite 61 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr öffentliche Investitionen, kommunale Wohnungsgesellschaften, eine neue Abgabe und Eingriffsrechte der Kommunen stärken die Rolle des Staates am Wohnungsmarkt; der Steuerfreibetrag wirkt dem nur begrenzt entgegen.

Was sagen die anderen Parteien zum Wohnen?

Alle Programme in Schleswig-Holstein im Vergleich