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Was sagen die Parteien in Thüringen zur Rente?

4 aktuelle Wahlprogramme in Thüringen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

BSW

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat (-2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Rentenversicherung für alle Erwerbstätigen einführen

Das BSW fordert ein Rentensystem nach österreichischem Vorbild, in das alle Erwerbstätigen einzahlen, auch Beamte, Selbständige und Abgeordnete. Zudem soll die Besteuerung von Renten abgeschafft werden, gesetzliche Renten unter 2.000 Euro sollen auf jeden Fall steuerfrei bleiben.

Das BSW will ein Renten-System wie in Österreich. Dort sind die Renten höher. Alle sollen einzahlen. Das gilt auch für Beamte und Selbstständige. Renten unter 2.000 Euro sollen keine Steuer kosten.

BSW: der Punkt mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Auskömmliche Rente für langjährige Beitragszahler

Nach dem Willen der CDU soll, wer ein Leben lang gearbeitet und Beiträge entrichtet hat, im Alter besser dastehen als Menschen ohne diese Leistung. Kindererziehung und Pflegezeiten sollen bei der Rentenberechnung angemessen zählen.

Die Rente soll zum Leben reichen. Wer lange gearbeitet hat, soll im Alter mehr Geld haben als andere. Auch die Erziehung von Kindern soll für die Rente zählen. Das gilt ebenso für die Pflege von Angehörigen.

CDU: der Punkt mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Mindestrente von 1.200 Euro und höheres Rentenniveau

Die Linke will sich im Bundesrat für eine grundlegend andere Rentenpolitik einsetzen: eine Mindestrente von 1.200 Euro, ein Rentenniveau von 53 Prozent und kein höheres Rentenalter. Alle Erwerbstätigen sollen in ein gemeinsames System einzahlen. Ziel ist nach dem Programm, dass niemand im Alter arm ist.

Die Linke will die Rente im Bund stark ändern. Jeder soll mindestens 1.200 Euro Rente bekommen. Das Renten-Alter soll nicht steigen. Auch Beamte, Selbstständige und Politiker sollen in die Renten-Kasse einzahlen.

Benachteiligung ostdeutscher Rentner beenden

Die Linke will die rentenrechtlichen Nachteile beenden, die aus dem Einigungsvertrag und der Überleitung der DDR-Renten entstanden sind. Der Härtefallfonds des Bundes reicht ihr nicht, weil er nur wenigen Betroffenen eine Einmalzahlung bringt. Sie will im Bundesrat Vorstöße für eine Entschädigung aller Betroffenen unterstützen.

Viele Menschen in Ostdeutschland haben Nachteile bei der Rente. Das kommt aus der Zeit der deutschen Einheit. Die Linke will diese Nachteile beenden. Alle Betroffenen sollen eine Entschädigung bekommen.

Linke: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Landesstrategie gegen Altersarmut schaffen

Die SPD will eine Strategie des Landes gegen Altersarmut entwickeln. Aus ihrer Sicht ist es nicht hinnehmbar, dass Menschen nach einem langen Arbeitsleben arm sind.

Viele alte Menschen haben wenig Geld. Die SPD will einen Plan des Landes gegen Armut im Alter. Wer lange gearbeitet hat, soll nicht arm sein. Thüringen soll helfen, so weit es das darf.

Längere Lebensarbeitszeit ablehnen

Die SPD lehnt Forderungen ab, die Lebensarbeitszeit zu verlängern. Stattdessen sollen Beschäftigte in Thüringen produktiver arbeiten können, und niemand soll ohne Berufsabschluss bleiben.

Manche fordern, dass Menschen länger arbeiten bis zur Rente. Die SPD sagt dazu Nein. Die Arbeit soll stattdessen mehr Ertrag bringen. Alle in Thüringen sollen einen Berufs-Abschluss haben.

SPD: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl